ENGLISCHES LANDHAUS; Empfehlungen Bauleitung und Handwerker für anspruchsvollen Umbau

Hallo,

wir haben ein größeres Haus/Villa gekauft, das im typischen Stil der 60er Jahre erbaut wurde. Wir haben einen bekannten belgischen Architekten mit der Planung des Umbaus beauftragt und einen tollen Entwurf erhalten. Das Haus wird dem Bild entsprechen. Kleine, alte Tonziegel, Sockel mit Ziegeln, Fachwerk aus Eiche und Sprossenfenster. Über den Fenstern Ziermauerwerk (falls es das Wort gibt).

Nun stehen wir vor der Aufgabe, die Planung mit dem belgischen Architeken mit deutschen Handwerkern und einer deutschen Bauaufsicht/Architekten umzusetzten. Wir werden ein komplettes Dach aufsetzen, mit Eichenholz und Ziegelsteinen die Fassade gestalten und Sprossenfenster einbauen. Große gemauerte Kamine werden das Bild des Hauses prägen. Innen wird es belgischen Blaustein, altes Parkett und getäfelte Wände geben. Aber nicht zu kitschig sondern eher in Richtung englisches/flämisches Landhaus.

Nun wir in unserer Gegend (Dortmund) hochwertig nahezu ausschließlich modern gebaut. Wir haben Sorgen, keine Handwerker zu finden, die die Arbeiten vor Ort umsetzten. Das fängt mit den kleinen Dachtonschindeln an, geht über die geplanten Ziegelarbeiten bis zu dem mauern der aufwendigen Kamine. Und die EnEv mit historischen Baumaterialien in Einklang zu bringen ist sicherlich auch nicht einfach.

Das Haus wird komplett entkernt und neu aufgebaut.

Da das Haus am Ende eigentlich wie ein Fachwerkhaus aussehen wird, möchte ich Euch fragen, ob Ihre Empfehlungen aussprechen könnt. Wir denken, dass in Norddeutschland oder im Münsterland viel häufig mit den Materialien gebaut wird, die wir uns vorstellen. Deshalb sollten dort eigentlich auch Handwerker zu finden sein, die entsprechend qualifiziert sind. Und entsprechend sollte es dort vielleicht auch erfahrene Bauleiter/Architekten geben. Natürlich wären uns Adressen die in unserer Nähe sind ebenso recht.

Für jeden Empfehlung, Anregung oder jeden Rat sind wir dankbar.

Lieben Gruss,

Peter

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 09.11.12

In Herne, ...


... 20km von Dortmund entfernt, kann ich Michael Waning empfehlen. Ich habe selber mal ein von ihm saniertes Haus bewohnt und kenne andere Häuser, die von seiner Firma vorbildlich und im Sinne des Denkmalschutzes restauriert wurden.

Ob er sich auch an ein "Mock-Tudor"-Projekt wie von Euch geplant, heranwagt, müsst Ihr selber mit ihm abklären, was die technische Kompetenz angeht, ist er auf jeden Fall der richtige Mann.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 09.11.12

Landhausplanung


Es ist sicher empfehlenswert, den Entwurf des belgischen Architekten möglichst bald an die deutschen Normen und Anforderungen anzugleichen, auf jeden Fall bevor der Bauantrag gestellt wird.

Details können sich dadurch ggf. massiv verändern: Stichwort EnEv (Fenstergestaltung / Dach- und Fassadenaufbau) oder beim Einsatz nicht genormter/nicht zugelassener Baustoffe.

Dachtragwerke und andere Zimmermannskonstruktionen in Eichenholz mit z.B. traditionellen Zimmermannsverbindungen können heute ggf. auch statisch wieder nachgewiesen werden. Dazu ist aber nicht jeder Statiker in der Lage und auch der Prüfstatiker dazu muss erst gefunden werden. Mir ist ein Statiker in Köln aus einer Zusammenarbeit bekannt, der einmal ein Haus des englischen Fachwerkarchitekten Roderick James für einen Aufbau im Rheinland gerechnet hat.

Gute Handwerker werden Sie in jeder Region bei längerer Recherche finden. Für den Rohbau sollten es möglichst Firmen aus der Umgebung sein. Für den Innenausbau können auch weiter entfernte Firmen beauftragt werden.
... den Dingen auf den Grund gehen ...
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pickartz architektur | | 09.11.12

Schein oder Sein


Hallo Peter

Grosses Haus und viel Arbeit.

Aus meiner Erfahrung heraus ist es sehr schwer so ein "persönliches" Projekt oder Objekt von einer in eine andere Architektenhand zu geben.

Bei der Übergabe geht sehr viel an geistiger Inhalt verloren.

Allerdings auch bei sogenannten Entkernungen.
Da bleibt eine Hülle um einen Neubau, der meist substanziell wesentlich schlechter ist als die Hülle.

Neben diesen Gedanken halte ich ein schlüssiges Gesamtkonzept für sehr wichtig, in dem alles aufeinander abgestimmt ist: Materialien, Fenster, Heizung, etc. pp

Wenn das "passt" kann jeder gute Handwerker oder "Bauleiter" da weiter machen wo der andere aufgehört hat und das Konzept verstanden hat und akzeptieren kann …

Gute Qualität kann man nicht ausschliesslich mit "Macht" oder Gelderreichen:
Das Gesamte ist mehr als die Summe der Einzelteile!

Trotzalledem:

Gutes Gelingen

Florian Kurz
www.slow-house.de
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | | 09.11.12

Das


wäre eine Aufgabe der wir uns gern für Sie stellen würden. Mit unseren Profis im Zimmerer- Tischlerbereich können Bauherrenträume umgesetzt werden und unsere Maurer sind es gewohnt in traditioneller Bauweise Ihre Hanwerkskunst unter Beweis zu stellen. Im Firmenverbund haben wir einen großen Erfahrungsschatz in der Sanierung und dem Neubau von besonderen Landhäusern.
Einige unserer Referenzen können Sie unter www.landhausbauten finden. Mich erreichen Sie unter 033055- 71801 oder info@lanlhausbauten.de.
Für mich wäre es eine traumhafte Herausforderung, ich liebe englische Landhäuser, Hermann Muthesius liegt unterm Kopfkissen :)
NEU BAUEN - TRADITION BEWAHREN
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INNOVATIONSBÜRO Dipl.-Ing. Ingolf Christianus | | 09.11.12

Ich fände ja...


... ein paar Bilder vom IST-Zustand ganz spannend.

Das Beispiel-Ziel-Bild oder auch Simulation ist ja ganz nett...

Gruß,
sh
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
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| 09.11.12

Referenzen einholen ....


... und einen Besuch bei der Denkmal in Leipzig einplanen. Könnte mir gut vorstellen, dass Ihr dort so manche Antwort auf eure Fragen bekommt.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 09.11.12

Ist Zustand und Planung


So, ich habe jetzt auf meine Seite einige Bilder des Ist-Zustandes und einige Ansichten der Planung hochgeladen...für den, den es interessiert.

Danke für den Tip in Herne. Ich hatte mir die Projekte des Herrn Waning und seine Homepage in den letzten Tagen schon einmal angeschaut und werde auf jeden Fall einmal mit ihm sprechen. Mock Tudor ist gut erkannt :-)) Edwin Lutyens Entwürfe spielen bei unserem Architekten eine große Rolle.

retrogarde, könnten Sie mir die Adresse des Statikers aus Köln nennen?

Auch ihre Seite, Herr Christianus, habe ich mir angeschaut und werde mich einmal bei Ihnen melden. Schauen Sie sich doch schon einmal die Bilder an.

Besten Gruss

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 09.11.12

Schade


Nach dem Besuch z.B. dieser Ausstellung

http://www.mai-nrw.de/Architektur-im-Aufbruch-Planen-und-Bauen-in-den-1960ern.110.0.html

hätte man vielleicht eine andere Haltung zu Bauten der 60er-Jahre. Ich finde viele Häuser aus dieser Zeit, vor allem wenn ihnen keine geschmäcklerischen Umbauten späterer Jahrzehnte angetan wurden, durchaus reizvoll, auf jeden Fall mehr als die derzeitige Einheitskost in den meisten Neubaugebieten. Noch interessiert sich der Denkmalschutz nicht dafür, aber wenn irgendwann fast alle Häuser aus dieser Zeit "auf neu" oder "auf alt" umgestrickt wurden, bzw. durch die üblichen Dämmungen auf Einheitslook getrimmt sind, kann sich das schnell ändern, denn auch diese Häuser sind Bestandteil unserer Lebens- und Kulturgeschichte, genau wie Autos und andere Gebrauchsgegenstände, Musik und Mode aus dieser Aufbruchzeit.

Naja, man wird sehen, was der Landhausprojekt-Komplettumbau alles für Schwierigkeiten birgt, ich würde schon fast vermuten, dass ein Komplettneubau einfacher kommt.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
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| 09.11.12

Der Statiker ...


... meines Vertrauens ist Jens Baltzer, zu erreichen unter www.baltzer-statik.de. Guter Mann, mit Auge und Verständnis für Proportion und Gestaltung. Wir haben zusammen seinen Fachwerkhof saniert. Viel Erfolg.
... den Dingen auf den Grund gehen ...
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pickartz architektur | | 09.11.12

Wenn das Projekt dann einmal soweit gereift ist, ---


-- und richtige Fenster benötigt werden,dann einfach
Kontakt mit uns aufnehmen.
-
Beste Grüße aus Nordsachsen, Andreas Milling
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
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Tischlerei Milling | | 09.11.12

Schöne Fenster


sind bei unserem Projekt sehr wichtig. Und Türen brauchen wir auch....Danke, für die Meldung

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 09.11.12

Rechtschreibfehler


Ich dachte erst, es müßte heißen, ein Besuch bei "dem" Denkmal in Leipzig.....aber jetzt habe ich verstanden, dass es eine interessante Messe ist. Danke für den Tip.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 09.11.12

Es tut mir wirklich leid.


Hallo Peter,

es tut mir wirklich leid - aber ich find' den Entwurf geschmacklos. Das Haus hat jetzt einen nüchternen 60er Jahre Charme - in einigen Jahren wird das sicher wieder schick.

Daraus jetzt "Mock-Tudor" zu machen, so tun als ob... es wird in 100 Jahren immer noch "Mock" sein. Schornsteine die nie rauchen werden, Fachwerk wo es nicht gebraucht wird...?

Wenn Ihr ein alt aussehendes Haus haben wollt, warum kauft Ihr dann nicht ein echtes altes Haus. Für das Geld das Ihr hier in "Mock" investiert, könnt Ihr aus einem sehr verfallenen Denkmal ein wunderschönes Haus mit Geschichte herausholen. Nicht zu vergessen die steuerlichen Vorteile bei der Denkmal-Sanierung, damit bleibt noch mehr Geld zum Sanieren übrig. Oder Geld für Reisen zu echten Tudor-Häusern...

Anders formuliert: Man kann auf einen 2CV einen Mercedes-Kühler draufpappen, es bleibt ein 2CV. Man könnte auch stolz den alten 2CV erhalten und fahren - oder einen echten ollen Mercedes restaurieren.

Viele Grüße

Dirk
: - )
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Der...


..."nüchterne 60er Jahre-Charme" will sich bei mir nicht einstellen. Allein die 5 verschiedenen Fenstergrößen am Giebel, völlig wahllos über die Fläche verstreut, lassen mich aber schaudern.

Ich finde den Entwurf ausgewogen, die Gesamtwirkung freilich wird sich auch durch die Ausbildung im Detail ergeben. Hier ist viel Sorgfalt von Nöten wie auch die Verwendung "echter" Materialien statt Surrogate. Im übrigen muss es ja vorallem dem Bauherren gefallen.

Umbauten sind durch die Jahrhunderte immer vorgekommen, und ein ganzer Stil, der Historismus, basiert auf der Verwendung historischer Bauformen. Und damit entstanden sind auch architektonische Perlen, die heute gepflegt und gehegt werden. Ich denke gerade an den Umbau eines Schlosses der Schwarzenbergs in Hluboka in Südböhmen. Als Barockschloss durch nichts vor anderen Bauten der Zeit ausgezeichnet und ein bisschen langweilig, wurde es Mitte des 19.Jh. so überzeugend im Tudorgotikstil umgebaut und zählt heite zu den schönsten Schlössern ganz Böhmens.

Also nur Mut!

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 10.11.12

Die 5 Fenstergrößen…


… betreffen den NEUEN Entwurf.

Somit ergibt das hier:
[..."nüchterne 60er Jahre-Charme" will sich bei mir nicht einstellen. Allein die 5 verschiedenen Fenstergrößen am Giebel, völlig wahllos über die Fläche verstreut, lassen mich aber schaudern. ]
Eigentlich keinen Sinn. Derzeit scheint es am Giebel nur ein Fenster bzw. eine Art senkrechtes Fensterband für den Lichteinfall zu geben, eben zeitgenössisch sixties.
Vielleicht haben ehemalige DDR-Bürger zu dieser Architektur ein anderes Verhältnis als im Westen, anders sind Maßnahmen wie der Abriss des berühmten denkmalgeschützten Ahornblattes wohl kaum zu erklären. Kein Jahrzehnt war im geteilten Deutschland politischer geprägt als die 60er-Jahre. Im Westen stehen sie jedenfalls für Wirtschaftswunder und politischen Aufbruch in eine neue Zeit, auch in der Architektur, die gerade den rückwärtesgewandten Mief der 50er-Jahre hinter sich gelassen und sich wieder auf die jahrzehntelang verpönten Ideen aus der Bauhauszeit besonnen hat.

Klar wurde und wird immer umgebaut, den meisten Häusern aus dieser Zeit ist genau das ja bereits widerfahren, um viele war es wohl auch nicht besonders schade, aber hier liegt schon eine etwas großzügigere Basis vor, als sonst in den 60ern üblich.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Und was genau...


... soll jetzt durch diesen Beitrag an wen vermittelt werden?

sh
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Nein, Herr Anonymus,


Sie müssen mir nicht erklären, was ich geschrieben habe.

Mein Posting bezieht sich auf den Bestand. Sie dürfen gern genauer hinschauen. Manche Häuser haben mehrere Giebel.

Ihre pseudopolitischen Auslassungen erscheinen auch mir deplaziert und rätselhaft.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 10.11.12

si tacuisses...


soso, da verfügt also wieder jemand über die Kristallkugel und sieht Giebelfenster, wo andere mimimi people sehen.

Sei's drum, viel bemerkenswerter finde ich ja die Bigotterie der Herren des Gewerbes, die ansonsten bei weitaus weniger schwerwiegenden Fake-Umbauten sofort den Zeigefinger erheben und "Disneyland!" schreien. Die Doppelmoral reicht wohl nur so lange, bis jemand offenbar viel Geld in die Hand nehmen will. Es sei ihnen ja gegönnt, aber was sollen denn jetzt die ganzen User denken, die zuvor in meist beleidigender Weise abgewatscht wurden, weil sie es wagten, ähnliche Fake-Umbauten hier auch nur anzudenken?
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Ihre persönlichen Befindlichkeiten...


...müssen Sie möglicherweise hier nicht als Endlosschleife laufenlassen?

Als Bedienungsanleitung für die Forenprofile noch: Mit der Ihnen eignen Akribie finden Sie weitere Bilder; auch eines mit einem Ding, das ich als Giebel mit 5 verschiedenen Fenstertypen bezeichnen würde, als Dokumentation des Altbestandes.

Im Übrigen: Soweit ich das verstanden habe, geht es hier nicht um das Ankleben von Kunststoffprofilen als Balkenersatz, oder Betonriemchen für die Steinoptik der Fassade und auch keine Fliesen in Parkettoptik. So ein Projekt kann, komplex geplant, durchaus eine eigne Qualität entwickeln. Erhaltenswerte Ansichten hat der Vorgängerbau zudem m.E. nach nicht zu bieten. Somit ist das für mich ein Neuentwurf unter Verwendung alter Bausubstanz, Wiederverwendung statt Verfremdung.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 10.11.12

Die


Kernfrage, die sich mir hier stellt, ist hier, ob die Bestandssubstanz wirklich einen derart umfangreichen Umbau wert ist, oder ob ein Abbruch mit Neubau im gewünschten Stil sinnvoller wäre. Im Hinblick auf Ressourcenschonung ist aber aus meiner Sicht für einen Umbau zu plädieren, wenn nennenswerte Mengen Originalsubstanz erhalten bleiben. Nicht mehr benötigte Materialien würde ich anch Möglichkeit für eine Weiternutzung zur Verfügung stellen und nicht entsorgen.

Ich sehe bei diesem Gebäude übrigens auch keine typische 60er-Architektur, sondern ein seltsam konzeptlos wirkendes Mischmasch aus Fenstergrößen und -positionen mit allen Ergänzungen, die die Baumärkte seit der Errichtung zu bieten hatten.

Wesentlich einfacher erschiene es mir persönlich, das Haus an ein süddeutsches oder österreichisches Bauernhaus des späten 19. Jahrhunderts anzunähern, dazu würde auch der etwas eklektische Grundriss (vulgo "dreimal angebaut und immer noch zu kurz") ganz gut passen. Aber das ist weitgehend eine Geschmacksfrage und da mische ich mich nicht ein.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Sachte, sachte...


Nun ist man einen vormittag in der Stadt und nicht online und dann diese ganze Diskussion.....

Okay, ich versuche mal, unsere Motivation zu erklären:

Erst einmal wußte ich nicht, dass hier im Forum frühere Diskussionen zum Thema "Fake" stattgefunden haben. Vielleicht hätte ich dann meine Fragen nicht hier gestellt. Mein Ansatz war, dass Menschen die sich mir der Erhaltung von alten Gebäuden beschäftigen, sich auch mit guter Handwerkstechnik auskennen. Eine Diskussion um Baustile wollte ich bestimmt nicht entfachen. Nur in das Haus im Urzustand würden wir nicht einziehen wollen. Geschmacksfrage über die man nicht streiten kann und sollte.

Wenn man in den wohlhabenderen Vorort von Antwerpen, Brüssel oder Gent nach Häusern schaut, überkommt einen die Sehnsucht ein solches handwerklich perfektes Haus zu besitzen wie sie dort in Massen stehen. Hätte wir nicht schulpflichtige Kinder, würde ich ohne zu zögern nach Belgien, Frankreich oder aber in Regionen in Deutschland ziehen, in denen alte Häuser stehen, die bereits renoviert wurden oder ein Haus zum renovieren kaufen. Wir wohnen aber im RUHRGEBIET. Hier gibt es solche Häuser in der Größe wie wir es brauchen nicht.

Nun haben wir aber schulpflichtige Kinder, die sich in Ihrem Umfeld sehr wohl fühlen. Darum sind wird darauf angewiesen in einen Umkreis unseres jetzigen Wohnumfeldes ein Haus zu finden.

Das Haus im Urzustand, in der richtigen Lage mit ausreichend großem Grundstück zu finden hat Jahre gekostet...und bereits viel Geld als Kaufpreis für das Haus. So viel Geld, dass es wirtschaftlich keine Sinn macht, das Haus abzureißen und eine neues, "altes" Haus zu erbauen. Sonst hätte ich unverhältnismäßig viel für das 6.000 qm große Grundstück ausgegeben. Zudem ist die Substanz z.B. mit 3,20 m Deckenhöhe, einem tollen Keller und das Layout des ursprünglichen Grundrisses so gut, dass wir darauf gut aufbauen können.

Sicherlich wären viele Käufer des Hauses nach einem Anstrich in das Haus eingezogen. Selbst die Bäder mit bodentiefen Duschen sind alle zeitgemäß. Aber dann hätten wir auch unser jetziges Haus behalten können.

Wir wollen uns aber, zugegeben mit sehr viel Geld, unseren Wohntraum erfüllen. Wir haben in den letzten Jahren so viele Händler von hochwertigen historischen Baustoffen in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden besucht, dass wir wissen was machbar ist. Hier nur zwei Beispiele:
http://www.rikstorms.com oder http://www.corvelyn.be

Es gibt dort so viele Häuser die neugebaut werden aber historischen Häusern nachempfunden sind und so aussehen, als hätten sie schon immer da gestanden. Häuser mit modernster Technik.

Uns gefällt der Entwurf sehr gut. Da wir eine Unmenge von Häusern besichtigt haben, die unser Architekt realisiert hat, wissen wir wie schön das Haus wegen der vielen Details wird. Wir haben nur wegen der Komplexität der Bauausführung Respekt vor der Umsetzung.

Ich glaube das Forummitglied Thomas hat in seinem Posting unsere Absichten sehr gut beschrieben: Es wird nichts angeklebt und wir werden auch keine Riemchenklinker verwenden. Es werden soweit es geht, hochwertige und möglichst alte Materialen verbaut, außer bei energetischen Maßnahmen. Und alle drei offenen Kamine im Haus werden rauchen :-))

Hier vielleicht noch ein Link eines anderen guten belgischen Architekten: http://bernarddeclerck.be/projecten.html

Schaut Euch 'mal die Qualität der Umsetzung an. Innen wie außen. Handwerker die das können suchen wir. Und nebenan noch ein Beispiel:

Lieben Gruss

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Ein großartiges Projekt!


Ich würde mich freuen, wenn Sie uns hier auf dem Laufenden halten. Da wird es sicherlich noch viele Dinge geben, bei denen wir spannende Informationen von Ihnen und Sie von uns bekommen können.

@Rest
Meine Finger schweben über der Löschtaste. Mann kann solche Fragen auch ohne die Metaebene diskutieren und Tipps geben.
Alles unter Dach und Fach
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachwerk.de | | 10.11.12

Das ist doch nichts Neues ...


So mancher Barockbau wurde schon zu einem neogotischen Schloss umgebaut - in bester Handwerkerqualität natürlich. Der Gedanke daran tut einem weh - aber hier?

Wenn wir jetzt jeden Plattenbau oder 60er Baukörper unverfälscht erhalten wollen, dann bleiben wir irgendwie stehen.

Was hier geplant und umgesetzt wird, das wird mal in hundert Jahren auf die Denkmalschutzliste kommen. Das 60er Haus hat es offensichtlich nicht geschafft.

Insofern kann man nur dankbar sein, dass es Bauherren gibt, die so gediegen ihren persönlichen Hauswunsch realisieren wollen und können.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 10.11.12

Handwerker


Hallo Peter,
Jeder Handwerker in Deutschland würde sich über eine solche Aufgabenstellung freuen.
Er hat zwar nicht die Erfahrung mit solchen Materialien, es erinnert ihn aber an seine Lehrzeit.

Maurer :
Jeder lernt einen "scheitrechten Bogen"("Ziermauerwek") zu mauern---jedenfalls auf der Lehrbaustelle.

Zimmermann: Klar kann man einen Dachstuhl aus Eiche mit traditionellen Verbindungen abbinden und aufstellen.

Dachdecker: Mein erster Eindruck vom Bild war----sieht ja aus wie auf einer Lehrbaustelle.

Natürlich gibt es noch Handwerker, die das können--- es kostet halt das Doppelte bzw das Vielfache.

viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
Mitglied der Fachwerk.de Community
Architekturbüro | | 10.11.12

Gigantisch!


Die Homepage von Bernard de Clerck verleitet zum Schwelgen.

Schöne Empfehlung

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 10.11.12

Genauso ging es uns auch.


Und es ist noch einmal beeindruckender, wenn man die Häuser im Original sieht.....

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Metaebene


Ich finde das Projekt auf jeden Fall interessant und begrüßenswert, sonst hätte ich ja kaum zu Anfang den Tipp gegeben, aber es gehört nun mal zu einem Forum, dass auch Randaspekte wie die grundsätzliche Erhaltungswürdigkeit bestimmter Bauten auch aus den 60er-Jahren oder Aufwand und Sinn solche epochen- und stilübergreifende Umbauten wie in diesem Falle angesprochen werden können, ohne dass es gleich wieder eskaliert.

Ich wohne direkt an der niederländischen Grenze und auch Belgien ist nicht weit, außerdem lebt meine Schwester in England, von daher kenne und mag ich diese Architektur, egal wie man sie auf- oder abwertend auch nennen mag.
Novum ist höchstens, dass hier ein Haus dafür umgebaut werden soll.

Zu den Fake-Diskussionen aus früheren Zeiten verweise ich nur auf die Foren-SuFu, dort kann jeder nachlesen, wer sich wann und wie dazu geäußert hat…
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Na dann...


deeskalieren Sie Sich 'mal wieder, statt von Bigotterie und Glaskugeln zu schreiben. Sie müssen meine Meinung ja gar nicht teilen, aber sinnlose persönliche Angriffe Vergiften die Luft. Darüber waren wir uns doch schon 'mal einig?

Friedliche Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 10.11.12

Ich


würde sagen, wenn Grundriss und Raumhöhen passen, ist doch schon einmal einiges gewonnen!

Im Vergleich zu Versuchen, wie ein Schrebergartenhaus (30m2 umbaute Fläche) mit Flachdach mit Gründerzeitstuck zu behübschen (ernsthaft schon gesehen) sieht das hier für mich nach einem sehr löblichen und nachvollziehbaren Projekt aus!

Ich hatte ähnliches vor 4 Jahren mit einem alten Stall vor, bin aber vor den Kosten kapituliert.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.11.12

Also...


ehrlich jeder der eine Baustillosigkeit aus den 50/60igern zu etwas "anderem" transformiert verdient unsere Anerkennung !

Daher schleime ich mich jetzt mal richtig ein und empfehle mich fürs passende Anbringen der Wand und Bodenoberflächen exterior/interior ;) :)
Weiß ist keine Farbe,sondern die Abwesenheit einer solchen
Mitglied der Fachwerk.de Community
WelschWalls int. | | 11.11.12

Ist kein Einschleimen


sondern eigentlich genau das, was ich mir von meinem Forumsbeitrag erhofft habe. Danke.

Also, wer immer sich ins Spiel bringen möchte: Nur los!

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.11.12

Englisches Landhaus bauen


Habe gerade ein Haus umgebaut und erweitert, wo der Bauherr die ähnliche Wünsche hatte. Dort wurden teilweise Materialien aus Belgien verwendet, weil es vieles in Deutschland so gar nicht gibt. Das haben uns auch deutsche Handwerker bestätigt. Ich kenne den belgischen Markt gut, und weiß, was es dort gibt, was leider so in Deutschalnd nicht zu bekommen ist. Es ist aber kein Problem, dass nach Deutschland zu schaffen. Gerne können Sie dieses Haus besichtigen. Senden Sie mir bei Interesse ein e-mail an baukultur@online.de. Einige Bilder dazu sehen Sie auf meiner homepage klassische-architektur.net
Auf jeden Fall eine tolle Idee ein Haus mit Stil bauen zu wollen.In Deutschland sehr selten, auch bei Menschen, die das Geld dazu hätten.
Schlimmer geht immer
Mitglied der Fachwerk.de Community
Architekt Dipl.-Ing. Bernhard Haass | | 11.11.12

Baumaterialien


Da kann ich nur beipflichten: bevor man sich hier die Hacken abläuft, lieber aus Belgien oder NL importieren. Ist dank EU ja kein Problem und auch für Dortmund näher als manche Lieferantenstandorte in Deutschland.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.11.12

Das liefern lassen


und der Bezug der verschiedensten Materialien ist überhaupt kein Problem. Das Angebot in Belgien und zum Teil auch in NL (t' Achterhuis) ist überwältigend.

Aber das Verarbeiten ist aus unserer Sicht das Problem. Wir brauchen Fachbetriebe, die wissen wie man mit diesen Materialien umgeht. Im Ernst, ich wüßte nicht einen Betrieb in unserer Gegend, der uns einen Kamin mauern kann, wie er auf den Photos zu sehen ist. Oder auch das Ziermauerwerk.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.11.12

Im Falle...


...historischer Holzfußböden würde ich den Verlegebetrieb schon zum Materialkauf mitnehmen.

Die Verlegung alter Dielung und Parkette kann recht aufwändig werden, und ungeeignetes Material sollte schon beim Händler aussortiert werden. Hier gilt im Besonderen: Nicht alles, was schön ist, ist auch gut.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, auch neue (und damit nahezu gleichteuere, aber leichter zu verlegende) Eichenböden im Objekt zu altern, und / oder in gebürsteter oder geschruppter Oberfläche zu liefern.

Massivholzböden funktionieren im übrigen (Trockenaufbau, geschraubt)auch auf dem richtigen Fußbodenheizsystem, hier 'mal bei Interesse schauen: www.ripal.de

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 12.11.12

Material und Verarbeitung


Wir haben natürlich nicht nur die Materialien in Belgien besorgt und hatten dann niemand, der diese Verarbeiten konnte, sondern hatten dann auch Firmen, die diese Materialien verarbeitet haben. In einem Fall haben die Belgier auch die Verarbeitung vor Ort selbst übernommen.
Ziermauerwerk und Kamine sind auch möglich ebenso wie Eichenfachwerk usw. Es müssen ja nicht alle Firmen aus Dortmund sein. Viele der Leute, die an dem Fachwerkhaus im Bergischen Land gearbeitete haben, haben dort auch für die Zeit ihrer Arbeit die Woche über vor Ort gewohnt.


Architekt Dipl.-Ing. Bernhard Haass | 12.11.12

Bezüglich


Böden: da haben wir als Heimwerker bitter Lehrgeld bezahlt. Auf der Suche nach Holz wurden uns angeblich 50 Jahre alte und in einem Parkettwerk neben dem ganzen Maschinenpark übergebliebene Buchenbretter 55x350 und 55x450 angeboten, ca. 30 Euro/m2.

Was erst beim Verlegen bzw. Schleifen klar wurde: eigentlich alles Ausschuss. Neben der für Buche typischen starken Schrumpfung (Breitenunterschiede bis 5 mm) passten Nut und Feder selten zusammen und bei einigen Stäben wurde beim Schleifen alter Holzwurmfraß sichtbar. Jetzt haben wir einen Boden mit Rissen, angeschliffenen Fraßgängen und Fugen bis ca. 3-4 mm in einem Zimmer. Was solls, der große Teppich kaschiert viel, aber die Hälfte des für zwei Räume vorgesehenen Holzes (ca. 50m2) wandert in den Kamin (da der selten geheizt wird, ist nach 10 Jahren immer noch was da).

Die ringschäligen Fichtendielen waren wenigstens gratis und direkt in der Nachbarschaft zu haben, die sind verschmerzbar. Muss ursprünglich mal ein schöner Boden gewesen sein - 4,90 m lang und je zwei 30 cm breite Dielen längs verleimt zu einem raumlangen 60-cm-Monster. Später hat dann jemand Eichen-Fischgrät mit Gewindenägeln drüber verlegt, dessen Entfernung hat den Dielen auch nicht unbedingt gut getan.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.11.12

Das trifft....


...gleichermaßen auf Eiche zu: alte Stäbe hatten vermutlich 'mal dasselbe Maß, differieren aber im Laufe der Jahre durch unterschiedliches Quellen und Schwinden. Buche und Birke allerdings reagieren deutlich stärker. Ein alter Parkettmeister meinte denn auch: "Buche gehört in den Ofen". Eine weitere Verbreitung hat die Buche trotz ihrer Härte denn auch erst als Mehrschichtparkett gefunden.

In dem obigen Projekt sehe ich aber eher eine härtere Dielung, möglicherweise gefeldert mit Friesen.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 12.11.12

Meine


Schilderung war auch mehr als allgemein lehrreich bis abschreckend gemeint. Man findet bei Gebrauchtholz einfach die gesamte Bandbreite und muss schon wissen, was man da kauft.

Für dieses Projekt hier erscheinen mir Hartholzdielen in größerem Format auch angemessener als Fichte o.ä.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.11.12

Vorher/nachher


Hallo,

ich finde das Projekt wirklich unheimlich toll. Ähnliches plane ich auch. Umso mehr hätten mich die vorher/nacher Bilder interessiert. Es wären ja auch welche hochgeladen. Ich allerdings finde die Bilder beim besten Willen nicht (technisch nicht versiert?). Kann mir noch geholfen werden?

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.11.12

Leider,


die Fotos scheinen gelöscht worden zu sein!
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.11.12

Ja,


ich habe die Bilder wieder rausgenommen, da ja nun eigentlich auch nichts mehr im Thread passierte und die Bilder daher auch nicht mehr relevant waren. Ich stelle die Bilder aber auf Wunsch gerne in einem PDF zur Verfügung.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.11.12


Auf Ihr Vorhaben möchte ich gar nicht weiter eingehen. Bewegungen bzw. Bauvorhaben, die einer historisierenden Mode unterlagen, gab es immer wieder mal. Englische Landschaftsgärten waren hier auch mal sehr angesagt.
Vielleicht ist dieser Zimmermann etwas für Sie:
http://igbauernhaus.de/fileadmin/pdf/hn/2012_04_handarbeit.pdf

Bernd Kibies
DOKUMENTIEREN-UNTERSUCHEN-BEWERTEN-PLANEN Baudenkmalpflege und Altbauerhaltung
Mitglied der Fachwerk.de Community
Baudenkmalpfleger.de | | 29.11.12

Vorher/Nacher


Das wäre super, wenn Sie mir das PDF zukommen lassen könnten. Meine E-Mail-Adresse lautet, falls diese dafür benötigt wird: th.schneider@ymail.com

Vielen Dank!

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.11.12

Für den Fall, …


… dass sich im näheren Radius um Dortmund evtl. doch kein Bauunternehmen findet, verweise ich mal auf diese Firma aus den Niederlanden, aus Beesel, direkt hinter der Grenze:

http://www.bouwbedrijfvandenborst-beesel.nl/

Wir hatten am vorletzten WE ein sehr anregendes Gespräch mit Han v.d. Borst bei ihm in Beesel und konnten auch gleich ein paar seiner "Werke" in Augenschein nehmen. Ich erwähne es vor allem aus dem Grund, weil er selber in einem ursprünglichen 60er-Jahre-Haus lebt, welches er überzeugend und authentisch im Sinne des historischen Stils der Region mit Reetdach etc. umgebaut hat.

Aber nimm Ihn ggf. bitte nicht zu sehr in Beschlag, er soll nämlich auch auch noch was für uns tun! ;-)
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.11.12

Danke,


werde ich mir auf jeden Fall anschauen!!

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.11.12

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