Probleme mit Heizleisten




Hallo zusammen,
wir haben ein ca. 100J. altes Haus, was wir 2002 gekauft und anschließend in fast 100% Eigenleistung Grundsaniert haben. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca 300 m², die Außenwände sind Backstein und an machen Stellen Fachwerk, was mit einer Flachsdämmung und einer Lärchenschalung versehen ist.
Damals entschieden wir uns, aufgrund der für unser Haus sprechenden Vorteile, für eine Heizleiste der Fa. Sancal. Zur Auslegung haben wir alle Pläne des Hauses an Sancal weitergegeben, und sie erstellten uns einen Plan zur Ausführung. Eigentlich funktioniert die Anlage, jedoch gibt es folgende Probleme:
1. Wohn-Essbereich. Hier bekommt man nur durch zuheizen, mit einem immer noch von früher im Haus befindlichen Kachelofen, ein behagliches Wärmegefühl. Alleine erscheint die Heizleiste für den recht großen Raum (50m²) zu schwach. Thermostat ist immer voll aufgedreht und Vorlauftemperatur liegt bei ca. 65°C. Die Länge der Heizleiste ist wegen des großen Außenwandanteils in dem Raum recht hoch ca. 18m.
2. Das Problem im Kinderzimmer ist wahrscheinlich ein Grundsätzliches dieser Heiztechnik, und kann wohl nicht umgangen werden. Ein Kinderzimmer hat sehr unterschiedliche Anforderungen an die Temperatur. Abends und Nachts sollte es zum schlafen angenehm kühl sein und am frühen Morgen, wenn die Kinder aufstehen und meist noch im Schlafanzug spielen möchten, sollte es doch eher kuschelig warm sein. Ist das mit diesem Heizsystem zu erreichen?
3. Unter dem Dach haben wir ein Zimmer ausgebaut, was zu einem großem Teil aus Dachfläche besteht, die mit einer 200mm Zellulosedämmung isoliert ist. Hier sorgt alleine die Bypassleitung, bei zugedrehtem Thermostat, dafür, dass es in diesem Zimmer wahnsinnig warm wird. Ich muss dann zeitweise den ganzen Strang (wir haben zum Glück 7 unterteilte im Haus) abdrehen und bei Bedarf wieder andrehen. Nicht sehr komfortabel aber ein Lob an die Isolierung.
4. Das Badezimmer ist der einzige Raum der immer angenehm temperiert ist. Allerdings befindet sich dort in Reihe geschaltet (sorry, bin Elektroniker) zur Heizleiste, ein Handtuchheizkörper. Ist das der Grund dafür.
Ich bin überzeugt davon, dass ich den ein oder anderen Fehler eingebaut und bisher übersehen habe, aber richtig überzeugen tut uns das System noch nicht. Auch sind die mtl. Heizkosten von ca. 200€, trotz nur ca. 50%(Bypässe werden alle durchströmt) der gesamten Fläche beheizt zu haben und Solarunterstützung für Warmwasser, nicht gerade ein Pappenstiel.

Bin gespannt auf Euere Meinungen und Anregungen, ich hoffe ich kann der Anlage irgendwann mal was gutes abgewinnen.
Gruß,
Boris



Mal unabhängig von der Heizkörperart und deren Anbindung an Vor-/Rücklauf...



...ich denke, es liegt an der magelnden Dämmung des Hauses. Du hast ja schon einen Wink gegeben. Der einzige Raum, bei dem man wohl von nennenswerter Dämmung reden kann, ist das Dachgeschoß und das schneidet besser ab, oder?
Der zweite Wink ist der große Außenwandanteil im Wohnessbereich. Da haben dann wohl 18 Meter Heizkörperchen ganz schön zu kauen. Jetzt vermute ich mal, daß das Bad von der Größe her überschaubarer ist, vielleicht etwas weniger Außenwandanteil und das gepaart mit dem zusätzlichen Handtuchheizkörper.
Und selbst 150 qm sind ja auch schon was, vor allem wenn ein Haufen der Energie abhauen kann.
Was sagen den die "Profis" von Sancal dazu?

Gruß Patrick.



Passende Untersetzung meiner Heizleistenskepsis



Kaum ein Fachbetrieb nimmt die Dinger in die Hand, Heizungsplaner halten i.d.R. nichts davon. Also läßt man sich Pläne von Verkäufern malen, die nie vor Ort waren und nur mangelhaft über die konkreten Gegebenheiten informiert sind (und vielleicht gar nicht das theoretische oder gar praktische Rüstzeug haben).

Wenn's dann nicht warm, oder zu warm, oder zur falschen Zeit warm wird, Garantieleistung? Aber nicht doch! Die "Profis" von Sancal verkaufen dann eben noch ein paar Leisten.

Energieersparnis durch Hüllflächentemperierung? Sicher nicht unmöglich, aber wohl eher nicht mit Sancal. Mit einem fälschlicherweise geklauten (weil exotisch klingend) "Coanda-Effekt" kriegt man eben noch keine Wandheizung hin.

Ich halte diese Leisten unter passenden Umständen für Problemzonen im Altbau geeignet, aber als Alleinheizung kaum brauchbar.

Grüße

Thomas





Hallo,

dazu noch ein paar Fragen:

- ja, genau, was sagt Sancal dazu?
- habt Ihr alles selber eingebaut?
- habt Ihr die Bypassleitungen auch gedämmt?
- wie Ihr habt 7 Stränge? = 7!!??? Heizkreise? Sicher? (erscheint mir persönlich etwas viel... :o)
- wie ist die Heizung (der Kessel) eingestellt??? - das kann ein grundsätzliches Problem sein...

Zu 2. - nun ja, wenn mit niedriger Vorlauftemperatur geheizt wird, ist die Heizung natürlich sehr träge...

Zur Solarunterstützung Warmwasser - ist im Winter eher einen Tropfen auf den heißen Stein. Im Winter scheint nicht genug Sonne... - klar, im Sommer kann man "gratis" warm duschen.

Grüße Annette

@ Thomas: Ja, genau, was der Bauer nicht kennt ... :o) - warum sollte auch ein Heizungsbauer, der nur seine eigenen Sachen kennt, sich mit was Unbekanntem herumplagen? - macht ja auch kaum Sinn...



Die Sache mit dem Bauern...



...passt wohl nicht so ganz. Im Sinne dieses Spruches wären Bauern dumme, engstirnige Zeitgenossen. Sag das 'mal einem Bauern :-)

Ein guter Fachbetrieb, und natürlich auch und besonders ein Heizungsplaner, werden immer bestrebt sein, dem Kunden ein Optimum anzubieten, damit solche Halblösungen wie oben beschrieben nicht vorkommen.

Grüße

Thomas





Danke schon mal für die schnallen Antworten.
@Patrick
Also, das Bad ist mit knapp 20 m² zwar noch überschaubar, aber auch nicht grad das kleinste. Und mit über 50% Außenwand vom Verhältniss her mit dem Koch-Essbereich zu vergleichen.
Klar ist der Wohn-Essbereich nicht nennenswert isoliert, aber eine 400mm Backsteinwand die zudem hohl gemauert ist, also über stehende Luftschichten verfügt, sollte doch schon ein wenig Isolation mit sich bringen. So ne kotzhäßlich Styroporverkleidung kommt mir nur über meine Leich ans Haus. Außerdem haben wir neue Fenster mit Dreifachverglasung. Sancal waren all diese Gegebenheiten bekannt.
Sancal selbst haben wir dazu noch nicht interviewt, da die eine sehr agressive Art und Weise an den Tag legen wenn es evtl. gegen ihre Produkte geht. Ich wollte mich erstmal in einem unabhängigen Forum schlau machen.

@Anette
- habt Ihr alles selber eingebaut?
==> Ja haben wir.
- habt Ihr die Bypassleitungen auch gedämmt?
==> Nein, sollte laut SanCal nicht.
- wie Ihr habt 7 Stränge? = 7!!??? Heizkreise? Sicher?(erscheint mir persönlich etwas viel... :o)
==> Jetzt keine Regelkreise. Gemeint ist wir haben einen zentralen Vorlauf von dem 6 mal das Einrohrsystem abgeht und die Rückläufe werden dann bis kurz vor die Therme zurückgeführt, wo sie dann einzeln abstellbar sind.
- wie ist die Heizung (der Kessel) eingestellt??? - das kann ein grundsätzliches Problem sein...
==> Gegenfrage, wie sollte er denn Eingestellt sein? Je nach Witterung stellt sich eine VLT von zwischen 55 und 70C ein.

Gruß,
Boris





also Thomas,

ein Heizungsbauer, der mit Firma xy zusammenarbeitet und gute Erfahrungen gemacht hat - davon alles im Programm, die Mitarbeiter sind geschult, können ruckzuck Service machen...

Warum sollte der sich drauf einlassen, wenn jemand kommt, sagt "Du, ich hab hier einen Haufen Heizregister eingekauft, aber nicht bei Dir, bitte bau mir das ein und Du bist verantwortlich, dass alles so läuft, wie ich (und der Heizleistenverkäufer) mir das vorstelle. Es läuft aber ganz anders, Du kennst Dich damit nicht aus, aber es müsste ja warm zu kriegen sein. Da, mach mal"...

Hast Du ein Motorrad? - Dann weißt Du, dass man bei einigen Modellen andere "Wartungsarbeiten" vornehmen muss, andere Intervalle ... - Du gehst ja auch nicht zum Harley-Händler und willst Deine Hayabusa von ihm haben ...

so...

mann, immer diese Ignoranz. *grrrrrrr*





Hallo Boris :o)

unsere Bypassleitungen sind gedämmt. Warum solltet Ihr nicht? - Ist doch Energieverschwendung. Wenn ich's wo nicht heizen will, dann mach ich die Heizung aus und will nicht, dass da trotzdem Wärme rauskommt.

6 Heizstränge... ahah. Geht das so einfach mit der Pumpe und so?
Das Heißwasserverhalten für die Heizung müsste dann in jedem Raum gleich sein. Also müsstet Ihr Nachtabsenkung in der Heizungsanlage programmieren. Dann wirds nachts kühl und morgens dann warm - aber überall.

Die Vorlauftemperatur soll glaub ich nicht heißer als 45 °C sein. Viel (also heißer) bringt nicht viel... Irgendwer hat hier im Forum mal was zur VL-Temperatur der Heizleisten gepostet. Wir haben sie recht niedrig eingestellt, nutzen allerdings auch keine Nachtabsenkung.

Grüße Annette

PS: das einzige, was wirklich bei uns nicht funktioniert (und da hat mir der Heizleistenmensch bei Sancal Stein und Bein geschworen), dass man warme Füße bekommt. Im Bad wollten wir noch zusätzlich Fußbodenheizung und der Mensch meinte - "nein, ganz sicher, das brauchen Sie nicht"... Und jetzt hab ich dort kalte Füße und mich ärgert das. Eigentlich ist das nicht das, was das Produkt verspricht und man könnte sie auf Schadensersatz verklagen. Aber egal... Lehrgeld... (obwohl, war ja billiger ohne Fußbodenheizung ;o)



Durch Ausblenden unliebsamer Tatsachen...



...ist es leichter (scheinbar) recht zu behalten.

Wenn ich von Heizleisten spreche, meine ich die Produktgruppe, und nicht das mit einer bunten Märchenseite werbende Unternehmen "Sancal", die "die eine sehr agressive Art und Weise an den Tag legen wenn es evtl. gegen ihre Produkte geht."

Wärend Heizungsfirmen sicher mehr oder weniger mit einer Auswahl von Produzenten (nicht Produkten) zusammenarbeiten, sind Heizungsplaner in dieser Richtung ja wohl unbelastet.

Im Übrigen übernehme ich natürlich auch keine Garantie für Dielen, die der Kunde anbringt. Ich messe die Feuchte, begutachte die Teile, melde ggf. Bedenken an, und garantiere für meine Leistung, den Einbau und das Ölen. Ist ja auch wohl normal so.

Wenn sich Sancal schon selber verrechnet, wie sollen die dann den Handwerker vor Ort unterstützen? Der garantiert nämlich dann, daß es in jedem Raum so warm wird, wie es der Kunde haben will. Ggf. muß er dann nachbessern, bleibt auf Leisten sitzen, die außer dem einen Kunden nie einer wollte...

Nein danke.

Grüße

Thomas



VL-Temperatur



Ich glaub wenn ich die VL-Temperatur auf 45°C absenke, dann ist nur noch frieren angesagt. Ich versteh nicht warum ich zuwenig Heizelemente haben sollte. Ich kann doch nicht mehr als wie vorgeschrieben die gesamten Außenwände damit versehen, die Anteilmäßig ja sogar in der Überzahl sind.
Gruß,
Boris



Die Heizleisten ...



...sollten doch zumindest eine feststehende Leistung pro Laufmeter haben, in Abhängigkeit von der VL-Temperatur. Unabhängig davon, ob es stimmt, was gibt denn Sancal an? Auf der Homepage ist ja das Level an technischen Daten gleich null.

Grüße

Thomas





Hallo Boris,

Ihr habt aber in jedem Zimmer ein Thermostatventil rangemacht, oder?

Hat die Anlage ein Heizungsmonteur abgenommen? - Vielleicht schafft die Pumpe auch nicht 6 Stränge...? (und davon zusätzlich NOCH durch die Heizregister und parallel durch die Bypassleitungen).

Wenn ich mir so überlege, dass jedes Zimmer (oder nahezu jedes) einen eigenen Strang hat, vom Brenner, quer durchs Haus, wieder zurück...

Ich glaube eher, dass da was damit nicht stimmt...

Also wir haben einen einzelnen Heizkreis, der läuft vom Brenner, durch den Flur, Küche, Wohnzimmer, Flur, Bad, hoch ins Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bastelzimmer und wieder zurück zum Brenner. (Aber wenn ich so recht drüber nachdenke, könnten es 2 Stränge sein, eines für jedes Geschoss).
Ein zweiter separater Heizkreis ist fürs Dachgeschoss geplant.

Grüße Annette



"Installateuren fehlt Fachkompetenz!



FRAGE: Bei den Installateuren in meiner Gegend habe ich mich nach Heizleisten erkundigt. Viele haben nur Negatives erzählt. Einer hat mich ausgelacht. Warum?

ANTWORT: Das deutsche Handwerk hat keine nennenswerte Erfahrung mit strahlungsintensiver Heiztechnik. Es gibt außerdem kaum Handwerksbetriebe, die Anlagen selbst projektieren und anbieten. Diese Arbeit verrichten Ingenieurbüros; bisweilen auch Industrie und Handel, das heißt Zulieferer, Hersteller oder Großhändler, die dadurch ihre Erzeugnisse in den Markt schleusen.

In solcher Lage fehlt die fachliche Kompetenz.

Hintergründliches: Fragesteller (Laie) und Antwortender (Installateur) schätzen einander falsch ein. Der Laie hat sich mit einer Sache beschäftigt, eine Menge Informationen gesammelt und konfrontiert damit den "zuständigen" Fachmann."

Zitat von der Internetseit von Sancal

––

Ist doch alles klar, oder? Finger weg von den inkompetenten Heizungsbauern und Installateuren, baut die Heizung doch selbst! Berechnung des Energiebedarfes – pah. Das war früher.

Nebenbei ist das Holz der Abdeckungen ein vorzüglicher Wärmeleiter. Die "Wärme" selbst wird vernünftigerweise einfach über die gigantischen Abstrahl-Oberflächen in die Wand geschickt – dann strahlt doch die ganze Wand die Wärme wie eine riesige Heizung wieder ab. Nur nach Innen natürlich!

Mit warmen Füßen, 200 qm Wfl. und halber Heizkostenabrechnung grüßt ungedämmt aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



>>> Verzeihung, das hatte sich so angestaut <<<



@ Boris



Früher oder später wirst Du die Teile entfernen und Dir eine Heizung zulegen. Aus meiner Sicht: besser weniger lange frieren.

Frag doch mal bei einem (nicht firmengebundenen) Heizungsplaner an, was er von der jetzigen Heizung hält, was ein Heizungsprojekt kosten würde, und was die Umsetzung dessen unter weitmöglichster Nutzung vorhandener Leitungen. So, wie Deine Beschreibung des Ist-Zustandes klingt, kommst Du mit jeder stinknormalen Radiatoren-Heizung (Heizleisten sind auch Radiatoren, nur kleiner) besser.

Die Erstkonsultation des Planers sollte im erträglichen Rahmen bleiben, oder Du machst Deine persönliche Ausschreibung zum Thema und schreibst mehrere an.

Grüße

Thomas





Es steht überall, dass Einstrangsysteme keine Fehler verzeihen (einfach mal googeln), Zweistrangsysteme schon eher. Einstrangsysteme müssen anders installiert werden.

Es ist doch wirklich unmöglich, wie Leute auf etwas schimpfen, das sie garnicht kennen, noch nie gesehen haben...

Tolles Denken. Schublade auf, Meinung rein, wieder zu. *tzzz*. BILD Dir Deine Meinung oder wie?

*ungläubigdenkopfschüttel*

Gehst mit dem Porsche zur Peugeoutwerkstatt? Kann ein Anwalt für Scheidungsrecht vielleicht andere Sachen besser wissen als einer, der für Arbeitsrecht spezialisiert ist?
HD DVD ist schlecht, nur, weil sie jetzt nicht weiter finanziert wird?

Sehr engstirnig...



... ganz so einfach ist es nicht.



Liebe Annette,

ich hoffe es kam rüber, dass ich von der Herstellerseite zitiert habe. Unser Büro selbst ließ schon zwei mal nicht funktionierende Systeme dieses Herstellers ausbauen und durch herkömmliche System ersetzen, während im Büro eine hervorragend funktionierende Fußleistenheizung seit fast 20 Jahren verbaut ist – allerdings von einem Heizungsbauer, der böserweise selbst projektiert.

Es ist hier eher die Art und Weise, wie ein Hersteller versucht alles Andere was auf dem hart umkämpften Markt zu haben ist verteufelt, diskreditiert und ohne echte Argumente wegzureden versucht.
Das mit dem Anwalt und dem Autohändler ist ein wenig weit her geholt, obwohl – ich wüste schon wo ich kein Auto kaufe.

Ich will sagen, dass man sich die Technik, die man sich ins Haus holt mal genau unter die Lupe nehmen sollte, ob diese tauglich ist und erst recht, wenn mir der Verkäufer sagt, dass alle anderen fachlich keine Kompetenz besitzen und das Kleingedruckte schlecht für die Augen ist.

Ich hoffe Du hast Dir mal so ein System angeschaut – und die Heizkostenabrechnung die dazu gehört.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Hmmmm?????



Also, so langsam bin ich schon ein bisschen verwirrt. Hier im Forum scheint es nur zwei Fronten zu geben. Strikt dagegen oder absolut dafür. Fällt schwer sich ein Gesamtbild zu machen.
Aber, Tatsache ist ja: ich hab die Dinger jetzt hier drin, manchmal wünschte ich es wäre nicht so wenn ich sehe wie andere Leute die Heizung andrehen und in Minuteschnelle ist es warm. Ich möchte jetzt wissen ob dieses Heizsystem Grunsätzlich nicht funktioniert, ich eventuell einen Fehler eingebaut habe, oder ob ich die Register einfach bei der falschen Firma gekauft habe.
Alles rauszureißen würde ich natürlich ungerne.
Um nochmal ein wenig zum technischen zurück zu kommen. Dass die Pumpe zu klein ist glaube ich nicht, da die Heizungsrohre am Ende der Registerreihe noch heiß sind. D.h. ich habe Durchfluss, aber die Wärme wird nicht abgegeben.
Außerdem bedient der 7. Strang den am weitest entferntesten Raum, in dem sich zwei herkömmliche Radiatoren befinden. Dieser Raum lässt sich hervorragend beheizen wenn man möchte.
Ansonsten hängen an jedem Strang ca. 3 Räume. Die Auslegung der Anlage ist auch damals in Zusammenarbeit mit einem Heizungsinstallateur gemacht worden. Von uns gegeben war halt das Heizungssystem von Sancal.
Also, vielleicht kann mir einen Tipp geben wie ich weiterhin vorgehen könnte.
danke,
Boris



Immer dieser Klinch mit den Heizleisten!



Boris, wenn deine Heizleiste von vorne bis hinten warm ist, gibt sie einfach zuwenig Wärme ab. Frage doch mal einen Heizungsbauer ob er dir in den zu kühlen Räumen nicht 1-2 kleine Heizkörper(ohne Thermostat) in Reihe zu den Heizleisten einbauen kann. Heizrohr der Heizleiste auftrennen(ggf. an den Verbindungsstellen), rin in den Heizkörper, raus aus den Heizkörper und weiter in die Heizleiste. Wenn der Heizkörper genug!?!(vorher abklären mit Profi) Durchfluß zuläßt sollte deutlich mehr Wärme in das Zimmer abgegeben werden. Sieht aber hinterher halt ein bisschen komisch aus.
Das Verhalten vom Hersteller der scandal-Heizleisten ist natürlich schon befremdlich.;-)))

Gruß Marko



Also kürzer



und ganz emotionslos: Durchrechnen lassen vom Heizungsplaner.

Grüße

Thomas



Auch wenn es nichts zur Sache tut...



..erstmal Boris, Gottseidank gibt es noch jemand, der ein 20 qm großes Bad hat, alle meine Bekannten halten mich für bescheuert.
Zum Heizsystem, jetzt kann man darüber rätseln, ob es sich rechnerisch je lohnt, über 50 Riesen in die energetische Sanierung eines fast 100 Jahre alten Bauernhaus zu stecken, aber immer wieder bin ich recht froh, mit welcher Handvoll MickeyMausHeizplatten ich die rund 200 qm Bude warm kriege, obwohl:
1. die Wand zur Scheune noch ungedämmt ist
2. derzeit noch keine einzige Tür in der Hütte drin ist
3. der Treppenabgang zum Keller noch offen ist
4. kein Rolladen derzeit runtergekurbelt wird
Kosten/Nutzen mal hin oder her, ich werde niemals Probleme haben, die Hütte warm zu bekommen. Ein hydraulischer Abgleich ist Feintuning für die Kosten, warm wird's trotzdem.
Ich hatte schon Befürchtungen, daß sich mein Heizungsingenieur, der mit den Daten meines Bauleiters die Heizung ausgelegt hat, sich verechnet hat, weil er mit den paar Heizplatten die Bude warm kriegen wollte, aber denkste.
WDVS plus neuer Dachstuhl mit dicken Sparren ist nicht jedermanns Sache und geht sowohl ästhetisch, als auch bautechnisch nicht immer, aber ich bin froh, daß es bei mir ging.

Gruß Patrick.

P.S.: vermutlich würde ich die Bude auch mit ein paar Meter Sancalrohren warm kriegen...



Noch mal bisschen gerechnet...



und gemutmaßt:

Bei 55 Grad Vorlauf müsste die Heizleiste "Modell 10" rund 250 Watt / m bringen, bei 65 rund 350 (aus Leistungsdaten wird von Sancal ein Geheimnis gemacht). Das sind beim 50m2 Raum mit 18 Metern rund 4,6 kW bzw 6,5kW. Damit müsste der Raum doch warm werden.
Wenn die Heizleiste auch noch am Ende ordentlich warm ist, muss das kein Fehler sein, die Heizleisten werden mit sehr hohen Volumenströmen gefahren, deshalb werden auch ggf. entsprechend große Umwälzpumpen benötigt.

Fehlerquellen:
a) der Heizwärmebedarf ist noch höher
b) der Temperaturabfall ist zu groß, die Pumpe event. zu schwach, oder
c) der Heizkreis ist nicht hydraulisch abgeglichen, so dass es zu Über-/Unterversorgung kommt.
d) die Heizregister bringen die Leistung nicht.

Hier ist zu prüfen: der Durchfluss und der Temperaturabfall, daraus ergibt sich die abgegebene Leistung.

Ich würde den Heizungsbauer in die Pflicht nehmen, der muss wissen was er tut (oder hätte die Hände hoch heben müssen, wenn er's nicht kann).



Hallo



Hallo Boris,

auch ich hatte mir ein Angebot von Sancal machen lassen, die haben schon danach gefragt wie die Wände und Fenster aufgebaut sind. Die eingesandten Pläne kamen auch zurück mit den eingezeichneten Heizungssträngen. Diese nahmen aber keine Rücksicht auf die baulichen Gegebenheiten , die ich der Fa. mitgeteilt hatte. Letztendlich hätte ich nur für das Material über 10.000,-- € ausgeben müssen, ohne die Installation und den restlichen baulichen "Aufriss". Ich habe die alte Heizung dringelassen, alle Heizkörper werden warm und sind so ausgelegt, daß Sie alle Räume gleich warm bekommen. Die Eisenschinkschen Hasstiraden auf "normale" Heizungssysteme sind nicht nachvollziehbar. Seine Produkte eigentlich zu teuer. Vieles, was der Mann geschrieben hat, leuchtet mir ein, vieles bleibt Schmarrn. Genauso sein Sancal ofen. Der ist wirklich genial einfach zusammenzubauen, soll aber ein Grundofen sein. Nur sein Öfchen hat gerade mal 2,5 kw und wiegt mickrige 350 kw. Mein von Ofenbauer bezogener Ofen hat 3,5 kw und 1,2 to. Der hält seine Wärme wirklich 24 Stunden. das kann der vom Eisenschink nicht. Meiner hat auch eine Glasscheibe, die nicht schwarz wird, obwohl der Herr Eisenschink das immer voraussagt. Wie gesagt, nicht alles ganz richtig.

Aber der Mann denkt quer und lässt sich den Mund nicht verbieten und übernimmt nicht blind, den heutigen "Mainstream" egal ob in Wirtschft, Technik, Politik , Klima .... Diese Fähigkeit geht leider vielen ab.

Mein Haus hat auch eine zweischalige Ziegelmauer 38 cm ungedämmt. Fachwerk ungedämmt, neuere Fenster und ein gedämmtes Dach und eine neue Haustür. Ich bruchte im letzten Winter 1500 l Öl und 6 Ster Holz bei 220 m2 WF ohne Keller. Jetzt nur noch Holz, da HV eingebaut wurde. Verbrauch Okt 2007 bis heute 10 Ster Holz (Buche , Eiche) und imer schön Warm durch Grundofenstrahlunsgwärme (Danke Herr Eisenschink). Weitere Dämmmaßnahmen nicht möglich, da Denkmalschutz.

Gruß J. Simon





Also unsere Heizleisten funktionieren einwandfrei.
Alle Räume haben mindestens 2 Außenwände, Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer sogar 3 Außenwände.

Ich würde sie auch immer wieder einbauen (nur nicht den Heizkessel von Elco, der hat sowas von ner Sch** Bedienungsanleitung - der Service kennt sich damit auch nicht recht aus...)!

Wir haben sie über den Monteur, der schon seit 25 Jahren Sancal-Heizleisten einbaut, einbauen lassen (ich kann Ihnen gerne den Ansprechpartner geben, er hat schon öfter "verpfuscht eingebaute" repariert - er weiß bestimmt, woran es liegt).

Vielleicht ist was falsch angeschlossen und das Wasser läuft nicht über die Register? Werden die warm?

Das was Eisenschink schreibt, ist zum Teil überholt. Das Buch ist aber glaub ich schon 20 Jahre alt. Beispiel: Solaranlagen. Da gibt es heute welche, die sind wirklich ergiebig. Aber ob sie sich lohnen, ist auch wieder eine andere Frage...

Was mir noch an den Heizleisten gefällt - die Optik. Um mit niedrigen Vorlauftemperaturen eine "normale" Heizung zu heizen, bräuchte man riesige Radiatoren.

Außerdem - Schimmel hat wirklich keine Chance.

Und: unser Bad hat nur 18,5 qm - dafür haben wir aber eine freistehende Badewanne ;o). Wie gesagt, 3 Außenwände aber alles mollig warm.

Heizleistige Grüße Annette



Einstellungssache



Hallo, ich gehe davon aus, daß da noch Einstellungsbedarf besteht. Am Rücklaufverteiler, wo auch der hydraulische Abgleich stattfindet, kannst Du doch die Rücklauftemperatur jedes einzelnen Heizkreises ablesen. Hier kann man Fehler der Einstellung direkt ablesen. Wenn die Vorlauftemperatur zu niedrig sein sollte, müsste es eigentlich überall zu kühl bleiben. Also am besten noch einmal den Abgleich wiederholen. Man kann übrigens die Leistung/m auch durch die Höhe der Verkleidung beeinflussen (Kamineffekt), falls in einzelnen Räumen die erforderliche Leistung nicht zur Verfügung steht. Die Bypassleitungen könnten natürlich dort, wo gewünscht mit entsprechenden Schläuchen gedämmt werden, wenn Platz genug ist.
Viele Grüße, Johannes Prickarz



Genau da



wird der Hase im Pfeffer liegen:

" ...
- wie Ihr habt 7 Stränge? = 7!!??? Heizkreise? Sicher?
==> Jetzt keine Regelkreise. Gemeint ist wir haben einen zentralen Vorlauf von dem 6 mal das Einrohrsystem abgeht und die Rückläufe werden dann bis kurz vor die Therme zurückgeführt, wo sie dann einzeln abstellbar sind.
- wie ist die Heizung (der Kessel) eingestellt??? - das kann ein grundsätzliches Problem sein...
==> Gegenfrage, wie sollte er denn Eingestellt sein? Je nach Witterung stellt sich eine VLT von zwischen 55 und 70C ein.
... "

An den Ventilen im Rücklauf soll der hydraulische Abgleich erfolgen - bei 6 Heizkreisen allerdings eine echte Herausforderung, will ich meinen. Wenn der Abgleich paßt, kann auch die Vorlauftemperatur abgesenkt werden.
Bei uns funktioniert die Heizung einwandfrei bei recht geringem Verbrauch (Sandomus, baugleich mit Sancal), übrigens auch ohne Nachtabsenkung, die hat sich nicht bewährt. Wo wir es nicht so warm haben wollen, drehen wir die Thermostate zurück, fertig.



@ Johannes



"Man kann übrigens die Leistung/m auch durch die Höhe der Verkleidung beeinflussen (Kamineffekt),..." Wo kann man da was nachlesen?

Gruß Marko



Hin und Her



Von Einrohrsystemen ala ...... halte ich nicht viel wenn die VL Temp. nicht über 65°C (80C°) anliegt und die entsprechende TURBO-Pumpe am besten elektronisch geregelt fehlt, zudem erfordert der hydraulische Abgleich viel Erfahrung.
Weitere Fehlerquellen können die Blenden sein, welche den Effekt stark eingrenzen können. Bei einem klasischen Einrohrsystem "7Stränge" kann ich schwer in der Ausführung nachvollziehen. Wenn Sie alles so gemacht haben wie der Planer und Lieferant es angegeben hat - dann muss es auch von Sancal funktionieren - der erste Schritt ist dann die Betreffenden (also Sancal) nach Lösungen zu fragen.
(Ich habe gestern ein Auto Typ Soundso gekauft - es funktioniert nicht - schreib in ein Forum meine Probleme - und plötzlich sind alle Autos falsch !!!!)
Die Statistiken der Bauschäden zeigen deutlich die Tendenz : Planung- und Ausführungsfehler !
Falls Sancal nicht kommt - bin ich gerne bereit mir das anzuschauen. Es intressiert mich wirklich wo da der Fehler liegt. (Ganz sicher nicht an der Heizleistenwärmetechnik auch wenn es da fast immer zu "Schlammschlachten" der Für und Wider gibt).
Wenn tatsächlich ein "menschlicher Fehler" von Sancal vorliegt - wird dies bestimmt von Sancal bereinigt.
Zwischenzeitlich gibt es tausende von zufriedenen Heizleistenbesitzern dazu gehören die von Sancal ganz bestimmt.



Oha,



jetzt wirds endlich konstruktiv :-)

Grüße

Thomas



Verkleidungshöhe



Die Information der Leistungssteigerung durch Erhöhung der Blende habe ich seinerzeit in einer telefonischen Beratung des Herstellers AKG bekommen. In deren techn. Unterlagen ist auch eine Leistungstabelle enthalten, aus der hervorgeht, daß bei einer Erhöhung der Verkleidung von 12 auf 22 cm die Leistung je nach Heizleistentyp um ca. 30% zunimmt. Dieser Hersteller bietet viele verschiedene Typen mit einem, zwei oder auch vier Rohren in unterschiedlichen Durchmessern an. Viele Grüße, Johannes Prickarz



Vorlauftemperatur von Heizungssystemen



@annette: Um mit niedrigen Vorlauftemperaturen eine "normale" Heizung zu heizen, bräuchte man riesige Radiatoren.

Das kann man so nicht sagen, bei gut gedämmten Bauten sind die Radiatoren winzig klein und die Vorlauftemperaturen trotzdem niedrig.

Und noch ein technischer Vergleich: will ich mit 60 Grad Vorlauf ein Zimmer mit 1500 Watt Wärmebedarf heizen, benötige ich rund 5 Meter Heizleisten, das gleiche bekomme ich aber auch locker mit einem Heizkörper Typ 33 100x60cm hin.

Die Vorlauftemperatur wird bestimmt durch den Heizwärmebedarf / Dämmstandard, die Raumgeometrie und dann die Wärmeabgabe/Meter(/qm) des Systems.

Heizleisten sind ein Heizungssystem, was im Vergleich mit anderen System mit hohen VL-Temperaturen gefahren werden muss, die Spreizung ist gering, siehe obiges Beispiel. Wenn da nicht mindestens 65 Grad anliegen wird es kalt bleiben. Die Leistung kann durch Erhöhung der Vorlauftemperatur von 30 auf 90 Grad verfünffacht werden.

Deshalb sind Heizleisten in ungedämmten Häusern für Solar/Wärmepumpen/Brennwerttechnik meist ungeeignet, hier sind Vorlauftemperaturen kleiner 35 Grad anzustreben.



30%-So viel Johannes!



Ich habe unter
http://www.solarkombianlagen-xl.info/berichte/isfh/abschluss/Abschlussbericht%200329268A.pdf

auf den Seiten 80-83 etwas andere Werte gefunden. Treffen das Problem zwar nicht richtig. Aber der Unterschied in der Wärmeabgabe zwischen mit Verkleidung und ohne Verkleidung war max. 17% mehr ohne Verkleidung. Da wären 30% mehr bei größerer Verkleidung wunderlich.

Entschuldigung ist etwas an der Frage vorbei aber ggf. doch wissenswert.

Gruß Marko



65°



sind nur notwendig, wenn es draußen lange sehr kalt ist oder die Temperatur innen hoch sein soll. Bei einer Witterung wie derzeit sind etwa 35-40° vollkommen ausreichend (je nach Dimensionierung).



Da sie sich so sicher sind,



Herr Hildebrandt, vielleicht hängen Sie an Ihre Behauptung noch einen nachvollziehbaren Leistungswert von 1m Heizleiste an? Wenn 35 Grad für klassische Konvektionsheizkörper schon deutlich zu kalt sind, wo bitte soll's dann bei den geschrumpften Konvektionsheizkörpern namens "Heizleiste" herkommen? Viel weniger Oberfläche, wesentlich geringerer Kamineffekt mangels Höhe, da fällt es schwer, an Wunder zu glauben.

Grüße

Thomas



Aktuell 35 C°



Hallo Herr Böhme,
ich empfehle Ihnen ins Auto zu sitzen - sofort nach Friolzheim (bei Stuttgart) zu fahren. Neubau mit 14 cm Lehm und 10 cm Zellulosedämmung. Jugendhaus 184m² Grundfläche, bis zu 7m Raumhöhe, 240m² Wohnfläche, bei 50W/m² sind das 12.000 Watt. Exakt sind 37,2 lfm Wärmeleisten instaliert die zur Zeit mit 35C° Vl- Temp.
ohne Blenden laufen. Bei z.Z. 0C° haben wir mollige 19C° Raumtemperatur.
Nochmals: 35C° Vorlauftemp. ca. 680m³ Raumvolumen -35m² Fensterflächen.
Das ist Fakt! Sofort nachzuprüfen !
Bitte hören Sie auf Ihre theoretisch ,zum Teil infamen Besserwissereien mit angeblicher allwissender Kompetenz
hier im Forum darzustellen.
Bleiben Sie bei Ihrem Holz oder fahren Sie nach Friolzheim und überzeugen Sie sich von dem WUNDER.
Falls Ihre bisherige Ratio dann zusammenbricht gibt es gute Psychologen.
Schuster bleib bei deinen "HeizLeisten" !!!!!!!!!!!!!!



@ Jan Diamantopoulos



"ich empfehle Ihnen ins Auto zu sitzen".

Werde ich dann geholfen? Aber wo? Friolzheim ist vermutlich mit mehreren Neubauten gesegnet.

Diese Empfehlung ist genauso konkret wie Ihre übrige Heizleistenpolemik. Ist es wirklich so schwer, die Leistung des Elementes "Heizleiste" zu benennen?

"680m³ Raumvolumen -35m² Fensterflächen" Was genau kommt da 'raus?

Ihrem Beitrag glaube ich die Behauptung entnehmen zu können, exakt 37,2 lfm Wärmeleisten leisten bei 35C° Vl- Temperatur 12KW. Sehe ich das richtig? Statt ständig Werte miteinander zu verquirlen, möchte ich von Ihnen als ausgewiesenem Heizleistenfachmann mit dem erforderlichen theoretischen und praktischen Kenntnissen zum Thema nur eine einfache Zahl: Welche Leistung hat eine Heizleiste je m²?

Und schreiben werde ich, was ich für richtig halte, besonders, wenn hier im Forum Baumystik betrieben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas



Bau-Mystik



:o)

super, dann hab ich auch Bau-Mystik (passt hervorragend zu unseren Wasseradern). In einem 300 Jahre alten Haus... Wenn Sie nicht nach Schwaben wollen, können Sie auch gerne in Hessen gucken :o) - keine Sorge, bei uns gibts ganz wenige Neubauten...

Grüße Annette





"Viel weniger Oberfläche, wesentlich geringerer Kamineffekt mangels Höhe, da fällt es schwer, an Wunder zu glauben."

Wieso weniger Oberfläche? Meine Heizleiste hat superviel Lamellen...

Aber ok, "man" kennt sich ja aus...



Wunder Adresse



Jugendhaus Friolzheim direkt am Sportplatz unübersehbar in der Eichenstrasse.

Sie sind ein Theoretiker - deshalb rein ins Auto und überzeugen.
Für das Jugendhaus wurde von einer Fachfirma Heizungsbau eine 40 KW Anlage berechnet - es ist nur eine 12-23kw Anlage montiert. (Selbstverständlich auch zum überprüfen).


Wenn Sie es so genau wissen, rechnen Sie es doch aus , die Flächen und das Raumvolumen sowie der Wandaufbau sind aufgeführt. Das Dach Pultdach ist mit 20cm Zellulose gedämmt. Falls Sie noch was brauchen um Ihre Besserwisserei ausweiden zu können lassen Sie mich es wissen.
Wenn ich könnte, würde ich Ihnen Ihre Beiträge zu Heizleisten untersagen - da Sie echt keine Ahnung haben.
Also nochmal für alle ungläubigen "Thomase" - alle Messgeräte, Theorien, Superwissen einpacken und ab nach Friolzheim das W U N D E R überprüfen.
Somit endet mein Antworten zu diesem Forumsbeitrag und artet nicht wie so oft in "Schlamschlachten" oder "Wortfizeleien" aus.
Ach ja - falls das Jugendhaus nicht reicht so gibt es noch weitere Wunder. Urlaub in der Bretagne ? - Absolutes WUNDER St.Nolff Fa. Ecodis Zone de Kerbular großes Fabrikgebäude statt 60 KW Anlage wie von Ing. berechnet eine 25 KW Pelletanlage mit Wunderheizleisten......... usw.
Wunder über Wunder Herr Böhme !
Bitte entlarfen Sie den ganzen Schwachsinn nicht durch ihre Forumsfragerei sonder durch überprüfen der von mir vorgetragenen Fakten.
Eines ist Sicher-ich werde mich nicht scheuen Ihre Unkompetenz zu Heizleisten dann im Forum auszuweiden und garantiere Ihnen dass wenn Sie das Wunder knacken mich im Forum an den Pranger stelllen können (Das tun Sie ja laufend durch Ihre unkompetente Spitzfindigkeit). Jetzt zählt nur noch Fakt - keine Theorien oder Wortspielereien.
Keine Ausflüchte Herr Böhme das Wunder von Friolzheim existiert - also hopp hopp hinfahren.
Oder wie man im Volksmund sagt: Klappe halten !



Probleme mit Heizleisten



Wie wird dieses Jugendheim eigentlich genutzt?
Ist es im Sommer und im Winter durchgehend beheizt?
Werden alle Räume geheizt oder nur einige sporadisch auf "mollige" 19°C?

Kann man dieses Objekt überhaupt als repräsentativen Vergleich für Wohnhäuser nennen?
Wenn ja, warum?

Viele Grüße



Nutzen



Hallo,
das Haus wird ständig normal beheizt und die Räume werden alle täglich genutzt- es ist noch in der Ausbauphase also noch viel schlechtere Bedingungen wie im Wohnhaus.
Der große Aufenthaltsraum ca.80m² mit Höhe von 4,5m bis 7m, ist mit zwei großen Fenstern und Nordseite der Hauptraum (Mollig warm mit ca. 14lfm Wärmeleisten !)
An dieser Stelle würde man kein Wohnhaus bauen da es nur 7 m von der Autobahn KA-S entfernt ist, die Sonnenausnutzung ist auch recht wenig, sodass fast immer geheizt wird. In den warmen Monaten benötigt man keine Heizung.
Als Referenz für Wohnhäuser kann man es allemal nehmen da die Grundbedingungen noch viel schlechter sind als in Wohnhäusern. Es wird auch mit Nachtabsenkung usw. gearbeitet. Der Gasverbrauch wird auch dokumentiert.
Das Jugendhaus wurde als Bausatzhaus von uns geliefert und durch Jugendliche und Erwachsene gebaut. Zur Zeit werden die Böden ( Hallo Herr Böhme Massivholz Esche mit klassischer Kreuzlattung auf Betonplatte; Feuchtesperre, Kokosstreifen und Zellulose)verlegt und noch Feinarbeiten ausgeführt.
Den Besuchern ist es eigentlich zu warm sodass wir die VL Temp. auf 35C° reduziert haben.
Dass Fenster offen stehen, Türen nicht gleich geschlossen werden tut dem Wunder der Strahlungswärme nichts ab.
Nun,jeder ist herzlich eingelanden es zu besuchen.



Es ist leicht zu glauben ...



... sagt der Gläubige.

Nun ist´s halt auch eine Frage der vorhandenen Speichermassen. Wenn ein Fachwerkbau mit Fußleistenheizung beheizt wird kommt halt weniger raus als bei einem gedämmten Bauwerk mit ausreichend vorhandenen Speichermassen.
Wie hier bei fast allen Beiträgen zu lesen ist, ist es oft auch genauso eine Glaubensfrage, ob man Fußleisten- Wand oder Radiatorsysteme bevorzugt, oder ob man Rosenquarze und Baryth in Hausecken verscharrt.
Wie an der scheinbar noch immer nicht ausreichenden Vorlauftemperatur von Herrn Henn zu sehen ist, scheint dieses System für desssen Haus genauso wenig geeignet zu sein wie ein Wärmetauscher o. verglb.
Also mal ganz physikalisch: Mit ausreichender Dämmung und ausreichenden Speichermassen muss weniger Wärme in das Gebäude eingebracht werden, da die Wärme gespeichert (Masse) und gehalten (Dämmung) wird. Hierbei ist das System relativ egal.
Große abstrahlende Fläche heißt aber auch, weniger Energieeinsatz als kleine abstrahlende Fläche.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer





Möglicherweise hat Herr Henn ja die Anlage falsch installiert?

Aber neeeeeeeeiiiiiiiiiin, die Heizleisten sind schuld.

Schön weiter verbissen auf seinem Standpunkt verharren, gell?

Grüße Heizleisten-Netti :o)
PS: Au weia, das kann jetzt die Anti-Dämm-Fraktion hier anziehen...



Wenn ich meinem



obrigen Link glauben kann, bringen die dort getesteten Heizleisten ca.6W/mK. Wären bei 37,2m und sagen wir mal 12K Temperaturdifferenz ca.2700W Heizleistung. Müsste so ca. 10W/m² werden. Tolle Dämmung, Glückwunsch!
Da du ja der Profi mit dem Haus bist, kannst du dir doch gleich mal ein Infrarot-Thermometer besorgen und die Oberflächentemperaturen der Heizleisten und der Wand darüber(z.B.alle 20-50cm) messen. Bei den 7m Raumhöhe könnte man mal sehen, wie weit die Wand mit strahlt und ab wann sie von der Luft geheizt wird. Wäre mal interessant.

Gruß Marko



Heizleisten



Ich habe mal die Aufforderung von Herrn Diamantopuolos wörtlich genommen und die von ihm als Fakten genannten Zahlen überprüft.
Da komme ich allerdings auf eine Ungereimtheit.

Noch mal zum Verständnis:
Genannt wurden von ihm folgende "Fakten" zum Haus:

Grundfläche 184 m²,
Raumhöhe bis 7 m,
Wohnfläche 240 m²,
Volumen 680 m³.
Der größte Raum hat demnach 80 m² Grundfläche und eine Raumhöhe von 4,5 - 7 m, bei einem Pultdach kann man also von einer durchschnittlichen Raumhöhe von 5,75 m ausgehen.

Bei der Grundfläche müßten sich also 240 - 184 = 56 m² in einem Obergeschoß befinden. Höhe des zweigeschossigen Teiles etwa 5,5 m.

Damit komme ich auf folgendes Volumen:
1. Großer Raum:
80 m² x 5,75 m Höhe = 460 m³
2. zweigeschossiger Teil:
56 m² x 5,5 m = 308 m³
3. restliche, eingeschossige Nutzfläche:
Im EG ist noch eine restliche Nutzfläche, die sich aus der Differenz mit dem großen Saal und dem zweigeschossigen Teil ergibt:
(184 m² - 80 m² - 56 m²) x 2,5 m Raumhöhe = 120 m³.

Damit komme ich auf ein Volumen von:
460 m³
+ 308 m³
+ 120 m³
Summe: 888 m³

Selbst wenn es Abweichungen in der Annahme der Geschoßdeckenhöhen gibt, erklärt das nicht die Differenz von über 200 m³ Raumvolumen zwischen meiner Rechnung und der Angabe von Herrn Diamantopuolos.
Die Summe kann nur noch größer werden, nicht kleiner.
Selbst wenn er statt BGF NGF genannt hat, ändert das nichts an der Riesendifferenz von ca. 25%.

Was hat meine Überprüfung der Fakten ergeben:
1. Die genannten Fakten stimmen nicht.
2. Einen Nachweis über den flächen- bzw. volumenbezogenen Verbrauch der Anlage gibt es nicht, da das Haus noch nicht fertiggestellt ist und Angaben über eine Heizperiode fehlen.
3. Die jetzige und wohl auch zukünftige Nutzung ist nicht mit einer Nutzung als Wohnung zu vergleichen.

Also,lieber Herr Diamantopuolos:
Wenn Sie hier mit Fakten prunken wollen, dann bringen Sie auch welche.
Das hat jetzt zwar nichts mit der Frage im eigentlichen Sinne zu tun, aber sie sollten grundsätzlich Ihr Verhältnis zur Objektivität verbessern.
Das ist hier kein Forum vom Jungfrauenschutzverein "Maria Hilf!" oder vom Freundeskreis "getragene Damenunterwäsche".
Die meisten Fragesteller wollen Informationen und kein Anglerlatein.

Viele Grüße



Ich wollte doch nur...



...eine Zahl wissen: Die Leistung von 1m Heizleiste (oder vielleicht gar ein Leistungsdiagramm?). Dann hätte ich mich vielleicht 'mal in einer ruhigen Minute in das Thema vertieft, mit anderen Systemen verglichen...

Statt dessen mehr oder weniger wortgewaltiges Dummschwätz a la "aber es wird doch warm..." von Leuten, die offensichtlich nicht wirklich wissen, wovon Sie reden.

Ich habe mir sogar die "Beratungs"unterlagen von Sancal kommen lassen. Der Informationsgehalt ist aber erschreckend gering. Aqupool z.B. macht wesentlich detaillierter viel Lärm um nichts. Wie ich nicht müde werde zu betonen, halte
ich Heizleisten als Alleinheizung und besonders in einem komplett neuerstellten Heizprojekt für fehl am Platze, vermute aber Einsatzmöglichkeiten in Problemzonen des Altbaues.

Da ich selbst 2 Problemzonen in meiner Wohnung habe, die klassischen Schimmelecken eben, gehen meine Überlegungen momentan in diese Richtung: Verzicht auf die massiv überteuerten Leisten vom Eisenschinck, über die nichts genaues in Erfahrung zu bringen ist. Statt dessen ein oder 2 Schlaufen aus normalem Kupferrohr im gesamten Sockeleistenbereich bis ca. 40cm hoch. Das kann mir jeder Heizungsbauer berechnen und billig bauen. Und, da keine staubsammelnden Rippen (die so winzig sind, daß sie eh nicht viel Oberfläche bringen werden) da sind, gehts ja dann auch ohne die deutlich minderschönen (und ebenfalls teueren bis sehr teueren) Verkleidungen der Sancal-Leisten im frühen 70er IKEA-Look.

Sollte wider Erwarten der herbeizitierte "Coanda-Effekt" bei solch geringen Luftstömungsgeschwindigkeiten greifen, würde er sich, unbehindert durch plumpe Kistelchen, mit Sicherheit zu noch viel gewaltigeren Wundern aufschwingen, als in dieser Frage bisher beschrieben. Die Wände werden glühen, schon bei Vorlauftemperaturen unter 30 Grad. Die Frage ist nun, wie brate ich Eier an einer senkrechten Fläche?

Grüße

Thomas



Hallo Herr Böttcher die Fakten



Grundfläche 284,05m², Fensterfläche 36,61m², Türflächen 30,13m², Wandflächen 523,17m² und 680,95m³ Volumen laut Dipl.Ing Henning Sass Bad Wildbad.
Der Verbrauch kann erst im nächsten Jahr ermittelt werden wobei hier die zum Teil extremen Witterungsunterschiede der letzten Jahre keinen Vergleich geben können und dies erst in ca. 5 Jahren richtige Durchschnittswerte ergeben. Jedoch wird die ganze Brennwertanlage mit z.Z. VL 35C° gefahren bei nächtlichen Minusgraden.
Herr Bötcher das ist doch Super und das seit Monaten. Zudem ist das Beispiel sehr deutlich dass Wärmeleisten auch mit 35C° mollige Wärme ergeben. Im Durchschnitt haben wir ja max. 5 Monate Heizperiode.
Auch Sie bitte ich Herr Böttcher, Meterstab, Taschenrechner und Weiteres einzupacken und ab nach Friolzheim.
Dass Heizleisten ein Beitrag zum Energiesparen sind und behagliches Klima schaffen sind nicht Mystik oder Wunder sondern Fakt- UM DAS GEHT ES HIER !!!!
Wenn ich Sie zum Überprüfen animiert habe und Sie nur Anhand der Zahlen Theorien entwickeln ohne das Objekt gesehen zu haben (NUR ANNAHMEN VON HYPOTHESEN)zweifle ich an Ihrer Kompetenz.
Da Sie mit Ihrem Anglerlatein (Berechnung) völlig daneben liegen und lieber ein Maria Hilf beten sollten oder Ihrer Damenunterwäscheträumen (Absurte Vorstellungskraft) einmal einen Psychater vortragen, empfehle ich die Diskussion zu beenden, bevor es durch Sie oder andere Theoretiker Eklig wird.
Wenn Sie im Forum Ihre Beitragskompetenz mit getragener Damenunterwäsche bekräftigen, schütteln bestimmt die Informationssuchenden die Köpfe oder beten tatsächlich das Maria Hilf !!!!!! !





Ein Ton ist das hier....!!!

Ist ja unglaublich.

Unter "kontroverser" Diskussion verstehe ich etwas anderes!

Kopfschüttelnde Grüße
Martin



Tja,



so klingt halt das Verkäufergebrüll - aufdringlich und demagogisch.

Wer sich selbst als "Dämmstoffwahngegner und Heizkörper- und Fußbodenheizungsgegner" bezeichnet, wird hier wohl kaum sachlich diskutieren. Derjenige wäre dann wohl als "Heizleistenliebhaber" zu betrachten - eine zerrissene Persönlichkeit. Denn auch die geliebte Heizleiste ist ein gehasster Heizkörper, ganz unstrittig. Abgründe tun sich da auf, an denen so mancher der hier gern herbeizitierten Psychiater scheitern würde.

Echt ratlos

Thomas



Ich finde es immer wieder lustig



wie von "niedrigen Vorlauftemperaturen" bei Heizleisten im Zusammenhang mit Dämmmaßnahmen gesprochen wird. Da mutiert jede Heizung sowieso nur zum Wurmfortsatz, d.h. aber auch, mit einer Flächenheizung wäre es noch viel besser. Denn wenn ich Solarkollektoren auf dem Dach habe, sind natürlich auch 35 Grad noch viel zu viel um in der Übergangszeit ordentliche Erträge zu ernten.

so ab 20 Grad Vorlauf wird es wirklich interessant ;)



Heizleisten



Herr Diamantopuolos und die Wahrheit:

Zuerst waren es 184 m² Grundfläche und jetzt 284,05 m² Grundfläche.
Aber damit sind die 680,95 m³ Volumen erst recht nicht in Einklang zu bringen.

Übrigens finde ich es nicht gut, gelinde gesagt schäbig, jetzt dem Architekten die Ungereimtheit mit den genannten "Fakten" in die Schuhe schieben zu wollen.

Ist das Ihre Auffassung von "Fakten", wenn Sie die einfach mal so Zahlen ändern und sich als Hintertürchen einen Architektenfehler einbauen?
Und übrigens, ich habe nicht ..."nur anhand der Zahlen" (die von Ihnen stammen) "Theorien" entwickelt.
Ich habe nur das getan, was Sie angeboten, haben, Ihre "Fakten" überprüft.

Da Sie auf meine Rechnung nicht eingegangen sind, dafür aber flugs eine neue Zahl als "Fakt" nennen, kann ich nur davon ausgehen, das Sie selber gemerkt haben, das da etwas mit Ihren "Fakten" nicht stimmt.

Und falls Sie Probleme mit den Begriffen:
- Wohn- bzw. Nutzfläche,
- Grundfläche, überbaute Fläche,
- Brutto- bzw. Nettogeschoßfläche,
haben sollten, fragen Sie den Architekten bzw. schauen Sie in die Baugenehmigung.

Und noch was: Ihre jetzt genannte Wandfläche KANN auch nicht mit den anderen Zahlen übereinstimmen.
Rechnen Sie selber nach!
Oder meinen Sie nur Außenwandfläche?
Dann wäre das die Hüllfläche und nicht "die" Wandfläche.

Ich bin gespannt auf die nächsten "harten Fakten"!

Viele Grüße



Heizleisten



Herr Diamantopuolos und die Wahrheit, die zweite:

Ich zitiere aus dem letzten Baubericht des Jugenppflegers Roland Marquart zum Jugendhaus Friolzheim, Stand 28.1.08:

..."Die Heizung ist montiert, da es jedoch noch keine Verbindung mit dem vorhandenen Gastank gibt, ist sie noch nicht in Betrieb."...

Allzulange kann die Heizung wohl noch nicht in Betrieb sein.
In diesem Zustand etwas über die Energieeffizienz im Vergleich mit anderen Heizsystemen sagen zu wollen, ist schlichtweg unseriös.
Wenn mindestens eine Heizperiode um ist ist es möglich, mit auf die Fläche bzw. das Volumen bezogenen und damit vergleichbaren Werten zu argumentieren.
Aber das schafft nicht das Problem aus der Welt, Äpfel, nämlich ein Jugendhaus, mit Birnen bzw. einem Wohnhaus vergleichen zu wollen.

Viele Grüße



Herr Böhme,



ich verbitte mir die Unterstellung mangelnder Glaubwürdigkeit!
Wer von denen, die hier einen Beitrag geleistet haben, sind Eigentümer einer solchen Heizung? Und wer von diesen, hat schon einmal eine Heizungsanlage abgeglichen? Sie etwa? Gemessen an der Qualität Ihrer Beiträge befürchte ich, daß Sie nie auch nur ein korrekt abgeglichenes System gesehen haben, von Fachkompetenz und dem Willen, einen konstruktiven Beitrag zu leisten ganz zu schweigen. Wenn jemand behauptet, er hätte eine Heizleisten-Heizung und ist sehr zufrieden damit, wollen Sie demjenigen durch schwindelerregende Rechenakrobatik beweisen, daß er unzufrieden zu sein hat? Woher das Interesse daran? Hat der Herr Henn einen Nutzen daran, nun zu wissen, daß er Ihrer Meinung nach das falsche Heizungssystem hat? Was empfehlen Sie Ihm? Eine andere Heizungsanlage, die Sie Ihm möglicherweise sofort liefern können?
Der Weg zur Erkenntnis ist manchmal sehr lang, und vielleicht sollten Sie einmal Ihren eigenen Standpunkt überprüfen, unter Umständen kann der Böttcher Ihnen bei der Analyse beistehen.
Ich finde es sehr bedauerlich, daß manchen solche unsinnigen Diskussionen nötig erscheinen. Der Frager hat davon keinen Nutzen! Meine Empfehlung siehe oben, ansonsten stimme ich dem Herrn Wittwar zu und beende hiermit die Diskussion.



Herr Hildebrandt,



Sie haben sich die falsche Jacke angezogen - aber meine Frage nach der Leistung der Leiste könnten Sie mir schon beantworten.

Wenn's bei Ihnen warm wird, echt voll wunderbar. Häuser und Heizgewohnheiten sind aber sehr unterschiedlich. Es wäre hübsch, etwas Verallgemeinernswertes zu haben.

Heizungen verkaufe ich im Übrigen nicht, auch nicht ausnahmsweise.

Grüße

Thomas



Dafür,



daß Sie nach Verallgemeinerung streben, verlieren Sie sich etwas im Detail. Was wollen Sie verallgemeinern, wenn Häuser und Heizgewohnheiten aber sehr unterschiedlich sind?
Sie könne mir ruhig glauben, daß ich zu einer objektiven Einschätzung in der Lage bin, und wenn nicht, dann werde ich dies auch nicht behaupten - falls Sie das mit der Jacke meinen.
Es kann viele Gründe geben, warum Herr Nenn Probleme mit seiner Heizung hat, keiner Ihrer Beiträge liefert auch nur ansatzweise einen Lösungsvorschlag. Ihre Meinung zu Heizleisten - und es ist nicht zu erkennen, worauf diese basiert - war nicht gefragt! Wenn Sie ernsthaft nachweisen wollen, daß dieser Heizungstyp nicht funktioniert, verschaffen Sie sich die notwendigen Daten beim Hersteller - so sind Sie nicht auf Sekundärinformationen angewiesen und ersparen mir die Mühe, Ihnen diese herauszusuchen.
Ein Hinweis noch: Ergebnisse aus Theorie und Praxis können sehr weit voneinander abweichen, vor allem, wenn das Modell stark vereinfacht wurde. Und wer vom speziellen auf den allgemeinen Fall schließt, kann leicht Irrtümern erliegen. Aber das wissen Sie selbstverständlich.



Fakten für Wärmeleisten im Birnenhaus



Hallo Herr Böttcher,

Herr Marquart ist seit Ende Januar in Maroco und kommt Anfang März zurück. (Als Initiator und Lieferant des Jugendhauses -auch Bauleiter- weiß ich ganz genau was dort Fakt ist.)
Es ging in der Argumentation auch nicht um die Betriebsdauer sondern dass man:
a. Heizleisten auch mit 35C° VL betreiben kann und es mollig warm ist.
b. Egal ob Äpfel- oder Birnenhaus - Dass Heizleisten Wärme für fast jeden Haustyp erzeugen können.
c. Das Jugendhaus in den Bedingungen (Höhe,Raumgrößen usw.) schlechter wie ein Wohnhaus ist und die Wunderheizleisten genauso gut funktionieren.
d. Dass es tausende von installierten Heizleistenanlagen gibt in Wohnhäuser, die SUPER funktionieren.
e. Ich meine Erfahrung und Rückschlüsse in Bezug auf die Energieeffizienz der Wärmeleisten (Seit 1984) auch auf das Jugendhaus grob übertragen kann.
f. Ich selbst gespanntg bin wie wenig oder viel Gas verbraucht wird - jedoch über eine Periode von 5 Jahren und nicht wie Sie theoretisieren über ein Jahr.
g. Noch nie mir bekannt wurde dass Heizleisten Energiefresser sind.
h. Die Auslegung einer Heizleiste geht nicht nur nach Laufmeter - Leistung und Dämmung sondern mit weiteren Faktoren ---- die mystisches Geheimnis sind !

Lassen Sie es einfach bleiben Herr Böttcher, es gibt zu Viele Heizleistenanlagen die funktionieren und jene die nicht funktionieren kann man wie alle anderen Heizsysteme nachrüsten, reparieren, sanieren oder erneuern.
Laut dem statistischem Bundesamt sind die meisten bundesweiten Baumängel Planungs- und Ausführungsfehler.
Glauben Sie mir, nach über 20 Jahren Ökobau und baubiologischen Untersuchungen sowie Messungen darf ich ein bisele Erfahrung (Zum Teil auch mit viel Lehrgeld) haben. Jene die Holzböden verkaufen und über Heizsysteme urteilen zähle ich zu Schaumschlägern.

Somit Ende des Rumgeleieres. Herr Henn sollte Kontakt mit Sancal aufnehmen und wenn die nicht bereit sind, (was ich mir nicht vorstellen kann) hab ich mich ja schon angeboten.
Nicht vom Schreibtisch aus, sondern vor Ort !
Sie Herr Böttcher und Herr Böhme können ja mitkommen - das wäre doch Super - Zwei absolute Heizleisten -Wärmespezialisten und ein idiotischer Wunderdoktor ?
Ich bring meinen Zauberkasten mit und Sie Ihre Erfahrung und Fachwissen. Egal wie es ausgeht -
danach können wir uns ja einen Umtrunk genehmigen.



Wenn es



nur nicht so weit weg wäre. Ich würde mir das gerne mal anschauen. Wenn mal sowas in meiner Gegend möglich wäre könntet ihr dann an mich denken?


Danke

Marko



@ Karsten Hildebrandt



Sie müssen ja nicht lesen, was ich schreibe; aber dann sollten sie auf das nicht Gelesene vielleicht auch nicht antworten, oder? Weiter oben (forum 87200) habe ich ausgeführt, daß ich von sancal keine brauchbaren Informationen bekommen habe. Ihre Aussage "Bei mir wird es warm" ist genauso zu bewerten wie "Mein Auto ist schnell". Wie warm oder wie schnell weiß keiner, auch nicht unter welchen Umständen, und es ist somit ein nicht verallgemeinbarer Einzelfall.

Der Wunderdoktor (Zitat) mit seiner Wünschelrute (justieren Sie damit Heizleisten nach, Herr D.?) kommt bei meinem Freund Olli zu spät. Gestern beim Messeaufbau hat er mich auf einen großen Vorteil der Heizleisten hingewiesen: Wenn das System nicht funktioniert, sind die Teile prima als Vor- und Rücklauf für konventionelle Heizkörper geeignet.

Sollte ich jetzt hysterisch schreien:"Fahren sie zu Olli, fahren Sie zu Olli!!!!!!" Herr Diamatopolous? Ich werde mich hüten. Noch mehr Theater verträgt diese Frage nicht.

Grüße

Thomas



Die Aussage



Ihres Freundes Olli ist natürlich ein Argument, das man nicht widerlegen kann. Im übrigen gibt es noch andere Hersteller, die Ihnen vielleicht helfen können. Wenn Sie dann genügend Daten gesammelt haben, bin ich sehr gespannt, wie Sie damit Ihre Argumentation untermauern werden.
Wieso habe ich eigentlich das Gefühl, daß Ihnen Ihre Meinung wichtiger ist, als die Tatsache, daß Sie hier nicht helfen können? Nehmen Sie das Angebot von Herrn Diamantopoulos wahr und überzeugen Sie sich vor Ort. Einfacher kann man es doch gar nicht haben!



Heizleisten



Lieber Herr Damantopuolos,

1. Ihre unumstößlichen Fakten beruhen also auf Ihrer beruflichen Praxis und Erfahrung sowie Ihrem Glauben an die Heizleiste. Dann nennen sie es auch so.

2. Ihr Jugendhaus ist als Beweis für die bessere Energieeffizienz von Heizleisten (noch) untauglich, da keinerlei Daten vorliegen.
Wie auch,das Ding ist ja noch nicht fertig.
Also, lassen Sie es, damit als Beweis zu argumentieren, bis Sie richtige Zahlen über den Eergieeinsatz vorliegen haben.
Besser noch, nennen Sie flächen-oder volumenbezogene Verbrauchszahlen von Wohnhäusern die Sie bereits gebaut haben und die schon einige Zeit in Betrieb sind.

Um es noch mal klar zu sagen:
Ich habe keine Probleme mit Heizleisten, wer die Dinger haben will, soll sie sich einbauen.

Was mich an Ihren Beiträgen stört, ist die marktschreierische Verkündung von Halbwahrheiten und subjektiven Eindrücken als unumstößliche und "nachprüfbare" Wahrheiten. Und da gibt es auch nichts vor Ort nachzuprüfen.
Mein Stil ist es jedenfalls nicht, einem Kunden oder Ratsuchenden zu sagen -mess doch selber nach, falls dir meine Zahlen nicht passen, wenn er mich auf Fehler bzw. Ungereimtheiten hinweist.

Viele Grüße



@ Georg



dem kann ich mich nur anschließen. Nach 8 Stunden Baumesse schleift es etwas mit der Kommunikationsfreude.

Grüße

Thomas



Nachmessen



Zitat:
Was mich an Ihren Beiträgen stört, ist die marktschreierische Verkündung von Halbwahrheiten und subjektiven Eindrücken als unumstößliche und "nachprüfbare" Wahrheiten. Und da gibt es auch nichts vor Ort nachzuprüfen.
Mein Stil ist es jedenfalls nicht, einem Kunden oder Ratsuchenden zu sagen -mess doch selber nach, falls dir meine Zahlen nicht passen, wenn er mich auf Fehler bzw. Ungereimtheiten hinweist.

Herr Böttcher und Herr Böhme:

Es grenzt an infamen Rechtfertigungen wenn Sie mir Pauschalitäten vorwerfen und selbst sich darin aalen !

Sie die Superkritiker habe ich aufgefordert Ihre marktschreierischen Pauschalitäten durch nachmessen zu überprüfen und nicht den Kunden ! Ihre Rechtfertigungen sind theoretisch!
Das im Jugendhaus nur noch der Oberboden, Sanitaärendmontage und Fusselarbeiten fehlen hat keine Auswirkung auf die Heizwerte.
Mein Stil ist mit Fakten nachprüfbar zu überzeugen und nicht Sprüche aus der Badewanne oder sonst woher zu senden !
Marktscheierisch ist doch mit WUNDER usw. zu argumenteiern.
Zudem an Sie als Berechner und Theoretiker eine Marktschreierische Frage:
Wenn Heizleisten bereit mit einer VL- Temp von 35C° scheißegal (marktscheierischer Ausdruck) was für einen Raum warm halten, kann es doch sehr Energieeffizient sein. Oder ?
Sie geben mit Ihrer Umklammerung des (noch) ja schon zu das es gut möglich sein kann.
Wenn Sie Ihre Beiträge hierzu genau durchlesen ist das ein Eingeständis dass Sie plötzlich unsicher sind ob es doch Wunderheizleisten gibt !
Für mich einfach Erbärmlich Herr Böhme und Herr Böttcher.
Ich kann nur hoffen dass Sie in Zukunft bei Beiträgen zur Strahlungswärme usw. uns mit Ihrer Marktschreierei :
"Ich weiß alles und kann alles nur." verschonen.
Schuster bleib bei deinen Leisten !



Diamantopoulussens Selbstdemontage...



...hat schon groteske Züge. Sie entgleisen, mein Lieber! Lesen Sie doch 'mal die überaus wertvollen Beiträge von Frau Cyba hier im Forum. Geistige Verwandschaft?

Im Übrigen, was auch immer Ihre Spezialstrecke sein mag, Heizungsplaner kann's nicht sein; das hätten Sie uns schon längst verraten.

Schönen Abend

Thomas



@ Georg



da wir hier schon wie siamesische Zwillinge gehandelt werden, könnten wir doch auch auf der Haus 2008 in Dresden ein Bier trinken. Das Wetter wird sowieso mies am Wochenende.

Würde mich freuen, Freikarte vorhanden.

Grüße

Thomas



Heizleisten



Hallo Thomas,
leider klappt es nicht, ich habe alles versucht aber wir haben eine Familienfeier und ich muß kochen.

Gute Geschäfte!



Frage an Radio Eriwan



Wenn Heizleisten bereit[s] mit einer VL- Temp[eratur] von 35C° [sch...egal (marktscheierischer Ausdruck)] oder was[?] für einen Raum warm [zu] halten, kann es doch sehr [e]nergieeffizient sein. Oder ?

Im Prinzip ja:
Wenn diese Vorlauftemperatur auch bei einer Außentemperatur von -15 Grad und nicht nur bei 20 Grad zur Aufrechterhaltung der Raumtemperatur in einem ungedämmten Gebäude ausreicht.

mfg Radio Eriwan ;)



@ Georg



Den Pizzaservice hätten wir doch als Werbekosten absetzen können :-)

Die Einladung gilt auch über die Baumesse hinaus.

Grüße

Thomas



Danke Markus,



bei der ganzen Diskussion ging auch Boris etwas unter. Wenn ich denke, daß er bei seiner Vorlauftemperatur und bei unserem "Nichtwinter" die Hütte zum Teil nicht richtig warm bekommt, was macht er dann, wenn es kalt wird?

Gruß Patrick.



Winter



Die Wunderheizleisten im Jugendhaus Friolzheim wurden mit 60°C VL Temp. ausgelegt. Der Gasbrennwertkasten ist ein paar Schritte entfernt und kann per Drehrad auf eine höhere VL-Temp. eingestellt werden. Wunder über Wunder die Wärmeleisten machen dann selbst bei -30°C warm.
Der Schwabe hat so die Möglichkeit zu sparen indem er sich dem "Nichtwinter" anpasst.
Frage an Radio Eriwan:
So Ihr Oberspezialisten geht das auch mit Fußbodenheizung oder anderen Heizsystemen?



Es wird immer dünner, Herr D.



Wo genau ist der direkte Zusammenhang zwischen Vorlauftemperatur und Energieeinsparung? Kommt das nicht auch ein ganz klein wenig auf das gesamte Heizsystem an? Der unbedarfte Forumsleser eilt nach Ihrem Beitrag frohgemut in den Keller und senkt den Vorlauf, weil wir ja alle sparen wollen.

Auch bei allen anderen regelbaren Heizsystemen kann man den Vorlauf regulieren. Da Sie aber ein bekennender FBH- und Heizkörpergegner sind, werden Sie wohl in Ihrer Gegnerschaft so konsequent sein, diese gar nicht zu kennen.

Übrigends: Ihre Mitbewerber (www.variotherm.at) bringen es durchaus zustande, aussagefähige Planungsunterlagen mit Leistungsdaten und Preisen als Planungshefter auf kritische Nachfrage hin zu verschenken, mit CD, kiloschwer. Da werde ich mich demnächst durcharbeiten.

Da eine erfolgreiche Baumesse (HAUS 2008) nachbearbeitet werden will, werde ich in den nächsten Tagen Ihre Zwerchfellattacken ignorieren müssen, leider.

Bess demnäx

Thomas



Ja was nun



doch 60 Grad und keine 35 :(.

Nur so paar Fragen, die sie mir in dem Zusammenhang aufdrängen:
Wann war es in Friolzheim das letzte Mal -30 Grad?
Sind Sie sich sicher, dass der Heizkessel auch die Leistung bei -30 Grad bringt?
Wenn ja: klarer Fall von unökonomischer Überdimensionierung, wenn nein wird es wohl nicht werden mit höheren Vorlauftemperaturen...
Drehrad: also wird der Kessel ohne Heizkurve gefahren?



Jetzt bin ich aber auch verwirrt...



...die Auslegung einer Heizung inkludiert doch die Vorlauftemperatur, oder? Wenn die Heizung jetzt nicht so total daneben ausgelegt worden wäre, wie wird den die Raumtemperatur bei Heizleisten normalerweise geregelt? Immer an einem Drehknopf am Kessel? Mußte das System jetzt so runtergeregelt werden, weil die Auslegung nicht gestimmt hat? Schon mal was von Temperaturfühlern und Thermostaten gehört? Bei mir wird die Raumtemperatur nicht über die Vorlauftemperatur geregelt...

Gruß Patrick.



Super meine Herren



Hallo Herr Böhme - Sie sollten endlich einmal Ihre Hasstriaden und Selbsteingeständnise bleiben lassen - (Es schadet Ihrer Kompetenz,lesen Sie doch die Infos zuerst von Variotherm die sind ganz Ähnlich wie die Unseren. Schuster bleib bei deinen Leisten! Zudem leben wir nicht von unseren Wärmeleisten sondern vom Lehm - Hausbau!
Nie hab ich behauptet dass das Jugenhaus mit 35C° ausgelegt ist sondern dass es zur Zeit mit VL 35C° mollig warm ist durch "Wunderheizleisten".
Herr Göb solche "saublöde" (Übersetzt aus den Schwäbischen heisst das Dumme) Fragen haben keine Fachliche Antwort nötig.
Herr Neika, wie oft müssen wir die Standpunkte von Konvektionsheizungen und Strahlungsheizungen darlegen.
Wir und viele Anderen haben beste Erfahrungen mit Synergieefekten aus Strahlungswäre, Lehmbau usw.
Ihre rotzfrechen (Ubersetzung aus dem Schwäbischen ist nicht nötig) Beiträgewie z.B.:
>Schon mal was von Temperaturfühlern und Thermostaten gehört?<
sprechen für "Ihre" Fachlichkeit!
Ich hoffe Ihre Welt bricht nicht zusammen wenn es auch etwas anderes als Ihr Scheuklappenwissen gibt das sogar fuktioniert.

Herr Henn hatte um Meinung und Anregung gebeten - es sind jetzt genug da.

Von Ihnen meine Herren kam hierzu sogut wie garnichts ausser .........!

Zu Ihrer Beruhigung alles was ich geschrieben habe ist falsch und ein Scherz !
Wunder gibt es nicht - Heizleisten die funktionieren gibt es nicht.
Nützen Sie die Zeit für andere Kommentare - Antworten erhalten Sie von mir nicht mehr.
Schwäbischer Abschlussspruch:
"Saublödes Gschwätz mit Griffelspitzer isch dode Zeid"



Heizleisten



Sehr geehrter Herr Diamantopoulos,

die teils heftigen Aussagen der Anti-Heizleisten-Fraktion führen wenigstens dazu, dass diese Art des Heizens im Gespräch bleibt. Das sehe ich als Vorteil :-).
Der interessierte Laie informiert sich dann ja oft selbst noch weiter im Internet, und versucht, sich selbst ein Bild zu machen.
Statt Heizleisten bevorzuge ich (als Laie) auf Putz montierte einfache Heizungsrohre, wie man sie normalerweise zwischen den Heizkörpern hat. Von der Optik her ist das allerdings wirklich suboptimal, aber funktioniert ganz gut auch bei niedrigen Wassertemperaturen in den Rohren.

MfG
und gute Geschäfte!

Beate



Es beruhigt zu hören, Herr D.,



daß Sie nicht auf den Verkauf von Heizleisten angewiesen sind. Ihr Geschrei freilich klingt, als ob Sie bis Monatsende noch einige Waggons voll verkaufen müssen. Sei's drum. Wenn denn der Lehm Ihr Revier wäre (und die magischen Steinchen in den Hausecken), wären Sie da nicht besser aufgehoben?

Zum Coanda-Effekt, den Sancal wie auch Variotherm beschwört wie das Orakel von Delphi, und damit sagenhafte Stahlungsanteile der Heizleisten begründen will, hier ein interessanter link:

http://www.flugtheorie.de/19COANDA.HTM

Es scheint ihn gar nicht zu geben!

So jetzt verschwinde ich aber wirklich für ein paar Tage aus dieser Frage.

Grüße

Thomas



Hmm...



...übertragen auf die Sockelleiste, die warme Luft produziert wird's aber echt schwierig für den "Effekt".
Im Gegensatz zu der Tragfläche, die an der stehenden Luft vorbeipfeift, findet hier die Relativbewegung zwischen Wand und der Luft nur deshalb statt, weil die Dichte der von den kleinen Konvektoren erwärmten Luft geringer ist, als die umgebende Luft. Wenn das ganze nun ausreicht, um einen schönen "Luftzug" zu erhalten, der sich an die Wand anschmiegt, braucht man schöne Konvektionsbewegungen. Dann wäre eine Sockleleistenheizung aber eine Konvektionsheizung, wenn auch klein in der Höhe und recht breit.
Die Konvektionsbewegung läßt sich übrigens nur entsprechende aufrecht erhalten, wenn entsprechend während des Vorbeistreichens Wärme abgegeben wird (An die Mauer z.B.:). Sonst hätte die Luft ja nicht den für die Konvektionsbewegung notwendige Dichtezunahme. Daß sie die warme Luft an die Wände abgibt und somit als "Wandheizung" (für Kassenpatienten) interpretiert werden könnte, gefällt ja den Verfechtern. Nur braucht es für das "Anschmiegen" ein laminare Strömung. Und die nur durch Temperaturgefälle durch Abkühlen an der Wand in bewohnten Räumen hinzukriegen (in so einem Raum steht ja Zeug und das ganze Strömungsgeraffel findet ja im Dreidimensionalen statt).
Wenn ich da an Ströhmunglehre denke...
Wie sagt Thomas immer: Eine Heizleiste ist ein Konvektionsheizkörper...Ich würde mal sagen, er hat recht!

Gruß Patrick.



Verunsicherung



Nachdem ich -als Laie- diesen Thread geduldig, interessiert und auch ein wenig belustigt mitgelesen habe, und nun doch mehr der Contra-HL-Fraktion zuneige, bin ich nach dem letzten Beitrag von Beate nun doch restlos verunsichert. Also ganz ohne -wie auch immer genannte- Heizkörper,Heizfläche...,einfach `n Kupferrohr vor die Wand gehängt und fertig ist die warme Bude ? Bei "niedriger" Vorlauftemperatur-für mich wären das so 30-35° ? Wenn das funktioniert- genial!! Vielleicht kann das einer-oder eine- dem Laien doch noch etwas näher erklären. Zweifelnde Grüße Holm



Natürlich geht es auch ohne Konvektoren, aber...



die erfüllen schon noch ihren Zweck, indem sie die Luft ansaugen und abblasen und somit für eine höhere Leistung sorgen als ein blankes Kupferrohr: Bei den viel zitierten 35 Grad mit Konvektoren etwa 60 Watt/Meter. Ohne Konvektoren sind es rd. 15 Watt/Meter, also 4fache Rohrlänge. Für ein Passivhaus reicht das, für ein "normales" Haus nicht.

Niedrige Vorlauftemperaturen & Effizienz, das wird hier laufend kommentarlos nebeneinander gestellt.

Bei einer reinen Holzheizer/Pelletsanlage z.B. spare ich mit niedrigen Vorlauftemperaturen erst mal gar nichts ein.

Interessant wird es aber, wenn eine Solaranlage(oder Wärmepumpe) zum Heizen mitverwendet werden soll (und da sind ja schon Gerüchte um die Nachtrüstverpflichtung im Umlauf). Und da ist es eben besonders günstig mit niedrigen Vorlauftemperaturen auszukommen um aus der Sonne / dem Strom möglichst viel herauszuquetschen. Bei einer Auslegung der o.g. Anlage auf 60 Grad ergeben sich dann in der Tat Effizienzverluste, erschwerend kommt die heizleistenspezifische geringe Spreizung hinzu. Nur ein Vergleich: eine entsprechend ausgelegte Flächenheizung wird sich in der Übergangszeit mit Temperaturen von 25 Grad fahren lassen.



Gab es auch eine Antwort ?



So, nachdem hier tausende gestritten haben.

Was war die Frage? Was ist die Antwort?

Ist die Heizung jetzt benutzbar oder nicht?
Ursprünglich hieß es doch die HL würden
die Zimmer nur "falsch" erwärmen.

Würden die ursprünglichen Fragesteller auch
mal aus dem Nähkasten erzählen wie es weiter
gegangen ist?

Auf eine Antwort -nicht Disskusion- wartend,

Ferdi



Inzwischen gehts



Jetzt ist es fast 2 Jahre her, dass ich die Frage hier eingestellt habe. Inzwischen ist ein bisschen was geschehen. Für mich wurde immer auffälliger, dass die Heizleisten in höheren Stockwerken besser funktionierten als weiter unten. Unten, im Wohn- und Essbereich, war es ohne den zusätzlichen Ofen nicht annähernd warm zu bekommen. Im Stockwerk drüber lies es sich bei externen Minusgraden aushalten, die mollige Wärme aus dem Sancal-Prospekt blieb jedoch aus. Im Dachgeschoss jedoch reicht sogar schon der Bypass um das Zimmer kuschelig warm zu bekommen.
Bei uns sitzt die Gastherme direkt unter dem Dach, geht dann mit dem Vorlauf auf einer Seite des Hauses runter, verteilt sich da auf die Stockwerke (pro Stockwerk 2 Zweige) und geht dann über 6 Rückläufe wieder nach oben. Aufgrund dessen vermutete ich jetzt, dass ich ein Problem mit der Volumenstromverteilung hatte, sodass die Heizkreise, die der Therme am nächsten liegen besser versorgt werden als die, die weiter weg sind, also die unteren. Um das einzugrenzen hab ich einfach mal alle anderen Rückläufe, bis auf den im Wohn- Essbereich, zugedreht, und wollte sehen ob es jetzt vernünftig warm wurde. Die Thermostate hab ich alle voll aufgedreht. Dem Heizungswasser stand also nichts mehr im Wege. Am nächsten morgen ging ich runter und... Fehlanzeige. Die Raumtemperatur war vielleicht 1 oder 2 Grad höher, aber das Empfinden war immer noch ungemütlich. Es musste also etwas anderes sein. Die Heizleistung von 32KW und die entsprechende Pumpe sollten doch einen Raum von ca. 60m² in eine Sauna verwandeln können.
Anfang diesen Jahres Renovierten wir einen Teil des Bereiches. Um die Küche vor Schleifstaub zu schützen trennten wir einen Teil des Bereichs mit einer Plastikfolie ab. Der unerwartete Effekt der sich jetzt einstellte haute uns aus den Socken. Der Bereich jenseits der Plastikfolie, die nicht mal richtig luftdicht verklebt war, war auf einmal kuschelig warm, obwohl wir die Heizleiste per Thermostat in den zu renovierenden Bereich abgedreht hatten. Die Küche jedoch war eiskalt. Dieser Umstand lies mich die Küche genauer unter die Lupe nehmen. Anscheinen war ja die Heizwirkung der Heizleisten doch O.K., wir hatten es also mit einem Isolationsproblem zu tun.
Unter der Küche befindet sich noch ein kleiner Speisekeller, der über eine Türe in dem alten Einbauschrank der Küche zu erreichen ist. Diesen hatte ich bisher eindeutig unterschätzt. Da wir an dem alten Einbauschrank keine Veränderung vornehmen wollten, sind wir das Problem ein Stück weiter unten angegangen. Wir bauten am Ende der Kellertreppe eine Isolierte Stahltür ein und umhausten und dämmten die alte Holztreppe, sodass der Keller zum Treppenaufgang Luftdicht abgeschlossen war. Und siehe da, auf einmal klappts mit dem Heizen. Ich habe einfach unterschätzt, dass solche Kältesenken der Heizung den Garaus machen.
Im Moment lassen wir auch noch unsere Haustüre erneuert, sodass auch zur anderen Seite nicht mehr so viel Wärme verschinden kann, und dann wird auch die Heizleiste ihre volle Kraft entfalten können und die Heizkosten deutlich runter gehen.
Was man der HL auf jeden Fall hoch anrechnen muss ist, dass wir absolut kein Problem mit Schimmel haben, obwohl teilweise Feuchtigkeit in den Wänden war.
Unterm Strich sind die Heizleisten schon OK. Ich kann sie halt schlecht mit einer normalen Heizung vergleichen, da vorher in dem Haus noch mit Kohle geheizt wurde.
Gruß,
Boris



Jugendhaus Friolzheim Heizleisten



Hallo Skeptiker der Heizleisten,
nun ist die 3 Heizperiode angelaufen und das von uns konzepierte Heizleistensystem im Jugendhaus Friolzheim, ist immernoch super effizient.
Da die zwischen euerem Verstand, linearen Berechnungsformel und den unserigen Erfahrungswerten doch deutliche Unterschiede sind - sollten diejenigen welche völlig unfachmänische Äusserungen verlauten haben lassen in Zukunft einfach sich beim Thema Heizleisten raushalten.
Es zeigt sich ja immer wieder, dass Verordnungen, DIN-Normen, thermodynamische Berechnungen usw. zum größten Teil nichts mit den z.T. seit jahrhunderten umgesetzter Bautätigkeiten, Heiztechniken zu hat.
Deshalb Schuster bleib bei deinen Leisten.



Was ist das doch...



...für ein Giftbolzen.

Vor 1,5 Jahren sein letztes Wort zum Thema, und sofort und völlig motivationslos wieder auf 180. War da zuviel Jodsalz im Kaffee?

Nach jahrhundertelangem Heizleistenkonzipieren wäre vielleicht etwas mehr Abgeklärtheit angesagt.

Lächelnde Grüße

Thomas



Sockelleistenheizung



Servus,
ich trage ebenfalls den Gedanken, dieses Heizsystem in unser Haus einzubauen und habe mich deshalb die letzten 5 Jahre im internet und Häusern, die über das Sockelleisten-Heizsystem verfügen, umgesehen.
Diesen Thread habe ich vor knapp 2 Jahren verfolgt.
Ich bin dann aber ausgestiegen, weil das Niveau plötzlich für meinen Geschmack eine Talsohle erreichte, die meiner Meinung nach nicht der Lösung des Problems diente, sondern mir die Zeit stahl.
Ich weiß nicht mehr, wer das Niveau so stark gesenkt hatte, es war glaub der Mensch, der alle Welt nach Stuttgart oder F.heim zitiert hat, aber das ist ja auch egal, jetzt.
Jetzt bin ich wieder auf dieses Forum gestoßen und eben diesen Thread.
Und ich habe mich gefreut, daß es mal wieder weiter ging, bei der Findung des Problems dieser einen Heizanlage.
Und vor allem, daß das Niveau wieder auf einem technischen Level angelangt war, der verständlich ist und der Problemfindung dient, anstatt schadet.
Aber schon wieder versuchte ein Mensch, das Niveau zu senken.
Dieser Mensch erinnert mich etwas an den Heizleistenhersteller aus Murnau, dessen Bücher sich lesen wie die eines Psychopathen, der seine ganze Kindheit gefoltert wurde und sich deshalb gegen den Rest der Welt verteidigen muß, nach dem Motto, Angriff ist die beste Verteidigung.
Ich persönlich besuche fachspezifische internet Foren, um bei einem technischen Problem auf eine Lösung zu kommen, die sich mir ohne Hilfe von Außen nicht, oder nur teilweise erschließen würde, denn ich bin ja nicht vollkommen und die Geschichte der Menschheit zeigt mir, daß man nur ein Problem gelöst bekommt, wenn mehrere Menschen (in diesem Fall mit ihrem Know How) zusammenhelfen.
Die Menschheitsgeschichte zeigt mir ebenfalls, daß es auch Menschen gibt, die nicht bereit sind zusammenzuhelfen, um ein Problem zu lösen, sondern der Gemeinschaft eher noch zusätzliche Probleme bescheren. Diese Menschen werden zumeist sehr schnell von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

Kann man denn so etwas nicht auch in einem internet Forum machen?

Gut, hier läuft es so, daß halt dann die Menschen, die nach einer Problemlösung suchen, aus einem Thread aussteigen, wenn es sich so wie hier entwickelt und erst nach Jahren wieder vorbeischauen, weil ihnen die Zeit zu schade ist, aber das ist doch schade um die gesamte Idee.

Jetzt werd ich wahscheinlich wieder ein paar Jahre nicht mehr in diesem Forum vorbeischauen, bis ich ein weiteres mal vergessen habe, daß einem hier nicht geholfen wird, sondern daß einem Menschen, die offenbar im Kinderheim zu wenig zum Essen bekommen haben, die Zeit stehlen.

Ich würde vorschlagen, man legt Geld zusammen und schickt so einem Menschen einen Freßkorb (Geschenkkorb mit u.a. Lebensmitteln), damit er 1.beschäftigt ist, 2.den Mund voll hat, 3.erkennt, daß es Hilfe und Nächstenliebe unter Mitmenschen gibt und entgegen seiner Erfahrung im Kinderheim nicht alle Mitmenschen Feinde sind, die es zu bekämpfen gilt, sondern daß der Großteil der Menschheit sich gegenseitig helfen möchte, Probleme zu lösen.

Liebe Grüße aus Ruhpolding,

pm





Habe erst heute diesen Bericht entdeckt. Ich selbst tausche seit einigen Jahren konsequent alle Heizkörper im Wohnhaus, Schwimmbad, Firmenbüro und Lagerhalle gegen Heizleisten aus. Allerdings kommen die Heizleisten aus Kanada und kosten in 2,5 m Länge unter 50 Euro pro Stück (nicht pro meter) Die Verkleidung ist aus Stahlblech und oben gibt es eine Lamelle, die verstellt werden kann.

Erbenisse:

Einsparung im Schmimmbad ca. 30 %, im Wohnhaus auch so 30 % und in der Lagerhalle eher mehr.

Die Temperatur is völlig anders im Raum verteilt, Vorher war oben eher wartm und unten kalt. Jetzt ist es umgekehrt.

Leider finde ich meinen Lieferanten nicht mehr, da seine Internetseite nicht reagiert. Bei der Suche bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich brauche wieder mal 50 Heizleisten.

Wolfgang Felzen



Heizleisten aus Kanada



@Herr Felzen

Bitte posten Sie doch einmal Ihren kanadischen Hersteller
hier, sollten Sie ihn gefunden haben ...

Vielen Dank !



auch Probleme mit Heizleisten



Ich habe 2006 Heizleisten eingebaut. Es wurde nach dem Vorgaben und Angaben des Herstellers verbaut. Die Auslegung war 50/40°C(Herstellerangabe 150W/m). Es war notwendig auch einen standart Heizkörper zu integrieren, deshalb ist mir gleich aufgefallen das die Heizleistungsabgabe nicht den Angaben entspricht. Nach langen ergebnislosen Versuchen von dem Hersteller einen Verbesserungsvorschlag zu bekommen, habe ich die Leistung gemessen. Laut Datenblatt sollte bei mittlerer Temperatur von 42°C eine Leistung von 135 W/m abgegeben werden. Meine Messung ergab eine Leistung von 33W/m.

so viel zu !einer! Herstellerangabe(sind bestimmt auch seriösere dabei)

Mein Problem ist dass die Vorlauftemperatur nicht beliebig hochgedreht werden kann da auch eine Fußbodenheizung auf dem gleichen Kreislauf sitzt.

nun zur Frage

wie kann ich die fehlende Heizleistung einbringen?
Notwendige Gesamtheizleistung liegt zwischen 760und 1200W/Raum.
(Heizlastberechnung nach DIN EN 12831)

währe für jeden platzsparenden Tipp dankbar

Danke und Gruß
Herk



Variotherm...



...hat in einigen Modellen mehrere Register übereinander.

All das gehört aber eher in die Hand eines Fachmannes.

Grüße

Thomas



Heizleisten Problem



Hallo Gemeinde,
nachdem es jetzt wieder konstruktiver zugeht,möchte ich mein Problem schildern.
Ich habe mein Haus von 1870, 60cm Bruchstein ungedämt, 2009 mit Heizleisten von Heizleisten.com ausstatten lassen.In jedem Raum sind die Außenwände komplett mit diesem bestückt.
Nun zum Problem, mein Wohnzimmer 4,5m x 7m (ca.16m HL)also ca 32qm werden nicht wirklich warm. Bei den jetzigen Temperaturen ca 3-8 Grad muss ich schon 65 Grad Vorlauf fahren um 20,5 Grad Raumtemperatur zu schaffen.
Wo Kann das Problem liegen?
Vorlauf kann ich nicht viel höher fahren da noch eine Fußbodenheizung im Bad (18qm) im Vorlauf drin ist.
Hydraulischen Abgleich hab ich so gut wie möglich durchgeführt, kleine HL Längen weniger Durchfluss, lange HL zB. Wohnzimmer voll offen.
Ich bin um jede Antwort dankbar.!!!! um dem ständigen Stress mit meiner Frau zu entkommen.

MFG



Heizleistenproblem



zu schwach ausgelegt, zumal dieser Heizleistentyp durch seine Beschaffenheit wenig Spielraum im Leistungsbereich hat.



Heizleisten



Sorry, fehler meinerseits.
Die Heizleisten sind von Heizleisten.de,Perfecta Heizleisten falls das einen Unterschied macht.

mfg



Auslegung



Welchen Typ haben Sie von Perfekta im besagten Raum eingebaut und wieviel lfm Kupferlamellen (Nicht Verkleidung).
Wo sitzt der Raumthermostat?
Haben Sie die Auslegung auf Papier noch?
Wieviel Fensterfläche ist an den Aussenwänden, welche Himmels-Ausrichtung hat das Zimmer.
Wie hoch ist das Zimmer.

Viele Faktoren- die Einfluss haben können.



Heizleisten



Hallo Herr Diamantopoulos

zu den fehlenden Angaben, es handelt sich um Perfecta P16. Da komplett an den Außenwänden
diese Heizleiste verbaut wurde und nur in den Ecken, Dehnungsmuffen und Thermostat Ventilen
die Kupfer Lamellen fehlen, gehe ich im ungünstigsten falle von 15m aus.
Das Thermostat sitzt am Anfang der Heizleiste in Höhe von etwa 15 cm.
Die lange Seite des Raumes zeigt nach Westen, die andern jeweils nach Süden bzw. Osten.
An der Südseite sind 2 Fenster, ca. 1100mm x 900m, Ostseite ca. 1400m mal 900m.Die Fenster sind neu und zweifach verglast.
Die Zimmer sind 2.70m hoch, die Decke ist aus Lehm Staken und ca 120mm stark.
Mir kommen die 65 Grad doch sehr hoch vor, so das sich mir die frage stellt was ich im wirklichen Winter dann an VL brauche um ein angenehmes Raumklima zu erreichen.
Die Heizleisten wurden über meinen Heizungsfachmann eingebaut, leider hat er mir nichts schriftliches überlassen so das ich da keine Auskunft geben kann. Das Problem habe ich anfangs auf die stark Taktende Heizung und somit verbundenen Temperaturschwankungen geschoben. Diesen Missstand konnte ich nun beheben nur das Ergebnis ist immer noch das selbe.

mfg



Heizleisten



Bei 32m² und einem Wärmebedarf von ca. 100-120W/m² sind die 15 lfm laut Leistungsangabe (233W/65C°) sehr knapp und aus meiner Sicht falsch ausgelegt.
Bei 150W/lfm wären 15 lfm = 2250 W / also somit auf 70W/m² ausgelegt.
Ich befürchte dass diese Installation nicht ausreicht und nur durch Ergänzungen zu einem warmen Klima kommen kann!
Schildern Sie dies bitte dem Hersteller vielleicht gibt Er Kulanz!



Mit solchen immerwiedergeschilderten Problemen...



...wird man in den gängigen Heizleistenprospekten natürlich nicht weiter belastet. Tenor dort: "Jeder kann seine Heizung selber, soooo viel billiger und soooo viel gemütlicher mit unseren Wunderleisten machen.

Wirds nicht warm, ist der Hersteller natürlich nicht schuld.

Grüße

Thomas



reale Leistungen bei Sockelheizkörpern



Hallo Thomas,

genau so was habe ich mir vorgestellt. Was für eine reale Leistung kann man bei der Auslegung 50/40 in zwei Reihen erwarten? Der Fachmann werde ich wohl(mit der Zeit) selber werden :-)

Hallo Herr Diamantopoulos
bei welcher mittlerer Wasservorlauftemperaturen ergibt sich eine Leistung von 150 W/m² bzw. 233 W/m² und auf welche Raumtemperatur sind die Angaben bezogen?

Hallo Herr Dehr,
wenn Ihr Vorlauf nahezu gleich dem Rücklauf ist (der Grifftest sollte bei 65°C gerade noch so gehen) ist die Vermutung nahe dass die Heizflächen nicht ausreichen.
Wir sitzen wohl mit unseren integrierten Fußbodenheizungen in dem gleichen Boot.

Gruß



@ Herk



von www.variotherm.at bekommt man zumindest einen dicken Ordner "Heizsysteme" bzw. das Planungshandbuch "Heizleisten". Ferner für ein konkretes Projekt auch eine detaillierte Heizlastberechnung.

Im Zimmer meines Söhnchens hab' ich eine HL installiert, und es wird auch warm. Ich habe nicht erwartet, daß sich plötzlich ein ungeahntes "Wohlfühlklima" einstellt (auch mit dem klassischen HK unterm Fenster war's warm, und es wurde durch höhere Leistung schneller warm), und aus den klitzekleinen Konvektoren wird keine Wandheizung. Aber die nordwestliche Schimmelecke ist dank besserer Wärmeverteilung weg, und das wollte ich erreichen.

Wenn das Projekt 'was besseres hergibt, und/ oder einen grundsätzlichen Ansatz ermöglicht, sollte man auf HL verzichten. Ich hab's in dem einen Fall so gemacht, weil die 65 Grad Vorlauf halt nicht wesentlich zu verringern waren, Flächenheizungen fielen somit aus.

Grüße

Thomas



Berechnungen



Hallo Herr Herk,
die Daten habe ich von der Internetseite des Herstellers entnommen.
Auf dem Markt gibt es Heizleistensysteme die den Raum mit der gleichen Laufmeterlänge und VL Temp. bei 50/40C° auf RT 20C° erwärmen. Diese Systeme sind jedoch bis zu 7cm tief.
Neubauten sowie auch Renovierungen und Sanierungen werden mit Heizleisten ständig ausgestattet, dass wie hier zu gering ausgelegt wurde, bzw. die Heizleisten ungeeignet erscheinen kommt selten vor.
Wie in der Heiz-Branche üblich, kommen Auslegungen von Heizkörpern und FBH nur damit zurecht, das mit Faktor X überdimensioniert wird - hier entstehen weit aus mehr Planungs- Berechnungs- und Ausführungsfehler wie im Bereich von Strahlungswärmesystemen.



Interessant:



"Wie in der Heiz-Branche üblich, kommen Auslegungen von Heizkörpern und FBH nur damit zurecht, das mit Faktor X überdimensioniert wird - hier entstehen weit aus mehr Planungs- Berechnungs- und Ausführungsfehler wie im Bereich von Strahlungswärmesystemen."

Heizleisten freilich sind nun 'mal kein Strahlungswärmesystem, sondern kleine und leistungsschwache Konvektoren. Aber das hatten wir ja schon. Fußbodenheizungen seien kein Heizsystem mit großem bis überwiegenden Strahlungsanteil? Das ist neu.

Grüße

Thomas



FBH



FBH haben einen Strahlungswärmeanteil, wie fast jedes Wärmeabgabensystem - jedoch wirken bei FBH die Konvektionseffekte überproportional stärker als bei Wandheizung oder Heizleisten.
Heizleisten sollten so ausgelegt werden, dass die schwache Konvektion die Wand erwärmt und diese dann Strahlungswärme abgibt.

Grundsatzdiskussionen Herr Böhme sind mir mit ihrer Kompetenz zuwider. Deshalb gehe ich auf ihre Streitkultur nicht ein.



Heizleisten wahnsinn



Hallo,

Ich habe gestern nochmal geschaut und habe festgestellt,dass Heer Diamantopoulos mit seiner Einschätzung leider Recht hat.
Der VL hat 65C und der RL trotz fast vollständiger Pumpenleistung und voll offenen Rücklaufventil nur 57C. Ich glaub da liegt der Hase im Pfeffer, die Spreizung ist zu groß.
Wie man hier schon festgestellt hat, bei HL wird man selber zum Fachmann, den der Heizungsbauer von nebenan hat davon keine Ahnung, geschweige den Lust einen Hydraulischen Abgleich zu machen. Frei nach dem Motto selbst ist der Hausbesitzer..
Der Einschätzung von Heer Diamantopoulos zu folgen, müsste ich wohl die HL verlängern lassen, was dann sicher eine noch größere Spreizung zur folge hat oder?
Vielleicht kann man auch eine größere Pumpe einbauen, wobei dann sicherlich erhebliche Strömungsgeräusche entstehen würden.
Was könnte man noch machen.??
Hab übrigens den Heizungsbauer auf mein Problem aufmerksam gemacht.
Er meinte das er sich darum Kümmert und die Bezugsquelle der HL kontaktieren will.

Ich halte sie auf dem laufenden..!

MFG



Vielleicht so:



Hallo, melde mich nach langer Zeit auch nochmal zu Wort. Ich hatte ja mein Problem durch Isolation halbwegs in den Griff bekommen. (Keller isoliert, neue Haustür) Aber trotz allem ist das Heizleistensystem am Leistungsanschlag. Und wenn die Temperaturen wieder so frostig werden wie letztes Jahr, kommt man ohne den Holzofen nicht auf eine Wohlfühltemperatur im Wohnbereich. Nun hab ich Glück, dass meine Frau nicht ganz soviel Druck macht, wie die einiger Leidensgenossen hier im Forum. Trotzdem würde ich gerne, wenn ich es will, die Temperatur deutlich über 21 Grad bringen können ohne zum Streichholz zu greifen.
Im Badezimmer haben wir auch die Heizleisten verbaut, jedoch haben wir in Reihe zu den HL-Elementen einen konventionellen Handtuchheizkörper geschaltet. Ich weiß dass von einer Mixtur dieser Heizsysteme aus diversen technischen Gründen abgeraten wird. Ist mir aber egal, weil ich dvon keine Ahnung hab, und deshalb funktionierts auch.;-) Im Ernst, das ist der Raum, wo die Heizung tasächlich einwandfrei funktioniert, und sogar so schnell warm ist, sodass ich außer morgens und abends die Raumtemperatur zurückfahren kann und nur zu den "Badezeiten" wieder ein molliges Klima habe.(Zeitschaltthermostat)
Fazit: Ich habe zur richtigen Zeit ein angenehm temperiertes Bad, die Handtücher sind trocken, und keinerlei Schimmelbildung trotz 3 wie verückt duschender Kinder, da die Wand durch die HL auch vernünftig temperiert wird.
Das gleiche habe ich auch im Wohnbereich vor, indem ich unter den Fenstern ganz flache Heizkörper anbringe und in den HL-Kreis einschleife.
Was haltet ihr davon.
Gruß,
Boris



Heizleisten



Heizleisten-Typen sind in der Bauweise sehr unterschiedlich,
leider sind jene die nur 3-4cm Tiefe haben mit dem Nachteil belegt, dass die Abstrahlfläche der Wärmeübergabe gegenüber jenen mit einer Tiefe von 6-8cm bis zu 70% geringer ist und somit auch an Leistungsgrenzen kommen, die bei VL Temp.
von ca. 55C° ihr Maximum bzw. bei 40C° an Minimum erreichen.
Die Spreizung bei/um die 5C° ist OK.
Eine Verlängerung der Heizleisten behebt das Problem nicht, da die Abstrahlende Wandfläche nicht richtig temperiert werden kann. Ob eine darüberliegende Selbige diese Situation verbessert sehe ich ebenso als bedenklich an.

Wir hatten eine technische und wirtschaftliche Marktanalyse von einem unabhänigen Ing.-Büro über Heizleisten erstellen lassen. Das Ergebnis war beeindruckend.
Eine Veröffentlichung ist geplant jedoch mit anonymisierten Herstellertypen.
Um tatsächlich konkrete Lösungsvorschläge des Problems erarbeiten zu können, muß eine Vorortbesichtigung statt finden.
Mich intressiert welche Vorschläge vom Hersteller kommen - wäre sehr dankbar diese mitgeteilt zu bekommen.



Ja wat nun, Herr Diamantopoulus?



"FBH haben einen Strahlungswärmeanteil, wie fast jedes Wärmeabgabensystem - jedoch wirken bei FBH die Konvektionseffekte überproportional stärker als bei Wandheizung oder Heizleisten."

Heizleisten machen (fast) nur warme Luft, und sollen weniger Konvektion haben als eine vollflächige Fußbodenheizung mit ca. 24 Grad Oberflächentemperatur? Das glauben sie selbst nicht. Und wohl auch keiner Ihrer Leser.


"Grundsatzdiskussionen Herr Böhme sind mir mit ihrer Kompetenz zuwider. Deshalb gehe ich auf ihre Streitkultur nicht ein."

Rätselhaft! Wollen Sie damit sagen, daß ich Ihnen zu kompetent bin?

Denn Dankeschön

Thomas



Ganz einfach Herr Böhme



Lieber Herr Böhme,
Luftmassen mit unterschiedlicher Wärme sind horizontal getrennt, bei den sogenanten Inversionen wird plötzlich in einem Wirbel hydraulische Strömungen nach oben "katapultiert", die auch Hausstaub (Allergenträger No.1) mit sich ziehen.
Bei dem Heizleistenprinzip soll die Luftstömung so leicht sein,um an der Wand auch durch Adhäsionskräfte zu gleiten und gleichzeitig die Wärmelufströmung die massive Wand erwärmt.Somit entsteht beim Heizleistenprinzip höhere Stromungen gegenüber der FBH, jedoch die großflächige Lufterwärmung der FBH ständig Inversionen (Gesundheitsbelastend) auslöst.
Dies sind keine Märchen sondern phsyikalische, meßbare Gesetze.
Aus meiner Sicht und Erfahrung gehört die Fußbodenheizung zu den ungesündesten Heizsystemen - oder fragen Sie doch lieber ihren Arzt oder Apotheker Herr Böhme!
Somit bleibe ich auch bei meiner Aussage, die Sie lieber Herr Böhme leider so akzeptieren müssen.

Habe auf die Forumsfrage reagiert und keine Lust mich mit Ihnen aus zu tauschen oder Zeit zu verbringen.
Ihre Kompetenz ist mir salop gesagt "schnuppe"!

Schuster bleib bei deinen Leisten!


mfG Jan Diamantopoulos



Nun,



diese "Wirbel" gibt es bei geringen Oberflächentemperaturen aber nicht.

"großflächige Lufterwärmung der FBH"

Auch nicht. Alle anderen Flächen im Raum werden angestrahlt, und auch an diesen erwärmt sich die Luft. Wo es kein großes Temperaturgefälle gibt, gibt es auch keine dramatischen Luftbewegungen, die zu Seuchen, Tod und anderen schlimmen Krankheiten führen. Ein großes Temperaturgefälle gibt es aber zwischen unten in die HL einströmender kalter Luft und den üblichen hohen Vorlauftemperaturen in den HL. Trotz heizleistenpoetischer Spitzenleistungen "soll die Luftstömung so leicht sein" passiert das Aufsteigen ziemlich rasch, und scharrt keinesfalls nur an der Wand entlang. Wärmere Wände konnte ich bei meinem HL-Testzimmer im Übrigen nicht ausmachen.

"phsyikalische, meßbare Gesetze."

Naja. Die Sache mit der Phsyik. Damit meinen Sie hoffentlich nicht das Phantom "Coanda-Effekt".

"Somit bleibe ich auch bei meiner Aussage, die Sie lieber Herr Böhme leider so akzeptieren müssen."

Wie falsch Sie doch liegen. Ich muss und werde Ihre (reichlich verschwommene) Aussage nicht akzeptieren. Ich nehme sie als einen Ausdruck bauideologisch verbohrter Engstirnigkeit allenfalls zur Kenntnis.

"Ihre Kompetenz ist mir salop gesagt "schnuppe"!"

Und warum mutmaßen Sie dann drüber?

Ganz unschusterliche Grüße

Thomas



nochmal die Heizleistung



erst mal vielen Dank für die Antworten

Herr Diamantopoulos
aufgrund der Umfangreichen Diskussion kann ich der angegebenen Leistung keinen Hersteller zuordnen. Währe es möglich diesen noch mal namentlich zu nennen, bzw. den Link angeben?
Bei mir ist ein 3cm tiefes System verbaut. Verstehe ich es richtig, dass diese Art von HL einen Funktionsbereich zwischen 55 und 40°C aufweisen und mit der Erhöhung der VL-Temperatur kaum höhere Leistung zu erwarten ist? Wenn ich von meiner HL ausgehen würde die bei dieser Temperatur 33 W/m bringt kann ich von einer 7 cm tiefen System ca 110W/m in den Betriebspunkt 50/40 erwarten?
Noch mal paar Infos zu meinem Haus. Es hat eine komplette energetische Sanierung mit einem WRG- Lüftungssystem erhalten. Der Leistungsbedarf liegt bei < 50 W/m². Ein Blower- Door Test wurde durchgeführt und die Wechselrate war bei <0,8 1/h (wenn ich mich richtig erinnere)
Die gerechneten Werte passen auch etwa mit den realen überein.

Hallo Thomas,
haben sie die Leistung Ihrer HL von variotherm.at überprüft?
Ich habe bei mir auch die Wandtemperatur mit einem Pyrometer gemessen und stellte fest, dass nach ca 30 cm die Wand die Raumtemperatur hatte. Im Klartext "heiße" Wand bei max. ca. 25°C und ging dann über auf die Raumtemperatur von 19°C, bei dieser keiner Fläche und geringer Temperaturdifferenz geht die Strahlungsleistung gegen 0.

Hallo Herr Dehr,

wo haben Sie die Temperaturen gemessen/abgelesen?(Direkt im Zimmer?) Wenn im Zimmer der Temperaturabfall bei größerem Wasserdurchsatz stattfindet, sollte Leistung abgegeben werden. Wenn es kalt bleibt, stimmt entweder die angegebene Leistung nicht, oder der Raum braucht deutlich mehr Leistung.
Eine größere Pumpe wird nicht die Lösung sein wenn im Zimmer eine Spreizung von 8°C ist. Hier beträgt ja die mittlere Heizkörper Temperatur 61°C und die Heizleistung reicht gerade so aus bei 3-8°C Außentemperatur. Eine stärkere Pumpe kann die Temperatur höchstens um 4°C anheben, dies dürfte nicht ausreichend sein um bei dauerhaften -5-(-8°C), wie es letztes Jahr war, ausreichen.

Gruß Herk



Heizleiste



Hallo Herr Herk,

welche Temperatur meinen sie, die Raumtemperatur messe ich mit einem Handelsüblichen Innenraum Thermometer.
Die VL- Temperatur direkt nach dem Thermostatventil( steht auf 5)mit einem IR-Thermometer, was auch erstaunlicher weise gut und genau misst.
Ich habe gestern wieder mit meinem Heizungsbetrieb gesprochen.
Der HL Hersteller Vertreter, möchte jetzt mit mir sprechen um nochmals das gesamte Trauerspiel von mir zu hören.
Was verspricht er sich davon?Reichen den die Aussagen vom Heizungsbetrieb nicht.
Ich werde jetzt nochmal eine genaue Aufstellung vom Haus und den verbauten HL machen.
Bin mal gespannt was das wird...!!

mfg



Vertreterbesuch



Hallo Herr Dehr,

genau diese Temperatur habe ich gemeint. Bei der Messung mit dem IR-Thermometer muss man mit der Oberfläche aufpassen (e-Faktor von blanken Kupferrohr kann variieren).
Kleben die ein dünnes Klebeband auf die zu messende Stell z.B. Packband. Wenn Sie einen Durchflußmesser in die Zimmerleitung einbauen können Sie die Leistung genau bestimmen.
Lassen Sie sich vom Vertreter nicht abwimmeln ja die Wand strahlt... nur die Leistung die die Heizleiste in das Zimmer bringt kann auch von diesem aufgenommen werden. Es gibt keinen Perpetuum mobile.

Wie hoch steigt die Wärme an der Wand ?(hier brauchen Sie kein Klebeband :-) der e-Faktor passt in etwa)

viel Erfolg
Gruß Herk



Heizleisten problem weiterhin



Hallo Herr Herk,

Ich weiß nicht was ein E- Faktor ist aber sie haben recht das die Messung ohne Tape an den CU Rohren nicht funktioniert.
Die Wärme an der Wand steigt etwa 80 cm hoch und liegt dort bei ca 20 Grad, an der Decke etwa bei 18 Grad.

Hier mal Auszüge aus dem Schriftverkehr:

Bezüglich des von Ihnen angesprochenen Problem bin ich noch um Klärung bemüht, was noch etwas Zeit beansprucht. Werde mich auch noch mit Herrn Heizungsbauer in Verbindung setzen um noch einige Aspekte zu klären bzw. einige Messungen durch zu führen.
Ich bin an einer zeitnahen und endgültigen Klärung interessiert, so weit es unsere Heizleiste betreffen sollte.

Nach der Mail war ich ja noch ganz zuversichtlich,

nun das:

Da es kein Problem der Heizleiste und auch nicht des von mir nach den Angaben von Herrn H ermittelten Bedarf.

Ungeachtet dieser Tatsachen liegt mir sehr wohl daran das die Anlage funktioniert, eine Verantwortung dafür weise ich jedoch bezüglich der vorgenannten Tatsachen zurück.
Unser Technik-Spezialist ist der festen Überzeugung das der Fehler im ,System selbst liegt und darauf haben wir natürlich keinen Einfluss. I
Ich werde Herrn H. zwei Alternativen vorschlagen um die Frage der Wärmeleistung zu erhöhen, die Kosten hierfür werde ich jedoch nicht übernehmen, dies liegt in der Verantwortung von Herrn H., Ihren Installateur, der die Anlage errichtet und die HL eingebaut hat.
Abschließend möchte ich Ihnen noch einmal versichern, dass mir sehr viel an der einwandfreien Funktion Ihrer Anlage liegt, aber ich bin lediglich der Lieferant der HL und kann weder für die Anlage selbst noch für die Installation Verantwortung übernehmen und die Funktion der HL steht ja wohl außer Frage da andere Räume einwandfrei beheizt werden und neben Ihren Objekt bereits mehrere Hundert Anlagen problemlos betrieben werden.

Für mich ist das ganz klarer betrug, der HL Vertreter war mit der Berechnung beauftragt, hat noch Tipps zum Einbau gegeben und jetzt hat er auf einmal keine Verantwortung.
Die HL funktionieren, nur bei mir eben nicht.
Das ist meiner Meinung, übelste Masche.
Ich hab nochmal eine Mail hingeschrieben, mal schauen wie sich das noch entwickelt.

Mit freundlichen Grüßen



Übersicht



Ich hab mal eine Übersicht zusammengestellt,denke dann kann man nachvollziehen das es nicht am System liegt sondern an der Länge der HL:
W-bedarf Eing.Leistung Fehl
110W/qm 60/55ca.200W/qm

Wohnzimme 32,8qm 3608W 3130W 478W

Küche 18 1980W 1490W 490W

Bad oben 9 990W 1000W es wir Warm!

Kinderz. 20 2200W 2160W es wir Warm
trotz 40W fehl

Schlafz 18 1980W 1780W 200W


Das Schlafzimmer kann man vernachlässigen,da Heize ich eh nicht.
Die Räume die Warm werden, sind klar die bei dennen das Verhältniss länge zu Fläche des Raumes passen.
Was sagt ihr dazu?

MFG



Na dann besser fürderhin:



Einen Installationsbetrieb wählen, der nicht Ihretwegen Neuland betritt. Und wenn sich kein Heizungsbauer findet, der HL anfassen will, hätte das auch seine Gründe.

Das hilft Ihnen jetzt nicht weiter, vielleicht aber manchem Mitleser.

Grüße

Thomas



Na dann besser fürderhin:



Einen Installationsbetrieb wählen, der nicht Ihretwegen Neuland betritt. Und wenn sich kein Heizungsbauer findet, der HL anfassen will, hätte das auch seine Gründe.

Das hilft Ihnen jetzt nicht weiter, vielleicht aber manchem Mitleser.

Grüße

Thomas



Ermitlung Heizleistung



Hallo Herr Dehr,

funktioniert die Heizleistung in anderen Zimmern bei Außentemperaturen von +8°C und >60°C? Was ist mit -12°C?

Wie ich bereits erwähnt habe, bauen sie einen Durchflußmesser ein.
Konkret:
in den Vorlauf eine Wasseruhr(sie sind geeicht) für Warmwasser einbauen,
die Heizungspumpe auf einen Konstanten Wert einstellen
und die Uhr regelmäßig ablesen =>ermitteln den durchschnittlicher Durchfluss
durch die Temperaturdifferenz kann eine recht genaue Leistung pro Meter ermittelt werden. Diese sollte natürlich mit der Angabe des Herstellers übereinstimmen.
z.B 60/55 =Mittlere Temperatur 57°C soll 200W/m, ist ... W/m?

Für die Differenz ist der Hersteller haftbar.
Und Sie als Endverbraucher sind sehr gut vom Gesetzt geschützt.

Gruß Herk



@Thomas



Hallo Thomas,

ich habe schon befürchtet Sie und Herr Diamantopoulos habe sich wieder für Jahre verabschiedet.

Möglicherweise kann die Frage vom 26.10.2010 beantwortete werden. Wie sind die Lammelenabstände/Abmessungen?

Ich habe aktuell ein Problem mit meinen Heizleisten und suche nach Möglichkeit die Leistung zu erhöhen.
Von den prinzipiellen Vorteilen der Heizleiste bin ich immer noch überzeugt und möchte dass System so beibehalten.
Wenn ich allerdings einen anderen Anbieter auswähle, will ich vorher grob die real möglichen Leistungswerte ermitteln und diese vom Hersteller garantieren lassen.
Das umlöten der Heizkörper gehört nämlich nicht zu meine Hobbys und es muss bei zweimaligem Umbau bleiben.

Gruß Herk



Nun,



ich habe die Variotherm 1a verbaut, ca.7m an bei den Außenwänden, die damit komplett verheizleistet werden. Was wir schon ahnten, trat ein: zwar ist die Wärmeverteilung besser, aber von einer Wandheizung kann überhaupt keine Rede sein, die Wände sind weiterhin so kalt, wie Außenwände das zu sein pflegen. Aufgrund der geringen Leistung wird das 10m² große Zimmerchen viel langsamer warm als mit dem vorher installierten Radiator. Von Gemütlichkeit der besonderen (Heizleisten)Art fehlt jede Spur.

Prädikat: Höchst eingeschränkt empfehlenswert.

Details: Vorlauf 60 Grad, Lamellen 56 x 78mm, im Abstand von ca. 3mm (kann ich nicht mehr messen, alles schön verkleidet).

Grüße

Thomas



Quatsch



Lieber Herr Böhme,

bleiben Sie bei ihrem Bodenarbeiten, ihre Angaben zu der von ihnen eingbauten HL ist einfach eine Lachplatte.
Dass Sie daraus den Schluß ziehen "höchst eingeschränkt empfehlenswert" drückt zudem noch ihre völlige Unkompetenz aus.
Wir berechnen, liefern und bauen seit Jahren Heizleisten ein und haben solche Probleme noch nie gehabt. Immer dann wenn selbsternannte Spezialisten (zudem ohne ERFAHRUNG) nur von ihren Mißglückten Heizleistenchaos berichten wird gemeckert. Hunderte, ja tausende funktionierende Heizleisten werden einfach ignoriert.
Es ist mir auch mit Verlaub zu Blöd mit unkompetenten Museologen zu diskutieren oder Anregeungen zu geben, die sich zudem extra selbst auf ein Allwissenden Thron setzten.
Es wird mein letzter Beitrag sein - da tragen Sie Herr Böhme entscheidend mit dazu bei.
Mit besten Grüßen und viel Erfolg in der Heizleistenberatung weiterhin.
Jan Diamantopoulos



Lieber Herr D.,



wenn Sie Ihren pseudobaubiologischen Etikettenschwindel fürderhin anderswo verbreiten, auch aufgrund meines Beitrages am Ende gar, wäre mancher Leser hier um eine kostspielige Illusion ärmer. Echt klasse.

Im übrigen habe ich weder Vorgaben für das HL-Beispiel gemacht (außer, daß die gesamte Außenwand bekleidet werden soll), noch das Ganze berechnet oder gar selbst ausgeführt. Das hat ein renommierter Fachbetrieb gemacht, und m.E. auch ohne Fehler. Es ist auch kein "Heizleistenchaos" entstanden, es wird ja (langsamer) warm. Von den besonderen und heftigst (zum Beispiel von Ihnen und höchst unsachlich) beworbenen Wohlfühleigenschaften der HL ist aber nichts zu spüren. Und es wird auch nicht besser werden, wenn ich für's doppelte Geld das Blech von Opa Eisenschinck oder eines anderen HL-Strategen an die Wand hänge. Die Teile sind allesamt nix als kleine Radiatoren, die warme Luft machen. Fffft.

Da Sie sich ja verabschiedet haben, ein Frohes Fest Ihnen

Thomas



Sehr geehrter Herr Diamantopoulos



Sehr geehrter Herr Diamantopoulos,

könnten Sie mir bitte die Frage vom 26.10.2010 beantworten?

Die Frage1:
" kann ich von einer 7 cm tiefen System ca 110W/m in den Betriebspunkt 50/40 erwarten?"


Die Frage2:
"Hallo Herr Herk,
die Daten habe ich von der Internetseite des Herstellers entnommen."
Könnten Sie mir die Internetseite nennen?

Es währe schade wenn ein HL-Spezialist das Forum verlassen würde und die Betroffenen auf sich alleine gestellt würden.

Gruß Herk



Da kann ich "Herk"...



...nur Recht geben. Wäre schade, wenn ein HL-Spezialist aufgrund der Äußerungen eines Betroffenen, das Feld räumen würde.

Ich zähle, aufgrund der Beiträge zum Thema, Th. Böhme wohl eher zu den Betroffenen, die nicht so ganz mit dem System was ihnen verkauft wurde, zufrieden sind, oder?

Obwohl ich kein Problem mit Heizleisten habe (ich habe nämlich keine) würde mich schon einmal interessieren, Herr Diamantopoulos, wie sie einen Kunden, der offenbar nicht zufrieden ist, überzeugen können.
Das bisherige "Geschreibsel" erinnert ein wenig an andere Teilnehmer hier, die aber eher mit Mauertrockenlegungsverfahren zu tun haben.

Ich gehe mal davon aus, dass ihr Fachgebiet sich von den Geschäftspraktiken derer deutlich abgrenzt.

Bin gespannt!

Grüße
Martin



Keine Angst...



...er kommt wieder.

Der Rücktritt vom Rücktritt ist im Showgeschäft beliebt.

Grüße

Thomas



Lieber Thomas W. Böhme - und andere voreilige Kritiker - zu diesem Thema --



- Jan Diamantopoulos ist ein Mensch, der sich ernsthaft
damit beschäftigt, baubiologisch beispielhafte Neubauten zu erstellen, welche mit ausgeklügelten Heizleistensystemen beheizt werden. - Vor ca. 2 Jahren habe ich ihn besucht,
kennen und schätzen gelernt. ---- Aus verschiedenen Gründen
ist leider der angenehme Kontakt abgebrochen. -
-
Auf jeden Fall ist Jan Diamantopoulos KEIN Showmaster
oder gar ein Scharlatan - sondern ein sehr guter Baufachmann
-- nicht nur bezüglich Heizleisten.
-
A. Milling



Lieber Herr Milling...



...ich kann an einer Heizleiste ganz einfach nichts Ausgeklügeltes entdecken. Und da wird der Herr D. auch kein Neuland betreten haben, schätze ich.

Frohes Fensterbauen wünscht

Thomas



Eigene Erfahrungen



Hallo Herr Dehr,

Ihre Übersicht zeigt nach meinen Erfahrungen genau Ihr Problem. Sie haben in den Problembereichen zu wenig Heizleisten verbaut.
Meine Erfahrungen sehen so aus, dass Heizleisten gut funktionieren, wenn wirklich alles stimmt. Ich habe nur Probleme in einem Raum und da liegen die Gründe auf der Hand:
1. Durch die Terassentür ist zu wenig bestückbare Außenwand vorhanden. Das kann man durch Belegung eines Stücks Innenwand kompensieren, habe ich aber leider nicht gemacht.
2. Der Raum liegt in einem späteren Anbau mit 2-schaliger Außenwand. Diese ist in keinem guten Fugenzustand, so dass der errechnete U-Wert nicht stimmt und der Wärmebedarf demzufolge höher als errechnet ist.
Ich gehe davon aus, dass die Problematik mit der Sanierung der Außenwand besser wird und zur Unterstützung ist die Anschaffung eines Kaminofens geplant, der die dann vielleicht noch fehlenden 1-2 Grad locker hinkriegt.
Ansonsten fahre ich das System OHNE Nachtabsenkung und nach Möglichkeit ohne Termostate. Die Temperaturregelung erfolgt rein durch die gleitende Vorlauftemperatur.In meiner früheren Wohnung (vollgedämmter Neubau) war eine Zimmertemperatur von 24° notwendig. Jetzt sind Temperaturen von 22° schon unangenehm warm. Auch die Heizkosten liegen 1/3 unter dem errechneten Wert.
Thomas W. Böhme hat Recht, wenn er die Trägheit des Systems bemängelt. Heizleisten sind aber meiner Meinung nach nicht dafür gedacht, schnell einen Raum aufzuheizen. Wenn man sich mit dem System Großeschmidt beschäftigt hat, so erscheint nur eine gleitende Temperaturregelung ohne Absenkzeiträume sinnvoll.

Noch 2 Tips zum Schluss, um Probleme zu mindern. Erstens kann über die Verteilung des Durchflusses zwischen den Heizsträngen bei mehreren Heizsträngen eine Verbesserung bewirkt werden.
Gleiches gilt für die Heizkreispumpe. Neuere Modelle können in Ihrer Leistung angepasst und so relativ einfach der Durchfluss gesteigert werden. Resultat ist eine höhere Rücklauftemperatur und demzufolge eine höhere Mitteltemperatur an den Heizleisten.

Viel Erfolg
MfG Kalle.



Lösungsansatz



Hallo Kalle,

Sie haben das Problem genau erkannt!
Nachdem mein HL Vertreter ausgestiegen ist, hab ich jetzt folgenden Lösungsansatz.
Im WZ werden an eine noch freie Innenwand ca.3m HL zusätzlich verbaut, dass bringt ca. 500w mehr Leistung. Dadurch komme ich in dem Raum auf 18m HL bei 32qm Fläche. Da die HL Länge mir sehr groß vorkommt, wird die HL etwa mittig getrennt.Dass sollte einen besseren Durchfluss und höhere mittlere VL bringen.
In dem zweiten Raum (Küche) hab ich keine freie Wand, dort wird ein Heizkörper in reihe zur HL verbaut.
Ich hoffe das es dann ausreichend warm wird...!!?
Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, HL sind träge, Nachtabsenkung max.2 Grad ansonsten dauert es wirklich sehr lange.Nochmal zur HL.Von den beworbenen Eigenschaften der HL,übrigens aller Hersteller stimmen nur einige.
Schnell reagierendes System...nein
Unauffällig und gut in den Raum zu integrieren...ja
Besonderes Wohlfüllklima...nein
Temperaturen um die 22 Grad angenehm....ja
einfach zu Installieren...ja und nein...
Ersparnis....glaube ich nicht, schon gar nicht 30 Prozent.



mfg Jörn



Ersparnis



Hallo Jörn,

zur wirklichen Ersparnis kann ich leider keine Aussagen machen.
Unsere Vorbesitzerin hat das Haus irrsinnigerweise ausschließlich mit Kaminofen und Ölradiatoren beheizt und das sicherlich nicht überall und dauerhaft. Also habe ich keine verwertbaren Werte von vor dem Neubau. Meine angegebenen Werte liegen aber 30% unter meinem errechneten Wert, der mir aber auch schon vorher als zu hoch erschien.
Viel Erfolg mit deinen Maßnahmen und berichte doch bitte über die Ergebnisse.
MfG
Kalle.



@Jörn reichen die 500 W aus?



Hallo Jörn,


Tut mir leid mit dem HL- Vertreter, spricht nicht für den Hersteller.
Kann man eigentlich eine Bad-List einführen?

auf die Gefahr mich zu wiederholen (passiert mir hier öfters)

"funktioniert die Heizleistung in anderen Zimmern bei Außentemperaturen von +8°C und >60°C? Was ist mit -12°C?"

wenn sie bei +°C bereits >60°C Wasservorlauf brauchten, zweifele ich die 500W Mehrleistung bei -12°C an.

Einfacher Versuch.
Denn Energiebedarf im Zimmer mit elektrischer Leistung ermitteln. z.B. Heizstrahler oder auch Baustrahler(500 Watt)
Die Temperaturen diese Woche bieten sich dafür an.

Lieber zwei mal blöd gefragt als dreimal die Heizung umgebaut. :-)

Gruß Herk



Lösung



Hallo,

Ich habe nun das Problem so gelöst.
Im Wohnzimmer wurden weitere 3m Heizleiste an einer Innenwand verlegt.Die 18m HL wurden in der Mitte geteilt,zusätzlich noch ein Heizkörper der bei 60 grad VL ca 750w abgibt eingebaut.Dieser wird bei Bedarf aufgedreht. Alles nochmal hydraulisch abgeglichen.
Ergebniss, bei den Winterlichen Themperaturen (-12grad) bei VL 60 grad erreiche ich Temperatur von 22,5 grad im Wohnzimmer.
MfG
Jörn



Ich vermute...



...ohne Heizleiste wäre es auch nicht kälter...



Glückwunsch zur Lösung!



Hallo Jörn,

meine Lösung wird vermutlich auch so aussschauen.
Die Heizleisten werden als Vorlauf für Standartheizkörper benutzt. Ich werde Typ 10 oder 11 verwenden und ebenso die Außenwände mit ein bis zwei Heizkörpern 300x3000mm bzw 300x2000mm ausstatten.

Der Effekt ist wie bei den Heizleisten und die Leistungsangaben sind verläßlichen.

Ich habde den steinigeren Weg gewählt, so werde ich die Heizung erst im Nächsten Sommer umbauen können.

Gruß Herk



Wenn Sie Geld übrig haben...



...freuen sich auch die Kinder in Bangladesh drüber :-(

Offenbar wird die Heizung über die Heizkörper realisiert. Heizleisten nur so als Beigabe sind ja nun entschieden zu teuer. Verlegen Sie doch einfach Vor- und Rücklauf offen im Sockelbereich an allen Außenwänden, ggf. mit einer vorgeblendeten Verkleidung.

Eine echte Flächenheizung wäre besser, aber auch leider teuerer.

Grüße

Thomas



Ganz einfach



Je größer die Heizkörperfläche,desto geringer die Vorlauftemperatur,desto molliger wird es

Ich heize ein 180qm Haus mit 600 Euro im Jahr...



Wie schon anderswo geschrieben...



...sind solche Zahlen zum Vergleich unbrauchbar.

Ach ja, mein Auto verbraucht bloß 3 Liter.

oder:

Ich tanke immer für 30 EURO.