Wärmepumpe für Einfam.haus?

31.03.2008



Ich bin am Umbauen,und möchte von der teuren Ölheizung abkommen.
Ich interessiere mich schon länger für eine Wärmepumpe.
Habe aber in der region nur einen bauheren der diese in den Neubau eingebaut hat.Nach 4 J. ist er sehr zufrieden.
Wer hat noch Erfahrungen,Adressen u. sachd. Hinweise.
Meine Tel. 0172.1314970



Eine



Wärmepumpe lohnt sich möglicherweise im sehr gut gedämmten Haus.

Um diese wirtschaftlich zu betreiben sollten die Vorlauftemperaturen sehr kleinn gehalten werden. Um aber die Hütte auch im Winter bei -12°C warm zu bekommen ist eine entsprechende Wärmedämmung notwendig.

Viele Grüße



Wärmepumpe füe Einfam. Haus



Hallo,
bin der Meinung, dass Heizöl nach wie vor eine preisgünstige Möglichkeit zur Heizung darstellt. Die Energieunternehmen von Gas, Strom, Pellets richten die Verkauspreise nach Heizöl aus.

Nimm z.B. die vorgeschlagene Wärmepumpe. Die Aussage "lohnt sich möglerweise sehr gut gedämmtes Haus" dies sagt alles.
Mit einem gut gedämmten Haus hast Du mit Heizöl keine höhere Heizkosten. Rate Dir zu einer Ölheizung mit Brennwerttechnik sätzlich dazu, je nach Geldbeutel, die empfohlene Hauswärmedämmung oder wie in B-W jetzt u.a. Vorschrift eine Solaranlage aufs Dach für Warmwasser u. Heizungsunterstützung. Entscheiden, prüfen mußt Du selber. Ist ein komplexes Thema!!

Den Öltank hast Du, ebenso die auf Öl abgestimmte Verrohrung. Was Du neu reinbaust, Wärmepumpe oder Pellets
kostet eine Rieseninvestition. Rechne und Vergleiche!!
mfg



Ob



da Öl das richtige ist wage ich zu bezweifeln.

Grüße





Hallo,
kann es sein, dass das Forum von der Wärmepumpen Lobby getragen wird? In diesem Fall bin ich als Neutraler hier falsch am Platze.
mfg



Was soll man hier sagen?



Deine Frage ist einfach zu pauschal. Wie viel kWh verheizt du denn im Jahr? Welche Heizleistung benötigst du denn? Was soll es denn für eine Wärmepumpe sein Sole, Erde oder Luft?



Ich



kann bisher hier keinehn Beitrag finden aus dem sich schließen läßt, dass hier jemand von einer Lobby beinflußt wird.

Grüße



Gut gedämmt ist halb gewonnen – aber nur halb.



Hallo Herr Schneider,

ohne jetzt eine Kennwert oder Verbrauchsdiskussion lostreten zu wollen: Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich das je in diesem Leben rechnen wird. Investitionen wie Wärmepumpe, einer richtig guten Dämmung, die den folgenden Verlust der solaren Gewinne auf den Wandflächen ausgleicht, eine Pellet-Heizung, natürlich neuen Fenstern, daraus resultierenden Zwangsbelüftungen ...
Bei einem Neubau mag das zwar anders aussehen, aber bei einer Sanierung halte ich das zunächst für fragwürdig.

Da pflichte ich Herrn Günter bei, dass Öl – rein wirtschaftlich gesehen – gar nicht die schlechteste Variante ist. Wenn Sie anständig voll tanken heizen Sie zumindest im Verbrauchsjahr zum Preis des Vorjahres.

Soweit meine persönliche Meinung. Beruflich jedoch – wenn es bei Ihnen nicht ums Geld geht – würde ich Ihnen dann gerne weiter helfen. :-)))

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Wärmepumpe



Hallo,
Besten Dank für die Beiträge. Ich suche jemanden der mir vorort eine Wärmeberechnung durchführt,um vieleicht zu einem
brauchbaren Ergebniss zu kommen.
Die Wärmepumpe favoritisiere ich noch.



@ Günter, Karl



hier wurde nach Erfahrung gefragt und nicht nach Meinungen.

Wenn nach der Meinung gefragt würde , würde ich im Altbau abraten, im Neubau wahrscheinlich auch.

Für mich ist das Verhältniss zwischen Kosten und Energieeinsparung nicht schlüssig.

Auch finde ich die Aussage das Wirkungsgrades unklar. Man stecke einen Teil Energie rein und bekommt z.B. 4,8 Teile raus wenn:
-Die Vorlauftemperaur klein ist auf keinen Fall über 35°C ( wer duscht bei solchen Temperaturen)
-Wen das E-Werk in dem der Strom erzeugt wird eine Wirkungsgrad von 100 % hätte ( lach lach)
- Die Stromnetze duch die die Energie trasportiert wird auch keine Veruste hätten!!

Grüße



Wärmepumpe



Welche Wärmepumpe favorisierst du denn?

Erd, Sole Luft?

Danach richten sich ja auch die Preise.

Wenn die Bohrung mal eben 10.000 kostet muss das erst mal wieder rein.
Soweit ich weiß ist die LUftwp bei -5 oder ab 5 Grad wirtschaftlicher als die anderen.

War auch am überlegen eine Luftwp zusätzlich anzubauen,aber
ist nicht so einfach genau wie mit der Wärmedämmung.(Amortisation)

UNd was die anderen Beiträge betrifft>

Nun ja WP Technik wird ja teilweise als Heilmmittel bezeichnet,aber da haben schon einige Recht.
Wie sieht denn der Wirkungsgrag gesamt aus.

30 % im Kraftwerk, Leitungsverluste etc und und und.

Welches Heizsystem hast du denn Fußboden, Konvektion, WH ?

Ein paar Infos fehlen noch.

Eine Luftwärmepumpe liegt so um die 5.000 - 6.000 einfach.

Andreas



Wärmepumpe im Altbau



Ich finde man muss das thematisch trennen:
a) Wirtschaftlicher Betrieb ist möglich, wenn die Vorlauftemperaturen niedrig (Flächenheizung) sind und der Warmwasserverbrauch "normal" ist. Die anzustrebenden hohen Jahresarbeitszahlen von >3 sind aber meist nur mit Aufwand erreichbar: Sole/Erdwärmetauscher. Sparen wird man nicht im Vergleich zu einer Gas/Ölheizung.

b) Der Dämmstandard sollte natürlich heutzutage unabhänging vom verwendeten Heizsystem möglichst gut sein, mit einer guten Dämmung sinken automatisch auch die Vorlauftemperaturen, was jedem zu verwendeten Heizsystem zu Gute kommt (Ausnahme: Holz/Pellets).

c) Ökologisch ist die Wärmepumpe ebenfalls ein zweischneidiges Schwert. Ein Umstieg auf Wärmepumpen ohne erhebliche Steigerung der Energieeffizienz bedeutet etliche Kohlekraftwerke mehr in Deutschland und ein sinkender Anteil regenerativer Energie am Stromaufkommen.

Der so genannte Primärenergiefaktor für Strom liegt dank des Einsatzes regenerativer Energien bei 2,7. Sprich: man steckt 100% rein, um aus der Steckdose 37% zu erhalten. Dass sollte die Wärmepumpe also mit ihrer Jahresarbeitszahl mindestens wieder gut machen, um die Ökobilanz (rein rechnerisch) wieder gerade zu rücken.



zu B)



Hallo Markus

sehe ich auch so, allerding zu B)
"Vorlauftemperaturen, was jedem zu verwendeten Heizsystem zu Gute kommt (Ausnahme: Holz/Pellets"

Warum ? Heize mit Holzvergaser und meine Vorlauftemp. sind 35 Grad.

Du meinst sicher die direkte Verwendung der Energie ohne Puffer.

Gruß Andreas

Ach ja
Warum sollte eine WP nicht im Altbau eingesetzt werden?
ISt doch auch nur ein Energieumwandler.



Vorlauf & Altbau



@Andreas: natürlich werden die Puffertemperaturen für die Heizung "heruntergemischt". Die Brennwertsysteme sind beim Energiesparen halt auf die niedrigen Vorlauftemperaturen angeweisen, die Holzer nicht - was natürlich auch wieder nicht stimmt, wenn man solare Heizungsunterstützung nutzten will. In so fern sind niedrige Vorlauf/Rücklauftemperaturen immer anzustreben.

WP im Altbau. Ich meinte ja: kann man machen, bloß gewonnen ist dabei auch nichts. Wenn man sich aber überlegt, wieviel AKWs ihren Dienst aufgeben werden und wie viele neue Kohlekraftwerke dafür einspringen müssen, wird mir mulmig.
Deshalb wären gedämmte Altbauten hier in diesem Zusammenhang auch ein Beitrag zu Kyoto.



Das Wärmepumpen Problem.



Grundsätzlich erstmal Hallo

Nun die einen meinen Holz Öl oder GAs sei das Beste da muss ich zustimmen. Es macht warm und die Technologien sind seit jahrzenten bekannt und verbessert worden. ! Stopp ! Aber leider ist niemandem bewusst was wir da eigentlich tun. Öl ist bald Geschichte nicht für diese Generation aber dann für die nächste.Anschließend holzt die darauffolgende Generation die letzten Bäume ab und schon ist alles im Eimer aber wenigstens die hattens noch schön warm. Es könnte natürlich dann auch passieren das es dann so warm auf der Erde ist das mann keine Heizung mehr braucht sondern ein Wüstenfahrzeug und nen Wasserdetektor!!

Daher ist WP auch nicht schlecht
Wer weiss was über Wärmepumpen will mal Erfahrungen von Ihnen sammeln.



Und anders herum?



Ein BHKW mit Öl oder Gas betrieben?

Wenn der Öl/Gaspreis steigt, steigt auch der Preis für den abgenommenen Strom. Die Wärme gibt es immer dazu.

Grüße

Thomas





Zum Glück wird der Mensch immer Strom benötigen.

Das Zauberwort heisst Atomenergie das meinen zumindest die Britten da diese neue Kraftwerke bauen!! DAs ganze wird aber in Geothermie herauslaufen in 40 Jahren werden mindestenz 50% der Energie aus Geothermie stammen da es keine anderen hohen Energielieferanten geben wird. Und für Altöl gibts Preise wie momentan für Altmettall. Bitte denken Sie in 40 Jahren nochmal an meine Worte!!!



Feststellung der benötigten Energie....



Danke für die Antworten.
Also mein Haus ist BJ.1965 Ich habe keine Fußbodenheizung
und 250qm zu beheizende Räume.
Doppelglasfenster schon eingebaut.
Wie komme ich zu einem brauchbaren Ergebniss,um mich für
dies oder das oder die WP zu entscheiden.
Ich brauche wohl noch einige Info um zu einem Resultat
zu kommen.Ivh denke der Strompreis ist besser kalkulierbar.
Könnte ihn vielleicht auch selber erzeugen.



Mal bei den Fachleuten fragen



@Schneider KH:

Ihre Fragen sind sicher hier: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/Default.aspx?f=1&name=Heizung&s=1
wesentlich besser aufgehoben.



Wärmepumpe



Die Idee von Thomas mit dem BHKW ist gar nicht schlecht. Lagermöglichkeit für Öl ist da, der Wärmeerzeuger soll ohnehin getauscht werden, die zu beheizende Fläche passt auch, es gibt großzüge Bezuschussungen.
Platzbedarf, Lärmemission, Wartungsfreundlichkeit, Abgaswerte sind bei den neuen BHKW kein Thema mehr.

Die Anlage kann problemlos auch mit Pflanzenöl betrieben werden.
Die Montage dauert nicht länger als die einer normalen Brennwertanlage.
Als Zugabe gibt es eine Notstromoption, falls mal das Netz ausfallen sollte.

Viele Grüße



BHKW ist nix für ein EFH



Die Amortisation passt nur, wenn Jahreslaufzeiten( = Stromeinspeisung) erreicht werden, die um einiges höher liegen, als die eigentlichen Heizzeiten.
Und nur dann lohnen sich die vielfach höheren Anschaffungs- und Wartungskosten! Was von den Herstellern als Beispielrechnung gerne vorgelegt wird, geht am konrekten Bedarf im EFH meist total vorbei. Das gerne angeführte Schwimmbad ist ja wohl auch Kokolores.
Vorstellen kann ich mir ein BHKW vielleicht im Verbund von >2 Nachbarn mit entsprechendem Heizlast und passendem Puffern. Nur so können die wirtschaftlich notwendigen langen Laufzeiten erreicht werden.

Ansonsten gilt immer die alte Weisheit: Steck die Kohle in eine gescheite energetische Sanierung der Hütte. Wenn am Ende die benötigte Wärmemenge klein genug ist, dann tut auch eine "teure" Ölheizung nicht mehr weh - sie ist dann nämlich kaum noch in Betrieb.

Diese meine Meinung habe ich mir vor ca.2Jahren zum damaligen Stand der Technik gebildet.



Fachleute fragen....



habe ich auch schon. Wollen gern verkaufen. Hatte aber den
Eindruck, das einige nicht viel mehr wussten wie ich selber.
Ich werde wie von einem fachmann empfolen einmal ausprobieren ob ich hier im Winter mit einer Vorlauftemp.
von 55c auskomme.Und das wenns richtig kalt ist.
Ein BHKW denke ich wird wohl für mich zu happig sein.
Mein Haus steht 1km von der nächsten Ortslage entfernt,und ich habe zum einzigen Nachbarn 100 m.



Wärmepumpe



Hallo zusammen.

Ich muss meinen Senf zur WP dazu geben.

Wir waren aus sehr skeptisch ob eine WP was bringt.
Wir haben uns dafür entschieden! Warum:

Öl:
kein Platz für Öltank, außerdem riecht man das Öl überall

Gas:
kein Anschluss vorhanden (Kosten dafür 2000,-)

Anschaffungskosten mal mit spitzem Bleistift gerechnet ist bei allen dreien fast gleich.

Wir erhalten eine Förederung der WP zu fast 50%!!


Thomas