Dachbodendämmung Hanf

14.12.2007



Hallo! Wir haben ein altes Fachwerkhaus und möchten unseren Dachboden dämmen. Da der Dachboden riesig ist und nicht ausgebaut werden soll, möchten wir nur den Boden dämmen. Die Decke zwischen den Dachboden besteht meist nur aus Brettern, bei einem Zimmer noch eine Lehmdecke, darüber auch Bretter und teilweise über den Brettern ein Estrichverstrich zum Getreidetrocknen.
Was für eine Dämmung können wir nehmen? Wie soll der Aufbau aussehen? Und wie sind die Preise?
Hab gestern mal mit Thermohanf telefoniert die schlagen eine Dampfbremse und darüber 160er Hanfmatten vor.
Unser Problem ist nur, das dann der Boden nicht begehbar ist.
Da gibts doch auch irgendein Dämmsystem, das begehbar ist. Weiß jemand was das für Material ist?
Ach ja, wir haben noch Bedenken wegen Feuchtigkeit, da am Dach eigentlich gar nichts gemacht werden werden soll. Es regnet zwar nicht rein, aber evtl. kann im Winter Schnee reinwehen?!
Wollen das ganze erst nächstes Jahr im Sommer machen, müssen uns jetzt aber wegen der Förderung Gedanken machen.



Wieder Dielenboden



Wie die leite von Themohanf schon sagten: Dampfbremse, dann aber Lagerhölzer, zwischen die Hölzer Hanf oder auch Zellulose und oben drüber Rauhspundbretter. Dann ist der Speicher wieder begehbar. Dämmstoffstärke 16 cm ist das Minimum.



Ich schließe mich



Ich schließe mich der Meinung von Herrn Heim an dies ist auf jeden Fall eine mögliche Variante,diese haben wir schon bei unserer Kundschaft ausgeführt. Zum Thema Schutz vor Schnee Fragen Sie einfach mal bei den Anwendern von Fa.Hock nach die helfen sicher weiter.
MfG Torsten



Wenn der Dielenboden



bisher ein wenig Flugschnee vertragen hat, wird der neue das auch aushalten. Kommt halt drauf an, wie oft und wie viel.



Dämmung



Hatten am Wochenende einen Vertreter vom Baustoffhandel da, um unseren Dachboden zu besichtigen.
Er rät uns eher zu Steinwollplatten. Da gibts welche, die doppelt verlegt werden, darauf kommt dann eine Verlegeplatte und schon ist alles begehbar. Er sieht aber ein Problem, da es kein einheitlicher Boden ist. Es sind unterschiedliche Untergründe und verschiedene Höhen.
Weiß jemamd, ob wir bei der Hanfdämmung auch Proleme wegen den Unebenheiten bekommen, oder funktioniert es, da die Hanfmatten weich sind?!
Kann man auch nur eine Dampfbremse und Hanfdämmung drauf machen, wenn man den Dachboden nicht begehen will? Oder nur teilweise?!



Baustoffhändler sind



in der Regel die schlechtesten Ansprechpartner für die Beurteilung von durchzuführenden Bauarbeiten. Sie haben häufig eine produktbezogene Ausbildung.
Für die Beratung an solcher Stelle empfehle ich doch dringend einen unabhängigen Berater. Das sind z.B. Ingenieure, für ihr Vorhaben am besten solche , die sich im Bereich Wärmeschutz im Altbaubereich besonders fortgebildet haben. Wenn diese dann noch Baubiologen sind, werden sie vermutlich bestens und unabhängig beraten. Natürlich muss man dafür ein paar € in die Hand nehmen, aber die werden sich sicherlich bezahlt machen.
(Adressen über www.baubiologie.de, die Ingenieur- und Architektenkammern)

Es gibt natürlich wie immer wirklich löbliche Ausnahmen.



Baubiologen



In dem Baustoffhandel gibt es sogar geschulte Energieberater und Baubiologen. Ich denke nur, daß sie einfach zu wenig Erfahrung haben.
Von den Steinwollplatten doppelt verlegt, sind wir jetzt abgekommen. Wird wohl bei Bodenunebenheiten schwer zu Verlegen sein. Mit Hanfdämmung konnte uns außer der Fa Hock (Thermo Hanf)keiner so richtig weiterhelfen, aber die Fa Hock meint, das der Thermohanf problemlos auf unebenen Boden zu verlegen ist.



Sabine



du hast natürlich recht. Mein Urteil ist natürlich etwas zu pauschal ausgefallen. Trotzdem bleibe ich dabei, dass eine unabhängige Beratung immer Vorteile hat.