Innendämmung

03.01.2010



Hallo erstmal!
Habe ne Fachwerkwand mit Eichen und Fichtenbalken. Gefache sind ausgemauert mit Ziegelsteinen und aussen verputzt. Innen ist ne ca 2cm lehmschicht drauf. Nun die Frage? Was haltet ihr von Multipor von Y-tong als Innendämmung. Suche ne andere Alternative als Holzweichfaserplatten und Lehm. Danke im voraus.



Solltest Du...



...kein Troll sein, würde ich sagen: "falsche Frage am falschen Ort".

Bemühe mal die Suchfunktion hier zum Thema Innendämmung und zum Thema Ytong. Nur so als Anregung.





"Suche ne andere Alternative als Holzweichfaserplatten und Lehm."

Ich würde dann neu bauen.



Innendämmung



Aber die Platten sollen doch dafür geeignet sein. Diffusionsoffen sind die doch auch. Was kann da passieren? Hab au nicht so den Plan.Sorry



Innendämmung



Aber die Platten sollen doch dafür geeignet sein. Diffusionsoffen sind die doch auch. Was kann da passieren? Hab au nicht so den Plan.Sorry



Innendämmung



Hallo. Aber die Platten sollen doch dafür geeignet sein. Sind doch auch Diffusionsoffen. Was spricht dagegen.?



;-)



...sind sie ja auch (sogar dreimal), Ytong aber nicht!



Sorry habs verrafft!



Ja wie jetzt Y-tong nur der Hersteller. Heißt multipor-mineraldämmplatte



Innendämmung



Vora:
Stellen Sie sich eine Innendämmung bei Fachwerk nicht so einfach vor.
Egal welches Material Sie nehmen wollen, die Planung und Ausführung ist Sache eines Fachmannes.
Falsch bemessene Dämmung kann Fachwerk schädigen.
Wenn Sie selber Hand anlegen wollen, dann nur unter Anleitung eines solchen Fachmannes.
Zum Material:
Für Fachwerk sind Mineralschaumplatten in verarbeitungstechnischer Hinsicht weniger geeignet als
Lehm und Holzweichfaserplatten.
Die Klebeverbindung Lehmputz- Platten ist m.E. nicht ausführbar, die schlechte Maßhaltigkeit von Fachwerkwänden und -Decken steht der Anwendung im Wege.

Viele Grüße



Mineralschaumplatten



können sicherlich mit Lehm "verklebt" werden müßen aber zusätzlich noch gedübelt werden und anschließend werden sie wieder mit Lehm verputz, aber nicht die "Multipor-Platten"(Xella) diese sind für Außendämmung gedacht (hydrophobiert). Bei Fachwerkbauten sollte aber bei 6cm dicke Schluß sein. Innendämmung ist immer etwas problematische daher sollte ein Fachmann schon mal nen Blick drauf werfen.

Neujahrsgrüße aus dem Vogtland

Mirko Schlosser



Multipor bei Fachwerk eher nicht so gut geeignet.



Aber bitte auf keinen Fall auf den "Fachmann" verlassen. Diese wollten uns Anfangs u.a. den Lehmputz als Dampfbremse verkaufen. So viel als möglich Informationen sammeln und einlesen in die Fachwerk-Innendämmproblematik. Dann kann man kritische Fragen stellen und erkennt den "wahren" Fachmann, die es zum Glück auch gibt. Aber zurück zum Thema:

Multipor-Platten sind starr und absolut vollflächig mit einem Spezialkleber zu verkleben. Da ist eine gemauerte Wand erheblich besser für geeignet als eine Fachwerkwand mit Lehmputz als Grundlage. Ideal ist hier einfach die Kombination aus Holzfaserdämmplatte und Lehm. Muß zwar auch vollflächig verklebt werden, aber alles ist etwas "flexibler", wie das Fachwerk selber auch. Muß man beides mal verarbeitet haben, dann weiß man auf jeden Fall, warum Multipor besser für Mauerwerk und Holzfaserdämmplatten sehr gut für Fachwerk geeignet ist.

Ansonsten kannst Du auch noch eine Innenvorsatzschale aus einer Holzkonstruktion bauen mit einer nach abschließenden OSB-Platte als Dampfbremse. Diese muß aber überall dicht abschließen, was einen erhelblichen Abdicht- bzw. Abklebeaufwand in einem Fachwerkhaus mit all seinen Balken mitsichbringt. Die Innenvorsatzschale kann dann mit Zellulose ausgeblasen werden und die OSB-Platte mit z.B. Rigips verkleidet werden. Wichtig ist zudem eine komplette und "dichte" Lehmputzschicht auf dem Fachwerk nach innen, die Du ja bereits hast durch den vorhandenen Lehmputz. Mit dieser Konstruktion (bei z.B. 8-10 cm Innenvorsatzschale) kannst Du im Fachwerkbereich sehr gute Dämmwerte erzielen und z.B. auch gerade Wände bekommen - was nicht immer gewünscht ist;-)

Oder Vorsatzschale ohne OSB sondern mit Schilfrohr als Putzträger und zwischen Putzträger und Außenwand eine Strohlehmmischung einstampfen.

Oder...

Gibt viele Möglichkeiten..., aber bitte in jedem Fall vorher noch mit einem wirklichen Fachmann abklären.



Ist schon alles nicht so einfach!!!!!



Muß nochmal nerven. Sorry
Also noch mal zur Innendämmung. Da ich ja nun festgestellt habe,das ich auch schon Fehler gemacht habe mit der Innendämmung an meinem Haus nun doch nochmal ne Frage. Hab mein Schlafzimmer mit ner Ständerkonstrucktion aus Holz versehen. Zwischenräume mit 40mm Mineralwolle reingelegt. Darauf wieder Lattung und Fermacellplatten. Zwischen Wand,Dämmung und Fermacellplatten ist jeweils ein kleiner Luftspalt von 1-2cm. Da ich so verunsichert war hab ich ein Loch in die Platten gemacht um zu schauen ob es dahinter feucht wird. War natürlich nicht der Fall. Zimmer ist unter der Dämmung mit ca. 2-3cm Lehmputz versehen. Jetzt die Frage. Warum ist das dann so Falsch und was kann mit der Wand (Fachwerk)passieren. zur Zeit ist es ja auch richtig kalt draußen wegen Taupunkt usw. Soll ich jetzt wieder alles abreißen oder könnte man das auch so lassen. Lehm hinter der Dämmung ist wirklich voll trocken. Mfg Lars



Innendämmung



Hallo Jensi!
Danke erstmal. Warum geht das nicht mit Mineralwolle anstelle der Einblasdämmung. Sorry hab nicht so die Ahnung. Ständerwand soll schon sein wollte die Wände schon gerade machen. Hab nochmal was geschrieben wegen mein Schlafzimmer haste denn da au ne Antwort Grins Mfg



Innendämmung



Hallo erstmal!
Habe ne Fachwerkwand mit Eichen und Fichtenbalken. Gefache sind ausgemauert mit Ziegelsteinen und aussen verputzt. Innen ist ne ca 2cm lehmschicht drauf. Nun die Frage? Was haltet ihr von Multipor von Y-tong als Innendämmung. Suche ne andere Alternative als Holzweichfaserplatten und Lehm. Danke im voraus. so und jetzt auch endlich mal nen Bild dazu!!!!!



Das Bild...



...wird an den Aussagen nichts ändern.



Innendämmung



Hallo Oliver.

Kann ich dann nur mit Holzweichfaser und Lehm machen ja? Wie stark kann ich die Holzweichfaserplatte wählen. Die Wand ist 20cm Stark. Das Zimmer ist au ständig kalt. Und was mach ich mit der Decke wegen Wärmedämmung. Wollte gerne Deckenpanele dranmachen. Ja nochwas kann ich auch mit Ständerwerk und Holzweichfaser??? Hätte das Zimmer gern gerade. Danke


Mit freundlichen Grüßen





Generell kannst du das aber wie von G. Böttcher oben schon geschrieben, solltest du das von einem Fachmann machen, oder wenigstens betreuen lassen.

P.S. Die Decke sieht doch gut aus.



Oliver



Servus. Generell hab ich ja nix gegen die decke,hätte halt Panele mit Mineralwolle an die Decke gezimmert. Wie ich es schon im Schlafzimmer getan habe,was ja au net richtig ist. Wollte ja das Zimmer irgentwie dämmen weil meine tochter drin schläft und auch noch keine Heizung vorhanden ist. Konnt ja gar nicht ahnen das,das mit dem Fachwerk-Haus so problematisch ist. Muss mich hier erstmal richtig schlau machen,was mann für Möglichkeiten hat.

Dann erstmal schönen Gruß
Lars



Hallo Lars,



meiner Tochter zuliebe würde ich mit der Heizung anfangen und dann mit der Dämmung.