Dachdämmung - ist alles Neue schlecht??

19.05.2003


Hallöchen, Ich stelle mir mittlerweile die frage, ob alles Neue automatisch auch schlecht sein muss: warum sollten moderne Isolationsplatten im Sarking-Verfahren (von aussen aufgelegt auf das Dach, unter Konterlattung und Ziegeln) wie zB von der Firma Dow angeboten als Roofmate oä für die Dachdämmung ungeeignet sein. Abgesehen von eventuellen Ausdünstungen kann man sich schlecht vorstellen, inwiefern ein perfekt dichtes, *atmungsunaktives*, stark isolierendes Material, welches sich wie eine Hülle über das Dach legt (ich weiss, es hört sich nicht schön an), schlecht sein sollte. Wir sprechen hier überhaupt nicht von analogen Problemen wie mit Zement zugeschmierten Balkenköpfen, Taupunktfragen oder ähnlichen Fragestellungen. Im Gegenteil, Feuchtigkeit wird draussen gehalten (und zwar perfekt), Langlebigkeit der Dämmung wird garantiert, sollte doch einmal ein Ziegel verrutschen oder brechen, würde selbst dann nicht das Wasser ins Dach laufen. Ich finde, das hört sich doch toll an, aber vielleicht bin ich jetzt ein wenig voreilig. All diese Fragen stelle ich mir hier, da ich in Frankreich lebe und die Franzosen "gequirlte Schweinsborsten mit Sonderschüttung von Lehmkügelchen und Hanffäserchen" etc kaum im Programm haben (bitte nicht zu ernst nehmen :-). Ausserdem ist auch alles eine Frage des Geldes und ich habe nur wenig. beste gruesse aus Frankreich - torsten



ne..



alles Neue ist nicht schlecht, nur noch nicht so lange ausprobiert und mit mehr Energieeinsatz (wenn man den Energieerhaltungssatz mal aussen vor läßt) verbunden.



Dachdämmung



Hallo,
wer die Möglichkeit einer Aufsparrendämmung hat sollte sie auch nutzen. Der Vorteil ist offensichtlich: schon mit wenigen Zentimetern des stark dämmenden Materials erreichen sie perfekte Isolationswerte. Achten sie hierbei nur auf eine ausreichende Dachentlüftung zwischen Ziegel und Dämmung, dann ist eine Taupunktunterschreitung und Kondenswasser kein Problem!

MfG




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