Kein Titel

Diskutiere Kein Titel im Forum Sanierung allgemein im Bereich - Hallo,stehe kurz vor einem ersten Besichtigungstermin für folgende...
Was für ein ...

... nahezu schon krankhafter Blödsinn: "aber es gibt fast überall nur noch Monopolisten, die allem ihren Meinungsstempel aufsetzen."

Wo sehen Sie, Herr Schwatzwild, in diesem Forum Monopolisten? Hier kann jeder seine Meinung schreiben - gänge es (nur) um fachliche Inhalte, wären Sie sonst gar nicht mehr an Bord.

Ahoi!

Thomas
 
Zum Glück…

… geht es hier um mehr als nur die fachlichen Inhalte, die Sie meinen. Wobei sich der größte Teil der "fachlichen" Ratschläge darin erschöpft, dass ein "Fachmann" empfohlen wird. Was aber der richtige Fachmann ist, bzw. wie der Laie den richtigen erkennt und vom falschen unterscheiden kann, darüber schweigen auch Sie sich aus. Im Übrigen: Glauben sie tatsächlich, dass ein Laie nicht evtl. auch schon auf die Idee mit dem "Fachmann" gekommen ist? Für wie blöde halten Sie eigentlich den größten Teil der durchschnittzlichen Forenuser?

Niemand hat hier jemals Ihr sicherlich überragende Kompetenz in Sachen Bodendielen aus Holz und wahrscheinlich noch etwas mehr angezweifelt, aber darum geht es hier nicht.

Der einzig wirklich konstruktive Beitrag hier kam nicht von Ihnen, sondern von Dirk, der eine konkrete örtliche Kontaktadresse der IGB nannte.

Ansonsten sie haben die Anspielung mit den Monopolisten und dem Meinungsstempel allerdings schon sehr richtig erkannt, "getroffene Hunde bellen".

Aber nichts für ungut, und sorry für die Verwechslung letztens, kam aber nicht von ungefähr.
 
Wie komisch:

"Glauben sie tatsächlich, dass ein Laie nicht evtl. auch schon auf die Idee mit dem "Fachmann" gekommen ist? Für wie blöde halten Sie eigentlich den größten Teil der durchschnittzlichen Forenuser?"

Sie unterstellen mir eine nicht getroffene Aussage, und behaupten dann, diese sei überflüssig. Redet sonst keiner mit Ihnen, das sie so überflüssiges Geschreibsel produzieren müssen? Den ganz überwiegenden Teil der Nutzer dieses Forums halte ich gewiss nicht für "blöde", andererseits wäre ich wohl kaum hier.

Ich habe im Gegensatz behauptet, daß selbst ein Fachmann (im Sinne von Bausachverständiger) vor dem Kauf meist enge Grenzen in seiner Begutachtung hat, und daß trotz der Begutachtung im Vorfeld bei solchen aufgehübschten Objekten ein erhebliches Restrisiko bleibt. Halbwegs konkrete Zahlen zu Sanierungskosten sind ebendeshalb nicht zu erstellen. Vor diesem Hintergrund ist es auch zweitrangig, ob man den Kaufpreis drücken kann - weil sie einfach nicht einschätzen können, was das Teil denn nun wert ist.

Ich zweifle also an der Werthaltigkeit der Immobilie, und das Expose ist eher karg gehalten. Die Grundstücksfläche fehlt z.B. Steht das Haus nur auf einem schmalen "Handtuch", ist es mit Sicherheit überteuert.

Aber ich muß das ja nicht kaufen, und meine Bedenken regen vielleicht zum Nachdenken an. Sicherlich nicht bei Herrn Schwatzwild, aber vielleicht ja beim Fragesteller.

Grüße

Thomas

P.S. Wer wild um sich schießt, trifft nicht
 
Ich finde, dass

Herr Schwarzwild, seinen Beiträgen nach zu urteilen, ist in diesem Thema wohl sehr bewandert ist, er kennt sich ziemlich gut aus.(so hat es zumindest den Anschein)
Ich würde mal vorschlagen, dass er den Fragesteller bei der Hausbesichtigung begleitet und ihm mit Rat und Tat zur Seite steht.
 
Na,

das ist ja eine bärenstarke (oder sagt man da "wildschweinstarke"?) Idee.

Da kann er 'mal beweisen, daß er eine nicht monopolisierende Meinung hat. Und wenn's schief geht, macht ein Privatsender bestimmt eine schöne Soap draus.

Bauen kann durchaus unterhaltend sein!

Bau auf!

Thomas
 
Hallo,

ich will mal zusammenfassen, was bisher nützliches gesagt wurde:
1. eine hausnummer weiter, in der Nachbarschaft, gibt es eine Anschrift der IG-Bauernhaus.Das hilft weiter !!
2. im Internet gibt es eine Seite, die sich mit der Freiheit Westerholt beschäftigt:http://www.baukunst-nrw.de/objekte/Freiheit-Westerholt--849.htm
3. das haus ist verbastelt und keine Perle der Zunft, die Risiken sind hoch

Alles weitere müssen Sie selber beurteilen !!

Grüße
 
@Dirk

Ich komme gerne mal vorbei. Kriegst gleich mal ne Mail. :)

Klar kann man Balken austauschen lassen. In meinem Fall hätte man aber wohl mehr oder weniger das komplette Erdgeschoss austauschen lassen müssen, das Dachgeschoss war aufgrund instabiler Treppe nicht zu erkunden und das Haus war allgemein in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand. OK, kein Vergleich zu eurem, aber für einen mittleren 5-Stelligen Betrag hatte ich dann doch mehr erwartet (hier bei uns). Dazu kamen dann noch Türen und Deckenbalken, die teilw. so niedrig waren, dass ich Zwerg mir fast den Schädel gestoßen hätte, das war dann das endgültige KO.

@gentilo
Nur weil da kräftig was gemacht wurde heißt das ja nicht zwangsläufig, dass da alles im Eimer sein MUSS. Also ich würde mir das Haus ansehen und wenn dann der Funke überspringt und das Haus dann auch vom Kopf her passt (Größe, Aufteilung, Lage etc) noch einmal mit einem Experten (hier springen ja einige rum, oder über die IGB) durchgehen.
 
Natürlich weiß ich nicht wieviele m² das Grundstück hat

.... aber bei den Preisen in Herten ist davon auszugehen das hier das Haus den Grundstückspreis mindert.
Mein kurze Recherche hat Preise von 230€/m² aufwärts ergeben.
Wenn man nun mal von 200€/m² ausgeht wären es mal gerade knapp 300 m² Grund.
Nur mal so um nicht Birnen (das Haus im wenig besiedelten Bereich) und Äpfel (das Haus direkt an der Grenze zum Ruhrgebiet) zu vergleichen.
 
Wie ich schon mehrfach erwähnte,...

... bin ich kein ausgewiesener Baufachmann, habe das auch niemals behauptet. Geeignetere Begleitung für eine Hausbegehung wird der TE hoffentlich z.B. hier:

Karin & Sascha Töreki, Brandstraße 6, 45701 Herten-Westerholt, Telefon 02099476075, E-Mail AS_recklinghausen_2(at)igbauernhaus.de

finden.

--

Was ich hier im Forum überwiegend schilderte, waren eigene Erfahrungen, Beobachtungen und meine daraus gezogenen Schlüsse. Mag der Eine das für krankhaften Schwachsinn halten, der Andere es einfach überlesen, so gibt es vielleicht auch User, die solche Erfahrungen teilen oder denen sie nützen. Sollen sich, wie aus der Aussage von Herrn Böhme interpretiert werden kann, nur noch Leute aus der Baubranche an alte Häuser wagen, weil für Laien der wirtschaftliche Totalschaden droht? Das kann es ja wohl nicht sein.

P.S.: Jedesmal wenn wir bei div. Hausbegehungen "unseren" Fachmann, seines Zeichens Architekt und Planer, mit dabei hatte, und nachher mit ihm eine grob überschlägige Berechnung evtl. Sanierungskosten machten, bekamen wir, je nach Größe und Umfang des Objektes, eine Rechnung von 130-200 €. Das ist zwar im Einzelfall keinesfalls überteuert, wenn man aber bei seiner Haussuche viele Dutzende von solchen Besichtigungen hat, läppert sich natürlich ganz schön was zusammen.

Natürlich ist jedes Haus anders, aber bei bestimmten Bildern und Gerüchen weiß man nach einiger Erfahrung instinktiv sofort was einen in so einem Haus bei der Besichtigung sonst noch erwartet und was für einen Sanierungsaufwand man wofür in etwa betreiben muss (+ Unsicherheitsfaktor xy). Wenn dem Verkäufer später so langsam dämmert, dass er für seine Preisvorstellungen keine ernsthaften Interessenten findet, erlaubt er vielleicht auch, dass man mal hinter seine Zementfaserplatten und sonstigen Fassaden schaut. Wenn nicht, kann man sich immer noch sagen "Finger weg!" Aber doch nicht schon im voraus.

Vielleicht sollten sich die Herren Bö... und Bö... auch lieber am unwürdigen Fachleute-Diskurs der Herren Struwe und Herbst über die Bekämpfung des Hausbocks beteiligen, da sind dann die Fachleute unter sich, ohne störende Laien.
 
Erste Besichtigung ohne Experten

@Schwarzwild
"Jedesmal wenn wir bei div. Hausbegehungen "unseren" Fachmann, seines Zeichens Architekt und Planer, mit dabei hatte, und nachher mit ihm eine grob überschlägige Berechnung evtl. Sanierungskosten machten, bekamen wir, je nach Größe und Umfang des Objektes, eine Rechnung von 130-200 €. Das ist zwar im Einzelfall keinesfalls überteuert, wenn man aber bei seiner Haussuche viele Dutzende von solchen Besichtigungen hat, läppert sich natürlich ganz schön was zusammen."

Deswegen habe ich die erste Besichtigung immer alleine gemacht. Wenn das Haus mir gar nicht zusagt brauche ich auch keine Profi-Einschätzung. Und hier ist es auch nicht so, dass die Häuser einem unter den Füßen weggekauft werden, Zeit für eine zweite Besichtigung sollte sein. Das mag bei guten Angeboten in Ballungsgebieten anders sein.
 
Kinners!

Wird echt Zeit fürs nächste Fachwerk.de Treffen - bei dem ein oder anderen Bier können wir vielleicht ein paar Wogen glätten... Die Keilerei (sorry Schwarzwild, der musste sein ;-) ) hier und in anderen Threads nimmt echt Überhand.

Mein Eindruck ist leider, dass erstaunlich viele Laien "einfach so" in das Abenteuer Fachwerkhaus reinrutschen. "Olle" Fenster raus reißen und durch ach-so-tolle Plastikfenster ersetzen. In guter Absicht mit Rigips, Bauschaum und co Schäden mehr verursachen als 30 Jahre Leerstand. Daher "predige" ich auch als Laie immer wieder, dass man sich bitte bitte bitte Experten ins Haus holen soll. Architekten, Zimmerleute, Dachdecker, Denkmalpfleger, IGB'ler - und ja, selbst andere Laien wie mich! - möglichst mehrere unterschiedliche Fachleute, die nicht zum erstem Mal ein Fachwerkhaus begutachten. Die erste Besichtigung haben wir auch immer erst allein gemacht. Und wir hatten Glück dass wir für die Besichtigungen mit Experten nichts zahlen mussten, selbst einen groben Daumenwert für die Sanierung haben wir bekommen - erst die genauere Kostenschätzung durch den Architekten wurde uns in Rechnung gestellt.

Auch im Großraum Frankfurt/Main werden (zu) hohe Preise für Immobilien aufgerufen. Ein anderes Haus das wir in Butzbach besichtigt haben sollte 120.000 Euro kosten, dann 100, nach Besichtigung mit einem Architekten 80 ("der Dachstuhl ist nur Brennholz!"). Nach ein paar Monaten war der Preis 50.000 Euro - und es ist dafür nicht weggegangen. Unser "1 Euro" Haus steht in der gleichen Stadt keinen Kilometer entfernt...

Bei manchen Landesämtern für Denkmalschutz gibt es eine Liste mit "Verkäuflichen Denkmalen" (da stand unser Ruinchen drauf), Denkmalpfleger und IGB'ler können einen Tipp auf "Schätzchen" geben - und man kann mit offenen Augen durch die Gegend fahren und nach leer stehenden Objekten schauen. Glück gehört immer dazu...

Viele Grüße & viel Glück

Dirk
 
@Tina

Jawoll Sie haben recht kann sich läppern, aber eine Alptraumimmobilie kann noch mehr ins Geld gehen.
Aber meine Kunden schauen sich die Häuser auch immer erst ohne mich an, der Tipp ist schon richtig erst mal ohne Fachmann anschauen.
 
Ja, klar...

... immerhin hat der TE das Gebäude ja schon dahingehend in Augenschein nehmen können, dass er in Natura feststellen konnte, dass Faserplatten draufgepappt waren.
---
Das Anfangsdilemma für Laien liegt nun mal darin, erst Erfahrungen sammeln zu müssen. Deswegen ist es nie schädlich, möglichst viele Objekte zu besichtigen, alleine und mit Fachleuten. Im Laufe unserer Suche hatten wir auch ein paar Häuser, in die wir uns regelrecht verliebt haben. Hier halfen harte Fakten vom Fachmann (und einmal der Mief einer nahen Schweinemastanlage), uns nicht ins Verderben rennen zu lassen.
 
Sind Sie nun...

...der deutschen Sprache doch nicht hinreichend mächtig, oder leiden Sie unter chronischer Ignoranz, Herr S.?

"wie aus der Aussage von Herrn Böhme interpretiert werden kann, nur noch Leute aus der Baubranche an alte Häuser wagen, weil für Laien der wirtschaftliche Totalschaden droht?"

Nein, diese Interpretation geben meine Postings nicht her.

Ich bin hier nun schon geraume Zeit dabei, und der wesentlichste Teil meiner Aktivitäten besteht exakt in etwas, das Sie offenbar nicht mitbekommen: Hilfestellungen für Selberbauer. Ich halte es für ausdrücklich schön und fördernswert, daß die Erhaltung historischer Bausubstanz auf vielen Schultern ruht, und ich bin mir selbstverständlich bewusst, daß viele Bauherren nicht das Geld haben, einfach nur zu unterschreiben und später einzuziehen.

Ich habe nicht gegen den Erwerb und die Erhaltung alter Bausubstanz allgemein argumentiert, sondern meine Bedenken zu diesem EINEM Objekt dargelegt.

Vielleicht hilft Ihnen Ihr Instinkt ja nicht nur beim Eichelsammeln, und sie sind ein Bauwahrsager? Da hatten wir schon beachtenswerte Exemplare dieser Zunft hier. Diagnostizieren Sie auch aus der Ferne?

Der Fragesteller wird sich sicher sein Bild dazu machen.

Im übrigen ist ja nun wirklich alles zum Thema gesagt.

Grüße

Thomas
 
sehr geehrter Herr Schwarzwild,

ich will Ihnen in keinster Weise zu nahe treten, aber ich bin der Meinung, dass Sie bei der Aussage von Herrn Böhme einiges missverstanden haben.

Es geht bei der Aussage in keinster weise darum, dass nur noch Leute aus der Baubranche sich an solche Objekte wagen dürfen.
Sanierungsprofis sind keine Übermenschen und haben keinen Röntgenblick. Aber Sie können z.B anhand des Preises und der Grundstücksgrösse in etwa abschätzen ob der Preis passen könnte oder nicht.
Zudem bin ich der gleichen Meinung wie Tina, sie hat im Bezug auf die Besichtigung vollkommen recht, erstmal das Objekt ansehen wie es gefällt und dann erst mit einen Fachmann das Haus zu begutachten.
Und ich denke, dass ein Laie durchaus gewillt ist für eine Kaufberatung Geld zu investieren, wenn man bedenkt, dass er durch ein solche Beratung entweder vor einer Fehlinvestion bewahrt wird oder darin bestätigt wird ein Schnäppchen gemacht zu haben. Wir reden hier ja nicht von salopp gesagt 2,50 EUR sondern von Summen die den einen oder andern durchaus an den Rande des Ruins treiben können.

Und mit Verlaub, nur weil Ihnen die Aussagen der Herrn Bö und Bö nicht entgegenkommen, ist dies noch lange keinen Grund sie aus diesem Threadt hinauszukomplementieren.
 
Thema: Kein Titel

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