Fachwerk.de - Knarrende Dielung aufsägen?
Bei mir knarrt in 2 Zimmern die Dielung furchtbar. Ich habe auch schon hier gesucht
und etliches gefunden. Habe dann die Dielung erst aml nachgenagelt, was aber leider
fast keine besserung brachte. Nun hat mir ein Nachbar erzählt (wir haben Reihenhäuser
BJ 1939) wie er das problem so gelöst hat: Sie haben mit einer Tauch-handkreissäge
die Dielen an den Stößen aufgesägt (dielen mit Nut und Feder), neu vernagelt
und dann Fußbodenverlegeplatten drübergeschraubt. Was haltet ihr davon?
Und wie bekomme ich den Fußboden dann gerade hin, da in dem Raum teilweise bis zu 1cm
hohe höhenunterschiede sind?
Howard
Howard | 27.01.05
Hau-Ruck-Methode!
Man kann auch das Haus in Brand stecken, dann knarren die Dielen auch nicht mehr!
Aber Spaß beiseite, vernagelte Dielen knarren meistens. Abhilfe: den Boden herausnehmen, Nägel entfernen, und anschließend schwimmend Verlegen (ohne Nägel verkeilen). Alternative: Schrauben.
Viele Grüße
Markus Schwarz
Man kann auch das Haus in Brand stecken, dann knarren die Dielen auch nicht mehr!
Aber Spaß beiseite, vernagelte Dielen knarren meistens. Abhilfe: den Boden herausnehmen, Nägel entfernen, und anschließend schwimmend Verlegen (ohne Nägel verkeilen). Alternative: Schrauben.
Viele Grüße
Markus Schwarz
Zusammenschluß lehmbauender Handwerksbetriebe, Bauplaner (Dipl.Ing.), Biol. Baustoffe, Forum
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
AG Lehmbau Süd | Markus Schwarz | 27.01.05
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
AG Lehmbau Süd | Markus Schwarz | 27.01.05
Noch einmal
Man kann nicht einfach eine Dielung schwimmend verlegen, da die Dielung in den meisten Fällen auch eine statische Funktion hat.
Auch in die Feder schrauben ist in den meisten Fällen nicht ausreichend.
Dielen aufnehmen, neu Verlegen und in jedem Brett auf jedem Balken von oben her 2 Schrauben setzen, dass geht.
Alternative: Die Bretter wie oben genannt verschrauben, und einen 2. Boden von mir aus schwimmend darüber verlegen.
1 cm Höhenunterschied in einer alten Balkenlage zählt eigendlich so gut wie gar nicht.
Man kann nicht einfach eine Dielung schwimmend verlegen, da die Dielung in den meisten Fällen auch eine statische Funktion hat.
Auch in die Feder schrauben ist in den meisten Fällen nicht ausreichend.
Dielen aufnehmen, neu Verlegen und in jedem Brett auf jedem Balken von oben her 2 Schrauben setzen, dass geht.
Alternative: Die Bretter wie oben genannt verschrauben, und einen 2. Boden von mir aus schwimmend darüber verlegen.
1 cm Höhenunterschied in einer alten Balkenlage zählt eigendlich so gut wie gar nicht.
Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 27.01.05
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 27.01.05
Eine alte Diele knarrt immer
Hallo,
die Frage ist, wollen Sie die alten Dielen erhalten, oder wollen Sie einen neuen Bodenbelag?
Ich bereite gerade beruflich in einem 100 Jahre alten Haus eine Dielung wieder auf und die knarrt natürlich auch nach der Wiederaufarbeitung noch. Allerdings nicht mehr so extrem.
Die Verbindung von Nut und Feder würde ich auf keinen Fall zersägen. Wenn Sie die Dielung erhalten wollen und Aufarbeiten würde ich Schräge Löcher bohren und Montageschaum (mit geringer Ausdehnung)einbringen und danach die Löcher verkitten.Dann kann man noch Stahlstifte schräg einnageln um die Bewegung zwischen den Dielen zu reduzieren.Das ist zwar keine Endlösung hilft aber für eine gewisse Zeit.
Wenn Sie einen neuen Fußboden aufbringen wollen würde ich die alte Dielung aufnehmen und dann die neue Dielung oder Platten verschrauben. Somit haben Sie auch die Möglichkeit
fehlende Schüttung zu erneuern.
Bei neuer Dielung von oben schrauben und versenken, die Schraubenköpfe verkitten.
Viele Grüße
Uwe
Uwe | 12.02.05
Hallo,
die Frage ist, wollen Sie die alten Dielen erhalten, oder wollen Sie einen neuen Bodenbelag?
Ich bereite gerade beruflich in einem 100 Jahre alten Haus eine Dielung wieder auf und die knarrt natürlich auch nach der Wiederaufarbeitung noch. Allerdings nicht mehr so extrem.
Die Verbindung von Nut und Feder würde ich auf keinen Fall zersägen. Wenn Sie die Dielung erhalten wollen und Aufarbeiten würde ich Schräge Löcher bohren und Montageschaum (mit geringer Ausdehnung)einbringen und danach die Löcher verkitten.Dann kann man noch Stahlstifte schräg einnageln um die Bewegung zwischen den Dielen zu reduzieren.Das ist zwar keine Endlösung hilft aber für eine gewisse Zeit.
Wenn Sie einen neuen Fußboden aufbringen wollen würde ich die alte Dielung aufnehmen und dann die neue Dielung oder Platten verschrauben. Somit haben Sie auch die Möglichkeit
fehlende Schüttung zu erneuern.
Bei neuer Dielung von oben schrauben und versenken, die Schraubenköpfe verkitten.
Viele Grüße
Uwe
Uwe | 12.02.05
Bauschaum und Stahlnägel!
@Uwe
ihre Lösung für eine gewisse Zeit ist ja irre! Bauschaum und dazu Stahlnägel im Dielenboden! Und danach verkitten mit…! Toll! Ich hoffe die Bauherrenschaft hat sich nicht einnudeln lassen!
Nichts für ungut, aber das ist Müll!
Die Einfachheit, sprich warum, bringt das Ergebnis!
ihre Lösung für eine gewisse Zeit ist ja irre! Bauschaum und dazu Stahlnägel im Dielenboden! Und danach verkitten mit…! Toll! Ich hoffe die Bauherrenschaft hat sich nicht einnudeln lassen!
Nichts für ungut, aber das ist Müll!
Die Einfachheit, sprich warum, bringt das Ergebnis!
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Holzbau Eckardt | Michael Eckardt | 21.03.05
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Holzbau Eckardt | Michael Eckardt | 21.03.05