Luftverhälnisse / Feuchtigkeit / Raumtemperatur

06.01.2006 Kaefer



Grüß Gott zusammen,
zunächst noch allen Mitgliedern die besten Wünsche fürs neue Jahr, das ich im neuen, alten Haus begonnen habe. Wir haben nun in unserem Häusle mit ca. 70m² Wohnfläche, auf 2 Stockwerke verteilt, zunächst die "gute Stube" fertiggestellt. Das Schlafzimmer im 1.Stock bewohnen wir noch im alten Zustand. Im Laufe des Sommers werden wir uns die restlichen Räume " vorknöpfen".
Nun bewandere ich fleißig, mit einem Messgerät, das Haus und messe überall, zu verschiedenen Tageszeiten, Lftfeuchtigkeit in %, Raumtemperatur an versch. Stellen, lüfte fleißig und beobachte dabei den Hygrometer.
Infos suche ich natürlich im Internet.
Verunsichert bin ich trotzdem, weil ich nicht weis, ob die gemessenen Werte akzeptabel sind.
Unsere " gute Stube " ist im E.G., ebenso die Küche. Das Schlafzimmer ist im 1.OG., genauso das Bad mit Toilette.
Geheizt wird mit ( noch bis nächste Woche, dann mit Holz )mit Ölofen im E.G., welches bislang stets ausgereicht hat, in den oberen Räumen eine Temperatur mit ca. 2-3°C Unterschied, zu halten. Z.B. E.G. 21°C, obere Räume 18°C.
Nun ist bekannt, dass man diese Art der " Mitbeheizung von oberen Räumen " nicht mac hen soll, weil die Feuchtigkeitmit der warmen Luft in diese hochgetragen wird.
Aber: ich messe auch dort Werte, die bei max. 55% Feuchte ( Hygrometermessgerät)nicht übersteigen. Im Bad / Toilette steht ein Raumentfeuchter, der dazu beitragen soll, diesen Wert als Obergrenze zu halten. Beobachte das Gerät genau und muß feststellen, dass es selten anspringt und nur ganz, ganz wenig Wasser in seinem Behälter sammelt.
So komme ich zu dem Schluß, dass die Klimaverhältnisse in Ordnung sind.
Als Mensch, der gerne der Sache auf den Grund geht, ( nach Mögichkeit noch mehr), würde ich gerne die Meinung der Fachleute/Profis dazu hören.Auch wenn denselben vielleicht damit auf den berühmten Wecker gehe, aber die ganze Infosucherei im Internet hat meine Sorge, alles richtig zu machen, noch nicht beseitigt.
Hoffe mir kann jemand dabei helfen.

Beste Grüße und Dank im Vorraus für alle Mühe
Günther Hegna



Innenraumklima



Guten Morgen,

dann ist bei Ihnen doch alles in Ordnung, d.h. in der Nähe des physiologischen Behaglichkeitsoptimums:
keine Trockenrisse im Holz, kein aufklaffendes Parkett, kein Nasenbluten, keine Kopfschmerzen.
Aber auch keine Schimmelbildung, kein muffiger Geruch, kein Schwitzen bei 90% rel. Luftfeuchtigkeit.

Angenehmen Aufenthalt !



scheint gut zu sein



Guten Tag, ich schließe mich dem Kollegen Beckmann an. Die angegeben Werte erscheinen mir nicht schadensträchtig. Wenn Sie eine genaue Risikoabschätzung bezüglich Feuchtigkeit an Wärmebrücken treffen wollen, müssen Sie die Oberflächentemperatur an diesen kalten Stellen ermitteln, die absolute Luftfeuchte (g/m³) aus der relativen Raumluftfeuchte ermitteln. Danach überprüfen, welche relative Luftfeuchte sich bei der vorher ermittelten Wassermenge in g/m³ Luft an den Wärmebrücken einstellt, da dort die Lufttemperatur der Oberflächentemperatur gleichgesetzt werden kann. Wenn Sie unter 70% rel. Luftf. für die Oberflächenluftschichten ermitteln, kann nichts passieren. Bei halbwegs anständiger Baukonstruktion werden die Oberflächentemperaturen an Wärmebrücken wohl nicht kritisch tief werden. Da sie nichts von Problemen schreiben, seint alles in Ordnung zu sein. Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold