Feuchtigkeit

25.06.2003



Unser altes Haus (1900) hat an einigen Wänden Feuchtigkeit. Wie können wir feststellen, dass es sich um Kondenzfeuchtigkeit handelt oder um aufsteigende Feuchtigkeit durch das Mauerwerk. Die Feutigkeit (eigentlich nur an den Innenwänden) ist ca 20-40 ca. hoch. Wir wissen, dass die Vorbesitzer dort Möbel stehen hatten, schlecht geheizt und so gut wie gar nicht gelüftet haben. Noch hoffen wir, dass es ein "Lüftungsfehler" ist. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann was dazu sagen?.
Danke und Gruß Sylvia R.



feucht



hallo,
aus der ferne lässt sich das nicht leicht beantworten; ist die feuchtigkeit dauerhaft da oder nur im winter? betrifft es die räume im erdgeschoss? nur die wetterseite? wie ist der wandaufbau? kondensfeuchte würde man eher in den zimmerecken vermuten oder, wie ihr richtig vermutet, hinter möbeln, weil da die Wand kühl bleibt und sich Luftfeuchtigkeit niederschlägt. all diese probleme haben wir bei unserem Bauernhaus (1798) auch erörtert und letztlich, da totalsanierung, mit einer Wandheizung (system großeschmidt) gelöst. verhindert kondensation und treibt selbst aufsteigende Feuchte aus dem haus. ob ihr freilich so groß eingreifen wollt, weiß ich nicht. zu besichtigen ist unsere wandheizung beim tag des offenen denkmals.
gruß günter flegel, wagenhausen in franken





Ob nur im Winter können wir noch nicht sagen. Wir haben die Tapeten und den lockeren Putz entfernt und Lüften auf teufel komm raus. Das Haus ist ebenerdig. Kein Keller. Komisch ist hier, das die Aussenwände relativ gut aussehen (kaum feuchtigkeit). In dem einen Zimmer haben wir die Dielen losgeschlagen um uns das Mauerwerk anzusehen. Die Mauer war an dieser Wand knochentrocken. Die andere Mauer , paralelllaufend (auch innen) dagegen feucht.
Gruß S.R.



Feuchtigkeit



Wir hatten in unserem Haus (Bj 1898) in einer vermieteten Wohnung ein ähnliches Problem.Diese lies sich sehr einfach lösen. Wir entfernten die Tapeten (Vinyl oder so ähnlich dick und fest)und tapezierten mit einer sehr einfachen atmungsaktive Papietapete. In anderen Räumen verzichteten wir gänzlich auf Wandbeläge und setzten Lehmfarben ein. Seit dem sind die Wände trocken (ca 1Jahr)



Feuchtigkeit



Erste Tat: Putz ab, da die Feuchtigkeit offensichtlich nicht aus der WAnd heraus kann. Lüftungsfehler eher unwahrscheinlich. Um sicher zu gehen, werden die Wände Mit diffusionsoffenen Outzen wie z. B. Klimasan Sanierputz neu aufgeputzt. Dieser Putz ist nicht sperrend und läßt somit den Wasserdampf ungehindert austreten, so dass dieser Bereich von ca. 30 cm dauerhaft getrocknet werden kann und ein gesundes Wohnen ermöglicht. Referenzen aus über 25 Jahren erfolgreicher Anwendung erhalten sie über uns. Ich berate sie gern und unverbindlich.MfG U.DAhlbüdding