Wärmedämmung Dachschräge im Altbau

07.11.2006



Hallo.

ich besitze ein Altbau von 1954. das Dach ist ein Kaltdach und soll auch eins bleiben. Die Dachziegel sind wie zu diesem Zeitpunkt verstrichen und sonst ist nix drunter, also freie Sicht.
Ich möchte gerne die Dachschräge nach unten hin dämmen, möchte aber keine Dachziegel aufnehmen.( also wäre eine Einschüttung mit Dämmung wohl die einfachste Lösung ? ).
Wenn ich in die Schräge runtergucke sehe ich den Hohlraum ( ca 15 - 20 cm von Wohnzimmerschräge zu den Dachziegeln ). Wie kann ich diese Schräge jetzt dämmen. Wie bekomme ich die eingeschüttete Dämmung Wasserdicht zu den Dachziegel.(Dämmung würde doch sonst durch die teils offenen Dachziegelspalten ja irgendwann durchnässen) Muß eine Dampfbremse angebracht werden, wenn ja wie und wohin ?.

für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

gruß

a.moritz



Wohngesund Dämmen allgemein



Hallo Herr Moritz,

wenn ich das ganze richtig verstanden habe, dann schauen Sie auf den blanken Ziegel, oder? Und benötigen eine Zwischensparrendämmung für´s DACH ?
Dämmen:
Zum einen kann einfach selbst gedämmt werden mit Heraflax oder Thermohanf. Liegen die Ziegel blank - hinten U-förmig eine MOLL, pro clima Unterspannbahn einziehen. Dann Hanf oder Flachs rein zum Schluß von pro clima die DB+ von links nach rechs über die Sparren ziehen, an die Sparren tackern und mit orcon F (im Winter/Frostsicher) überlappend verkleben. Damit das ganze dann nicht baucht eine Konterlattung anbringen. Durch ein Fachbetrieb kann auch Zellulose eingebblasen werden - oder selbst ist der Mann kann mit Ceralith W ein Schüttung eingebracht werden.

Alexander Müller-Kühnel
Baubiologe / www.naturbaudirekt.de



Förderung



Sorry ganz vergessen!
Bis 31.12.2006 gibt es für Hanf, Flachs und Ceralith eine Förderung in Höhe von 35,- € pro m3 durch die FnR.


Alexander Müller-Kühnel
Baubiologe / www.naturbaudirekt.de