Wärmedämmung eines Altbaus mit nicht sichtbarem Fachwerk.



Wärmedämmung eines Altbaus mit nicht sichtbarem Fachwerk.

Hallo ich brauche mal einen Tip von einem Fachmann.
Ein Altbau soll Wärmegedämmt werden. Baujahr ca. 1850. Es besteht aus ( ich nenne es mal so ) einem nicht sichtbarem Fachwerk wobei Zwischenräume (Ausfachung) mit Steinen, Stroh, und Lehm ausgefüllt sind. Darüber Putz (denke Kalkputz) Außen und innen.
Wie führe ich eine richtige Wärmedämmung aus, welches Material.
Für außen und innen (die Ost-Seite kann ich nur von innen Dämmen).
Den konvertionellen Anbau habe ich schon isoliert mit Styropor, Gewebe, Putz.
Aber Styropor ist hierbei wohl falsch (nicht Diffosionsoffen).
Ich denke eine 160mm Dämmung für Außen muß schon sein.
Aber womit, z.B Lattung (100mm) mit Isolationsmaterial (welches) darauf Holzfaserplatte 60mm und Gewebe und Putz?

Über fachmännische Tips wäre ich sehr dankbar.
Wenn´s geht nicht die teuerste Lösung.
Habe mal ein paar Photos angefügt.
M.



Taupunktverschiebung


Taupunktverschiebung beim Wechsel zwischen Innen- und Außendämmung

Als sinnvoll und vor allem dauerhaft erweisen sich hinterlüftete Außenwanddämmungen. Das Wechseln der Systeme "Außendämmung" und "Innendämmung" – im Besonderen an einer Gebäudeecke – kann sich im Schnittpunkt als problematisch erweisen, da hier eine Wärmebrücke / bzw. Taupunktverschiebung stattfindet. Diesem kann man aber mit einem "Verschleppen" der Innendämmung entgegnen; siehe Zeichnung.
Letztlich sollte man das durchrechnen, das Beste wäres aber im System zu bleiben.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Sinnvoller Tip



Besten Dank für diesen sinnvollen Tip.
Werde ihn berücksichtigen. Also auch innnen komplett isolieren; Dicke muß ich mal überlegen.
Außen (die Fassade ist wahrlich nicht ansehnlich) denke ich kommen Mulitpor WDVS Platten, Dicke eventuell 160mm, zum Einsatz.
Gruß
M.