Drahtanker als Verbindung zw. Hintermauerwerk und Ausfachung

21.05.2002



Hallo,
wir haben ein neues Fachwerkhaus bauen lassen und es haben sich einige Ausfachungen gelockert, so daß manche Felder bis zu 1,5 cm nach außen fallen im Sommer. Aus der DIN 1053-1 ist nicht deutlich herauslesbar, ob Drahtanker bei nichttragenden Wänden verwendet werden müssen oder ob eine Mörtelnut im Eichenbalken ausreichend sein müßte. Kann mir jemand Antwort geben evt. mit Bezug ?





Das Problem bei Ihrer Sache ist(meiner Meinung nach), dass Holz verwendet wurde welches nicht trocken genug war und dadurch kam es zu diesen Schwundrissen.
Ich verwende bei Ausfachungen Dreikantleisten, welche ich umlaufend und mittig auf den Balken befestige.
Die Anschlussfugen Ausfachung - Holz fülle ich mit einem Lehmmörtel.

MfG
Lindner



Drahtanker?



Ich würde Ihnen folgendes Buch empfehlen:
Schäden an Fachwerkfassaden von Manfred Gerner.
Ich denke das Ihr verbautes Holz nicht ausreichend trocken war. Normalerweise sind Leisten wie Sie bereits Herr renelindner@t-online.de beschrieben hat ausreichend. Wenn die Gefache an der Wetterseite nach aussen überstehen, kann das unter Umständen in ein paar Jahren zu massiven Schäden führen. Von Drahtankern habe ich noch nichts gehört, ich kenne in diesem Zusammenhang nur s.g. Streckmetall, falls man über unterschiedliche Baustoffe drüber putzen will.
Auf der website von bau.de könnten Sie die Frage ebenfalls in einem Forum stellen.



ihr seit auch dämlich



ich würde mal sagen, nächste mal ein massivhaus bauen
viel spaß