Innenputz

13.11.2007



Wir haben uns ein Bauernhaus Bj 1870 gekauft. Die AUssenwände des Wohnhauses bestehen aus Sandstein außen und Bruchstein innen in Dicken zwischen 40 cm auf West und Südseite sowie 70cm auf der Nordseite. Die Innenwände sind Fachwerkkonstruktionen. Durch die vielen Infos auf dieser Seite habe ich bis jetzt schon mal herausgefunden, das jeglicher Putz mit Zement oder Gips nix is. Richtige Wahl ist wohl reiner Kalkputz oder Lehmputz. Die Fragen sind jetzt:
1. Welchen Putz an welche Wand (Innen/Außen?) oder ist das egal?
2. Welche Putzdicke ist praktikabel?
3. Wo ist der Unterschied zwischen Kalk- und Lehmputz?
4. Welcher der beiden ist einfacher zu verarbeiten?
5. Wo kann man diese Putzarten beziehen und wie ist der Preis so?
6. Gibt es noch irgendetwas besonders bei der Verarbeitung zu beachten?
Ich hoffe das mir jemand diese Fragen beantworten kann.
Vielen Dank und freundliche Grüße aus Franken





1.Lehmoputz innen; Kalkputz aussen
2. Putzdicke ist in zwei Lagen von je ca. 10mm praktikalbel, dicker ist auch denkbar
3. Unterschied ist das Bindemittel (Kalkputz reagiert chemisch zu Kakstein; Lehmputz wird fest durch austrocknung) für das Raumklima ist Lehmputz besse geeignet da dieser mehr Feutikeit aufnehmen und abgeben kann
4. Die Verarbeitung von Lehmputz und Kaklputz(ich beziehe mich hier auf Sumpfkalkputz) ist nahezu gleich, wobei Kalkputz alkalisch d.h. äzend ist und Lehmputz PH-neutral. Das heisst Lehmputz ist wesentlich angenehmer zu verarbeiten bzgl. Schutzbrille Handschue, Reiígung von Werkzeug und Maschienen....
5. Beide Putze können im Handel bzogen werden. Ich bevorzuge Lehm aus der Region gemischt mit Sand; bzw. reinen holzgrebrannten Marmotrsumpfkalk gemischt mit Sand.

Grüße
Martin Link
6. Für Putzarbeiten empfehle ich den Auftrag per Putzmaschiene das der Matrerialumsatz relativ hoch ist