Fußbodenheizung




Hallo zusammen,

bisher bin ich davon ausgegangen, dass es doch eine überschaubare Aufgabe ist, eine Fußbodenheizung für einen Altbau (1904) zu dimensionieren und einzubauen.
Nach den ersten Recherchen muss ich meine Meinung revidieren.
Meine Randbedingungen sind wohl etwas "komplizierter", sodass die Wahrscheinlichkeit einer falsch ausgelegten FBH hoch ist.

Randbedingungen:
Raumhöhe 3,1 m
Holzbalkendecke
Fußboden Kappendecke über Keller
Fenster "neu" (2008)
ca. 87 qm zu beheizende Fläche
Anschluss an bestehende Heizung (für Mehrfamilienhaus mit Heizkörpern

Kann mir jemand bitte weiterhelfen, wie ich möglichst ohne viel Nachbessern an eine gut ausgelegte Fußbodenheizung komme?

Vielen Dank für eure Hilfe

Nadine



Fußbodenheizung



auslegen ist kein Einfach-Ding. Ein erfahrener Heizungsbauer begänne mit einer Heizlastberechnung und würde dann die nötigen Parameter ausrechnen. Ich glaube nicht, dass dies für einen Laien machbar ist ( ich vermute, Sie sind keine Heizungsfachfrau). Mal abgesehen von der Wahl des geeigneten Systems.



Fachfrau



Hallo Pope,

nein, eine Fachfrau bin ich nicht;-) - Aber fachlich interessiert.

Hast Du denn eine Idee, wer weiterhelfen könnte? Ich denke z.B. an ein Fachplanerbüro oder einen wirklich guten Heizungsbauer...

Grüße

Nadine




Wandheizung in Mietwohnung

Hallo Nadine,

nur damit ich Dich richtig verstehe: Es geht also um eine Wohnung innerhalb eines Mehrfamilienhauses? Der Rest des Hauses wird mit konventionellen Heizkörpern beheizt, keine andere Wohnung hat schon eine Fussbodenheizung?

Normale Heizkörper haben eine deutlich höhere Vorlauftemperatur als Fussboden- oder Wandheizungen. Das macht das ganze etwas komplizierter, unmöglich sollte es aber nicht sein.

Bei mir hat der Heizungsabauer die Heizlastberechnung gemacht, dabei wurde er vom Hersteller der Fussboden- und Wandheizung unterstützt, da er vorher noch keine Wandheizung montiert hatte.

Falls der Fussboden auch aus 1904 und erhaltenswert ist, könntest Du Dir übrigens auch mal Wandheizungen anschauen.

Viele Grüße

Dirk



Heizung



Hallo in die Runde,

ja, mit der Heizung geht das, das Zauberwort heißt Festwertstation, die wie ein Bypass hinter die Heizung geklemmt wird. Somit kann die Steuerung unangetastet bleiben. Das scheint mir zumindest die wirtschaftlichste Lösung.

Es stimmt, es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus, und alle Wohnungen werden über die selbe Heizung versorgt. Deswegen ist es mir um so wichtiger, dass auch alles funktioniert.

Die Materialien etc. der Bauteile kenne ich, ich habe die komplette Wohnung gerade entkernt, auch der Fußboden ist schon entsorgt, daher ist ein Wandheizung nicht zwingend erforderlich. Ich habe minimal 16 cm Fußbodenaufbau. Das schwankt ziemlich.

Grüße

Nadine



Die Auslegung



der Heizung -das wars ja noch nicht. Zum Einbau brauchts ja auch Spezialwerkzeug, z.B. zum Aufpressen der Verschraubungen aufs Verbundrohr.Obs ein Fachplanerbüro sein muss?? Ein erfahrener Heizungsbauer sollte die nötigen Kenntnisse bzw. die Software zur Berechnung auch haben. Aber richtig ist, Sie sollten sich mit der Materie befassen. Bei uns hat der HB ein FBH-Register mit 98m ausgelegt, Variotherm läßt max. 70 m zu, jetzt bangen wir um die Pumpe, dass sie die Förderhöhe schafft.



FB in Kombination mit HKö



Machbar ist das.
Wie, dafür fehlen einfach zu viele Infos.
Die endlich Lösung gibt's nicht hier im Forum.
Mein Vorschlag:
1. Einen Planer für Planung, Ausschreibung und Abnahme beauftragen.
Oder
2. Einen HB direkt mit allem beauftragen, dann hat man aber keine Vergleichsmöglichkeiten. Denn wie immer im Leben, viele Wege führen nach Rom.