Welches Öl?

22.05.2005



Hallo an alle,

Ich lese hier schon lange mit und möchte heute meine erste Frage stellen. Dabei weiss ich gar nicht ob ich in dieser Rubrik richtig bin. Wenn nicht bitte ich um Nachsicht.

Wir haben ein großes altes Fachwerkhaus aus 1840 renoviert. Alle Böden sind nach der Renovierung mit dem Trip-Trap Meisteröl behandelt worden und sind soweit sehr zufrieden. Nun haben wir in unserem Saunabereich eine Dusche mit Holzboden. Wenn ich nicht ganz irre handelt es sich um Buchenbretter (ähnlich wie man sie auf Terassen findet). Diese waren bisher mit eine unbekannten Substanz imprägniert, sind aber nun nach dem renovieren (3mm abgeschliffen) ganz jungfräulich und müssten effektiv gegen das Wasser geschützt werden. Welches Öl wäre dafür am besten geeignet?

Vielen Dank im voraus...

Jelena



Ach ja...



...noch was. Weiss jemand wie man den Wandanschluss von geöltem Holz im Feuchtbereich machen kann? Meine zwei Fachleute streiten sich ob man eine Siliconfuge vor oder nach dem Ölen ziehen muss damit sie dicht bleibt UND das Holz in dem Bereich ausreichend geschützt ist.

Gruß



buche?



das wäre aber sehr ungewöhnlich - auch für terrassen. meistens hats da Lärche (od. eiche)
saunen imprägniert man auch nicht. wieviel grad hats da? 80? 90? was glauben sie, hält da stand, ohne auszudünsten?
gute Lüftung ist das a und o - und siehe, auf dem weg, wo das wasser kam, geht es auch wieder



...



Hallo,

nein, die Dusche steht nicht im Heißbereich sondern am Ruheraum. Der Boden ist definitiv Buche und nur die Form der geriffelten Kurzdielen (ca. 80 x 5 cm) ist in etwa so wie man sie auf Terassen findet. Die Fugen waren mir irgendeinem Harz verschlossen und in der Mitte ist ein Ablauf.

...und bevor nun jemand kommentiert dass Buche die wahrscheinlichste ungünstigste Wahl war... das haben wir so vorgefunden. Der Vorbesitzer hat diesen Boden beim Umbau der alten Kutschen-Garage zur Saunalandschaft für die Böden der Ruhebereiche und der Umkleide genommen weil er anscheinend Berge von gut gelagerter Buche übrig hatte und alle 240qm Böden im Haus und Nebengebäuden daraus gemacht sind.

Gruß



der



vorbesitzer war vielleicht im zweitberuf holzwirt mit eigenem wald :-)
nee, aber mal im ernst, wie sieht denn die untergrundkonstruktion der dusche aus unterm belag? ich kann mir das nicht recht vorstellen? ich habe ja auch eine hundeschleuse, ist halt Estrich mit holzgitter, damits für die wauzis nicht zu unangenehm ist.
ich kann mir überhaupt nicht vorstellen (wenn die buche nicht bloß ein Belag ist), wie man ein holz vollkommen dicht bekommen will - der kleinste Riss und die bescherung ist da.



also...



laut Vorbesitzer ist die Buche ein 28mm starker Belag (er nennt es immer Kurzdiele) der vollflächig auf einer "Aqua-Panel Fertigestrichplatte" (was auch immer das sein soll) verklebt ist. Diese liegt auf 20 cm Sand und darunter der ursprüngliche Boden des Nebengebäudes. In der Mitte der Runden Holzfläche ist ein Bodenabfluss.

Ich hoffe das hilft weiter...



Abdichtung?



Atmen lassen, heißt umlaufend offen ausgebildet, also mit einer Randleiste, die umlaufend Lüftungsschlitze aufweist.
Wer eine Abdichtung mit Silokon anbietet, der sollte sich sein Lehrgeld (soweit er es auch bezahlt hat!!!) zurückgeben lassen.
Außerdem ist die bereits hier abgesprochene Unterkonstruktion mit in Betracht zu ziehen.
Zu genaueren Aussagen stehen wir Ihnen gern auch telefonisch parat, denn da sind im gesprochenen Wort weitere Details abrufbar.

Grüße von Udo & Jens



Na ja,



guter Tipp, doch eigentlich wollte Ich nicht alles aufreissen und neu machen, sondern dass wie es die letzten 14 Jahre funktioniert hat nur auffrischen. Im nachhinein wäre es wahrschinlich besser gewesen die Schrammen drin zu lassen und nichts zu schleifen. Und wie ein Vollflächig verklebter Bodenbelag durch eine Randleiste atmen soll ist mir auch unklar.

Mal schauen was wir machen...

Danke erstmal...