Wandheizung am besten an Außen- oder Innenwand?

16.04.2012



Hallo!

Ich will ein altes Bauernhaus sanieren und eine Wand- und/oder Fußbodenheizung einbauen. Bei einer Wandheizung: sollte die am besten in Innenwänden sein oder besser an Außenwänden? Was ist sinnvoller und welche Vorteile/Nachteile bestehen?

Ich wäre dankbar für Hinweise von Leuten, die so etwas eingebaut haben.



Ohne



Dämmung besser an die Innenwand, mit z. B. leichter Innedämmung besser an die Aussenwand.

Grüße



Ich...



votiere für Außenwand mit moderater Dämmung. Der geringe Mehrpreis steht einem massiven Zusatznutzen gegenüber.

Grüße

Thomas





...ich stehe vor der gleichen Fragestellung. Mein Gedanke war, die Außenwand (38cm Vollziegel) von innen mit 2cm Laibungsplatten (HWF) zu dämmen (U-wert: 0,93W/m²K) und dann dort die Wandheizung anzubringen...die Gelehrten sind sich aber nicht einig, ob die Dämmung reicht...der eine sagt es sei zu wenig, der andere sagt gar keine Dämmung...?!?



An Außenwand bei Innenraum(Lehm)dämmung



danke für die Antworten. Da ohnehin eine Innenraumdämmung (mit Lehmsteinen oder Stampflehm oder auch Holzfaserdämmplatten o.ä.) erfolgen soll, käme also eine Installation der Wandheizung (zumindest auch) an der Außenwand in Betracht. Warum aber ist dies soviel vorteilhafter? Ich könnte mir denken, dass dann eine Außenwand keine Kältewand mehr ist, was sicherlich für das Raumklima schön ist. Aber bestehen auch bautechnische/physikalische Vorteile?

Nochmals Danke für weitere Antworten!



Eine Innendämmung...



...ohne Wandheizung hat ein höheres Fehlerpotential. Eine kalte Wand kann viel leicher die üblichen Kondensatecken ausbilden, und auch Kondensat im Dämmstoff ansammeln.

Lehm ist übrigends viel Masse, aber keine Dämmung. Ich würde eine 5cm-Holzweichfaserplatte, z.B. von DOSER, einsetzen.

@joerjen

Keiner der Experten wird ausrechnen können, wieviel Wärme konkret bei welchem Wandaufbau verlustig gehen wird. Insofern ist die Behauptung, Dämmung sei nicht notwendig, leichtfertig und nicht beweisbar.

Daß aber eine HWPl - Dämmung den Wärmedurchgang der Wand und damit Ihre Heizkosten verringert, kann als gesichert gelten. Um wieviel genau, hängt von vielen Faktoren ab.

Ein Vollziegel ist jedenfalls ein guter Wärmeleiter.

Grüße

Thomas



Danke...



für die rasche Antwort. Der Lehm dämmt selbst natürlich nicht so richtig, dafür braucht es Zusatzstoffe (Blähglas? Stroh? Schilfmatten?). Was würden Sie - außer die benannten Dämmplatten - empfehlen, wenn man Lehm ohnehin einsetzen möchte?

Ich habe es schon oft gesehen, dass mit Lehm "gedämmt" wurde und dann eine Wandheizung eingebaut wurde. Da wir viel selber machen wollen (müssen), dachten wir, mit Lehm zu bauen sei aufgrund seiner guten Selbstbaueigenschaften eine gute Lösung. Systeme gibt es derer ja viele...



@joerjen



Farge 10 Experten zum gleichen Thema und Du erhälst 10 verschiedene Antworten, das ist auch bei der Altbausanierung so!

Bauen ist keine Geheimwissenschaft! Der Antwort sollte auch die Begründung folgen!

Ich selbst habe durch eine Innendämmung einen U-Wert zwischen 0,5 und 0,65 W/m²K. Mehr Innedämmung würde zum einen die Räume verkleinerhn zum anderen steigt die Fehlerquote.

@ I. Fröhlich
Wie schön gesat empfehle ich die Wandheizung auf der Aussenwand und oder in Behaglichkeitszonen´aus folögenden Gründen:

- In die innengedämmte Aussenwand läßt sich kostengünstig eine Wandheizuing integrieren das diese Wand eh verputzt wird.

- Auf der Aussenwand ergeben sich wenig Probleme mit der Möbilierung da hier selten große Möbel gestellt werden.

-wird die Aussenwand temperiert stellt sich schnell Behaglichkeit ein.

- Die Aussenwand bleibt trocken, bzw. trocknet rasch wieder aus.

Ich würde mit in Abhängigkeit der Wärmedämmung die Wandheizung dimensionieren lassen und danach planen wo am besten der Einbau stattfinden könnte.

Grüße



Danke!



Danke für die Auskunft! Sie haben mir geholfen! Auf Ihrer Internetseite finde ich ja auch einige Hinweise und Ratschläge, das ist genau das, was ich gesucht habe!

Viele Grüße!