Fachwerk Seitenwand Dämmen

24.08.2014 Herdi



Guten Abend,

meine Frage zielt auf die Dämmung eine 1960 gebautes Mittelreihenhauses.

Kurz zu den Dachflächen, die sind mit Pappdocken verlegt und mit 120mm und 60mm 0,32 Glaswolle gedämmt. Luftzirkulation ist beachtet und die Innenwand ist mit einer Dampfbremsfolie ausgestattet.

Nun git es auf der Wetterseite des Hauses ein Fachwerk, das 2m hoch und 6m breit begradigt ist.

Der Aufbau der Wand von außen nach innen ist derzeit wie folgt.

Bretterwand 20mm, "Pappe" Luftschicht 120mm, Heraklitplatten 60mm, Putz 12mm.

Nun scheiden sich die Geister für den Neuaufbau meiner Bauhandwerklichen Freunde. Maurer und Zimmerleute.

Kann die neue Wand wie folgt aufgebaut werden?

Bretter Lärche, Dampfbremsfolie, Dämmumg 0,32 mit Aufdopplung 180 mm, dann wieder Dampfbremsfolie und Rigiplatten.

Sind die Folien falsch angeordnet? Welche ist für Außen die richtige und welche für Innen?

Vielen Dank im voraus.

Herdi



Das Prinzip der Folien:



von Innen nach Außen immer offener.

Innen eine Dampfbremse, Außen eine Fassadenbahn oder diffusionsoffen Dachbahn.

Zur Dämmung:

Ich persönlich würde eine Holzfaserdämmung verwenden, diese kann eventuell eindringende Feuchtigkeit bis zum zehnfachen wie eine Mineralwolle aufnehmen und wieder an die Umgebung abgeben.
Auch der sommerliche Hitzeschutz mit der Phasenverschiebung spricht für eine Holzfaserdämmung (einfach mal googeln).

Grüße, Gerhard



Danke



Vielen Dank Gerhard,

daran werde ich mich halten.

Viele Grüße
Herdi