innendämmung fachwerk

06.02.2006



Mein Problem ist, ich weiß nicht so recht welche Dämmung ich an mein Fachwerkhaus(1840) innen anbringen soll.Das Ständerwerk ist 17cm stark.von aussen ist der Putz gleich dem Ständerwerk,doch innen springt die Lehmfächer(mit Spulstangen)ca. 5cm zurück.Ist es ratsam eine Porenbetonwand(gasbeton)direkt am Ständerwerk hochzusetzen und den Holraum(ca.5cm) mit Rockwoll auszufüllen?Entsteht da ein Taupunkt?Gibt es Alternativen?



Finger weg



Hallo, Mario Arnold,
zum Thema Porenbeton am Fachwerk ist hier schon sehr viel geschrieben und diskutiert worden. Kann dauerhaft gut gehen, muß nicht.! Einfach mal suchen mit Hilfe des Links oben rechts nach Stichworten.
Warum wollt Ihr nicht innen mit Leichtlehm dämmen und mit Lehm putzen ??
Damit tut Ihr Eurem Haus etwas Gutes und Eurer Gesundheit auch.
Freundliche Grüße
D.Fr..



Innendämmung



Was Du beschreibst, hört sich nach einem wertvollen Fachwerk an, das du mit Porenbeton und Mineralwolle in kurzer Zeit zugrunde richten wirst. Das würde ich auf keinen fall machen.

Dieses Thema ist hier schon so ausführlich diskutiert worden, dass es nicht schwer sein sollte, gute Alternativen vorzugsweise mit Lehmbaustoffen aufzustöbern.
Einfach mal beim Schwerpunkthema Wärmedämmung nachlesen

empfielt
jh



Das Problem kenne ich



Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem, ich möchte ebenfalls "gerade" Wände, d.h. die von Dir beschriebenen Rücksprünge bzw. Absätze glätten.
Ich habe mich entschieden eine Holzständerkonstruktion an die Wand zu bringen und mit Hanfstampflehm zu arbeiten.
Hat den Vorteil, dass Du keine fremden Materialen anbringst welche nicht mit dem Fachwerk harmonieren.
Nachteil: nun; ist viel Arbeit!

Schöne Grüsse und viel Erfolg

Stephan



Ausgleiche und laufen lassen!



Warum um Gottes Willen, muß stets alles im sterilen Einheitslook erscheinen.
Jedes Haus hat seine Seele und sein eigenes Erscheinungsbild.
Dies sollte man bewahren und für seine eigene Individualität nutzen.
Ein Ausgleich der Holzkonstruktion geht am einfachsten mit dem Aufschießen von Restholzbrettern bis ca. Oberkante
Innengefache.
Nachher einen leichten Lehmausgleich aufbringen, um Hohlstellen und anderweitige Rücksprünge zu füllen und darauf sofort eine Holzweichfaserdämmplatte oder magnesithgebundene Heraklithplatte einbetten und mechanisch befestigen.
Auf diese nachher einen Lehmputz mit Gewebeeinlage auftragen und abreiben.
Den Innenaufbau einfach der Bestandswand folgen lassen.

Grüße Udo