Hausschwamm




Vor kurzem hat eine Fachfirma den Hausschwamm in unserem Keller bekämpft, aber einige Fragen sind noch offengeblieben. Nach außen hin hat der Keller noch eine Holztüre, die an der behandelten Wand (innerhalb des 150 cm Abstands). Da von ungewöhnlichem, nicht handelsüblichem (Eigenbau) Ausmaß konnte ich sie noch nicht ersetzen. Ist der Türausbau sehr dringend?
Im Keller lagerten Baumaterialien, z.B. Schlotsteine, heute kaum noch zu bekommen und wurden befallen. WEnn man diese nun in Wasser legen würde (ev. jahrelang) wäre der Theorie zufolge jeglicher Rest des Hausschwamms ertrunken. Ist diese Überlegung sinnvoll?





Ich würde die Wärmebehandlung vorziehen.



Hausschwamm



Und wie sähe die aus?





Google kaputt?
Heißluft





Ich hab keine Ahnung was Sie mit Schlotsteinen meinen.
Eine sichere Bekämpfung gegen den Hausschwamm gibt es meiner Kenntnis nach noch nicht.
Die Frage ob Sie die Dinger wieder verwenden können hängt eben von der angedachten Verwendung ab.
Für die Ausmauerung von Gefachen verbieten sich derartige Materialien natürlich, wenn Sie damit einen Backofen im Garten oder eine Grundstückseinfriedung bauen wollen sehe ich da keine Probleme.



Auch hier mischen Sie sich wieder ein Herr "bpB" obwohl Sie nichts dazu beitragen können



Schlimm, wenn es Menschen gibt die entweder nichts zu tun haben oder sich in Angelegenheiten einmischen von denen Sie nichts verstehen.
Wenn schon eine Fachfirma den Hausschwamm bekämpft hat und den Türstock belassen hat, dann sollte da auch kein Problem sein!
Allerdings muss man immer davon ausgehen, dass ein einmal befallenes Gebäude auch ständig beaufsichtigt werden muss.
dies schon deswegen, weil der Schaden so gering wie möglich gehalten werden sollte.
Nun gilt auch bei einem Schaden durch Hausschwamm - man braucht auch das "richtige Klima" d.h. Feuchte und Temperatur sowie Nährboden usw..
Nun ist leider nicht bekannt was unter Schlotstein zu verstehen ist. Es wäre gut - entweder eine genaue Beschreibung zu erhalten oder auch Fotos dazu.
Wenn die Steine "trocken" bleiben dürfte auch hier kein Problem sein.
Für was werden die Steine denn noch gebraucht?
Ansonsten verweise ich auf frühere Beiträge zum Thema Echter Hausschwamm - siehe dazu Suche: http://www.fachwerk.de/suche2012.html?q=bromm+echter+hausschwamm&cx=partner-pub-8887847982747048%3A4128988909&cof=FORID%3A10&ie=UTF-8&SearchSubmit=



Hausschwamm



Besten Dank für die Antworten. Mit den Schlotsteinen will/wollte ich den Schornstein verlängern, irgendwann. Der Fachmann sagte mir, wenn man den Keller ganz unter Wasser setzen könnte, würde der Hausschwamm absterben und man könnte sich die Bekämpfung sparen. Das müßte dann doch auch für einzelne Baumaterialien gelten. Im Sanierungsprotokoll steht, daß nur "kesseldruckimprägniertes" Holz im Keller sein dürfte; das ist die Türe nicht, nur mit Ölfarbe gestrichen.



Befürchtungen


Hausschwamm (typische Faltenbildung auf Fruchtkörper)

Werter Herr Walther

Eine Heißluftbehandlung der Kellerräume, wie hier im Forum vorgeschlagen, kommt in Ihrem Fall nicht in Frage. Nach Anhang E der DIN 68800-4:2012-02 sind Kellerräume zur thermischen Hausschwammbekämpfung grundsätzlich nicht geeignet.
Ich verstehe natürlich ihre Befürchtungen. Allerdings gehören, wie Kollege Bromm bereits schrieb, zu einem Befall verschiedene notwendige Faktoren dazu.
Da die erwähnten Schlotsteine eine rein mineralische Produkt darstellen, sind diese für den EHS vollkommen uninteressant.


Der EHS ist gerade in seiner Entstehungsphase extrem zugempfindlich, daher erscheint eine Übergreifen auf die Holztüre (Türblatt) zwar generell möglich, aber gerade in Anbetracht der niedrigen Holzfeuchten wenig wahrscheinlich. Stärker gefährdet ist jedoch der direkt am Mauerwerk anliegende Türstock, hier könnte z.B. eine Ersatz in Form splintfreien Eichenholzes in Kombination mit einer Behandlung der wandseitigen Kontaktflächen mit einem Schwammsperrmittel Unsicherheiten beseitigen.

Mit besten Grüßen

L. Parisek



Hausschwamm



Besten Dank für die Antwort. Das klingt ja erfreulich. Ich hoffe nur, daß man irgendwo Schwammsperrmittel auch ohne Berechtigungsschein kaufen kann.





Mein Vorschlag zielte darin ab, die Steine zu erwärmen, nicht den Keller.



Herr Bromm, Herr Bromm



möglichgerweise sollten Sie die Eingangsfragen lesen bevor Sie hier Antworten anderer Teilnehmer bewerten.
Die von Herrn Parisek erwähnte DIN 68800 fordert ja wohl unmissverständlich den Ausbau aller Schwamm befallenen bzw. überwachsenen Holzbauteile und Schüttungen (auch mineralische) mit den entsprechenden Sicherheitsabständen vom letzten sichtbaren Befall.
Dementsprechend würde ich die Steine dem Bauschutt zuführen oder eben, z.B. einen Backofen im freien daraus bauen.



Leere


Leere

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