Korken als Dachdämmung?

13.02.2007



Nachdem wir die Decke DG/OG mit Mineralwolle gefüllt haben, würden wir gerne die Lücken am Rand nach außen mit den vielen Flaschenkorken füllen, die wir über die Jahre gesammelt haben.
Besteht aber die Gefahr, dass Ratten durch den Weingeruch herangelockt werden?



Echt teurer Dämmstoff :-)



So richtig Abdichten kann man mit den runden Teilen ja wohl nicht, aber Schaden werden sie wohl auch nicht. Daß Ratten auf Weinkorken stehen, habe ich noch nicht gehört.

Weinselige Grüße aus Dresden

Thomas



Stopfhanf würde ich nehmen.



Aber ob das bauphysikalisch i.O. ist bin ich mir nicht 100%ig sicher.
Das Hineinstecken der Korken macht doch auch bestimmt ganz schön Arbeit? Wie viel braucht man da wohl pro Meter? 75? Bei 10x10m wären das dann 3000 Stück!
Mit den Ratten kann ich mir auch nicht vorstellen. Dann vielleicht schon eher die Nachbarn. Aber wenn die nett sind ist das ok.

Gruß Marko



Es besteht...



eher die Gefahr, dass die Korken nicht wirklich dämmen, weil die Zwischenräume zu groß sind. Stopfhanf halte ich auch für die bessere Alternative.
Grüße aus Leipzig
Martin Malangeri



Und wie schaut es mit Schimmel aus?



Ich denke der Korken hält nicht sehr lange ohne Schimmel. Durch die Feuchte kommt es mit Sicherheit zu Fäulnisschäden.
Normalerweise sind alle organischen Materialien ungeeignet.
Außnahmen sind alle mit "chemiebehandelten" Dämmstoffe.
Aber ob dies gewollt ist?



Korken als Wärmedämmung



Hallo Bromm, Marko, Martin, Thomas,
danke für die Ratschläge. Schade: Die 3,000 verbrauchten Korken hätte ich wohl (mit etwas Hilfe)zusammengekriegt. Ein Haus in unserer Nähe (Muldental) verwendete vor ca. 3 Jahren als Wärmedämmung eine Kombination von Korken und Blähton - evtl. gegen Schimmel, oder um die Lücken zwischen den großen Korken zu reduzieren?
Jedenfalls muss ich für die Korken eine andere Verwendung finden...



Ich bewege mich hier auf sehr dünnen Eis, aber...



es kommt immer drauf an was man erreichen will.
Korken entsorgen?
Dämmung ergänzen?
Ich könnte mir sogar vorstellen - mit Kalk und Korken einen Taig anzurühren und diesen dann einzubauen.
Einer der Kalkmörtelanbieter hat mir einmal widersprochen als ich vor Korkboden gewarnt habe, aber seine Argumente mit Kalkmörtel (oder war es Estrich) war gut und dem konnte ich nicht widersprechen.
Große Hohlräume werden dann noch mit Cola-Dosen in Kalk gemischt eingebaut.
Heute ist närrischer Donnerstag, da geht so was schon - oder?