Dämmung einer neuen Fachwerkwand

17.12.2004



Hallo, ich habe in einem Umbauprojekt aus Sichtgründen eine neue Fachwerkwand BxH 7 x 5 m aus 18x18 Eichenbalken bauen lassen. Nun stellt sich die Frage der Wärmedämmung. Ziel ist es im unteren Bereich das Fachwerk innen und außen sichtbar zu lassen. Aussen die Gefache verputzt, innen im Wohnbereich z.B. aus halbierten Klinkern Dicke dann ca. 5,5 cm, in den anderen Bereichen innen nicht sichtbar. Mein Aufbau könnte dann in etwa sein Putz-Putzträger (Heraklitplatte)-Dämmplatte-Dampfsperre-Klinker oder Putzträger innen. Sicher bin ich aber nicht wegen der Bauphysik Taupunkt etc. Wer kann mit einem Link oder Kommentar helfen. Danke Andreas



Mit 18 cm



Wandaufbau, Fachwerk auf beiden Seiten sichtbar, sind die erforderlichen Werte nicht zu erreichen!
Es dürfte weder der erforderlichen Dämmwert, noch die geforderten Luftdichte funktionieren.



Dampfsperre?



Es macht kein Sinn in einer FAchwerkwand mit Dämmung und Dampfsperre zu arbeiten will die erforderlichen U-Werte nach EnEv nicht und nach DIN 4108 gerade so erreicht werden. Um die Gefahr des Taupunktes in der Wand zu vermeiden sollte mit getrockneten Lehmziegeln das Fachwerk ausgemauert werden, wenn nötig kann auch eine gemauerte Lehmwand noch hinter dem Fachwerk stehen oder eine Lehmstampfwand, entscheident ist auch die Heizung.



Danke



Danke an die beiden Meinungen. Es war etwas Zeitdruck in der Thematik, wegen des Aulaufens der Förderung Biolog. Dämmstoffe. Ich gehe die Thematik im neuen Jahr in Ruhe an und es sieht wohl so aus, als wenn die Lösung in Richtung Lehm, Leichtlehm etc. geht. Unter Umständen wird die Wand bei sichtbarem Innenfachwerk mit aufgesetztem Holz verbreitert. Weitere Meinungen sind gern willkommen

Vielen Dank
Andreas Wüstenhagen



Gute Lösung



- Innen Fachwerk mit Lehmausmauerung
- Pro Clima Dampfbremse
- Holzweichfaser oder Zellulosedämmung
- latexvergütete Holzweichfaserplatte
- belüftete Schicht
- Lärchenholzschalung