Wärmedämmung Energiebedarf




Hallo,

mich dürstet es nach wissen :-)
Vielleicht habt Ihr ja die passende Quelle für mich. Ich möchte gerne etwas über die Energiebilanz von Dämmstoffen erfahren.
Dazu gehört natürlich der Energiebedarf (auch in Co2) zur Herstellung des Dämmstoffen sowie das Recycling.
Wieviel Energie (co2) spart welcher Dämmstoff bei welcher Anwendung?
Ab wieviel Prozent Feuchtigkeit verliert der Dämmstoff wieviel Dämmwirkung?
Wie verhält sich die Dämmung mit der Zeit?
Ist der Dämmstoff gesundheitsgefährdent?
Ich erwarte jetzt keine ausführlichen Antorten auf diese sehr allgemeinen Fragen. Eine Quellenangabe wäre schön. Oder auch Bruchstücke oder Hinweise.

Vielen Dank



Holger König: "Wege zum Gesunden Bauen"...



hat einige Tabellen zu diesen Themen in dem Buch stehen. Aber die darf man wahrscheinlich nicht einfach so hier veröffentlichen.

Grüße Frank



Und warum darf man das nicht veröffentlichen?



Wenn es uns weiterhilft, sollte man alles veröffentlichen dürfen.





Vielleicht kann man die Tabellen per Mail oder PN schicken? Das wäre Super! Oder den Titel und Autor preisgeben und ich muss die Bibliotheken durchsuchen. Das wäre komplizierter aber machbar.



ich hoffe ich bekomme es hin...



dann schicke ich die Tabellen per Mail ans switch

grüße

frank



Vielen Dank





Allg. Info Wärmedämmung



Ab wieviel Prozent Feuchtigkeit verliert der Dämmstoff wieviel Dämmwirkung? Wie verhält sich die Dämmung mit der Zeit? Ist der Dämmstoff gesundheitsgefährdent? Ich erwarte jetzt keine ausführlichen Antorten auf diese sehr allgemeinen Fragen. Eine Quellenangabe wäre schön. Oder auch Bruchstücke oder Hinweise.

Switch,
zwecks allgemeiner Info würde ich mal folgendes lesen über Wärmedämmung (und ein bißchen Zeit mitbringen!):

http://www.konrad-fischer-info.de/213baust.htm

Viel Vergnügen

Marita Kerr



Zum Thema Dämmung habe ich gerade etwas eingestellt. Siehe: 100865



Wer beschäftigt sich mit Dämmstoffen unter ökologischen Gesichtspunkten?
Der findet hier eine Broschüre von Herbert Danner.
Dieser ist ehrenamtlicher Berater im Bauzentrum Riem.
Diese wurde im Auftrag der LH München erstellt.
Es ist ein Leitfaden zur Auswahl von Dämmmaterial.
.
Herunter zu laden:
http://www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/70_rgu/03_beratung_foerderung/003_bauzentr/pdf/oekolog_waermedaemmstoffe.pdf



Ich kann



da nur auf Wufi light verweisen. Dieses Programm(kann man sich kostenlos downloaden und registrieren lassen) hat in seiner Materialdatenbank zu jedem Baustoffen auch eine Kurve die die Abhängigkeit dessen Wärmeleitung vom Wassergehalt zeigt.

@ Marita

Konrad Fischer ist erklärter Dämm-Gegner. Hat aber wie alle Menschen die Wahrheit nicht gepachtet. Es gibt trotz Konrad Fischer Dämmungen die funktionieren. Aber eben nicht alles was so als Dämmung gemacht wird. Ich würde ihn nicht als allgemeine Info zu Dämmungen nennen. Er ist m.E. eher der der Gegenpol zu Dämmwerbung und EnEV-Wahn.

Gruß Marko



Informationen über Dämmung



Hallo,

ich schreibe hier nach meinem Wissen:

Steigt die Feuchtigkeit im Dämmstoff um nur 1%, verliert er seinen Dämmwert um jeweils ca. 35%. Ich lasse mich aber hier gern korrigieren.
In einem Dämmstoff wird mit der Zeit Feuchtigkeit grundsätzlich anfallen. Da helfen auch keine Dampfbremsen oder Sperren.
Mir sind heute keinerlei technischen Mittel oder Durchführungen bekannt, die dies zu verhindern wissen. Dazu müssten Dämmstoffe absolut Dicht, hermetisch abgeschlossen und rundum versiegelt sein.

Weitere Feuchtigkeitsfaktoren kommen hinzu:
Der Taupunkt wandert im Winter in einer Außenfassade stündlich. Eine exakte Taupunkt-Errechnung ist nur Theorie und nicht möglich. Als Grund sind die stündlichen Außentemperaturschwankungen und die mehr oder weniger statisch gleich bleibende Innentemperatur.

In der Übergangszeit, bei milderen Temperaturen, mag ein gedämmtes Haus vielleicht kleine Vorteile vorweisen, dies ändert sich allerdings, wenn die Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Außen steigen.
Da die Energiezufuhr nicht proportional zu den Außentemperaturen zunimmt, gelangt die Zuheizenergie nicht bis dorthin. Folge: Die Dämmung nimmt jene Außentemperatur an.
Fälschlicherweise wird unter anderem die Wärmeleitung einer Massivwand von innen nach außen angenommen. Also einen Wärmeverlust nach „Außen“.
Tatsächlich wird in einer Massiv-Außenwand die Temperatur nach „innen“ zurückgeführt. Physikalisch ist der Widerstand von Bedeutung. Wärmere Regionen verfügen über einen geringeren Widerstand, worauf „Wärme“ immer zurückgeführt wird.
Erstmal die Wand „warm bekommen“ und „warm halten“: Die in der Praxis angewandte „Luftkonvektion“ ist dazu sowieso recht ungeeignet. Effektiver geht es mit Wärmestrahlung, die aber kaum in der Praxis in einem Haushalt angewandt wird (Außer Direkt-Feuerungsöfen).
Unabhängige Analysen und Untersuchungen ergeben sogar zum Teil schlechtere Energiebilanzen von Dämmstoffen innerhalb einer Heizsaison . Als Grund werden die ausgemusterten Solargewinne genannt. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Dämmstoff, ob künstlich oder Bio, Sie anwenden.

Die Herstellungskosten für Mineraldämmstoffe sind recht hoch und liegen bei ca. 300-500 KWH / m3. Die Herstellergarantie liegt bei ca. 20 Jahre. Als Bestandteile sind Altglas, QuarzSand und natürlich Kunstharz wie Bakelit aber auch Öle.
Mineraldämmungen enthalten auch chemische Zusatzstoffe. Insgesamt wird er als gesundheitlich Bedenklich eingestuft. In manchen Städten gilt er als Sondermüll bei der Entsorgung. Bei einem Rückbau werden die Dämmstoffe allesamt als Naturbelastung deklariert.

Links, neben Konrad Fischer:
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_3_10_04/anita_gabor_3_10_04.htm
http://clausmeier.tripod.com/
http://www.dimagb.de/info/bauphys/bossert2.html

Es gibt natürlich auch Dämmbefürworter:

http://www.ziegelphysik.de/


Hoffe, ich konnte helfen.

Gruß
Alexander Zima