Feuchtigkeit im ersten Stein

16.07.2008



Hallo Fachleute,
habe weiterhin ein Problem mit Feuchtigkeit im ersten Stein. Der Wohnbereich wurde mit einem System von Remmers saniert und ist dicht im Keller.Da dies nicht gerade günstig ist und meines Erachtens auch für 0815 Keller übertrieben ist Suche ich nach Alternativen. Bin mittlerweile zum Ergebnis gekommen, drei Steinreihen Freilegen und nicht erneut verputzen. Problem es sieht nicht wirklich gut aus, hat jemand eine Idee für optisch ansprechendere Variante? Dachte anfänglich an am Boden umlaufende Edelstahlblende dann kann es dahinter Lüften ist aber ebenfalls aus preislichen Gründen ausgeschieden.
Gruß
Michael



Feuchter Keller



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Ich bitte um Unterweisung, was die Frage soll bzw. das Problem ist.

Viele Grüße





Hallo Michael,

wenn ich es richtig verstehe geht es neben dem technischen Ansatz auch und vor allem um eine optisch verträgliche Lösung.
Bilder würden hier ziemlich weiterhelfen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer





So nochmal kurz erläutert habe ein Feuchtigkeitsproblem im ersten Stein zieht sich durch den Putz hoch bis ca 3 Steinreihe. Bohren und verkieseln etc scheidet aus , da nicht viel Platz zum bohren außerdem ist die Horizontalsperre (Bitumenbahn) ja völlig i.O.. Habe den Putz entfernt Steine oberhalb der Sperre völlig trocken darunter deutlich trockener als vorher. Da ich keine Lust habe in regelmäßigen Abständen einen Opferputz auf die Wände zu ziehen. Wollte ich die Steinreihen einfach offen lassen aber eben optisch ansprechender. Putz ist weiss gestrichen Ziegel halt rot. In einem Teil des Kellers der zu Wohnzwecken genutzt wird, habe ich eine Bdichtung mit Dichtschlämme erstellen lassen, funzt super alles trocken. Dieses System ist mir für Nutzkeller aber einfach zu teuer.
Gruß
Michael



Feuchter Keller



Hallo Michael,
in diesem Fall wäre es am einfachsten,
die Dichtschlämme in Eigenleistung aufzubringen. Material gibt es in Baumärkten in kleineren Gebinden.
Der Preis hält sich in Grenzen.
Die Verarbeitung ist einfach, mit Wasser anrühren,
2 - 3- mal mit Bürste aufstreichen.
Die Schlämme sollte im getrockneten Zustand mindestens 2 mm dick sein und durchgängig bis zur waagerechten Sperrschicht reichen.
Danach einen Kalkputz aufziehen, mit Weißkalk übertünchen und fertig.

Viele Grüße





Hallo Michael,

genauso wie Herr Böttcher sagt. Das Aufbringen der Schlämme kann wirklich selbst gemacht werden. Beim Verputzen einen klaren Absatz zum bestehenden Putz herstellen, z.B. über Putzschiene o. ä.
Ihr Fall zeigt übrigens Musterhaft das Problem der sog. "aufsteigenden Feuchte". Das einzige kapillar aktive Bauteil war der Putz, der die Feuchte sogar über die Horizontalsperre hinaus geführt hat.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer