Hausbock? Wie gefährlich? Versicherung?




Hallo Leute! ;)

Ich möchte mich gegen den Hausbock versichern und habe Glück, dass ich aus dem Hamburger Bereiche komme.

Das Haus ist zwar kein Fachwerkhaus, aber nur hier kann ich die richtigen Experten finden. Es ist ein Reihenhaus aus den 60ern und im Dachstuhl ist Holz vorhanden.

Ist es aus Eurer Sicht sinnvoll dieses Haus gegen den Hausbock abzusichern?

Gruss
xsenon



Oi, das ist ja bemerkenswert,....



im Dachstuhl ist Holz vorhanden! Erstaunlich!
Wer versichert denn gegen Hausbock? Kann ich dort auch gegen Hausschwamm versichern ?
Sachen gibts!

Gruß Ronny



Äh?



Was genau willst Du sagen? Ja, die Hamburger Feuerkasse versichert sowohl gegen Hausbock als auch gegen Hausschwamm.

Und soweit ich weiß, gibt es auch Dachstühle aus Metall. Ich bin kein Handwerker, aber ich frag Dich auch nicht den Vorraussetungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags oder wie eine Aufrechung durchgeführt wird.

So, was genau wolltest Du mir mit Deinem Beitrag mitteilen? Oder wolltest Du den Oberlehrer spielen?





Wie hoch ist den der Versicherungs- Aufschlag für die zusätzliche Deckung dieses Risikos?
Was wird gedeckt und zu welchem Kurs(Zeitwert, Neuerstellung, Bekämpfung?)

Hausschwamm macht hier scheints überhaupt keinen Sinn.
Oder hast Du Holzbalkendecken?



Zunächst würde ich versuchen -----



---- herauszufinden, ob der Dachstuhl in den 60-iger Jahren
mit Holzschutzmitteln behandelt wurde. Falls ja, dann eine Analyse machen lassen, ob die damals ev. eingesetzen Mittelchen auch heute noch eher dem Menschen als dem Würmchen schaden.



@ Andreas!



Du meinst Hylotox ( PCP & Lindan) Menschenkiller!?

Gruß Ronny





Um Entscheidungen treffen zukönnen, muß man sich erst mal eine Meinung bilden. Sich hier umzuhören ist sicher ein guter Ansatz.
Daher kurz zum Hausbock: Er liebt verhältnismäßig "frisches" Splintholz. Wobei man festgestellt hat, dass Hölzer, die im eingebauten Zustand älter als 80 Jahre sind in der Regel nicht mehr so häufig befallen werden. Die andere Sache ist, es sollte schon ein massiver Befall auftreten, dass Dir Dein Dachstuhl noch in Deinem Leben über dem Kopf zusammenbricht.
Am besten ist es, wenn Du klärst, wie schon geschrieben wurde, ob ein nicht mehr aktiver Befall vorhanden ist und ob schon einmal Maßnahmen mit der chemischen Keule ergriffen wurden. Dann würde ich auch mal gegenrechnen, was eine Maßnahme kostet, wenn Du irgendwann einen tatsächlichen Befall feststellen würdest und ob das über die Jahre Deinen Einsatz übersteigt.

Gruß Stefan
P.S.: Für Ronny muß ich mal eine kleine Lanze brechen. Hausschwamm ist ein Reizwort. Da reagiert er etwas sensibel.
@Ronny: Locker bleiben, Du bekommst Deinen auch noch los ;)



@ Ronny, nein, ---



--- ich meinte kein bestimmtes Produkt, welches seinerzeit
im Westen wie im Osten bedenkenlos angewandt wurde.
Wenn ich mich nicht irre, war in Hylotox ( DDR-Produkt)sogar DDT enthalten. Wer weiß, was seinerzeit im Westen
für Retorten-Zutaten für den Holzschutz eingesetzt wurden.
Kamillenteeextrakt war es aber ganz sicher nicht!
-
Grüße von einem Holzwurm an einen Holzwurm, Andreas



@ Stefan!



Grüße mei Guter. Schön das du entlich auch mitmischst!
Los bekomm ich ihn sicher nicht, aber so in den Griff das er keinen Schaden mehr anrichtet. Ursache beseitigen, Ursache beseitigen, Ursache beseitigen. Aber wir fangen gerade erst an. Haben noch mal Proben genommen, da wir unsicher waren! Machen Test mit Salpetersäure. Denn bei der ersten Probenahme blieb der Fruchtkörper nach der Trocknung weich und flexiebel, was für Porenschwamm spricht. Desweiteren bilden in tenebrae viele Schwammarten bräunliche Fruchtkörper. Ruf mich heute Abend mal an, wegen dem LV.

PS: Mit dem Hausschwamm versichern sollte en Scherz werden, der nicht angekommen ist. Das ist ja wie, wenn man sich gegens verlieren beim Lotospielen versichert und dann die Gewinnsumme bekommt.

Gruß Ronny



Sicherheiten


Hausbock (Hylotrupes bajulus)  hier die Larve

Lieber xsenon

Eine wirklich schwierige Frage. Hierbei sind vorab einige Fragen durch einen wirklich versierten Holzschutzfachmann oder Sachverständigen zu klären:

a) Welcher Gefährdungsgrad besteht bei den Holzbauteilen des Objektes?
b) Welcher Betrag wird für die Versicherungsleistung verlangt?
c) Welchen finanziellen Aufwand würde ein eventuelle eintretender Befall durch den Hausbock jetzt(oder später) erfordern?

Gruß
L. Parisek