Fachwerk.de - Natursteine im Gewölbekeller verfugen?
ich habe in unserem Gewölbekeller den schahaften Putz abgeschlagen und dabei die großen Natursteine freigelegt, die das Gewölbe tragen. Der Gewölbekeller hat einen Erdboden.
Meine Frage: ist es sinnvoll, die Fugen mit Mörtel oder etwas anderem zu verschließen oder spricht nichts dagegen, sie einfach so, mit dem Sand dazwischen, zu lassen?
Vielen Dank,
Hartmut
Gewölbekeller
Hallo Hartmut
ich würde die Fugen mit Luftkalkmörtel verfugen,,,
Siehe auch www.jos-verfahren.net da Bilder ansehen
Materialbeschreibung ist da auch Gruß
P.Schneider
Hallo Hartmut
ich würde die Fugen mit Luftkalkmörtel verfugen,,,
Siehe auch www.jos-verfahren.net da Bilder ansehen
Materialbeschreibung ist da auch Gruß
P.Schneider
Die Haut am Bauwerk
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
JOS-Verfahren Fassadenreinigung&Instands Service | Altbausanierung / JOOS Verfahren | 20.08.05
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Gewölbekeller verfugen
Dachog. Auch ich würde anraten offene Fugen mit Kalkmörtel auszufüllen. Eigenlich tragen sich ja die Gewölbesteine selbst, also ohne Bindemittel. Nun ist aber so, daß im Steinverband nicht alles passig ist, mehr oder weniger große Fugen enstehen. Diese "Freiräume" werden durch den Mörtel ausgefüllt, verkeilen zusätzlich die Steine. Rieselt nun das Füllmaterial unentwegt aus den Fugen, enstehen dort Höhlräume. Bedingt durch den Scheiteldruck des Gewölbes werden diese Hohlräume mehr oder weniger geschlossen, aber die Parameter des Gewölbes ändern sich. Der Scheiteldruck verringert sich, demgegenüber nimmt der Druck auf die Widerlager zu. Man kann noch mehr anführen. Aber ein altes Sprichwort sagt,"bessere bei Zeiten aus". Mfg ut de ole Mark
Dachog. Auch ich würde anraten offene Fugen mit Kalkmörtel auszufüllen. Eigenlich tragen sich ja die Gewölbesteine selbst, also ohne Bindemittel. Nun ist aber so, daß im Steinverband nicht alles passig ist, mehr oder weniger große Fugen enstehen. Diese "Freiräume" werden durch den Mörtel ausgefüllt, verkeilen zusätzlich die Steine. Rieselt nun das Füllmaterial unentwegt aus den Fugen, enstehen dort Höhlräume. Bedingt durch den Scheiteldruck des Gewölbes werden diese Hohlräume mehr oder weniger geschlossen, aber die Parameter des Gewölbes ändern sich. Der Scheiteldruck verringert sich, demgegenüber nimmt der Druck auf die Widerlager zu. Man kann noch mehr anführen. Aber ein altes Sprichwort sagt,"bessere bei Zeiten aus". Mfg ut de ole Mark
"Aus der Zusammenarbeit der Vielen wächst der Wissenstand" Aristoteles
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Siegfried Kurze | 21.08.05
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