Wandheizung von Kälberer

07.11.2005



Mein Heizungsbauer hat mir eine Wandheizung der Fa. Kälberer empfohlen.
Da liegen die (Kupfer?)-Rohre allerdings auf einem großflächigem Blech vormontiert. Andere Systeme z.B WEM oder Variotherm etc. erscheinen mir symphatischer.
Was ist von Kälberer zu halten? Hole ich mir da die geballte Strahlung in`s Haus?
Da ich in diesem Forum auch ohne ein Fachwerkhaus zu besitzen schon häufig kompetente Beiträge gefunden habe, erhoffe ich mit hier eine Antwort.
Vielen Dank.



Die genannte



Heizung ist natürlich nicht das gleiche wie ein eingeputztes System. Über die Wirkung kann ich aber keine Aussage treffen, da ich sie noch nie ausgeführt habe. Beim "normalen" Wandheizungssystem liegen die Heizrohre in einem entsprechend dicken Putz und nicht in einem Hohlraum.
Von Strahlungsproblemen bei einer Wandheizung habe ich bisher erst dann etwas gehört, wenn die Heizug nicht ordnungsgemäß geerdet wurde.
Allerdings wäre es einmal interessant einen baubiologischen Messtechniker zu befragen wie es mit Reflexionen von technischen Feldern aussieht. Ich denke hier vor allen Dingen an die Mobilfunkstrahlung. Ich würde einmal eine entsprechende Anfrage im Forum des Institutes für Baubiologie in Neubeuern stellen. (www.baubiologie.de)

Ein Nachteil, den ich noch dabei berücksichtigen würde ist, dass man mit den Blechen natürlich den größeren Teil der Wand mit einer Dampfsperre belegt.



Hallo,



die Wandheizung von Kälberer wird mit hoher Vorlauftemperatur betrieben und somit nicht für Niedertemperaturtechnik (Brennwert, Solar) geeignet. Die Temperaturspreizungen auf den Platten ist groß. Gips ist im Gegensatz zu Lehm oder Kalk sehr leicht, dar durch wird die Wärmeübertragung (Watt / m²) erheblich reduziert. Das großflächige Metall in der Wand hört sich sehr unsympathisch an. ein mit Mörtel umschlossenes Rohr ist viel effektiver. Wir haben WEM-Systeme in unserem Haus verarbeitet und sind sehr zufrieden damit.
Viele Grüße Gerd Meurer