Holzbalkendecke EG zu OG

18.06.2011



Hallo,

bin mir sicher das mein Thema schon ewig durchgekaut wurde aber ich habe nichts passendes gefunden was mir weiterhilft und mein Problem ansatzweise auffasst. Es handelt sich um ein altes Haus mit Sandsteinmauern. Baujahr ca. 1850-1880.

Ich renoviere gerade Raum für Raum meines Elternhauses welches ich vor kurzen übernommen habe und bin gerade dabei eine Holzbalkendecke zu verstärken da der Balkenabstand zu groß war. Die alten Dielen und den Lehm habe ich entfernt.
Der alte Abstand war zw. 80-110 cm. Es handelt sich um Balken 22x22cm. Das Holz ist in einem hervorragenden Zustand. Dazwischen habe ich jetzt immer einen Balken eingezogen und darauf ausgeglichen. Meine neuen Balken liegen auf den selben Querbalken auf wie die alten. Ich wollte jetzt den "Fehl- oder Zwischenboden" wieder einziehen, darauf 140mm Steinwolle als Wärmedämmung. und darauf 30mm OSB Platten legen. Da habe ich viel gehört vonwegen dieser wäre diffusionsoffen (Dampfbremse) Unter dem Fehlboden wäre dann ein Luftraum der durch alle Räume zirkulieren kann.
Meine Frage ist ob der Aufbau so OK ist oder ob ich noch einiges beachten muß. Mir wurde von mehreren Leuten abgeraten eine Dampfbremse einzubauen da ich dadurch mehr Probleme bekommen könnte als was es nützt.
Das EG sind lehrstehende unbeheizte Räume. Das OG ist beheizter Wohnraum. Den Lehm wollte ich nicht wieder einsetzten da ich diesen ja wieder nass machen muß und der Fußboden ewig offen sein würde.
Ich danke bereits jetzt für Antworten.





Der Lehm der auf dem Fehlboden lag hat den Sinn, durch sein Gewicht, der Decke eine Vorspannung zu geben. Wenn Sie den weg lassen wird sich die Decke mehr als vorher aufschwingen.

Grüße
Oliver Struve





Ja das ist richtig. Da aber in anderen Räumen wo ich den Fußboden bereits erneuert habe der Fehlboden leer war weiß ich nicht ob das eine so große Rolle spielt? Der Schallschutz ist mir nicht sooo wichtig. Die darunter liegenden Räume sind ja unbewohnt. Es war auch nur eine 6cm Schicht Lehm.
Mich interessiert hauptsächlich die Rockwool - OSB kombination die ich verbauen will.



zw frage



hallo, da ich mir eine altes Fachwerkhaus kaufen möchte und dieses saniert werden muss, unter anderem auch die Holzbalken decke wollt ich mal fragen ob der decken aufbau so machbar ist wie ich ihn mir vorstelle, da dieser fred hier recht neu ist schreib ichs einfach mal hier rein.

also ich möchte die holzbalken im eg Freilegen dazwischen heraklithplatten anbringen und verputzen, evtl den lehm der zw den balken ist enfernen um genügend raum nach oben zu bekommen. auf die balken osbplattenschrauben (funtioniert holzfaserweichplatte als Geräusch entkoppelung zw balken und platte?)darauf dann eine 2-3cm starke schicht Trockenschüttung als zusätzlicher schallschutz mit estrichelementen(könnte man auch osb platten nehmen?), anschliessenden oberbelag(teppich, fliessen und parket oder dielen). evtl könnte man ja noch einen fehlboden mit ner Schüttung versehen die allerdings keine wirkliche schallisolierende wirkung besitzt.
meiner meinung nach sollte das ganz gut funktionieren was meint ihr dazu?

bevor ihr mich steinigt das diese frage schon öfters aufgetaucht ist, ich bemühe auch nebenbei die suche und bin auf keinen fall beratungsresistent, möchte aber das bestmöglichste ergebnis erzielen ohne dabei unsummen auszugeben



keine Antwort



kann mir keiner weiterhelfen? Habe nochmal eine Skizze angefertigt.
Meine Frage in Kurzform. Was ist der Bestgeeignetste Bodenbelag für mein OG? OSB oder Holzdielen. OSB wäre mir lieber: einfacher, schneller, günstiger, belastbarer und zieht sich nicht zusammen bzw. schrumpft wie Dielen. Bin mir nicht sicher wegen des Diffusionswertes von OSB. Unter dem Fehlboden ist ja ein großer Luftraum der prakt. durch das ganze Haus zieht (durch alle Räume).