Haustüre von 1912 sanieren - Hilfe, Vorschläge und Angebote erbeten im Raum 47xxx (Duisburg)




Hallo zusammen,

nachdem wir nun seit mehr als zwei Jahren nahezu ausschließlich in Eigenarbeit unser kleines denkmalgeschütztes Reihenhaus sanierten, müssen wir uns nun der Haustüre widmen.

Diese ist in einem zu guten Zustand um sie gegen eine neue Haustüre auszutauschen. Auch schreckt uns die grobe Preisvorstellung von ca. 4000€ für einen qualitativ hochwertigen Nachbau aus Deutschland etwas ab.

Hier im Forum bin ich auf der Suche nach entweder guten Tipps für eine Sanierung in Eigenarbeit oder aber auch nach guten Adressen oder Angeboten für eine Sanierung vom Fachbetrieb. Wen kann ich denn in der Nähe von Duisburg (472xx) ansprechen, um eine ordentliche Sanierung durchführen zu lassen. Problematisch ist auch, dass wir währen der Zeit der Sanierung eine Ersatztüre bräuchten, denn hinter der Haustüre befindet sich direkt die Küche und das Wohnzimmer und unsere Tochter macht gerade die ersten Krabbelversuche auf den neue verlegten Eicendielen :).

Ich habe mir vorab schon mal folgende gedanken gemacht:

1. Abdichtung der Gesamten Haustüre gegen Zugluft -> Ich dachte hier an einen vorgesetzten Rahmen mit Silikon-Schlauchdichtungen, sowie eine Türschwelle oder eventuell einen Kältefeind. Große Schwierigkeit dürfte sein, dass die Türe sich zwischen Sommer und Winter aufgrund der Witterung verzieht. ich habe es leider nicht gemessen, aber ich denke, dass sie im Winter an der Anschlagsseite ca. 5mm oben und unten absteht, währen sie im Sommer voll anliegt.

2. Die Fenster waren ursptünglich beide zum Öffnen gestaltet. Das Oberlicht konnte man kippen (was ich im Sommer sehr praktisch fände) und das Fenster in der Türe konnte man vollständig öffnen, um zu schauen wer vor der Türe steht. -> Die Scheiben sollten gegen doppelt verglaste Scheiben ausgetauscht werden. Problematisch dürfte hier vor allen Dingen das 8-eckige Hauptfenster sein. Optimalerweise wäre die Funktionalität der beiden scheiben wieder hergestellt, was aber wiederum mehrere Dichtungen nötig macht, die auch wieder schwer abzudichten sind. Wenn die Fenster nicht aufgingen wäre das nicht so schlimm.

3. Die Sicherheit: ich habe hier bereits einen (nicht sehr schönen aber eben sicheren) Sicherheitsbeschlag eingebaut, sowie ein in der Mauer verankertes Schließblech nachgerüstet. Diese Minimalmaßnahme in Verbindung mit der eigentlich recht massiven Türe dürfte diese als Einbruchsziel sehr unatraktiv machen. Eine Verbesserung durch mehrfachverriegelung wäre natürlich dennoch wünschenswert.

4. Die Optik: Die Türe ist in einem optisch nicht wirklich schönen Zustand. Von der Innenseite ist die Füllung mit einer komischen Plastikfolie beklebt, von außen ist sie nicht sehr liebevoll übergestrichen worden und der Briefkastenschlitz ist auch nicht wirklich fachmännisch verschlossen worden. -> Das Ziel sollte also eine optische sanierung sein, die aber nich nachher wie eine neue Türe aussehen muss. Man darf meiner Meinung nach schon das Alter der Türe erkennen....ausbessern/anschleifen/spachteln/grundieren und Streichen wären aber vermutlich das Minimalprogram.



Wie gesagt: wir haben bisher eigentlich alles in Eigenarbeit gemacht, über Angebote von Fachfirmen wäre ich aber absolut nicht böse ;)...diese Zeit könnte ich mit unserer Tochter gut verbringen :D





Noch ein nicht ganz aktuelles Bild aus unserem Bauarchiv. Der Rest ist inzwischen ein wenig wohnlicher geworden...die Türe sieht aber noch genau so aus.