Holzwurm Anobium punctatum

Hallo zusammen,

wir stehen kurz davor ein schönes altes Fachwerkhaus zu Kaufen und wie sich das gehört liegen einige Baustellen vor uns die ich hier mal in verschiedenen Fragen vorbereiten möchte. Hier erstmal nur eine Frage zum Holzwurm:

Auf dem Dachboden in den Dielen besteht stellenweise Holzwurmbefall (ist von einem Gutachter diagnostiziert worde, dürfte also stimmen). Einige Stellen wurden dann auch vom Gutachter und seinem Hämmerchen zerlegt, waren also nicht betretbar. Nun habe ich mich hier im Forum ein wenig durch das Thema gelesen und da hieß es immer wieder, daß der Holzwurm sich nicht wirklich flächendeckend ausbreitet, sondern im Normalfall in direkter Umgebung seiner Kinderstube die Eier legt, dies ist auch auf dem Boden recht gut zu sehen, es gibt zwei drei Stellen wo konzentriert die Häufchen aus Sägemehl liegen, der Rest ist frei... Muß ich also nun alle Dielen rausreißen und neue legen, oder reicht es in einem Umkreis von sagen wir mal einem Meter die Dielen zu erneuern?

Wie habe ich mir die thermische Bekämpfung vorzustellen? So ich sehe, daß der Wurm sich auf die Balken darunter ausgebreitet hat, möchte ich ihn natürlich da auch bekämpfen... Mit Fön dranhalten wird es sicher nicht getan sein...?!

Danke für Eure Hilfe!

Patrik
Aufstehen, Krone richten, weiter machen...
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| 10.12.14

Holzschutz


Der thermische Holzschutz (Heißluftbehandlung) ist in der Tat etwas komplexer, ein Föhn bringt da nix.
Schau mal hier auf dieser schönen Seite des Herrn Rüpke.

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BAUST Bau & Sanierung Struve | | 10.12.14

Hallo Patrik,


der Holzwurm - sprich die Larve des Gemeinen Splintkäfers - braucht in der Regel eine Restfeuchte von um die 20%. Es macht also Sinn, die Dielen mit einem Feuchtemesser zu prüfen (einfache Geräte für 10 - 20 Euro tun es für diesen Zweck); einstechen und ablesen!

Oftmals ist der Befall lokal begrenzt auf feuchtere oder ehemals feuchtere Stellen. Typisches Beispiel sind Altbauwohnungen in Berlin: Je näher man den Fenstern kommt, die im Krieg zerstört waren, desto stärker sind die Dielen im Splint zerfressen.

Ist der Befall wirklich lokal begrenzt, dann genügt in der Regel der Austausch der unmittelbar befallenen Dielen, evtl. muss man Deckenbalken unter der Dielung abbeilen.

Obwohl ich Dielen verkaufe, trete ich immer dafür ein, bestehende Dielung zu erhalten. Ist allerdings der Splint stark zerfressen, dann funktionieren die Nut- und Feder-Verbindungen nicht mehr und ein Austausch wird unumgänglich.

Bitte auch noch einen echten Holzschutz-Fachmann fragen wie Lutz Parisek, der sich auch auf diesem Portal tummelt. Unbedingt ausschließen, dass sich noch weitere Holzschädlinge breit gemacht haben, schlimmstenfalls der Hausbock - aber das erkennt ein Fachmann! So weit ich es sagen kann, macht ein reiner Holzwurmbefall eine sehr aufwändige thermische Bekämpfung noch nicht notwendig.

Toi toi toi beim eventuellen Hauskauf und der Renovierung!

Erik Heinrich.
Der Holzweg. Besser als sein Ruf.
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HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen | | 10.12.14

Holzfeuchtemessung


ist eine gute Idee...haben eh ein Meßgerät zu Hause und die Woche können wir auch nochmal ins Haus...
Unter "abbeilen" würde ich jetzt als Gärtner verstehen, daß das befallene Splintholz abgehobelt wird?!
Da es sich ums Splintholz handelt dürfte das statisch keine große Auswirkung haben, oder?

Gruß
Patrik
Aufstehen, Krone richten, weiter machen...
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| 10.12.14

Genausoisses ...


Genausoisses ...... dafür gibt es ein Spezialwerkzeug, mit dem man zum einen in die tieferen Schichten kommt und evtl. lebenden Befall finden kann und zum anderen die Balken kosmethisch behandeln kann.

Wartense, wartense, mal eben knipsen ... hier!

Schönen Gruß in's gute, alte Bergische Land!
Der Holzweg. Besser als sein Ruf.
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HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen | | 10.12.14

Romerike Berge


Wo steht dat Hüsken ?


Und dat Dingen heißt Stoßaxt und damit beilste vorm Schleifen erstmal nix ,lieber Erik;-)

Grüße Martin

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Baumläufer | | 10.12.14

Hückeswagen


da steht´s...
Die Klinge ist dann wohl auf der linken, unlakierten Seite und damit schält man, natürlich nur ein Fachmann, Schichten ab, bis man am Hartholz und somit ausserhalb der Schäden ist...?!
Oder vorher abschleifen? Wenn ja, wofür?

Gruß
Patrik

Ah ne Moment...Stoßaxt... Die klinge ist an der Spitze und das Teil wird quasi wie ein Hobel benutzt?
Aufstehen, Krone richten, weiter machen...
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| 10.12.14

Stoßaxt


Holznägeldie Schneide ist vorne links im Bild ,ich nehm die zum putzen,abbeilen geschieht hier eher maschinell mit der Kreischsäge,Spanplatte(jetzt macht des Zeug auch Sinn)plan paralell auf den Balken montieren,senkrecht in Abständen einschneiden,Scheiben weg kloppen und die Fläche mit Dechsel oder Stoßaxt Plan putzen.

Die Stoßaxt auf dem Bild ist noch Handgeschmiedet und gehörte meinem Vater.

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Baumläufer | | 10.12.14

Sehr schön,


wer Solinger Tradition lebt, kennt sich aus! Danke!

Erik.
Der Holzweg. Besser als sein Ruf.
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HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen | | 10.12.14

Lieder, Märchen und Geschichten.......


Lieder, Märchen und Geschichten......."der Holzwurm - sprich die Larve des Gemeinen Splintkäfers - braucht in der Regel eine Restfeuchte von um die 20%. Es macht also Sinn, die Dielen mit einem Feuchtemesser zu prüfen (einfache Geräte für 10 - 20 Euro tun es für diesen Zweck); einstechen und ablesen!"

Echt erhellend. Wenn jeder bei dem bliebe, was er verstünde, wäre dieses Forum zwar etwas schlanker und weniger unterhaltend, aber auch hilfreicher.

Zunächst gibt's da bestimmt keinen "Gemeinen" Splintkäfer. Obwohl es echt gemein ist, daß überall der Splint zerfressen wird. Anobium punctatum ist der Gemeine Nagekäfer. Dieser benötigt für einen Neubefall ca. 20% Holzfeuchte, zum Überleben aber weit weniger. Eine Holzfeuchtemessung, zudem mit Baumarktgeräten für den Preis eines einfachen Mittagessens, bringt gar nichts. Die Messung wird weder zuverlässig sein, noch kann ein aktiver Befall damit nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Hier mal ein Bild von zwei schon lange Zeit nebeneinanderstehenden Luftfeuchte"mess"geräten. Ähnliche Differenzen sind auch bei einfachen Holzfeuchte"mess"geräten zu erwarten. Selbst für eine grobe Ermittlung unterschiedlich feuchter Bereiche sind solche schlichten Geräte in (z.B.)Kiefernholz durch die Unterschiede zwischen Kern und Splint nur bedingt geeignet.

Was schreibt denn nun der Gutachter? Was ist das für eine Holzart? Hat er sich zur Balkenlage geäußert? Gibt es Sanierungsempfehlungen? Wenn er nur die Käferart bestimmt hat, fehlt da noch was... Vor dem frischfröhlichen Abbeilen sollte die Balkenlage tatsächlich inspiziert werden, der statischen Aspekte wegen.

Anobium punctatum ist im übrigen reisefreudiger. Er kann krabbeln und fliegen und sucht sich die optimale Stelle. Das kann auch fern der Kinderstube sein. Partieller Dielentausch funktioniert sowieso nur selten.

Für die Dielung des Bodens wird wohl eher minderwertiges Holz verwendet worden sein. Für Wohnzzwecke wird die jetzige Dielung vermutlich schon des Fugenbildes wegen nicht in Frage kommen. Im Zuge der Sanierung werdet Ihr Euch sicher auch Gedanken über die Nutzung dieser Räume und ggf. über die Dämmung der Geschoßdecke machen. Rechnet einfach damit, die Flächen zu erneuern. Die Bodendielung ist nicht der Knackpunkt Pro/Kontra Hauskauf. Ihr habt hoffentlich einen Sachverständigen für die komplexe Begutachtung der Bausubstanz mit im Boot?

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 11.12.14

Sorbus aucuparia


Die Vogelbeere,Eberesche,Krametsbeerbaum,Quitsche ,Drosselbeere alle diese Bezeichnungen meinen nur den einen Baum!

Vielleicht würde diese Forum auch schlanker ,wenn der gemeine Erbsenzähler(die lateinische Form ist mir jetzt nicht bekannt) sich nicht nach jedem Krümmel bücken würde.....Unterhaltung bleibt bestimmt genug!

Grüße Martin


Martin Linden | 11.12.14

Wenn...


ich nicht offenkundige Fehler auch offenkundige Fehler nennen dürfte, was hätte dieses Forum dann für einen Wert? Die echten Käferfreaks sind Fanatiker, die hätten blank gezogen.

Immer derselbe Sülz von Forenharmonikern: Erbsenzählerei, Platzhirschgehabe, positives Denken... ein klitzekleines Loch, kleiner als eine Schlaftablette, in einer Dampfbremse kann genügen und die Dämmung säuft ab.

Neben dem neu zu schaffenden Buddelkasten für die verspielten Ideen sollte auch noch eine Streichelecke eingeführt werden, damit die forensischen Mimosen Empfindlichkeitsjogging machen können...

Das empfielt

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 11.12.14

Fachlich


ist die Vogelbeere in einem Baumpflegerforum immer Sorbus aucuparia...fachlich wird der Gemeine Nagekäfer unter Fachmännern in Fachforen wohl auch nur mit seinem lateinischen Namen genannt werden.
Ich kann jetzt nicht erkennen ,das Erik diesen falsch geschrieben hätte.

Was hängst du dich dann einem Splintkäfer auf,das ist eingebildetes Gesülze ,letztendlich entscheidet doch der Gutachter vor Ort ,was auch vorgeschlagen wurde ,diesen hinzuziehen,wer da nagt und was zu tun ist.....

Jetzt kommt wahrscheinlich wieder irgendwas über Fusel und Promille...

Prost!


Martin Linden | 11.12.14

Komisches Klima bei Dir?


Erik schreibt über den "Gemeinen Splintkäfer". Den gibt es nicht. Es gibt andere Splintkäfer, zum Beispiel Ulmensplintkäfer.

Einem "Gemeinem Splintkäfer" kann man den lateinschen Namen Anobium punctatum denn auch nicht zuordnen, aus zweierlei Gründen. Erstens, weil es den Gemeinen Splintkäfer nicht gibt. Und zweitens, weil der lateinische Name Anobium punctatum schon vom Gemeinen Nagekäfer beansprucht wird.

Nach Deiner krusen Logik ist der Gemeine Nagekäfer am Ende dasselbe wie der Gemeine Hausbock... Fängt ja gleich an...

Nenn Deine Ulla mal im Halbschlaf Moni, dann merkst Du sofort, daß dererlei Verwechslungen Probleme schaffen können.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 11.12.14

Es


ist hier die Ganze Zeit die Rede von Anobium punctatum ,die umgangssprachliche deutsche Bezeichnung Gemeiner Nage oder Splintkäfer ist in der Fachliteratur und das Weltweit völlig unbedeutend,in jeder Landessprache wird dieser Käfer seinen eigenen umgangssprachlichen Namen haben,weltweit wird der Anobium punctatum genannt.

Du versuchst hier jemanden vorzuführen und machst dich dabei lächerlich.

Und wenn jemand über Scolytus scolytus schreibt und diesen in der deutschen Sprache als Großen Ulmensplintnagekäfer betiteln würde ,würd ich nicht so billige Show abziehen!

Ich würde da einfach nur nachfragen ,ob wir den gleichen kleinen Kerl meinen,wenn überhaupt.

Ich schnapp mir jetzt mein Harmonieschüppchen...


Martin Linden | 11.12.14

Ich habe mal nachgezählt,


es sind 738.111 Erbsen. Herzlichen Glückwunsch! Der Gewinn ist ein nacktes Pferd! Darauf ein Erbslikörchen. Soll der Verdauung zuträglich sein. Hilft auch gegen geistige Flatulenzen, heißt es.

Im Ernst: mea culpa (kann ich auch mit Kleinem Latinum). Es handelt sich selbstverständlich um den Gemeinen Nagekäfer, vulgo "Holzwurm"; da habe ich mich schriftlich versprochen, passiert mir aber auch manchmal mündlich; ärgerlich, denn hier sehe ich ein: Präzision hilft bei Definition. Allerdings haben es alle trotzdem verstanden. Fast alle.

Zum Punkte Feuchtemessgeräte: Da hatte ich auch schon etliche Geräte in vielen Preisklassen in der Hand und am Start. Auch teure Präzisionsinstrumente haben manchmal erstaunliche Abweichungen. Indes habe ich auch schon mit mehreren preiswerten Digitalmessern dieselbe Stelle gemessen und sehr ähnliche Ergebnisse bekommen. Zwei Skalen-Messgeräte nebeneinander zu stellen und der eine Zeiger hakt an einer anderen Stelle als der andere - eine wissenschaftliche Untersuchung würde ich das nicht nennen, eher bildmäßige Effekthascherei.

Fehlt mir nur noch eine Übersetzung für "forensische Mimosen", klingt super. Aber bedeutet es auch was?

Prösterchen, die Herren,

der kleine Harmoniker.
Der Holzweg. Besser als sein Ruf.
Mitglied der Fachwerk.de Community
HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen | | 11.12.14

Käferchen im Holz


Oh, der Thomas ist auch bei anderen so wie zu mir- ich dachte schon ich hätte ein Problemchen...

Und auch mit großem Latinum:
wie die Tierchen heißen ist ja vielleicht nicht ganz so wesentlich für den der sie denn hat- er will denen ja kein Namensschildchen umhängen sondern die loswerden.
(Rein botanisch ists vielleicht schön zu wissen, was da so kreucht und fleucht)

Ich würde erst einmal die befallenen Bretter beseitigen, dann die Situation beobachten, ob sie noch aktiv sind.

Vorsichtshalber beim Kaufpreis die Kosten einer kompletten Heißluftbekämpfung abziehen und natürlich sehen, ob nach dem Abbeilen noch ein tragfähiger Querschnitt übrig bleibt.

Falls Rinde drangelassen wurde oder die zu spät entfernt wurde sind dies die Bereiche wo zuerst genagt wird
( in der Zimmerei haben wir die unter der Rinde krabbeln gesehen..)

Andreas Teich

Zur Erinnerung:


In der Eingangsfrage wurde nach Lebensgewohnheiten und Vermehrung der lieben Kleinen gefragt. Die sind von Art zu Art aber sehr unterschiedlich.

@ Erik

Erheiternder Weise hängen die billigen Teilchen eben nicht, sondern messen schon, aber mit unterschiedlichem Ergebnis.

@ AT

Sie begeistern durch die Selbstgefälligkeit, mit der Sie Ihr Halbwissen ausbreiten. Ich widme mich Ihren Fehlern. Diesmal: "Rein botanisch ists vielleicht schön zu wissen, was da so kreucht und fleucht"

Die Botanik ist, für Sie in's Deutsche übersetzt, die PFLANZENkunde. Käfer krabbeln, deshalb sind sie keine Pflanzen.

Einen schönen Tag wünscht

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 12.12.14

Wasnloshier?


Verehrte Mitglieder dieses Forums.
Ich scheine noch nicht lange genug hier zu sein, um die ein oder andere Streitigkeit nachvollziehen zu können, hoffte allerdings auf Euer Wissen, Rat und Hilfe.
Kann ich damit rechnen, oder sollt ich versuchen den Thread umzubenennen? Vielleicht wäre "Streit um das gemeine Sandschäufelchen" ("Pala arena vulgaris" falls einer fragt!) eine schöne Überschrift?

Nochmal:

Vorwissen: Haus hat Anobium punctatum im Dielelboden des Dachgeschosses!
Frage: Was tun?

Gruß,

Patrik
Aufstehen, Krone richten, weiter machen...
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.12.14

Lieber Patrik,


da stimme ich Ihnen zu. Sie sehen aber auch: 2 Fachleute, 3 Meinungen! Daran erkennen Sie auch, dass das Thema komplex ist.

Ich fasse aber mal, damit Sie geholfen ist, zusammen, was in etwa Konsenz ist:

- Schädlingsfachmann hinzuziehen. Klären, ob NUR Befall mit "Holzwurm", was nicht so gravierend wäre.
- Feuchte messen (kann sowieso nie schaden). Wenn Sie ein einfaches Digitatgerät nutzen, ein zweites, evtl. drittes hinzuziehen > Mittelwert nehmen.
- Dem Schädling Lebensgrundlage entziehen: Holz mit aktivem Befall austauschen, Balken Abbeilen > beobachten, ob weiter lebender Befall vorhanden.

Vorbehaltlich der fachlichen Prüfung würde ich sagen: Nur Holzwurmbefall ist kein Grund, vom Kauf Abstand zu nehmen. Viele von uns, die wir hier den lebenden Befall des Forums bilden, wohnen in Häusern, in denen das Gebälk tausende von Löchern des Anobium Punctatum aufweist, ich auch.

Ist er einmal draußen, befällt er trockenes Holz (< 20% Restfeuchte) nicht mehr.

Schöne Grüße!
Der Holzweg. Besser als sein Ruf.
Mitglied der Fachwerk.de Community
HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen | | 12.12.14

Holzwürmer


Thomas@
Sehr gut aufgepaßt, 10 Punkte!
aber nicht alles ganz wörtlich nehmen, ich hätte auch 'rein wissenschaftlich' etc sagen können, aber es wird schon richtig verstanden worden sein...

Um welches Tierchen es sich in dem Fall handelte wurde ja schon vom Gutachter vor Ort festgestellt.

Und neben der Fauna treibt ja manchmal auch die Flora ihr Unwesen in alten Häusern- nur nicht in diesem Fall.

Wo sind denn Selbstgefälligkeit und Halbwissen erkennbar?

Hinweise auf möglicherweise fehlerhafte Aussagen werden dankbar zur Kenntnis genommen.(bitte jeweils mit detailliert begründeten Korrekturen, was bisher leider noch nicht efolgte)

Halbwissen???
Wer beansprucht denn schon über das gesamte Fachwissen einer Branche zu verfügen ?
Ohnehin gibt es kaum irgendeine Aussage, der nicht von irgendeiner anderen Stelle widersprochen wird - dies auch bei Forschungsprojekten, Gutachten, Universitätseinrichtungen etc.

Zumindest sollte die eigene Meinung begründet werden können und auch zuwiderlaufende Meinungen in Betracht gezogen werden.

Dann kann hoffentlich jeder selbst die Sachlage fundiert beurteilen und vorurteilsbeladene Äußerungen aussortieren.

Eine Auseinandersetzung aufgrund persönlicher Animositäten hilft aber weder hilfesuchenden Fragenden weiter noch dem Forum insgesamt.

Daher bekomme ich manche Rückantwort direkt per Mail.

Andreas Teich

@ AT


"aber nicht alles ganz wörtlich nehmen"

Hier gibt es nur Wörter, sonst nichts. Manche sind falsch.

"Wo sind denn Selbstgefälligkeit und Halbwissen erkennbar?"

Schlampige Formulierungen, unzulässige Verallgemeinerungen, fehlerhafte Statements, inhaltsarme Vielschreiberei? Suchen Sie sich was aus. Persönlich sind sie mir völlig egal, mich interessiert nur, was im Forum steht. Und deshalb werde ich auch keinen privaten Nebendisput mit Ihnen führen. Nur noch ein Tipp: Aquise sieht anders aus.

Erik hat ganz passend zusammengefasst, wenngleich das Thema "Abbeilen" momentan nicht dran ist und auch keine Laienarbeit ist.

Insofern bin ich mit dem thread durch.

Große Erfolge allerseits wünscht

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 12.12.14

Holzwurm-Bilder aus der Bilddatenbank: