Güllegrube auffüllen

21.03.2010



Hallo,
habe im Hof eine alte Güllegrube (ca. 3,50 x 3,50 m und knapp 3m tief). Die Grube hat einen festen (betonierten) Boden und gemauerte+verputzte Wände. Ich würde die Grube gerne zuschütten. Dazu hab ich mir überlegt, einfach Bauschutt zu nehmen (reiße momentan noch eine alten Anbau ab, hauptsächlich Bimsstein+Ziegelsteine) und mit ner Rüttelplatte zu verfestigen, dann bis ca 25 cm unter das zukünftige Bodenniveau Reinsand zum ausgleichen und dann so ca. 20 cm Beton drauf (eventl. mit Armierung). Auf den Beton würd ich dann Poligonalpülatten als Bodenbelag machen.

Funtioniert das so oder setzt sich der Bauschutt noch trotz Rüttelplattenbehandlung? Und wie ist es mit Regenwasser, durch den Beton sollte das ja halbwegs dicht sein?
Gruß





Warum nicht eine Regenwasserzisterne draus machen? Spart die 30 Kubikmeter Füllmasse, und kann ganz nützlich sein. Ich hätte gerne so etwas.



Güllegrube



Hallo


Güllegrube als Regenzisterne? geht nur nach Intensivreinigung, könnte nachfolgend problematisch mit der Hygiene werden.

Verfüllen geht auch mit Bauschutt, allerdings nicht vergessen, in den Boden Löcher einzubringen, sonst steht das Wasser irgendwann unter dem Belag. Wenn mit Bauschutt verfüllen, reicht rütteln nicht. Besser ist es, lagenweise den Schutt einbringen (ob das rechtlich korrekt ist, sei dahingestellt), dann Feinsand oder Erde mit Wasser einschlämmen und dann abrütteln, damit keine Löcher bleiben..., sonst setzt sich derr Plunder über Jahre...


Andreas



[forum 139745]



Das hatte ich schon überlegt aber hab da meine Bedenken, denn die Grube grenzt mit einer Seite an die rückwand eines Nachbargebäudes. Dieses Gebäude liegt jedoch schätzungsweise vom Bodenniveau her 2 m tiefer auf dem Grundstück meines Nachbarn, darin befinden sich Nutzräume.
Ich will natürlich nicht, dass die Wände dort nass werden oder gar dass der Wasserdruck zuviel für die Wand ist und am Schluß noch irgendwas einstürtzt!?

Mal davon abgesehen habe ich auch keinen Garten auf dem Grundstück und brauche daher nicht viel Wasser, eine Zisterne zu bauen würde sich wohl nicht lohnen.

Gruß





Hallo,

könnte auch ein schöner Gartenteich werden.

Grüße aus Schönebeck





wie wäre es damit: Grube verfüllen(mit was auch immer) als obere Schicht Muttererde einbringen und irgend etwas darauf pflanzen (z.B. Rhododendron). Wenn dann da mal etwas nach sackt, kann man es einfach nachfüllen.



Abfall vergraben ?



Hallo,

Bauschutt, wenn er denn nicht recycelt werden soll, ist abfallrechtlich Abfall ! Und denselben einfach zu vergraben kann teuer werden .

Grüße vom Niederrhein





Würde auch eher zu Zisternennutzung raten!

Wenn Sie verfüllen, unbedingt Lagenweise und gut verdichten, habe selbiges etwas grösser hinter mir, auch wenn gut verdichtet wurde, Setzungen sind wohl zu erwarten.



Hallo TYr,



ich würde, weil ich es auch habe, die Grube nicht verfüllen.

Bei mir sammle ich Regenwasser darinnen und gieße damit den Garten und den Rasen. Selbst, wenn die die Zisterne erstmal nicht brauchst, kann sie ja mal nützlich werden. Und bisher scheint ja nix zu deinem Nachbarn durchgedrungen zu sein oder?

Wenn du partout aber das Loch verfüllen willst, dann kannst du auch Bauschutt nehmen. So Sachen wie Asbestplatten sollten natürlich nicht dabei sein. Nicht jeder Bauschutt ist Abfall. Eine schichtweise verfüllung ist dann aber angezeigt. der Boden muss durchlässig sein und mit dem endgültigen Abschluss würde ich warten, bis sich das Ganze wirklich richtig gesetzt hat.

Gruß J. Simon



Güllegrube auffüllen



Hallo,

ich habe die Güllegrube ebenfalls mit Bauschutt verfüllt (allein wegen unserer Kinder war das angebracht) und so manchen Baukübel gespart. Anschließend jedoch mit Holzplanken abgedeckt (ist überdacht, daher O.K.). Wenn mir in ein paar Jahren langweilig sein sollte, kann ich das Ding immer noch bepflastern o.Ä. Bis dahin hat sich der Schutt auch gesetzt.

Viele Grüße aus Roihesse



Danke für die Tipps



Das Problem ist: momentan ist die Grube noch überdacht von einem Anbau, der abgerissen wird, d.h. dann liegt sie unter freiem Himmel und somit kommt Regenwasser rein.
mit einer Seite grenzt die Grube auch an meine Scheune, dort will ich natürlich auch kein feuchtes Erdreich an der Außenwand haben, hatte auch schon überlegt, einen Gartenteich reinzumachen (vorher auffüllen, so dass der Teich dann so ca. 1m tief wäre), hab aber Bedenken, falls der undicht werden sollte.

Irgendwas muß mit dem Loch jedenfalls passieren, Abdecken mit Holz ist wohl auch schlecht, da die Grube tiefer als der Abwasserabfluß liegt und sich durch die Ritzen dann mit der Zeit auch mit Wasser füllen würde.

Gruß



Vorsicht



mit Bauschutt. Wenn Sie später aus irgendwelchen dummen Gründen mal dort schachten müssen, oder seien es Ihre Nachfahren, dann werden Sie fluchen. Ich spreche aus Erfahrung. Füllen Sie einfach Erdaushub ein. Es gibt viele die sowas loshaben wollen. Gut verdichtet am besten mit dem Rammax und ein Jahr gewartet dürfte nichts mehr passieren. Und natürlich darf kein Wasser drinstehen bleiben.





Noch eine Idee ...
Machen Sie einen Lagerkeller draus. Wenn das Ding nicht im Grundwasser steht, sollte da auch kein Wasser reindrücken.
Also befahrare Betonplatte mit Einstiegluke draufbetonieren und das Befüllen sparen.





Naja,

man könnte auch eine Tiefgarage …



Bunker kommen auch wieder in Mode......



Also in unserer Grube stand halbhoch Wasser drin trotz Betondeckel - wir haben sie leergemacht, Loch unten rein und wieder verfüllt - basta.

Wenn Teich, dann müssen da Ufer- und Flachwasserzonen rein, also erstmal mit Aushub modellieren, dann Folie rein - dann is dat Ding auch dicht - gegen die Moskitos hilft das Einbringen von Gelbrandkäfern.....

Da ihr anscheinend keinen Garten habt, finde ich allerdings die Idee von Andreas am interessantesten.

Gruss, Boris



Hauptsache, --



-- der superschlaue Dackel fällt nicht rein.