Hilfe - Mäuse zerstören Lehmfugen in Bruchsteinsockel - wie sanieren?

19.07.2013



Wir haben seitdem die Nachbarin Maulwürfe fangen läßt eine Heerschar von Feldmäusen im Garten. Zunächst war der Rasen dran (ca. 8-10 Löcher/qm), dann die Blumenbeete und heute habe ich entdeckt, dass sie durch die Bruchsteinwand unterirdisch auch in den Lehmkeller gelangt sind. Plötzlich fehlten im Keller ganze Fugen (Lehm, bröselig) und man konnte eine ganze Kinderfaust bis tief in die Wand hineinstecken (Wandstärke ca. 50-70cm).

Was mache ich nun am besten mit den Wänden? Ich kann ja schlecht von innen den ganzen Gang wieder zustopfen (da erwische ich ja nur die ersten 10-20cm Tiefe) und selbst wenn, dann buddeln sie sich daneben wieder durch.

Fallen hatten keine Wirkung, Katzen gibt es hier keine, Giftweizen haben sie auch nicht angerührt...

Also gleich 2 Baustellen - die Fugen im Keller und die Mäuse draußen halten bzw. vergraulen. Grrrr...



Plage



Das Mäuseproblem würd ich bei dem Aufkommen einem Schädlingsbekämpfer(was für ein Wort) überlassen und der Nachbarin auf die Finger kloppen,Maulwürfe fangen ist verboten !

Grüße Martin



Biologie



Mäuse vermehren sich üblicherweise nur, wenn die Lebensbedingungen optimal sind. Ob wirklich ein Zusammenhang zwischen der verbotenen nachbarlichen Maulwurfsjagd und der plötzlichen Mäuseinvasion besteht, müsste erst mal wirklich sicher geklärt werden. Ggf. könnte das eigene Mäuseproblem schon länger bestanden haben und ist erst jetzt, nach eingehender Untersuchung, besonders aufgefallen.
Vielleicht haben aber auch die derzeitige Trockenheit und Hitze für entsprechendes Mäuseverhalten gesorgt.

Seltsam, dass es in der ganzen Nachbarschaft keine einzige Katze gibt, die auf ausgedehnten nächtlichen Streifzügen die Leckerbissen entdeckt hat. Auch Elstern und andere Vögel schnappen sich gerne mal eine Maus wenn eich Gelegenheit bietet, sie kennen aber die Mauselöcher und wissen, wo sie zu schauen und zu warten haben.

Es gibt neben fiesen Tötungsfallen die man in den Boden steckt, auch Lebendfallen für Wühlmäuse, zum erfolg kann ich nichts sagen. Aber menschlichen Geruch können die Mäuse nicht gut ab, deswegen p****** manche Gartenbesitzer in die Mauselöcher…
Die einzig effektive Methode wird wohl in der Bestellung eines Profis bestehen und die verraten ihre Tricks nicht. Alles, was in Gartencentern oder übers Internet angeboten wird, inkl. sämtlicher "Geheimtipps" von Hobbygärtnern würde ich als bedenklich einstufen, schädlich-giftig, teuer und vom Erfolg her zweifelhaft.

Es gibt ein Gartenforum (www.hausgarten.net) in dem meine Frau den einen oder anderen nützlichen Tipp austauscht, dort sind auch Gärtner und GaLa-Fachleute aktiv, vielleicht kann da jemand helfen bzw. findet sich über die SuFu ein brauchbarer Hinweis.



Mäuse



ich hab mein Wühlmausproblem mit VIEL Wasser gelöst...


C-Rohr Wasserpumpe in den Bach gestellt, C-Schlauch angeschlossen, auf der anderen Seite HT Rohr mit Trichter ran und dann jedes gefundene Loch geflutet.

Effekt: so viele Springbrunnen gibts nicht mal in feudalen Schlössern, Rasen gründlich gewässert, Bäume gut gewässert, Mäusepopulation ausgerottet...
Maulwürfen macht so viel Wasser nix, deren Gänge sind großflächig angelegt, Mäusenester eher geballt.

Allerdings könnten im vorhandenen Lehmkeller andere Probleme auftreten....ggggg


Die Gänge in den Fugen so tief als möglich von beiden Seiten ausstopfen....



Andreas



da hatte der Bach auch mal genützt, nicht nur geschadet....



Da gabs doch



irgendso eine Wunderpflanze(Schutzpflanze), die die Mäuse vertreiben soll!
War es Knoblauch oder die Kaiserkrone???

Aber auf jedenfall sollte eine Katze auf den Hof.

Die Löcher im Keller können wieder mit Kalkmörtel und kleinen Bruchsteinen verschlossen werden.

Mit Grüßen
Danilo



Ähm



Kaiserkrone sollte es sein, aber die hilft nicht... wird meistens aufgefressen.... scheint nur ein Geru(e)ch(t) zu sein



Feldmäuse



Also, es sind Feldmäuse, keine Wühlmäuse (wir haben schon eine gefangen). Die Fugen im Keller hatte ich gestern ausgekratzt und dann Kalkmörtel rein - mit dem Erfolg, dass sich heute morgen wieder eine Maus durchgekratzt hatte. Hab es jetzt mit Steinen ausgestopft und hoffe, die arbeiten jetzt nicht daneben weiter.

Kaiserkronen stehen im Garten - haben sie auch schon eine von gefressen, ebenso wie Sonnenhut, Gladiolen, Dahlien...



Lasst



das mit den Hausmittelchen,bei so einem hohen Druck. Eine Feldmaus braucht ca 35 tage bis zur Geschlechtsreife,21 Tage tragezeit ,in günstigen Jahren kann dann ein Wurf aus ca zehn Mäusen bestehen,wäre die Anzahl der Geschlechter gleich braucht man nur hoch zu rechnen.....
Dieses Jahr bietet die (Natur) Nahrung in Hülle und fülle zumindest hier,das kann nächstes Jahr schon wieder ganz anders aussehen und die Population ist drastisch geschrumpft,wenn die Viecher anfangen das Haus zu knacken,würd ich nicht versuchen die nur zu vergrähmen.

Profis kosten nicht die Welt und ihr habt Ruhe!

Zur Lebendfalle Wühlmaus ,gut gemeinte Sache ,nur wenn man die zweimal hintereinander leer macht und da fallen nur Babys raus und man vor der frage steht was mach ich damit,
aussetzen und verrecken lassen ,totschlagen oder zurück ins Loch....

Grüße Martin





Wenn ihr nicht mit Gift arbeiten wollt, dann empfehle ich wirklich über ein neues Haustier nachzudenken. Es geht nichts über einen gut trainierte kastrierte ältere Katze/Kater (6-10Jahre).
Ist auch im Winter angenehm kuschelig. ;-)

Bei einem großen Einfall an Nagetieren hilft sonst wirklich nur der Kammerjäger. Aber Achtung, dann habt ihr im Umkreis und auch in der Wand tote Mäuse.

Bis jetzt ist mir nicht aufgefallen, dass die Bekämpfung von Wühlmäusen in irgendeinem Zusammenhang mit Feldmäusen steht.