Scheunenneubau: Welcher Naturstein bei gelegentlicher Überschwemmung

Hallo zusammen,

wir bauen eine kleine Scheune/Schuppen (8*13 Meter) und möchten gerne die Wände komplett aus Naturstein mauern (in Polen kann man das Bezahlen) .

Der Schuppen liegt genau neben dem Oberlauf der Glatzer Neiße. Es ist also damit zu rechnen, dass er ein- bis zweimal pro Jahrzehnt "nasse Füße" bekommt.

Die Wand wird innen und außen nicht verputzt.
Bei uns in der Gegend gibt es einige Sandsteinbbrüche, daher liegt die Verwendung dieser Steine nahe.

Ist Angesichts der Möglichkeit gelegentlicher Überschwemmungen der Sandstein wesentlich schlechter einzuschätzen (von der Wasseraufnahme, Trocknung her) als Granit oder Basalt, oder ist das Wurst?

Vielen Dank und viele Grüße,

Bertolt


Bertolt Aab | 18.09.16

Konkretisierung: Technische Daten zum Sandstein


Konkret hat der Sandstein aus unserer Gegend folgende technische Daten:

Wichte: 2,281 kg/dm3
Druckfestigkeit: 107,1 MPa
Beugungsfestigkeit: 7,8 MPa
Dichte: 2,235 g/cm3
Abriebfestigkeit (Bochnyscheibe): 0,193 cm
Offene Porosität: 12,5 %
Porosität insgesamt: 13,1 %
Saugfähigkeit: 3,30 %
Abblätterung nach der Tränkung mit der Salzlösung: - 1,39 % (keine Splitter und Beschädigungen)
Abblätterung nach den Frostbeständigkeitsproben: 0,03 %
Frostbeständigkeit: voll


Bertolt Aab | 18.09.16