Nasse Dämmung

27.12.2007



Hallo Zusammen,

Problembeschreibung:

Habe ein 2-geschossiges Haus, wo Ich momentan nur im 1. EG wohne und beheize. Das 2 - Geschoß ist unbewohnt und hat keine Decken, nur das Schrägdach. Das Schrägdach hat ein Winkel ca. 8 Grad. Die Dämmfläche ist ca.80qm².
Der Dach-Aufbau ist von oben gesehen so aufgebaut : Dachpappe - OSB Platten - Dachlattung.
Zwischen der Dachlattung habe ich die Dämmung " Ursa Klemmfilz SF 035/180mm" (Dachlattung ist 200mm) 20mm Luft angebracht.
Da die Dampfsperrfolie nicht sofort angebracht wurde , hatte sich zwischen OSB-Platten und Dämmung Feuchtigkeit ; Schwitzwasser gebildet .
Meine Frage ist: soll Ich die Dämmung zwischen der Dachlattung abnehmen und auf den Boden legen zum trocknen ( da sich sonst Schimmel bildet ) oder muss man die Dämmung durch neue ersetzen.
Info: die Dämmung ist nicht ganz Durchfeuchtet ca.1/4 der Dämmdicke.



Danke im voraus

Mfg Salvatore



ungewöhnlicher Aufbau...



...Wer hat denn das gemacht (das Dach)? Nach außen sollte man immer diffusionsoffener werden! Und OSB sind so gut wie dampfdicht. Die Dämmung mußt du auf jeden Fall trocknen, ich frage mich nur, wie weiter? Sind es keine OSB, sondern Seekiefer (auch nicht sooooo viel besser)?. Da du sicher den Aufbau nicht mehr abreißen willst, solltest du dir mal einen Fachmann ins Haus holen. Gibt es zwischen Dämmung und OSB eine Hinterlüftung vom Trauf zum First?
Schau dir den ganzen Aufbau nochmal genau an und berichte.
Wenn der Aufbau tatsächlich so ist wie von dir beschrieben (ohne Hinterlüftung), ist es haarig...

Gruß Patrick.



..erstmal vieeelen Dank der Mühen...



Wenn Ich es richtig verstanden habe, mit der Hinterlüftung. Die Hinterlüftung sollte 20mm sein ,da die Dachsparren 200mm sind und die Dämmung 180mm ist.




Danke im voraus
Mfg Salvatore