Übergang Dachaußenämmung zu -innendämmung ?!

15.11.2010



Hallo Forenleser,
ich stehe vor folgendem Problem beim Dachdämmen. Das Dach wurde vor 10 Jahren fachmänisch saniert, d.h. Ziegel sind neuwertig und Unterspannbahn ist komplett vorhanden.

Der Teil des Daches im 1. OG wurde von Außen per Zwischensparrendämmung gedämmt, d.h. die Dampfsperre wurde von außen zwischen den Sparren angebracht und mit Latten an die Sparren befestigt.

Jetzt will ich den Dachboden ausbauen. Aus dem 1. OG hoch kommt noch ca. 30 cm die Dämmwolle samt Dampfsperre die wie o.a. mit Latten zwischen den Sparren gefestift wurde.
wie setze ich das nun fort? Ignoriere ich den Übergang und machen meine Dampfsperreüber die Dämmwolle und den Sparren oder verbinde ich meine Dampfsperre mit der aus dem 1. OG und befestige meine Dampfsperre auch mit Latten an den Sparren (mit dem Unterschied dass meine Latten im Innenraum liegen und die aus dem 1. OGkommen an der Außenseite.

Danke für eure Hilfe

Max





Die Dampfsperren müssen, am besten mit Überlappung, verbunden und verklebt werden.

Grüße aus Schönebeck



Übergang Dachaußenämmung zu -innendämmung ?!



Danke für die schnelle Atwort.

Heißt das konkret, dass ich die (von Außen-)Dämmmtechnik des Dechdeckers aus dem 1. OG fortführe nur eben jetzt von Innen.
Das heißt, überlappende Verbindung der Dampfsperren und Dämmmung sowie Dampfsperre werden nur ZWISCHEN den Sparren angebracht, im Gegensatz zur klassischen Dämmung von Innen bei der die Dampfsperre von Innen auch über die Sparren gespannt wird.

MAx



Übergang Dachaußenämmung zu -innendämmung ?!



Hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass die Sparren rd. 16 cm dick sind und ich die 18 cm Dämmung reinmache. Da wenn aber nur zwischen den Sparren gedämmt wird, bleiben die Sparren selbst aber als Wärmebrücke.



Nicht nur die



Sparren. Meist auch das oberseitige Giebelmauerwerk.
Das sind die kleinen Nachteile bei einer Zwischensparrendämmung.Muss man mit leben.