Hilfe! Keller steht im Grundwasser - TEil 2

01.06.2010



Keller feucht - alles feucht! Das ist der aktuelle Stand der Dinge in unserem Haus. Angefangen hat es ja mit einem Heizungsrohrbruch der zunächst falsch geortet wurde. Nun haben wir 2 große Löcher im Boden von 2 Zimmern und das Leck ist in einem weiteren Raum geortet aber noch nicht ausgegraben worden. Unser Keller, denn u. a. gab es hierzu Fragen ist eine Art Gewölbekeller. Der Boden ist aus Beton, so vermuten wir zumindest. Er ist trocken. Die Wände sind, entschuldigt bitte meine Laienhafte Darstellung, einfach verputzt. Es sieht teilweise so aus als wenn eine Art Lasur aufgetragen wurde. Die Wände haben eine gewisse Feuchtigkeit. Wir hatten in einer Ecke ein paar alte Kartons gestellt, die sind aufgeweicht. Die Höhe des Kellers beträgt etwa 180 cm. Es ist nur ein Teil des Hauses Unterkellert. Die Außenwände sind im akzeptablen Bereich trocken (sie sind wohl in den 50ern verkieselt worden). Probleme haben wir mit den Innenwänden. Sie sind ab Fußboden bis zu einer Höhe von rd. 50-60 cm feucht (Messungen bei ca. 140) Leider weiß ich nicht wie die Maßeinheit sich nennt. An den Stellen wo wir jetzt wg. dem vermuteten Rohrbruch den Boden aufgestemmt haben, hat sich folgendes Bild gezeigt: Estrich, teilweise eine Art Folie die ein wenig an Frischhalte Folie erinnert, darunter Sand, darunter Erde (so wie im Garten). Darin liegen auch die Heizungsrohre, teilweise in Styropor eingebettet. Das das auf Dauer so nicht bleiben kann ist uns klar, obwohl die Rohre wohl noch ziemlich gut aussehen, ist jetzt aber nicht unser Problem. Wir wollen wissen, wie kriegen wir die Innenwände auf Dauer trocken. Die Bautrockner laufen seit 3 Tagen und haben die Feuchtigkeitszahlen schon halbiert. Uns wurde bisher u.a. empfohlen zu verkieseln oder einen Asphaltgussboden einzubringen.
Die Mauern des Hauses sind rote Backsteine und darauf ganz normaler Putz (grob und fein), das wollte auch noch jemand wissen. Der Höhenunterschied zwischen Berg und Tal ist nicht alpin, er beträgt nur ein paar cm. Allerdings haben wir hinter den ersten Zimmern von der Straße aus gesehen eine Stufe die sich keiner erklären kann.
Wir wollen die Situation als Stein des Anstoßes nehmen und einige Wände herausnehmen lassen. Können wir so die aufsteigende Feuchtigkeit einfacher in den Griff kriegen?
- Was sollen wir nur tun ? -
Es grüßt
Ute (charly ist mein nick)





Ich würde mir mal einen Fachmann ins Haus holen.
Ferndiagnostisch ist da nichts zu machen.




Grüße aus Schönebeck