Wandheizung bei schlechter Dämmung (aber potenziell feuchter Wand)?

Diskutiere Wandheizung bei schlechter Dämmung (aber potenziell feuchter Wand)? im Forum Sanierung allgemein im Bereich - Es geht um die Wohnung meiner Schwester im gemeinsamen Fachwerkhaus. Zwei ihrer Außenwände sind bereits lange von innen mit Poroton "gedämmt", und...
Abgesehen davon, dass wir den unterschiedlichen Auslegungen der Begriffe "öffnen" und "schliessen" auf den Grund gehen mussten, um uns zu verstehen, hing der ganze Thread eigentlich schon an den anfänglichen Fragen von Mischen vs. baulich die geheizte Wandfläche anpassen, etc.

Die Diskussion war doch ungefähr den Aspekten der Realität angemessen, oder?
Man könnte natürlich das, was man vorher schon denken könnte, sein lassen, einfach drauf losbauen und schauen, was hinten rauskommt. Leute, die so bauen, wohnen auch irgendwie.

Andererseits sind wir aber auch nicht Bau-Philosophen, die im Elfenbeinturm hocken und sich ein Problem in seiner ganzen Reinheit ausdenken, damit wir damit einen schönen Lehrbuch-Thread vom Zaun brechen können.

Mindestens für mich passt's so.

Die Suchmaschinen werden es schon finden.
 
Ich denke wandheizer_in_spe und HausSchmitt sollten besser über private Nachricht untereinander kommunizieren.
Da kann ja dann der blinde dem tauben Struwwelpeter vorlesen.
Oli, Du hast immer so gute Vorschläge...

Überspring einfach unsere Beiträge. Unser struwweliges Geschwätz ist doch mit den Emblemen auf der linken Seite sehr gut als das unsrige markiert.
 
dass wir den unterschiedlichen Auslegungen der Begriffe "öffnen" und "schliessen" auf den Grund gehen mussten,
Ich würde besser sagen, dass du erstmal die Funktionsweise eines Stellantriebes begreifen musstest.
Als „Wandheizer in spe“ solltest du besser Fragen stellen als hier Antworten zu liefern, es hilft hier keinem wenn du etwas versuchst zu erklären was du selbst nicht verstehst.
Überspring einfach unsere Beiträge. Unser struwweliges Geschwätz ist doch mit den Emblemen auf der linken Seite sehr gut als das unsrige markiert.
Geschwätz trifft es auf den Punkt. Dummes, inhaltloses Gerede eben.
 
In Zukunft besser OliS bitten, einem die Welt zu erklären
ach Holzer, nicht gleich die ganze Welt, wir sind doch hier bei Flächenheizungen.
Und da ich die seit ca. 15 Jahren selbst auch verbaue und dafür hafte stehe ich auch etwas in der Materie.
Mach dich einfach selbst schlau, dann brauchst du nicht fragen 😏
Der BVF ist hierfür eine von mehreren guten Adressen.
Z.B. Zum hydraulischen Abgleich
 
1705045995998.png
Ich hab' jetzt nix mehr geschrieben, obwohl ich zu den Beiträgen hätte was ergänzen können, was ja nicht gewollt ist oder was man irgendwie nicht lesen will. So vermute ich es zumindest, da die ERR-Fraktion hier in der Überzahl ist und mit ihrem ERR-Heizsystem ja zufrieden ist. Das soll dann auch so sein.
Das Beste aber ist, dass oliS den Beitrag von KHH noch mit eine like versieht und mich dann ein paar Beiträge einfach mal so, wie er es auch in seinen anderen Beiträgen mit den Teilnehmern macht, mich persönlich als beeinträchtigt beschreibt. Damit man es mir auch glaubt hab ich extra ein Bildschirmfoto gemacht und es oben eingefügt.
1705049933514.png
Ich habe nämlich nie jemanden als blind oder taub oder wie auch immer beeinträchtigt bezeichnet. Ich hab nämlich einfach mal die Argumente in der Art von oliS mal mit reingebracht, und schon gibt's eine drauf. Schon interessant. Hab halt nur keinen persönlich beleidigt oder als beeinträchtigt bezeichnet, aber das war wahrscheinlich der Fehler. Muss man hier aber anscheinend machen, gehört zum guten Ton, zumindest von dem, der es geschrieben hat. Hätte ich aber vielleicht schon in dem Thema über die Kappendecke und den Brandschutz machen sollen, wo erklärt wurde, dass der Stahl im Brandschutz entsprechende Vorteile hat und wie Normen zu lesen sind und so weiter. Wäre eine super Gelegenheit gewesen, um dem Ton angemessen zu werden...

Ich schließe jetzt meine Teilnahme an diesem Thema hier (sofern ich nicht wieder persönlich als wie auch immer bezeichnet werde).

Mein Standpunkt zu dem Thema Flächenheizung relativ einfach zusammengefasst:
  • Willst du eine effiziente Flächenheizung (niedriger Vorlauf, wenig Verbrauch, Geld soll gespart werden), dann lass die Finger von einer ERR
  • Ist dir die Effizienz deiner Flächenheizung egal (Geld für die Heizkosten ist egal), dann bau dir eine ERR ein und nutze diese ausgiebig.
Näheres kann ja dann im Haustechnikforum geklärt werden, wer mehr Infos über ERR haben möchte.
 
@HausSchmitt
das Problem ist das du deinen Standpunkt nicht belegen kannst.
Ich hab mir mal den Spaß gemacht und im Haustechnikforum vorbei geschaut.
Gefunden habe ich den Beitrag aus 2009.

Bildschirmfoto 2024-01-12 um 10.52.25.png

Seit etwa 10 Jahren gibt es Hocheffizientpumpen (mittlerweile Standart) und die sind nun mal in der Lage, Druckschwankungen im hydraulischen System, die sich durch ERR ergeben können, auszugleichen.
Siehe auch hier:

Mit einer Hocheffizienzpumpe lässt sich nicht nur der Heizkreislauf mit dem Heizwasser, sondern auch die Brauchwasserzirkulation effizient gestalten – und zwar nicht nur in Einfamilienhäusern, sondern auch in komplexeren Anlagen wie die von Mehrfamilienhäusern.
Die Hocheffizienzpumpe wälzt Wasser, wenn es gebraucht wird. Dann und nur dann. Sie schaltet sich ab, wenn das nicht der Fall ist. Das gelingt ihr, weil sie automatisch die Veränderungen des Drucks des Wassers in den Leitungen erkennt und darauf mit einer Anpassung der Druckverhältnisse zu reagieren vermag.
Gerade im sogenannten Teillastbereich, d. h. dem Zeitraum, in dem die Pumpe nicht mit voller Leistung arbeiten muss, wird die Pumpenleistung kontinuierlich bis zum energetischen Minimum heruntergeregelt. Dieser Teillastbereich kann rund 90 % der gesamten Betriebszeit ausmachen, so dass durch die bedarfsgerechte Anpassung der Pumpenleistung erhebliche Energieeinsparungen erzielt werden.
Bei steigendem Wärmebedarf im Heizsystem hingegen erhöht die Hocheffizienzpumpe ihre Leistung auch automatisch wieder. Dank der kurzen Reaktionszeit wird eine Unter- wie Überversorgung im Heizungssystem vermieden.


Quelle:
https://www.energie-experten.org
 
Ich schließe jetzt meine Teilnahme an diesem Thema hier (sofern ich nicht wieder persönlich als wie auch immer bezeichnet werde).

@HausSchmitt Mach dir nichts draus, es gibt in jedem Forum, wie im richtigen Leben, Menschen die einen anderen Umgangston gewohnt sind als man selbst. Um es mal diplomatisch auszudrücken. Sei es kinderstubenbedingt, oder auch weil sie noch nicht verstanden haben, dass das geschriebene Wort anders wirkt als das mit Blickkontakt/Gestik/Mimik unterstütze gesprochene.

Gruß,
KH

PS: Mir geht auch manchmal der Hut hoch.......
 
da die ERR-Fraktion hier ......................... mit ihrem ERR-Heizsystem ja zufrieden ist
Stellt sich halt die Frage warum die Fraktion zufrieden ist, OBWOHL wahrscheinlich die meisten Fraktionsmitglieder ihr ERR-Heizsystem genau kennen und beobachten/beobachtet haben.
Z. B. ich habe die ERR erst viele Jahre nach Inbetriebnahme installiert. Vorher lief die FBH nur statisch, d. h., einmalig, justiert. Was zur Folge hatte, dass wir mitten im Winter die Fenster aufmachen mussten, wenn der Kachelofen angezündet wurde......
Seit die ERR läuft, müssen wir die Fenster nicht mehr öffnen und der Gasverbrauch ging runter.
Das ist einfach meine erlebte Praxis.
Für mich ist die Theorie, dass die ungeregelte Flächenheizung die bestmögliche, sprich, am sparsamsten einstellbare Heizungsart wäre, genauso oldstyle und althergebrachtes Vorurteil aus längst vergangenen Zeiten, wie die Aussage dass man mit einer FBH immer/nur heiße Füße/Beine bekäme und sie damit das Thromboserisiko erhöhe.
Letzteres hat sich mittleweile auch als unwahr herausgestellt.

Gruß,
KH
 
Nachdem das Thema ja nun eh schon gekapert wurde, steig ich auch mal ungeniert mit ein.
So vermute ich es zumindest, da die ERR-Fraktion hier in der Überzahl ist und mit ihrem ERR-Heizsystem ja zufrieden ist. Das soll dann auch so sein.
Ich finde es verständlich, dass das was im hypergedämmten Haus mit Lüftungsanlage okay ist, in einem Fachwerkforum keinen großen Zuspruch findet.😉
Ich könnte mir auch nicht vorstellen unser Haus ohne ERR zu bewohnen. Ganz besonders nicht, weil ich die Heizlastberechnung ungefähr so gemacht hab:
einfach drauf losbauen und schauen, was hinten rauskommt.
Mir ist schon klar, dass man alles mögliche hätte berechnen können. Mir ist aber auch klar, dass jede Berechnung (gerade im Fachwerkhaus) am Ende auf Näherungswerten, Vereinfachungen und Annahmen beruht.
Beim Heizungsbauer hab ich mir folgende Berechnung abgeschaut: Verlegeabstand=15cm
Verlegeabstand Bad=10cm
am Boden "bifilar", an der Wand mit Vorlauf von oben beginned mäandernd.
Ich sah ebenso wie Wandheizer in spe nicht ein, warum man nach berechneten x m Rohr hätte aufhören sollen, hat man eben bissl Leistungsreserve. Vernünftiger fand ich es, auf annähernd gleich lange Heizkreise zu achten.

Diese Leistungsreserve ermöglicht auch sehr wohl eine Nachtabsenkung. Umso besser natürlich, je größer die Heizleistung und je geringer die "träge" Masse.
In Verbindung mit der mitlernenden Homematic IP Steuerung funktioniert das zwar nicht 100% zeitgenau, aber eigentlich ganz okay, ohne dass man "antizyklisch" programmieren muss. Außer im Bad mit dickem Zementestrich, aber da verzichte ich eben auf Nachtabsenkung. Schade finde ich, dass man keinen Einblick und keine Parameterverstellmöglichkeit bei diesem automatischen Anlernen hat.

Die Hommatic-Ventile (edit um 21.58: Homematic-Stellmotoren) können übrigens "regeln"/drosseln, ein hydraulischer Abgleich soll nicht erfolgen. Schon klar, dass das zu ungleichmäßiger Wärmeverteilung führen kann(Rücklauf wird recht kalt). Ist mir aber noch nicht unangenehm aufgefallen.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Hommatic-Ventile können übrigens "regeln"/drosseln
Ventile kann man natürlich regeln oder drosseln, im Sinne von stufenlos auf und zu drehen/schiebern/machen.
Aber die Stellmotoren die die Ventile betätigen, als den Stift ins Ventil rein drücken, kenne ich nur als "entweder-ganz-auf-oder-ganz-zu".
Wie soll das auch anders funktionieren? Stellantriebe sind ja keine Mischermotoren, die "irgendwo zwischendrin" stehen bleiben.
Die können nur "getaktet" werden. D. h., die Steuerung schaltet den Steuerausgang so lange eine wie das Raumthermostat Wärme anfordert, so lange fließt Strom zum Stellmotor, der fährt deswegen das Ventil ganz auf und hält es offen bis der Steuerausgang wieder abgeschaltet und die Stromzufuhr unterbrochen wird. Damit geht das Ventil wieder ganz zu.
So funktioniert ein NC-Stellantrieb (NC = Normally Closed, heißt "wenn stromlos, dann zu").
Beider Ansteuerung eines NO-Stellantriebes ( NO = Normally Open, heißt, "wenn stromlos dann offen") ist es genau andersrum: Bei Wärmeanforderung durch das Raumthermostat wird der Steuerausgang so lange stromlos und der damit der Stellantrieb auf "offen" bis das Raumthermostat sagt es reicht. Dann wird der Steuerausgang eingeschaltet und der Stellantrieb fährt und hält das Ventil zu.
Bei Stromausfall im Haus oder an der Anlage (z. B. die Sicherung fliegt raus) gehen die NC-Antrieb alle zu, die NO-Antriebe alle auf.

Wenn es auch noch andere, stufenlos regelbare Stellantriebe und stufenlos steuernde Steuerungen gibt, wäre ich an mehr Infos sehr interessiert! Bei Homematic und deren Zuliefer eQ3 habe ich nix gefunden.
 
Hier der Beweis(siehe Bilder)
Grad läuft ausschließlich der Badheizkreis auf Sparflamme (keine Nachtabsenkung). Die Solltemperatur von 18 grad wird meist ziemlich exakt gehalten.
Kanal 6 ist einen Balken von fünf(?) Balken geöffnet, siehe Display.
Das mittlere Topmeter am Bild ist das von Kanal 6.

Das System nennt sich Homematic IP mit Funkraumthermostaten.
 

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Ich sah ebenso wie Wandheizer in spe nicht ein, warum man nach berechneten x m Rohr hätte aufhören sollen, hat man eben bissl Leistungsreserve.
Das kann man ja machen, dann sollte aber die „Leistungsreserve“ im Verhältnis auch bei allen anderen am Wärmeerzeuger bzw., bei Zweikreisanlagen, hinterm Mischer, hängenden Räume eingebracht werden. Das hat dann die Folge, dass die Anlagen-VL Temperatur nach unten angepasst werden kann, was wiederum Energie spart.
Habe ich nur in einen Raum diese „Leistungsreserve“, muss der natürlich oft runtergefahren werden, andernfalls würde er überheizen.
Die Anlagen-VL Temperatur hier runter zunehmen geht nicht, dann würden die Räume die diese Reserve in Form von mehr Rohr nicht abbekommen haben etwas kühl bleiben.
Eine, an die raumweise Heizlast angepasste Flächenheizung kann man durchaus ohne ERR so abgleichen, dass alle Räume so warm werden wie sollen, das blöde ist nur, dass ohne ERR ungeachtet von externen Energieeinträgen wie Sonne, Kamin, Besuch etc. die Heizung weiter heizt, also Wärme liefert die ich nicht brauche aber bezahle, und, weil zu viel zu viel ist, dann weg lüfte.
Keine Ahnung wo HausSchmitt hier eine Effizienz sieht, vom Komfort noch gar nicht gesprochen, möglicherweise macht er ja die überschüssige Wärme auch im Gefrierfach haltbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine, an die raumweise Heizlast angepasste Flächenheizung kann man durchaus ohne ERR so abgleichen, dass alle Räume so warm werden wie sollen, das blöde ist nur, dass ohne ERR ungeachtet von externen Energieeinträgen wie Sonne, Kamin, Besuch etc. die Heizung weiter heizt, also Wärme liefert die ich nicht brauche aber bezahle, und, weil zu viel zu viel ist, dann weg lüfte.
Das kann ich nur bestätigen. In meiner alten Mietwohnung gab es auch eine Fußbodenheizung. Gerade das Problem Sonne lässt sich ohne ERR nicht in den Griff kriegen. Gerade zu Winterende und im Frühling, werden morgen die Räume mit Fenster nach Osten und am Nachmittag die Räume nach Westen zusätzlich aufgeheizt. Ich weiß nicht wie das ohne ERR funktionieren soll.
 
Thema: Wandheizung bei schlechter Dämmung (aber potenziell feuchter Wand)?

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