Dachdämmung

25.01.2010



Hallo,
wir wollen das Dach zum Wohnraum umbauen.
Der Dachdecker hat bereits eine ca. 8 cm starke Pavatex Holzweichfaserplatten-Aufsparrendämmung angebracht und neue Tonziegeln eingedeckt.
Jetzt wollen wir nach dem Aufdoppeln der Sparren noch eine zusätzliche Zwischensparrendämmung, eine Dampfbremsfolie und schließlich Gipskartonplatten anbringen. Wir sind uns wegen des Dämmmaterials noch ziemlich uneins: Wir schwanken zwischen kostengünstiger schwerentflammbarer Steinwolle, Cellulose-Kügelchen oder ökologischer Flachswolle.
Welche Dämmstoffstärke empfehlt ihr denn und welches Material?



nach



mehreren Verlegungung von Glas- und Steinwolle würde ich mich für das Ausblasen mit Zellulose entscheiden und innen OSB oder Fermacell als harte Dampfbremse einbauen. Inwieweit sich das mit der Holzweichfaserplatte verträgt - das wissen wohl nur die ISOFLOCK-Fachleute und ein Bauphysiker.
Aber gegen Folie würde ich mich jetzt entscheiden:
1. Wegen Nager (Mäuse - aus eigener Erfahrung)
2. nicht garantierter Dauerhaltung von Klebebänder ( orginal SICRAL, hatte sich wieder geöffnet, weiß aber nicht warum, hatte es nur von einem Bekannten über seine Erfahrung mit seinem Dachausbau gehört, er hatte es zufällig mitbekommen, als das Dach 7 Jahre nach seinem DG-Ausbau neu gedeckt wurde. Er hatte insoweit Glück, denn es war schon feucht geworden.)



Wenn schon



die guten Pavatexplatten verbaut wurden dann auf jeden Fall die Sparrenfelder ausblasen.
Von OSB im Innenbereich bin ich kein Freund.Bei solchen Aufbauten Verarbeiten wir in der Regel 40mm Pavatherm Profil für die Untersparrenmontage.



Ich habe...



... vor vielen Monaten mal eine Tabelle angefangen die nützliche Infos zu Dämmstoffen liefern sollte:

Dämmstofftabelle

Die Preise sind bestimmt nicht mehr aktuell aber vielleicht hilft es bei der Entscheidungsfindung.

Ich selbst habe Flachs verwendet wegen dem sommerlichen Wärmeschutz.

Gruß T. Bucher