Zusatzfühler für die Fußbodenheizung schützt Parkett

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Über die Hälfte aller neugebauten Ein- und
Zweifamilienhäuser werden hier zu Lande mit einer Flächenheizung ausgestattet.
Ist gleichzeitig die Kombination mit einem Parkettboden vorgesehen, sollte dies
bereits bei der Auswahl der Regelkomponenten berücksichtigt werden. Das
kabelgeführte FH-W-System zur Fußbodenheizungsregelung von Danfoss verfügt dazu
über eine spezielle Option. Es besteht aus zwei Komponenten: dem Hauptregler
FH-WC mit oder ohne integrierter Programmiereinheit, der über 12 Ausgänge
verfügt, sowie den entsprechenden Raumthermostaten. In der Version FH-WS
besitzen diese neben der herkömmlichen Fühler- und Regelfunktion eine zweite
Einstellmöglichkeit, mit der sich eine Minimal- beziehungsweise
Maximaltemperatur
vorgeben lässt.



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<img border="1" src="http://www.baulinks.de/webplugin/2004/i/1196-danfoss.jpg" vspace="2" alt="Heizungsregelung, Heizungssteuerung, Fußbodenheizung, Parkett, Flächenheizung, Parkettboden, Fußbodenheizungsregelung, Raumthermostat, Maximaltemperatur, Raumtemperatur, Minimaltemperatur, Zusatzheizung, Kaminofen, Kachelofen">

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Das bedeutet für die Kombination mit temperaturempfindlichem
Parkett, dass neben der Einstellung der Raumtemperatur auch eine
Maximaltemperatur
festgelegt werden kann. Diese Funktion befindet sich unter
der Thermostatabdeckung. Sie ist mit einem in den Estrich integrierten
Zusatzfühler verbunden, der bei Erreichen des maximalen Aufheizwertes ein
Stopp-Signal an den TWA-Stellantrieb gibt. Dabei besitzt die Maximal-Regelung
Priorität vor der Wahl der Raumtemperatur; der Schutz des Bodens ist so
sichergestellt.




<img border="1" src="http://www.baulinks.de/webplugin/2004/i/1196-danfoss2.jpg" hspace="3" vspace="3" align="right">Die
Einstellung eines Minimal-Wertes unterstützt hingegen eher das
Behaglichkeitsempfinden, etwa bei der Zusatzbeheizung durch einen Kaminofen. Sie
verhindert, dass - wie bei herkömmlichen Systemen - die Fußbodenheizung abregelt
wird. Meist ist jedoch eine Grundtemperierung des Bodens weiter gewünscht. Diese
wird erreicht, in dem über die Eingabe einer - ebenfalls vorrangigen -
Minimaltemperatur bei Erreichen der eingestellten Raumtemperatur ein geringer
Heizwasserzufluss erhalten bleibt.



Steht beim Neubau eines Hauses noch nicht fest, welcher
Bodenbelag beziehungsweise ob ein Kamin gewünscht wird, empfiehlt sich die
vorsorgliche Installation des Zusatzfühlers im Estrich. Er kann dann bei Bedarf
in Betrieb genommen werden.



Lässt sich eine Min/Max-Regelung eindeutig ausschließen, nimmt
die Raumthermostatvariante FH-WT die klassische Fühler- und Regelfunktion wahr.
Die Version FH-WP eignet sich für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden, da sie
eine Abdeckung besitzt, die unbefugte Einstellungsveränderungen verhindert.



Alle elektronischen Raumthermostate des FH-W-Systems
gewährleisten durch die thermische Rückführung eine hohe Temperaturgenauigkeit
und lassen sich im Einstellungsbereich begrenzen. Zusätzlich ist die
Programmiereinheit FH-WN für die individuelle Eingabe von zwei Zeitzonen sowie
ein Relais zur Ansteuerung von Pumpen und zur Heizbedarfsmeldung an Kessel oder
Steuerung erhältlich.



<div align='right'>Siehe auch:

Danfoss GmbH
</div>
 
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