Rigips auf Vertäfelung?

02.02.2011


Hallo!

Ich habe ein Haus mit einem ca. 20 jahre altem Dach. Der Spitzboden ist bewohnt. Es gibt zwischen Dach und der Vertäfelung nur Glaswolle. Also schlecht isoliert. Ich möchte jetzt auf die Nut und Federbretter Rigips schrauben, weil die Bretter arbeiten und rissig werden. Kann ich das ohne Probleme machen?



Ich meine schon, daß das o.k. ist.



Wenn ich Dich richtig verstehe, meinst Du mit Vertäfelung Nut-und Federbretter aus Fichte, das Zeug, was dem Spitzboden einen "Saunacharakter" verleiht.
Rigips wäre schon mal ein Gewinn, weil es der verkleideten Dachfläche Ruhe verleiht und das Ganze heller macht.
Besser wäre es allerdings, eine Putzträgerplatte aufzubringen und dann mit Lehm zu Verputzen - wenn man schon mal dabei ist.

Dieser Aufwand würde sich lohnen...versprochen!

Gruß J.





Trägt die Unterkonstruktion der Nut-und Federbretter
auch noch schwere Rigipsplatten?



Könnte grenzwertig werden,



wenn man diese hammerschweren Rigipsplatten anbringt, sollte aber gehen. Spätestens, wenn man dann auch noch schwere Tapeten anbringt, sollte unbedingt ein Statiker zu Rate gezogen werden!

Gruß j.





Mit was werden Nut-und Federbretter meistens an der Unterkonstruktion befestigt?
Runter mit dem ganzen Rotz und dann Aufbau wie es sich gehört,alles andere ist doch Flickschusterei die teuer werden kann!



mit was denn, Herr Lingl?



Rotz, wie es sich gehört, Flickschusterei...teuer.

Werden Sie doch mal konkret statt die allgemein bekannten Worthülsen auszuhusten. Und jetzt bitte nicht: Kann man im Forum nachlesen, wenn man den Suchebutton bemüht.

Belastbare Argumente wären besser als das Aufgestampfe a´la´ Rumpelstielzchen

mit Verlaub J.



Trockenputz



Lieber Martin
(und Jürgen)
diese Idee mit dem GK erinnert mich an einen Beitrag von Ulli Warnecke zu einem ähnlichen Thema.
Der schrieb dort sinngemäß, das man die Schleifspuren in der alten Unterhose nicht damit beseitigt, indem man sich einfach eine frische drüberzieht.

Viele Grüße



Vogelstrauss Taktik



Ihr Vorhaben geht zu 100% schief, denn die Holzdecke hält die Last der GK platten nicht aus.
Und die Situation verbessern Sie auch nicht indem Sie das bisherige einfach verdecken. Für GK-Platten ist eine dementsprechende Unterkonstruktion erforderlich, und in diesem Zug könnte man die Dämmung verbessern.

Hier wäre es wohl das beste, alles runter und neu aufbauen, das spart unnötige Kosten.

Grüsse Thomas





Jürgen,
im Gegensatz zu dir Kapazität, in was kann ich nicht sagen :), rate ich den Hilfesuchenden jedenfalls nicht dazu, Rigipsplatten einfach so auf Nut-und Federbretter zu schrauben.Kannst du machen wie du willst, ich schreib sowas nicht!
Mit teuer mein ich, schade um das teure Material und die Möbel usw, wenn alles nach gewisser Zeit runterkommen sollte.Die Entsorgungskosten und die Kosten für den Neuaufbau und evtl. Möbelstücke noch nicht mitgerechnet.:-)
Die meisten Schreiner die ich beobachtet hab, befestigten Nut-und Federbretter mit so dünnen Klammern durch die Nut an der Unterkonstruktion. Ich glaub nicht das die Klammern auch noch schwere Platten auf Dauer mithalten!
Und jetzt geh schön schlafen, damit du uns morgen in voller Frische wieder mit deinen geistreichen Beiträgen beglücken kannst.



Hallo ihr "Bedenkenträger"



@Georg Böttcher: Der Fragesteller hat meiner Ansicht nach den bisherigen Aufbau nicht als technisch bedenklich sondern als "unschön" dargestellt. Von daher ist der Vergleich mit der Bremsspur unangebracht.
Hätte er gefragt:"Die alte Farbe sieht gammelig aus, soll ich neu streichen?", wäre der Hinweis mit der Bremsspur ebenfalls fehl am Platz...finden Sie nicht?

@Th. Kehle: Quatsch!

@Malermeister Lingl:
..."dir Kapazität"...wenn ich das schon lese, merke ich: Sie wollen mir nichts Gutes.
Wenn Sie von dem Hilfesuchenden schreiben, ich würde ihn als Fragesteller bezeichnen.
Entsorgungskosten, Möbel...bitte was? Entsorgungskosten für die im Zuge der Baumaßnahme zerstörten Möbel?
"mit so dünnen Klammern" ist keine Fachterminologie, wir in Westdeutschland nennen die Dinger Krampen.
Und wo die sogenannten dünnen Klammern angebracht sind, könnte man ja auch die Rigipsplatten anschrauben, schon mal drüber nachgedacht?

Und dieser fachlich kompetente Satz:"Und jetzt geh schön schlafen, damit du uns morgen in voller Frische wieder mit deinen geistreichen Beiträgen beglücken kannst."...na ja.

Zur Sache: Das Gewicht der dünnen Trockenputzplatte kann vernachlässigt werden, allein das angebrachte Papier stellt eine Dampfbremse dar und ist somit ein deutlicher Gewinn und über die m.E. optische Aufwertung habe ich mich ja weiter oben schon ausgelassen.

Und nochmal: Lehm wäre besser...Gruß J



Machs Neu !



das Abreissen der alten Hölzer macht nicht viel Aufwand im Vergleich zu der Arbeit, die Du dann anschließend mit dem Rigips ohnehin hast ( Schleifen und Co.) Außerdem kannst Du bei der Gelegenheit gleich mal einen prüfenden Blick auf die Dämmung werfen und eventuell durch Nacharbeiten diese Verbessern. Überdies könnte dir der ganze Segen auch schnell durch die neue Last entgegenkommen - keine wirklich schöne Vorstellung. Sollte deine Frage darauf hingezielt haben, dass du die Dämmung ( die du ja schon beklagst) durch das einfache Anbringen einer Rigipsplatte (mehr bringt mehr ?)bereits verbessern könntest - Nee, leider nicht.
Grüsse aus Berlin Brandenburg
Anna



@ anna



Warum sollte man denn die alte Verschalung zurückbauen? War doch bisher gut und bildet doch auch eine Scheibe, eine Versteifung des Dachstuhls, die Rigips als Trockenputz nicht erfüllen kann.

Schleifen und Co muß man trotzden, wenn man die Spachtelei nicht beherrscht.

Und nur, um sich die Isolierung mal angucken zu können...

Von der Verbesserung der Dämmung war in der Frage nicht die Rede.

Gruß j.

P.S.: und Masse innerhalb der Dämmung ist immer ein Gewinn



Das würde ich gerne mal von einem Profi bestätigt bekommen wollen....



... Ist so eine Nut-/Federverschalung mit Profilbrettchen von 11,5mm - mit Glück 14mm - scheibenbildend? - Also statisch für einen Dachstuhl relevant?

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Hi Frank von Natural-Farben.de,



da brauchst Du keinen "Profi". Selbst die Leute, die mir hier bei diesem Thema "kritisch" kommen, werden Dir das bestätigen. So ein einzelnes Brettchen kann nichts...aber in der Summe.

Gruß J.





Jürgen,
was wird das jetzt?
Ob Fragesteller, Ratsuchender, Hilfesuchender, das dürfte egal sein.Jeder weis was gemeint ist.
Ob Klammern oder Krampen genauso, da brauchst du nicht mit "Fachterminologie" kommen.
Und nichts verdrehen- Entsorgungskosten für die vielleicht später runterkommende Decke und das evtl. dadurch beschädigte Möbiliar, falls jemand deinen Schmarrn beherzigt und einfach loslegt.
Woher weist du eigentlich, dass das Gewicht der dünnen Trockenbauplatten zu vernachlässigen ist?
Klar könnte man die Platten auch da anmachen wo die sogenannten Klammern befestigt sind.Aber stimmt denn der Abstand der Unterkonstruktion? Wie ist diese befestigt? In welchem Abstand muß die Trockenbauplatte geschraubt werden? Merkst du was? Du hast, auf gut bayrisch, einen Schmarrn geschrieben! Und jetzt laß ich dich hier allein, der "Fragesteller" wird sich hoffentlich Gedanken über das geschriebene machen.
Achja Jürgen, ich will dir nichts böses,warum auch?





Guckt mal in Jürgen sein Motto.

“Hauptsache alles ist schön”

Also dran und wech…
und...
Garantie bis zu Gartenpforte. ;-)



Das mit der Garantie...



... bis zur Gartenpforte"

muss ich mir merken. So werden die Angebote konkreter.

Danke für den Tipp!

Frank



Ich habe so den Eindruck, dass hier



der Theopraktiker spricht, ob nun sinnig oder unsinnig, und eine GK-Platte auf eine vermutlich Profilierte Holzdecke anzubringen ist eben nicht sinnig, vorallem wenn die Dämmung auch noch schlecht sein soll.
Man kann den Gaul auch von hinten aufzäumen, steht jedem zu und so landen wir eben mal wieder beim Basteln auf zuruf.

Grüsse



Rigips auf Vertäfelung?



Vielen Dank an all die guten Ratschläge. Ich werde alles abreissen und neu Aufbauen. Was sagt anna doch so passend:was lange währt....wird auch mal fertig.



Jürgen



Ist mir grad erst aufgefallen:

... wir in Westdeutschland ...

Bist du deswegen was bessres oder was?



Ob nun im Westen --



-- oder im Osten -- Es gibt leider viel zu viele Arschkrampen, die selbst NICHTS können , sich aber im www
wichtig tun, ohne ihr tatsächliches Können beweisen zu
können - und auch nicht müssen !
-
Es bleibt nur noch zu hoffen, daß Fragesteller und ehrliche
Antworter erkennen, ob der "kritische" Scheinantworter
sich momentan EINEN gönnt oder nicht !



apros pos Krampen



bei und werden Krampen benutzt um Weidedraht an den Weidepfosten zu befestigen