Holzart Fachwerk

15.11.2018 Wwo82



Hallo,
Aus welcher Holzart ist dieses Fachwerk gebaut?
Danke im Voraus!



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Nadelholz



Es ist Nadelholz. Meht kann ich nicht erkennen. Wahrscheinlich ist es Fichte. Eiche ist es auf keinen Fall. Viele Grüße



Ok



Und welche Art von Nadelholz?
Die Balken sind schon sehr rötlich gefärbt, haben das alle Nadelhölzer gemein?



Nein



Das Holz sieht behandelt aus, daher die Farbe



Einige Äste...



sind recht groß und scheinen rötlich - das Ganze sieht eher nach Kiefer aus.

An einem der größeren und harzigeren Äste 'mal von Hand schnell und mit etwas Druck darüberschleifen - dann wird sich wohl der typische Kieferngeruch einstellen.

Grüße

Thomas



Danke



für Hilfestellung, denke das es Kiefer ist.

Gruß, auch an die Nachbarschaft :-)



Schau in den Wald



Hallo noch einmal. Es kommt auch darauf an, wo du wohnst - also was bei dir wächst. In Süddeutschland kann man auch die Tanne einschließen. Auf Sandboden ist Kiefer möglich. In vielen Region dominiert die Fichte. Die Zimmereien haben das verarbeitet, was in der Umgebung wächst - vor allem für Bauholz. Aus welcher Region kommst du ?



Also...



Tanne vermeine ich anhand der Bilder sicher ausschließen zu können. Kiefer wächst nicht nur im Sande. Und geflöst konnte Holz auch weite Entfernungen zurücklegen...

Der Gang in den Wald ist immer ein Gewinn, zur Klärung dieser Frage aber eher nicht Teil der Lösung.

Grüße

Thomas



Naja



... ich habe Forstwissenschaft studiert. Wenn du das Alter des Hauses und die Region kennst, kannst du zumindest schon einmal Holzarten ausschließen. Beim Nadelholz bleiben in der Regel aber auch noch mehr als eine Art übrig.



Ein Trugschluss,



aus dem keine Phantomdiskussion erwachsen sollte. Forstwirte wären auch nicht meine ersten Ansprechpartner, wenn es um Holzanatomie geht.

Also, lieber Fragesteller, riecht es nach Terpentin, wenn Du an einem Aste schleifst? Das passiert in auffälliger Form nur bei Kiefer.

Grüße

Thomas



Handel



ich wohne hier am Rande vom Schönbuch und in der Nachbarschaft gibt es zumindest eine Fachwerkscheune mit Flößermarkierungen. Der nächste mögliche Wasserlauf ist knapp 15 km entfernt und der Wald grenzt direkt an die Gemarkung. Obwohl also der Wald näher liegt, gab es auch schon früher Gründe das Holz über weite Strecken zu transportieren. Das dürften in diesem Falle Herrschaftsbeziehungen sein wegen denen es einfacher war Holz aus dem Schwarzwald zu holen anstatt aus dem direkt angrenzenden Waldgebiet. Da hilft dann der lokale Wald nur bedingt weiter.