Projektbericht: Neue Innenfassaden im DaimlerChryslerTower

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Immer
mehr Veranstalter entdecken die Atrien moderner Bürogebäude als attraktive "Location"
für Firmenfeste und Kulturevents. Am Potsdamer Platz in Berlin lockt das Atrium
des DaimlerChrysler-Gebäudes, das nun dank einer umfassenden Neugestaltung der
angrenzenden Fassaden eine Nachhallzeit von deutlich unter 2 Sekunden zu bieten
hat.



Überspannt von einem Glasdach in 22 m Höhe wird das Atrium des
DaimlerChrysler-Gebäudes mit seinem dreieckigen Grundriss zukünftig auch
Veranstaltungen Raum geben, die auf eine gute Akustik angewiesen sind. Denn die
schallharten Flächen an den Fassaden der umliegenden Gebäude konnten mit einer
stark schallabsorbierenden Vorsatzschale versehen werden, die gleichzeitig eine
attraktive Optik schuf.



Das Trockenbauunternehmen erhielt den Auftrag für Rüstung,
Trockenbau und Malerarbeiten, nachdem in enger Abstimmung mit Bauherr, Architekt
und Gesamtbauleitung ein akustisch leistungsstarker Systemaufbau mit "Rigiton
Akustikputzträgerplatten 12,5 mm" von Rigips sowie eine ansprechende Gestaltung
der Fassaden präsentiert werden konnte.



Blindfelderflächen, variabel abgestufte Lisenen und
Brüstungsflächen sorgen heute für eine attraktive Aufteilung der großen
Fassadenflächen. Schallabsorbierende Steinwolleplatten in 40 mm Stärke,
Mineralfaserplatten in 20 mm Stärke, geschlossene Gipskartonplatten und "Rigiton
Akustikputzträgerplatten 12,5 mm" (rund 750 m²) mit einem Lochflächenanteil von
rund 20% wurden zu einem System kombiniert, das akustisch wirksam ist. Ein
gleichmäßig aufgebrachter Akustikputz ergänzt dieses System.



Durch den Einsatz gestaltungsvariabler Falttechnik, erstellt mit
Rigips-Gipskartonplatten, wurden Brüstungen, Gesimse und Lisenen betont und
gefasst. Die hierfür ebenso wie für die Erstellung der notwendigen
Metall-Unterkonstruktion erforderlichen präzisen Maßangaben wurden durch
Ausloten der geputzten Fassaden ermittelt.



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<img border="1" src="http://www.baulinks.de/webplugin/2005/i/0712-rigips2.jpg" vspace="2" alt="Trockenbau, Fassade, Innenfassade, schallabsorbierende Vorsatzschale, Trockenbauunternehmen">

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Gearbeitet wurde auf einem bis in die siebte Etage frei
stehenden Gerüst, da keine sichtbaren Verankerungspunkte zurückbleiben sollten.
Höchste Präzision und Professionalität waren damit erforderlich, denn nach Abbau
des Gerüstes wären Korrekturmaßnahmen nur unter großem Aufwand zu
bewerkstelligen gewesen.



Alle Arbeiten, die starke Verschmutzung oder Lärm verursachten,
wurden auf Wunsch des Bauherrn nachts ausgeführt, um den täglichen Bürobetrieb
möglichst wenig zu beeinträchtigen. Parallel arbeiteten Haus- und
Sicherheitstechniker sowie Natursteinspezialisten auf der Baustelle, deren
Arbeiten bei der Planung aller Abläufe zu berücksichtigen waren.



Die ursprünglichen Fensterlaibungen und Gesimse wurden zunächst
zurückgeschnitten und umfangreich verändert, um die Anschlüsse der neuen
Gipskarton-Elemente an die Fenster sicherzustellen. Anschließend wurden Gesimse
und Lisenen mit exakt vorgefertigten Gipskarton-Formteilen neu erstellt. Mit dem
oben erwähnten System aus Steinwolle, Rigips "Rigiton Akustikputzträgerplatten
12,5 mm" und Akustikputz wurden Brüstungs- und Blindfelder ausgeführt:



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Auch der Dachanschluss des Atriums wurde in der Folge der
Fassadenarbeiten verändert: Ein in 22 m Höhe bestehender Deckenkoffer musste
teilweise zurückgebaut und der neuen Fassadenstruktur angepasst werden. Nach dem
Vorbild des früheren Deckenkoffers, allerdings angepasst an die Maßvorgaben der
neuen Fassaden, wurde mit einer Kassettengestaltung gearbeitet, deren Fugen die
Frischluftzufuhr für die Beheizung des Atriumglasdaches sicherstellen.



<div align='right'>Siehe auch:
Rigips GmbH</div>
 
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