Hohe Luftfeuchtigkeit- Wand feucht?

03.07.2009



Hallo!

Im Moment ist es ja sehr warm und auch die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Nun habe ich bemerkt, dass ein Teil der Wände (kurz übern Fußboden) an einigen Stellen feucht werden. Das sieht man, weil die Wandfarbe dort etwas dunkler ist. Das Phänomen tritt auch nur in den Sommermonaten verstärkt auf. Ansonsten ist es deutlich weniger oder fast gar nicht und ich bekomme es durch ausreichendes Lüften wieder weg. Nur jetzt ist die Luft ja draußen auch feucht und lüften bringt da nicht soviel. Jedenfalls merke ich nichts davon. Was mag das sein? Ist es schlimm? Und was kann ich dagegen tun?

Unser Haus wurde in den 50 iger Jahren gebaut und hat keinen Keller. Der Fußboden besteht aus Dielen, die unterlüftet sind.

Vielen Dank
Martin



Taupunkt



Hallo,

wenn die unteren Steinreihen Feuchtigkeit ziehen und sie verdunsten, kühlen Sie ab. Und das ist momentan unter dem Taupunkt.
Schlimm ? Wenn Sie damit leben können, nicht.

Grüße



Feuchtigkeit



Hallo Martin,

aus welchem Material besteht denn Deine Wand? Hatte gestern erst eine Besichtigung gehabt wo der Kunde an seinem 10 Jahre alten Haus eine 10 m Horizontalsperre haben wollten. Nun, die war in Ordnung, es war wie bei Ihnen auch Luftfeuchte durch zuviel Lüften. Die Betonwände konnte die Feuchte nicht aufnehmen und haben sich in der Rauhfasertapete schick für den Schimmel gemacht.

Bei Beratungsbedarf schaue ich mir das gern mal an.

Gruß Ralf



helfen kann:



nachts lüften, Fenster bei hoher Luftfeuchte tagsüber zu halten, Ventilator vor die Wand stellen und mehrmals täglich 30 min laufen lassen, dann wird die Wandoberflächentemperatur angehoben und es kann besser abtrocknen.



Feuchtigkeit



Das ist eine ganz normale gemauerte Wand, ich denke mal aus gebrannten Mauersteinen + Zementputz. Schimmeln tut's bei uns noch nicht. Kann es auch sein das sich dabei Salze aus dem Mauerwerk lösen?

Martin



Ventilator vor die Wand?



@Karl Schmitz:
Wie soll man den Ventilator vor die Wand stellen?
1. Luftstrom zur Wand hin
2. Luftstrom von der Wand weg
3. seitlich



Was für eine Farbe auf der Oberfläche?



Von der ausgehend, kann man Hilfestellung geben.
Auf alle Fälle nichts auf die Wand pinseln, das die Wandoberfläche noch dichter macht.
Am einfachsten mit reinem Kalk arbeiten.

Grüsse Thomas



Da es



sich vermutlich um Kondensfeuchte handelt, werden keine Salze aus dem Mauerwerk austreten. Wie schon gesagt, nachts lüften und die kühle Aussenluft gegen die warme und feuchte Innenluft tauschen.
MfG
dasMaurer



Hohe Luftfeuchtigkeit- Wand feucht?



Ich hab mal hinter die Fußleiste geschaut. Da ist sowas weißes, hmmmm kann man schlecht beschreiben. Sieht aus wie kleine Stückchen Watte und man kann es in der Hand zerreiben.
Wie Schimmel sieht mir das nicht aus. Ist geruchslos.





Hallo Martin,

richtiges Lüften sollte zum Erfolg führen. Bei dem weißen Flaum dürfte es sich vermutlich um Salze handeln, sollte man sich aber mal genauer ansehen. Liegt ein Bodenbelag auf den Dielen?

Ein Blick unter die Dielen würde wohl nicht schaden.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Feuchtigkeit.



Auf den Dielen liegt Laminat. Die Dielen lassen sich nur mit großem Aufwand hochnehmen. Die Dielenbretter gehen durchs ganze Zimmer. Das Laminat hat ja nicht die gleiche Richtung wie die Dielen. Ich müßte also das ganze Laminat rausreißen, auch wenn ich nur eine Diele hochnehme.



Anhang



Hallo Martin,

wie es aussieht werden die Details genauer. Die weißen Ausblühungen hinter der Scheuerleiste sind Kalkausblühungen. Die sehen aus -wie beschrieben- wie kleine Wattebausche. Wenn soetwas bemerkt wird ist von Kapillarfeuchte auszugehen die vermutlich horizontal oder vertikal ins Mauerwerk eindringt und winzige Kalkpartikel aus dem Mörtel wäscht. Wird der Kalk (Bindemittel) aus dem Mörtel gewaschen verliert der seine Festigkeit und es besteht irgendwann die Gefahr von Mörtelkompression und Setzrissen. Durch die Feuchtigkeit in den kapillaren wird die Temperatur im Fußleistenbereich gesenkt und es kommt verstärkt in diesem Bereich zu Kondensation. Eine Kapillarwassersperre trocknet den Bereich aus und wird das Problem beheben. Ich empfehle nicht an diesem Problem herumzudocktern sondern es gezielt beseitigen zu lassen. Das ist billiger und Nervenschonender als alles andere.

Gutes gelingen, wie gesagt gehört MVP zu meinem Betreuungsgebiet.

MfG, Ralf



Ein Sommerklassiker



Hallo Martin,

Laminat auf Diele klingt nicht gut. Jetzt rate ich erst recht zu einem Blick darunter. Innerhalb weniger Jahre können sich die Lagerhölzer komplett zersetzen. Nach dem Kauf konnte ich im eigenen Haus die Balken zur Hälfte einfach heraus fegen.

Vermutlich handelt es sich eher um ein Auftreten von Calciumhydroxid / Calciumcarbonat, ausgelöst durch die Wandfeuchte, die – wenn länger feucht – die Salze an die Wandoberfläche transportiert. Ein Sommerklassiker.

Die eben in den Sommermonaten hohe Luftfeuchtigkeit schlägt sich im kühlen Sockelbereich (nicht unterkellert) nieder. Auch ein Zusammenspiel mit nicht abgelüfteter Erdfeuchte unter dem durch das Laminat versiegelten Boden kann mitwirken.
Hier ist eher der einfache Eingriff, als eine aufwendige technische Lösung gefragt. Eine Wand, in der sich augenscheinlich gelöste Salze befinden sollte auch nicht hydrophobiert werden, dass kann zu Schäden führen. Dies wird Ihnen Herr Rupnow gewiss bestätigen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Hier würde ich



den Boden im Randbereich öffen und einen Blick darunter werfen, auch hier könnte sich die Ursache der Feuchtigkeit befinden. Auch ich rate von einer Hydrophobierung ab, da diese nicht zur Beseitigung der Salzbelastung beiträgt. Hier kann mit einfachen diffusionsoffenen Putzen und Farben sehr viel erreicht werden.

Grüsse Thomas



Das kann ich ...



aus Erfahrung bestätigen. Ich hatte ein ganz ähnliches Problem in meiner nicht unterkellerten Küche, mit unterlüfteten Dielen und PVC oben drauf. Im letzten Herbst Tapete und Styropor darunter entfernt, Kalkputz und Kalkfarbe drauf, Dielen vom PVC befreit. Diesen Sommer ist die Wand trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit deutlich trockener, hat kaum mehr Salzausblühungen und keine Spur von Schimmel.

Viel Erfolg



Hydrophobierung



Hallo Herr Kornmayer,

ich glaube das hängt von den Salzen ab. Wenn hygroskopische Salze wie Kaliumcarbonat -durch eine Verkieselungssperre- oder Ammoniumcarbonat -verfaulter Tierurin, z. B. in Stallgebäuden- ins Mauerwerk gelangt ist, sollte dieses nach einer Porofin Horizontalsperre ein paar Tage mit Wasser gespült werden. Das ist natürlich im Wohnbereich schwierig. Aber gerade die hygroskopischen Salze ziehen die Luftfeuchte ins Mauerwerk. Andere Salze liegen wie ein toter Hund in den Kapillaren wenn die kein Wasser haben. Natrium -wie in manchen Silikon-Abdichtungsprodukten enthalten- reagiert mit Feuchtigkeit und der Luftkohlensäure im Mauerwerk zu Natriumcrbonat (Soda) und bildet Kristalle. Wenn diese Kristalle wachsen ist eigentlich klar was weiter geschieht. Ich denke, dass Austrocknen mit eine Hydrophobierung durch Injektion mit einem salzfreiem Hydrophobiermittel ist sogar zwingend notwendig. Vergessen wir nicht das während des Trocknungsprozesses noch viele Salze ausgespült werden. Die Watte allerdings an der Wand von Martin ist in erster Linie Kalk und keine Salze. Was dann Putz oder Farben ausrichten sollen ist mir ehrlichgesagt schleierhaft. Irgendetwas ranschmieren funktioniert hier und woanders nicht!

Solltest Du -Martin- wirklich einen nassen Fußboden haben muss der natürlich abgedichtet werden. Hier gibt es die Möglichkeit auf den Betonboden mit Estrichpappe oder was besser ist mit PlastaPox UH, ein wasserunempfindliches Spezial-Epoxid-Harz einzustreichen und 2 cm frischen Estrich draufzugießen, das gibt eine wasserdichte kraftschlüssige Verbindung, darauf kann man dann sogar Parkett legen.

Du siehst, bei all den Tipps die Du hier bekommst das Bauen sehr komplex sein kann, Du solltest Dir vor Ort eine Beratung leisten.

Bis dann, Ralf



Also



sollte ich sicherheitshalber das ganze Laminat (liegt jetzt 2 Jahre drin) rausreißen? Es sind 2 Zimmer damit ausgelegt. Und dann lieber Teppichboden rein? Das Laminat selbst sieht noch nicht aus, als wenn es feucht geworden ist.
Es ist nur eine Wand die mir Sorgen macht. Bei den anderen habe ich noch nichts gesehen. Könnte da trotzdem Feuchtigkeit drin sein?

@Ralf
Betonfußboden? Da sind doch Dielen drunter. Oder was meinst Du?





Hallo Herr Rupnow,

da liegen wir doch ganz nah beieinander. Der einzige Unterschied in unseren Argumentationen ist lediglich in der Schlussfolgerung aus dem Schadensbild zu finden: Zwingende Hydrophobierung oder nicht.

Ziegelwände, aber auch Natursteinwände und/oder deren Mörtel enthalten oft Salze, die während des Kapillartransportes des Wassers an die Oberfläche geführt werden und dort ausblühen. Wird nun der Kapillartransport durch die Hydrophobierung unterbrochen kristallisieren dies Salze nun im Stein in der Wechselzone von hydrophobierter zu nichthydrophobierter Schicht aus, da das Wasser hier ausdifundiert. Schon bei kleinsten Wasser- und Salzmengen kann dies passieren.
Es kann eine so genannte Schalenbildung stattfinden, eine Abplatzung durch den Kristallisationsdruck der Salze im Steininneren statt. Besonders anfällig sind hier Putze, Tuffe, Sand- aber auch Backsteine.

- Um zuvor beschriebene Schalenbildung zu vermeiden muss also sicher gestellt sein, dass selbst unter extremen Bedingungen (Feuchte und Temperatur) zu keinem Zeitpunkt Wasserdampf im Bauteil kondensieren kann
- Hydrophobierte Flächen ermöglichen ein nun weiteres Eindringen von Sauerstoff in das behandelte Bauteil, was die Carbonatisierung von Beton und die Korrosion der Stahlbewehrungen zur Folge haben kann.
- Spätere Beschädigungen an der hydrophobierten Schicht können Wasser hinter diese führen und zur genannten Schalenbildung – in diesem Falle beispielsweise durch Frostschäden im Außenbereich – führen
- Das Aufbringen einer Hydrophobierung auf einer hinterfeuchteten Wand wird beispielsweise das Problem eines Schimmelbefalls nicht lösen, sondern kann dies sogar noch verstärken. Das Problem liegt hier im Stein, da das nun nicht mehr kapillar abtransportierte Wasser in den hydrophobierten Poren des Steines ausdiffundieren muss. Dieser Prozess nimmt mehr Zeit in Anspruch als ein kapillarer Transport, weshalb es zu einem Feuchtestau an der „Grenze“ zur hydrophobierten Schicht kommen kann. Ein ähnlicher Effekt kann bei einer dichtenden Farbe auf der Außenwand zu tage treten.

Man sollte sich immer vor Augen halten, dass der größte Teil der Feuchtigkeit in einem unbeschädigten Haus mit all seinen Bauteilen – auch den Außenwänden – vom Bewohner ausgeht und nicht vom oft beschuldigten Regenwasser auf den Fassaden oder gar einer „aufsteigenden Feuchte“.
Es will wohl überlegt sein, was man sich in oder an seine Wände injizieren oder auftragen lässt, denn meistens ist der Urzustand nicht so einfach wieder herzustellen. Der Natur sind die Tragödien, die sich in ihr abfinden dann egal.

Ein Hersteller eines Hydrophobierungsproduktes schreibt wahrheitsgemäß in einem Technischen Merkblatt: "Es muss gewährleistet sein, dass Wasser und darin gelöste Schadsalze nicht hinter die hydrophobierte Zone gelangen können."

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Hallo Martin,

am Laminat ist das normalerweise auch nicht zu erkennen. Du schreibst, dass dieses Sommerphänomen normalerweise durch Lüften wieder wegzubekommen ist. Lüfte früh morgens kräftig durch und solange nichts anderes passiert – z. B. Schimmel – besteht da kein direkter Handlungsbedarf. Es sei denn, Du willst jetzt wissen, wie es unter dem Laminat aussieht.
Etwas Kondensfeuchte ist nicht so schlimm, sie dringt meist nicht tief ein und lüftet wieder ab.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Es gibt noch eine Möglichkeit.



Wenn wirklich Salze in den Wänden sind,und damit hygroskopische Feuchte, wäre es vielleicht die beste Lösung diese zu entfernen. Dann können sie auch nicht mehr ausblühen. Wenn die Salze aber in den Wänden bleiben sollen dann bitte wirklich immer gut und richtig Lüften. Dieses Lüften hilft allerdings nicht viel bei der sehr hohen Luftfeuchte der vergangenen Tage.
Wie gesagt, besser wäre vermutlich eine gründliche Entsalzung des Mauerwerkes.
mfG A.Hoppe



@Martin



Was ist denn unter den Dielen?

Aber wie gesagt, lass jemanden vor Ort mal schauen. Ich denke hier im Forum wirst Du mit Deinem Fall nicht weiter kommen. Auf Grund Deiner Ausführungen hat die Feuchte nichts mit den Fußboden zu tun. Kontrolliere doch mal den elektrischen Widerstand im Mauerwerk, ist der unten geringer als oben, ist es wahrscheinlich aus dem Fundamentbereich. Wenn Du was über Feuchtemessungen wissen möchtest rufe diesen Link ab: http://www.porofin.de/POR_INFO4_A4.pdf
Wenn Du eine Laboranalyse haben möchtest steht da auch drin was Du oder ein Fachmann machen muss, dabei kann die Ausgleichsfeuchtemessung Dir sagen ob Du hygroskopische Salze im Mauerwerk hast und der Putz ausgewechselt werden muss.

Viel Erfolg, Ralf.



@Kornmayer



Hallo Herr Kornmayer,

ich abe Ihre Ausführungen gespannt gelesen.

Ich weiß das Sie kein Freund von Hydrophobierungen sind, die Schwarzmalerei ist daher verständlich aber unberechtigt.

Ihre Ausführungen treffen nicht auf Lotupor oder Porfin zu. Gerade Lotupor wirkt gegen die von Ihnen angesprochene Carbonisierung, darüber kann ich Ihnen gern ein Merkblatt zusenden. Wasser kann sich auch nicht hinter der Lotupor- Imprägnierung stauen weil gerade mal der Porendurchmesser, vielleicht 4 % kleiner wird. Lotupor Wirkstoffmoleküle liegen im Pikobereich, sind ca. 100 mal kleiner wie Silikontröpfchen und verstopfen keine einzige Pore. Wasser als Tropfen wir abgewehrt, Dampf durchgelassen( Beispiel: Ziegelwand Telkomgebäude in Bonn). Die Wand erhält ihre natürliche Klimaregelungsaufgabe durch Austrocknung zurück. Erinnern Sie sich bitte an die Thermographie eines Kunden von mir, wie schnell ist die Wand in zwei Monaten abgetrocknet, die durchschnittliche Temperaturdurchleitung von 3 auf 1,4 °C gesunken? Warten wir mal die nächste Kontrollmessung im Herbst ab.

Mit Porofin und Lotupor haben wir nicht nur die Stärkste und dauerhafteste Imprägnierung, sondern auch die dem Baustoff die "Atmungsfähigkeit" zurückgibt.

Meine Kollegen in Russland legen gerade ein Gebäude im Kreml trocken, dadurch sind andere Fachleute aufmerksam auf Porofin geworden. Vier von Ihnen sind nach Nizhniy Nowgorod gefahren wo im letzten Jahr Abdichtungsprobleme mit Porofin gelöst wurden die vorher keiner für Möglich hielt. Sie erinnern sich vielleicht, das Kloster Sergijeva, UNESCO Welterbe. Die Hangmauer in der das Kloster gebaut ist welche zwischen 3,5 m und 1,5 m stark ist wurde an den ersten 50 cm flächig mit Porofin trockengelegt. Die Experten waren fassungslos denn hinter der Porofinsperre herscht ein Wasserdruck von 0,55 m Wassersäule. Wir planen diese Arbeiten demnächst in der Fachpresse zu veröffentlichen, ich informiere Sie gern wenn es soweit ist.

Wenn Sie also die Merkblätter wünschen und ich Ihnen diese noch nicht zugesandt habe geben Sie mir bitte bescheid. Es ist die Lotupor 7.

Mit kollegialen Gruß

Ralf D. Rupnow



Hydrophobierung



Hallo Herr Rupnow,
Sie geben für den Durchmesser der "Wirkstoffmoleküle" an, das sie im Pikometerbereich lägen.
Können Sie mir interessenhalber die ungefähre Größe nennen?
Sind es einige Pikometer oder mehr , z.B. einige Hundert?

Viele Grüße



Gemeinsamkeiten



Herr Rupnow, ich sag es doch, wir sind gar nicht weit auseinander, Sie beschreiben genau das Problem: "Wasser als Tropfen wir abgewehrt, Dampf wird durchgelassen"

Wie bereits beschrieben wird das Problem durch zunächst in der Dampfphase das Bauteil durchdringendes Wasser ausgelöst (Von innen NACH außen). Einmal hier ausgefallen (z.B. durch Taupunktunterschreitung oder bereits vorhandene Feuchtigkeit) kann der Abtransport durch eine hydrophobierte Schicht behindert werden.

Hier kommt es dann zum Feuchtestau, da ebengleiche Feuchte die hydrophobierten Bereiche - wie von Ihnen beschrieben - nur in der Dampfphase verlassen können –
und dieser Abtransport dauert nun einmal länger als ein kapillarer.
In jenem Bereich sammeln sich dann ggf. auch kapillar transportierte Salze an. Diese Salze (nach Trocknung auskristallisiert), oder auch ein Gefrieren der Staunässe können nun zum Abplatzen der Schale führen. Und diese – Ihre und meine - Ausführungen treffen eben genau auf die von Ihnen eingesetzten paraffinischen Kohlenwasserstoffe zu.

Sie schreiben: "Die Wand erhält ihre natürliche Klimaregelungsaufgabe durch Austrocknung zurück." Das lässt mich nun einmal aufatmen, da nun endlich auch aus Ihrer Sicht klargestellt ist, dass Außenwände im Regelfall eben Ihren Wassereintrag hauptsächlich aus der Nutzung im Gebäudeinnerern stammen und nicht wie zuvor geschrieben "daß ca.97% der Innenfeuchte an Gebäudeaussenwänden durch Regenwasser bedingt ist."

Sie sehen, wir rücken immer näher aneinander. Achtung, jetzt noch näher:

Das ich kein Freund von Hydrophobierungen bin ist nicht ganz richtig, nur Zweck und Einsatzort ist Maßgebend! Es gibt Paraffin-Imprägnierungen für Kartons, Textilien, Hölzer, Isolierstoffe, Streichhölzer ... was auch immer, da hat vieles seinen Sinn. Nur immer dann, wenn ein Wechsel des Aggregatzustandes z. B. gasförmig => Flüssig oder umgekehrt stattfindet behindert das Material den Feuchtetransport, was wohl selbst Hersteller von Öljacken irgendwann zum Umdenken gebracht haben wird.

Viel zu viele Hersteller besitzen das alleinseeligmachende Mittel zum dringend benötigten, angstgeschürten Schutz der Gebäude und werben in Weisen wie:
- "Mit XXXXX und XXXXX haben wir nicht nur die Stärkste und dauerhafteste Imprägnierung, sondern auch die dem Baustoff die "Atmungsfähigkeit" zurückgibt. "<= den kennen Sie bestimmt.
- "Weltweit werden viele Gebäude durch XXXXX geschützt. Durch den Einsatz von XXXX können schwerwiegende Probleme vermieden werden..."
- "Eine vorbeugende und wirksame Maßnahme gegen Feuchteschäden ist die Hydrophobierung mit XXXXX. Die Hydrophobierung bietet ..... vorbeugenden Schutz gegen Feuchtigkeit und dadurch ausgelöste Bauschäden."

- ... endlos ...

Es scheint als würden die meisten Menschen in unserem Land in schimmelnden, pilzdurchzogenen, faulenden Baracken hausen.

Schwarzmalerei ist wohl das Gegenteil von Schönfärberei und meine Bedenken gegenüber oft unsinniger Weise ausgeführten Hydrophobierungen ist gewiss - auch in Ihrem Sinne - gerechtfertigt.

Gruß aus Wiesbaden
Christoph Kornmayer



Hochzeit...



Kornmayer / Rupnow ? oder andersrum ?
Wann und wo ?

sollte ein Scherz sein, bitte keine Stafanzeigen.



@Kornmayer



Hallo Herr Kornmayer,

ich denke Sie sind, was die Hydrophobierung angeht, mächtig auf dem Wege des Holzes. Wenn es Diffussion alleine wäre die das Wasser aus der Wand kommen läßt wäre Ihre Meinung sicher richtig, denn die Diffussion macht gerade mal 3 % der Trocknung aus weil die Sogkräfte des Baustoffs sehr stark sind und das Wasser daher nicht ohne weiteres hergibt. Das von Ihnen beschriebene Problem kann ich mir gut bei der Wärmedämmung mit WDVS vorstellen weil die Wände hier nicht vorher getrocknet werden und sozusagen der sehr gute Wärmeleiter Wasser mit eingebaut wird. Man hat vorher die Umgebungsluft beheizt, jetzt heizt man das WDVS System. Daher funktionieren WDVS Systeme auch nicht optimal, weil eben dieses wichtige Detail vergessen wird -daher vorher trocknen mit einer Lotupor Imprägnierung, daher ist hier einiges anders.

Der Schweizer Daniel Bernoulli entdeckte etwa im Jahr 1740 das nach ihm benannte Naturgesetz, demzufolge ensteht in Gasen und Flüssigkeiten mit zunehmender Bewegungsgeschwindigkeit ein zunehmender Unterdruck.
Dieser Effekt Iäßt Flugzeuge fliegen, zerstäubt in Spritzpistolen die Farbe und läßt Wände trocknen. Der Versuch mit einem Wasserglas und Trinkhalm zeigt die Wirkung sehr anschaulich. Das Bernoulli`sche Gesetz gilt selbstverständlich auch für Wasserdampf in den Poren der Gebäude-Außenwände. Der Wasserdampf-Transport durch die poröse Wand von innen nach außen ist also nicht auf die langsam wirkende Diffusion angewiesen, sondern wird durch Windbewegung um das 80 - 130 fache beschleunigt. Sie sehen also das eine Lotupor Imprägnierungen das von Ihnen beschriebene Szenario nicht auslösen kann. Wenn Sie sich an die bereits erwähnte Thermographie erinnern ist dieser Effekt auch klar bewiesen, denn die Ergebnisse waren überwältigend.



@Kornmayer



... bei der Porofin Injektion ist es etwas anders. Hier wird das Wasser durch die abstoßene Wirkung in den Poren erzielt, genauer gesagt durch die Oberflächenspannungsdifferenz zwischen dem Porofinierten Baustoff und Wasser. Es entsteht ein Kapillardruck von 15-20 bar der das Wasser rausdrückt wie auf dem Bild zu sehen. Hier habe ich eine Porofin Flächensperre als Kapillarwassersperre (nicht Druckwassersperre) von innen ausgeführt und dieses Foto ca. 5 Tage später gemacht.

Herr Kornmayer, machen Sie Ihren Frieden mit Porofin und Lotupor.

Mit Gruß, Rupnow



Ach Herr Ruppnow,



ich sehe förmlich das aus den hydrophilen Backsteinen durch Ihre ausgetrockneten "Poren" gesaugte herausspritzende Wasser ...

"Mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit entsteht in Gasen und Flüssigkeiten ein zunehmender Unterdruck" Lesen Sie sich das bitte mal selbst laut vor. Da haben Sie aber ganz schön Glück, dass der alte Bernoulli ganz schön tot ist und Sie nicht besuchen kommt. Man kann einfach nicht alles zu seinem Zwecke hinbiegen, Herr Rupnow. Erneut mein Rat zur Lektüre, um endlich mit grundliegenden Missverständnissen aufzuräumen. Wenn die Bücher nicht im Hause sind beginnen Sie mal mit Herrn Google.

Das Bernoulli´sche Gesetz kurz gefasst: Je größer die Strömungsgeschwindigkeit einer Flüssigkeit oder eines Gases ist, desto kleiner ist der statische Druck. Unter dem statischen Druck versteht man dabei den senkrecht zur Strömung gemessenen Druck. Klingt ähnlich, ist es aber nicht, da von Unterdruck keine Rede sein kann. Im Versuchsaufbau ist nämlich von Wichtigkeit, dass der Umgebungsdruck – auch bei Ihrer Strohhalmerklärung – gleich ist. Der Strohhalm ist allerdings keinesfalls mit der Porenstruktur eines Steines gleichzusetzen, auch fehlt bei Ihrer Erklärung der ausgleichende Umgebungsdruck.
Der von Bernoulli beschriebene Effekt führt übrigens nicht dazu dass Wasser in die Dampfphase geführt wird, sondern höchstens ein Zerstäuben kann herbeigeführt werden, und dies ist allerhöchstens ein Nebeneffekt im angestrebten Druckausgleich zweier Fluide bei hoher Strömungsgeschwindigkeit.
Aber selbst einmal angenommen das jenes nun neu interpretierte Gesetz so funktionieren würde, wie sollte das denn von statten gehen? Ein Stein besteht aus einem porenartigen Gefüge und die Poren sind nicht durch und durch miteinander verbunden.

Beispiel 1: Ich habe eine von Ihnen bis auf ein gewisses Maß hydrophobierte, etwas salzbelastete Wand. Warme, feuchte Luft aus dem Innenraum gerät über einen längeren Zeitraum in die Wand und eines Tages kommt es zum Tauwasserausfall im nicht hydrophobierten Bereich der Wand.
Der kapillare Transport ist durch die Hydrophobierung unterbrochen worden, sodass das Wasser erst in der Dampfphase abtransportiert werden kann.
Bei dieser Problemstellung ist immer wieder folgendes zu beobachten: Der von außen hydrophobierte Bereich bleibt verhältnismäßig trocken und somit selbstverständlich auch etwas wärmer als ein nicht hydrophobierter, gleichartiger Bereich mit eventueller Verdunstungskühle – was die Fehlinterpretation Ihrer IR-Vergleichs-Messung erklären könnte.
Durch dem nun ausgelösten Feuchtestau (Dampfphase unterbrochen) ist immer wieder zu beobachten, dass bei weiterem Feuchteeintrag (zur Erinnerung: von Innen) der Feuchtegehalt der Wand (innen betrachtet) stetig steigt. Sozusagen eine Feuchtebelastung ausgelöst durch eine Hydrophobierung.
Wie gerät denn nun das ausgefallene Wasser wieder in die Dampfphase? Ausschließlich durch Verdunstung (Dampfdruck größer als Partialdruck). Und das geschieht in der Wand hinter der hydrophobierten Lage weitaus langsamer als an der Wandoberfläche, noch zudem die flüssige Phase von Wasser stabiler ist als die Gasphase.

Beispiel 2: Gleiche Wand, gleicher Tauwasserausfall, nur nehmen wir mal an Ihr Gesetz würde funktionieren und das Wasser aus der Wand abtransportiert. Wohin gehen denn nun kapillar an die hydrophobierte Zone transportierte Salze? Ich bitte um Aufklärung.

Letzte Fragen:
- Wie tief dringt das Lotopur in eine verputzte Wandfläche ein?
- Das letzte Bild verstehe ich nicht. Stellt das Wassertropfen an einer mit Porofin behandelten Kellerdecke dar?

Mit kollegialem Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Kornmayer



Hallo Herr Kornmayer,

wir sind immer noch bei fachwerk.de. Oder?

Ich sprach ja schon die Thermographie an, ein "lebendiges" anfassbares und messbares Beispiel, dass Sie eben nicht mit Ihrer Meinung richtig liegen. Die Lotupor- Imprägnierung hat die Trocknung der Klinkerfassade ermöglicht. Die Wärmedämmung des Ziegelmauerwerks ist durch Austrocknung (trotz Rel. Luftfeuchte von 73 - 83 %) entscheident verbessert und dadurch auch Schimmelbildung und eine mögliche ungünstige Taupunktverlagerung verhindert worden. Die Zahlen der Thermographie sind eindeutig und ich bin schon auf die Werte im Herbst gespannt. Wir haben eine mögliche Abstrahlungsreduzierung von 30 - 33 % errechnet. Zwei Monate nach der Lotupor Imprägnierung waren es schon 26 %.

Ich war gestern bei einem Kunden im Wellmitz /Neisemünde, altes Haus mit Bruchsteinkeller. Auf der Wetterseite drang immer sehr viel Wasser ein so das sich überall Schimmel bildete. Ich habe im April dieses Jahr eine Porofin Horizontalsperre im Wohnbereich eingebaut und der Kunde die Lotupor- Imprägnierung selbst auf die Fassade der Wetterseite gebracht. Nun, die Wand ist trocken, sogar der Außen-Eckenbereich ist trocken und es wohnt sogar wieder jemand in der Wohnung.

All unsere theoretischen Diskussionen stehen dem praktischen Nutzen bzw. Erfolg gegenüber und da sehen meine Kollegen, Anwender und ich sehr gut aus.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,

Ralf D. Rupnow

Die Tapete hat der Kunde selbst nach der Anti- Schimmelbehandlung mit Porozid entfernt.



Desaster as usual ...



... ein neues Bild mit zerlöcherter Wand. Wenn ich mir die Bilder im Profil ansehe wächst da ja inzwischen eine schaurige Sammlung.

Gehe ich richtig davon aus, dass Sie meine Fragen:
- "Wohin gehen denn nun kapillar an die hydrophobierte Zone transportierte Salze? "
- und nach der Eindringtiefe des Lotopurs nicht beantworten wollen/können?
- Wie verhält sich eigentlich eine hydrophobierte Fassade, wenn ich in einigen Jahren neue Farbe auftragen will?

Das Bild des "flächenimpregnierten" Kellers interpretiere ich allerdings ganz anders ... Sie sollten mal jemanden beauftragen, der für Sie die Luftfeuchtigkeit misst. Vielleich kommen Sie dort dann auf andere Gedanken. Kapillarer Druck durch ein Oberflächenimprägnieren? Desperat Herr Rupnow, desperat.

Da die richtige Lektüre nicht zur Hand ist empfehle ich Ihnen mal
- Bauforschungsbericht "Langzeitverhalten hydrophobierter Mauerwerksfassaden, Abschlussbericht, L. Franke, H. Bentrup", erhältlich beim Fraunhofer IRB-Verlag für kleines Geld. Hier werden zunehmenden, oft gravienden Schäden nach sogenannten Hydrophobierungen unter die Lupe genommen.
- "Schäden beim Bauen im Bestand", Schrepfer/Pfeifer mit einem Extrakapitel zum "Abplatzung von Ziegelscherben nach Hydrophobierung"
- gerne mehr

Bereits entspannt grüßt aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Kornmayer



Hallo Herr Kornmayer,

verwechseln Sie bitte nicht die Hydrophobierungen.

Lotupor ist eine Oberflächenhydrophobierung die je nach Baustoffporösität ca. 1 cm eindringt.
Wenn Sie die Oberfläche neu Streichen möchten ist es wie bei allen anderen Imprägnierungen kein Problem, der Malermeister muss, wie er es normal immer tut, eine Grundierung aufbringen als Emulgator (Haftvermittler). Denken Sie daran wie z. B. Margarine hergestellt wird, auch hier wird Öl und Wasser per Emulgator zusammengebracht.

Porofin als hochkriechfähiges Imprägnat drückt das Porenwasser inkl. Salze aus den Kapillaren. Solange Wasser als Transporteur vorhanden ist, werden auch Salze ausgespült. Übrigens, Porofin ist anders wie andere Abdichtungsmittel (Verkieselungen, Silikonatprodukte) frei von jeglichen Salzen oder salzabspaltenden Stoffen.

Was den Keller angeht, der war vorher auch genutzt und solche Wasserperlen waren da nie drauf. Die Wasserperlen sind einzig und allein auf die Anwendung von Porofin zurückzuführen. Auch sichtbar weil in den fünf Tagen vom Kunden nicht gelüftet wurde, dass ändert aber nichts an der Wirkung von Porofin.

Was das Fraunhofer Institut angeht habe ich kürzlich eine erstellte Studie des Institus im Auftrag eines Silikonherstellers aus München gelesen. Hier wurde als Ergebnis festgestellt das Imprägnierungen die Wärmedämmung verbessern, nichts von den gemutmaßten Zerstörungen wurde da erwähnt. Da haben Sie wohl mal was falsch verstanden. Ich kann mir nur vorstellen das hier porenverschließende Imprägnierungen wie Verkieselungen gemeint waren und diesen von Ihnen genannten Effekt haben. Also schauen Sie noch mal nach in Ihren Aufzeichnungen was da diese Zerstörungen ausgelöst haben soll.

Entspannt ins Wochenende

Mit Gruß ohne Bild





"Wohin gehen denn nun kapillar an die hydrophobierte Zone transportierte Salze? "



@Kornmayer



... die gehen dahin wo die immer hingehen, an die Oberfläche. Bei Sanierputzen setzen die sich natürlich in den Poren des Putzes ab. Also alles wie gehabt.

MfG



Hydrophobierung



Hallo Herr Rupnow,
Sie haben doch sicher Foto in Ihren Erfolgsdokumentationen, auf denen man diese Ablagerungen ausgeschwemmter und auskristallisierer Salze auf der Wandoberfläche sehen kann.
Sie wissen ja, ein Foto sagt mehr als tausend Worte!
Übrigens, leider haben Sie auf meine Anfrage hinsichtlich der Größe der "Wirkstoffmoleküle" nicht geantwortet. Schade, wenn Sie schon nicht verraten wollen, ob und was da als Wirkstoff gelöst ist, dann hätten Sie wenigstens die Molekülgröße des Wirkstoffes, also dieses ominösen Kunstharzes bzw. Polymers nennen können, immerhin definieren Sie die Größe im Pikometerbereich, also wissen Sie zumindest die ungefähre Größe, oder etwa nicht? Sind es nun um 10, 100 oder 1000 Pikometer?

Viele Grüße



Salze durch die hydrophobierte Schicht an die Oberfläche?



Verehrter Herr Rupnow,

"die gehen dahin wo die immer hingehen, an die Oberfläche. ..."
Das heißt jetzt, die Feuchtigkeit kann doch kapillar durch Ihre hydrophobierten Poren transportiert werden? Anders käme ja das Salz nicht an die Oberfläche. Dann wäre wohl die Hydrophobierung bestenfalls für die Katz. Da haben Sie entweder irgendwie etwas im Prospekt missverstanden oder aber die Problematik ist Ihnen bewusst und muss nun lapidar dargestellt werden.

Aber ich glaube ja, dass Ihr Produkt hydrophobiert. Einerseits wird also der erste Zentimeter hinter dem sich nach der Oberflächen-Hydrophobierung die gelösten Salze sammeln können trocken, zum anderen wird ein Staudruck hierdurch erzeugt. ("Es entsteht ein Kapillardruck von 15-20 bar der das Wasser rausdrückt wie auf dem Bild zu sehen. Hier habe ich eine Porofin Flächensperre als Kapillarwassersperre (nicht Druckwassersperre) von innen ausgeführt...")
Möglicherweise haben Sie den Widerspruch hier noch nicht erfasst? Das Denken, der Drang nach der Erkenntnis, nach dem Lösen von Rätseln, das darf nie ein Ende haben.

Noch mal zu Hydrophobierungen: Mit nur wenigen Ausnahmen erklären die Vertreiber, ausführenden Unternehmen und auch Hersteller meist das einzig funktionierende Produkt an der Hand zu haben. Mitunter werden sogar alle anderen Mitbewerber und Verfahren disqualifiziert und dies ohne Kenntnis über den Stand der Forschung mit verschiedenen Produkten an Denkmälern, gar Zulassungen und von der darüber vergessenen Sinnhaftigkeit eines generellen Einsatzes einer Hydrophobierung ganz zu schweigen.

Hydrophobe Stoffe sind bis auf wenige Ausnahmen nicht in Wasser löslich. Sie sind fast alle lipophil, also gut löslich in Ölen und Fetten. Hierzu zählt natürlich auch das hier sooft erwähnte Paraffin. Wie von Herrn Rupnow oft beteuert, wird natürlich nicht nur das Paraffin, sondern auch ein geheimer, darin gelöster Wirkstoff mit in oder an die Wände gebracht. Der Wirkstoff ist nicht auf den gelieferten Datenblättern deklariert. Es bestehen als gerechte Zweifel, ob irgendein Wirkstoff überhaupt enthalten ist – Aufklären wäre hier besser als Verbergen.
Andere Hersteller sind da etwas offener in der Deklaration und nachdem man sich einen kleinen Überblick verschafft hat bleiben nur noch ein paar sinnvoll einsetzbare Stoffe übrig und diese sind in den Gruppen der polymeren Siloxane (oligomere Alkytrialkoxysilane), Silane (monomere Alkyltrialkoxysilane) bzw. Silikonate zuzuordnen. Auch Mischungen sind zu finden. In einer dieser Gruppen dürfte sich auch das Geheim-Polymer befinden.

Die Eindringtiefe eines Hydrophobierungsmittels ist direkt von der Wirkstoffkonzentration abhängig. Bei geringer Konzentration sind die Mittel nicht in der Lage die Poren und Kapillaren vollständig zu belegen.
Ein Baustoff mit geringer Saugfähigkeit - z. B. Beton - benötigt eine höhere Konzentration an Wirkstoffen als ein stark saugfähiges Material - z. B. Ziegel. Silane und Siloxane habe Vor- und Nachteile, weshalb oft mit Gemischen aus beiden Gruppen gearbeitet wird. Am Anfang steht aber immer eine genaue Untersuchung des zu behandelnden Materials um die Wirkstoffkonzentration festzulegen.
Ein Produkt für alle Materialien anzubieten erscheint mir da recht verwegen. Gerne wüsste ich welche Denkmäler denn mit dem Porofin in Absprache mit den Denkmalschutzbehörden behandelt wurden => In Deutschland.

Bereits vor 10 Jahren ist es übrigens gelungen Siloxan-Silan-Gemische wasserverdünnbar herzustellen auch werden wegen der Problematik der Schalenbildung durch Salze bzw. Karbonatisierung inzwischen wieder alte Rezepte mit Ölrezepturen ausprobiert – aber das nur so am Rande.

Kollegialen Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Verehrter Herr Rupnow,

Und nun noch mal kurz zur gezeigten Porofin-Flächenbehandlung im Keller (Forum 120449). Ich denke Ihr Interpretationsansatz unterscheidet sich gravierend von meinem:

Ein feuchter Keller wurde mit Porofin flächenbehandelt. Die Eindringtiefe ist - wie von Ihnen beschrieben - gering und mit kapillaren Kräften (bis zu 20 bar (das 10-fache meines Mountain-Bikes)), die das Wasser aus den Wänden ziehen/drücken wird wohl nicht zu rechnen sein. Wo sollten die auch herkommen?

Mir stellt sich der von Ihnen "behandelte" Keller ganz anders dar. Die Feuchte im Keller war mit ziemlicher Sicherheit Feuchte aus Kondensation.
Die Oberflächen sind nun hydrophobiert und die Tropfen aus der noch immer vorhandenen hohen Luftfeuchtigkeit sammeln sich nun an der wasserabweisenden Oberfläche und tropfen irgendwann auf den Boden, wo sie nicht mehr so einfach abgeführt werden können. Das Krankheits-Symptom "Feuchte Wand" wurde also mehr oder weniger zufriedenstellend gelöst, nur der Patient "Keller" wird das Feuchtigkeitsproblem einfach an einen anderen Ort (z. B. Fußboden) verlagern.

Der Kellerbesitzer muss nun voraussichtlich noch viel mehr auf sein Lüftungsverhalten achten als zuvor, da nun ggf. auftretende Kondensfeuchte an weit weniger Fläche auskondensieren muss als zuvor. Das hätte er vor der Maßnahme einfacher und preiswerter (gar umsonst) haben können.

Gruß aus dem sonnigen Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

P.S.: Wenn sich der Sachverhalt tatsächlich so darlegen würde und es wäre mein Keller, so würde das ausführende Unternehmen gewiss bereits den Namen meines Anwaltes kennen.



Hydrophobieren einer Salzbelasteten Wand?!!



Ja dass.
Eine salzbelastete Wand mit einer Hydrophobierung zu versehen ist eine ganz hervorragende Idee:-o)
Auf diese Art wird der Kristallisationshorizont in die Wand verschoben!
Was dann kommt ist wohl jedem klar, Schalenbildung, Absprengung, Bauschäden!

Grüße



@Kornmayer



Hallo Herr Kornmayer,

ich bedaure feststellen zu müssen das Sie meine Texte nicht richtig lesen. Sie verwechseln hier die beiden Hydrophobierflüssigkeiten Porofin mit hoher Eigenkriechfähigkeit von 40-50 cm im nassen Mauerwerk und Lotupor zur Oberflächenimprägnierung mit geringer Eindringtiefe. Nur so kommen wohl Ihre falschen Deutungen zu stande. Lesen Sie noch mal genau, dann werden Sie feststellen wo Sie falsch liegen.

Zur Carbonisierung ein kleiner Auszug aus Lotupor 7:
Präventivmaßnahmen müssen in zwei Kategorien unterteilt werden:
1. Normalbeanspruchung durch Bewitterung und
2. Schwerbelastung, z.B. wenn Sichtbetonflächen dem direkten Auswurf niedriger Abgaskamine ausgesetzt
sind.
Sofern eine normale Beanspruchung vorliegt, bietet eine tiefeindringende hydrophobierende Imprägnierung wie
Lotupor eine geeignete Steuerungsmöglichkeit gegen die Neutralisationsreaktion. usw.

Bitte lesen Sie das Merkblatt.

Mit Gruß, Ralf.

PS: Herr Schröters, wasserverdickende Maßnahmen im Mauerwerk wie Verkieselung oder Vergelung führen zu den von Herrn Kornmayer genannten Problemen. Als Spezialist dieser Methode müssten Sie das ja eigentlich wissen.



Auf dem Bodennebel-Holzweg.



Verehrter Herr Rupnow,

ich vermute Sie erneut auf dem langen und abgeschieden Holzweg. Hier hat niemand von Kaminen oder ähnlichem gesprochen und es erscheint erneut als ein Ablenkungsmanöver wie das Bernoullische gesetz oder die anderen, um von den durch Zauberhand auf den Wandoberflächen erscheinenden Salzen und anderen Fehlfunktionen abzulenken. Das alte Fragen-ignorieren-und-Bodennebelverteilspiel also.

In Ihren technischen Merkblättern ist die Trägersubstanz benannt und eben diese bestimmt die Eindringtiefe und nicht die nanooderirgendwas großen Wirkstoffpartikel - die können das nämlich nicht beeinflussen. Ihr Produkt mag sich durch den Geheimwirkstoff von anderen Herstellern unterscheiden, nicht aber in der Art des Eindringens in das Mauerwerk. Das funktioniert bei anderen Produkten genauso.

Neben der ansonsten immer wieder empfohlenen Lektüre empfehle ich Ihnen ausnahmsweise die Lektüre Ihrer eigenen Hausprospekte und Merkblätter.

Lesen => Verstehen => Reflektieren => Umsetzen ... nicht oft erreicht, aber wenn hilft das meist!

Kollegiale Grüße aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Feuchter Keller



Ich ergänze noch ein wenig mit einem Beispiel:
Sie verkünden großspurig, das die angeblichen Wirkstoffmoleküle im Pikometerbereich liegen.
Die Nachfragen von mir, wie groß denn nun genau negieren Sie einfach.
Dazu von mir ein wenig Nachhilfe über die Größe der wichtigsten Molekülgruppen, aus denen Polymere bestehen:

Molekülgruppen Größe in Pikometer

H-C 109 pm
O-H 98 pm
C-O 143 pm
C-C 154 pm

Schon die Größe Ihres Lösungsmittels liegt weit über dem Pikometerbereich. Ein polymerer Wirkstoff (Im Wort Polymer steckt der Begriff -poly- das heißt viel, lieber Herr Rupnow)liegt größenmäßig im Nanobereich und noch darüber.
Nur soviel zu Ihrer unnachahmlichen Art, so zu tun als würden Sie etwas von dem verstehen was Sie von sich geben.

Viele Grüße



@Böttcher



... die Diskussionen der Vergangenheit mit Ihnen waren so fruchtlos das ich Sie eben nur ignorieren möchte. Sein Sie bitte nicht wieder so böse, aber ich möchte nicht mit Ihnen in irgendeinen Kontakt treten. Es ist in der Vergangenheit alles geschrieben worden, ich schreibe es dreimal, viermal und immer weiter die gleichen Fragen. Sorry, das hier bei Fachwerk mache ich kostenlos, in meiner Arbeitszeit muss ich wie jeder andere auch Geld verdienen in dem ich meinen Kunden das gebe was Sie wollen -Ihre Probleme zu lösen. Ich musste noch nie in Gewährleistung gehen, Sie auch? Aber das interessiert mich auch nicht.

Leben Sie wohl.



@Kornmayer



... der Weg des Holzes kann auch ein schöner sein.

Spass bei Seite, ich respektiere Ihre Ablehnung der Hydrophobie, Sie berauben sich allerdings einiger Bautechnischen Errungenschaften.

Die Hydrophobie bedeutet allerdings nicht das Poren verschlossen werden müssen oder es zu Salzkonzentrationen im Steingut kommt. Ich habe Ihnen das im genügenden Maße erläutert, leider verstehen Sie wie auch andere wenige Bauexperten die Hydrophobie immer noch nicht.

Die Erfolge mit unseren Systemen sind unverkennbar und werden oft auch von unseren Kunden z. B. per Thermographie kontrolliert und die Wirksamkeit auch bestätigt. Das Sie das nicht war haben wollen ist nun wirklich nicht mein Problem. Ich habe Ihnen wunschgemäß einige Unterlagen zugesandt, Sie hätten die mal lesen sollen.

Es ist wieder Wochenende, ein schönes wünsche ich Ihnen aus Berlin



Feuchter Keller



Ja, lieber Herr Rupnow,
Fragen ignorieren und Bodennebelverteilspiel.
Ich ergänze noch mit -Andere beleidigen und sich selber hochloben-.
Was zu beweisen war.



So viel Fachkompetenz



und was soll der arme Fragesteller nun tun??????

Vor lauter Fachgesimpel habt Ihr vergessen, was der Fragesteller nun tun soll.

@Martin es wurde nun viel gesnackt, aber das was der Kornmayer sagt klingt interessant und plausibel, vorallem ohne Chemie, also melde dich doch einfach bei Ihm.

Gruss Hein



Feuchtigkeit



@ Hein
ja aus den letzten Beiträgen habe ich tatsächlich wenig verstanden.

Bei mir hat sich inzwischen ein Fachmann die Sache angesehen. Durch verschiedene Messungen hat er festgestellt, daß nicht nur die Oberfläche der Wand, sondern die ganze Wand so bis ca 50 bis 100cm OKF feucht ist. Auch die restlichen Wände im Haus sind mehr oder weniger feucht. Dort sieht man es aber nicht so deutlich bzw gar nicht.
Die horizontale Sperre ist wohl defekt bzw nicht mehr vorhanden. Die Schlimmste Wand wird nun demnächst trocken gelegt.

Gruß
Martin





Da hat wohl ein Verkäufer zugeschlagen.
Wenn bei den anderen Wänden im Haus nichts zu sehen ist, spricht das gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Ich nehme an, das der „Kollege“ der die Messung gemacht hat auch die Trockenlegung durchführt.

Wasser & Salz
Gott erhalt`s.



Feuchtigkeit



wie auch immer, es wird ja nur die Wand behandelt, wo was zu sehen ist. ich kann mir schon vorstellen, daß die anderen Wände mehr oder weniger betroffen sind. Bei den Messungen war ich ja dabei. Im SZ hatten wir ja im letzten Winter mit Schimmel zu kämpfen. (im unteren Bereich einer Wand)
Kann man sich eigentlich auch solche speziellen Feuchtigkeitsmessgeräte irgendwo kaufen?

Gruß
Martin



Feuchte Wand



Ja es gibt Feuchtemessgeräte zu kaufen, für einen Laien sind sie praktisch unbrauchbar.
Zu einer seriösen Messung kommt man nur durch Darrtrocknung von Proben im Labor mit anschließender Salzanalyse oder hilfsweise mit einem CM- Gerät vor Ort.
Elektronische Messgeräte die Sie meinen, können dann zur Ergänzung und Erweiterung der Messungen im Labor verwandt werden.
Sie zeigen nur Tendenzen (mehr oder weniger feucht) auf, können aber keine absoluten und zuverlässigen Werte liefern.
Außerdem bewegen Sie sich damit nur auf der Wandoberfläche. Um eine einigermaßen aussagefähige Wertung vornehmen zu können, müssen Sie ein Messraster nach der Höhe und nach der Wandtiefe setzen, um ein waagerechtes und senkrechtes Feuchteprofil zu erhalten. Wer ab und zu mal sein Gerät an die Wand hält, damit es piept und die roten Dioden flackern, will damit nur Kunden beeindrucken.

Viele Grüße



Interessant wäre zu



erfahren, was Ihr Fachmann tun will?
Um welche Hausseite handelt es sich Nordwand?

Gruss Hein



Es ist



nicht die Nordwand, sondern die Ostwand. Der Fachmann war auch schon hier und hat in die Wand in zwei Reihen einige Löcher gebohrt. Dort wurde mit etwas Druck eine Flüssigkeit reingespritzt.



Feuchte Wand



Interessant wäre es zu erfahren was Ihnen diese Behandlung gekostet hat und ob Sie eine Wirkung feststellen können.

Viele Grüße





Irreversibel





"Dort wurde mit etwas Druck eine Flüssigkeit reingespritzt"

War es ein trockener Wein?
Wieviel?



Was für eine Flüssigkeit?



Vermutlich Chemie, was soll das nun laut Ihrem Fachmann bringen? deswegen ist die Oberflächentemparatur an diesen Stellen nicht viel höher um den Taupunkt zu vermeiden.
Aber nun ist es schon passiert rückgänig machen geht nich mehr.

Grüsse Hein



Bei der



Injektionsflüssigkeit handelt es sich um ein Silikon-Mikroemulsions-Konzentrat (kurz SMK). Im Internet habe ich schon einiges auf verschiedenen Seiten darüber gelesen. So wie es da stand, soll es funktionieren.
Nun muß die Wand erstmal trocknen. Im nächsten Jahr wird nochmal die Feuchtigkeit gemessen.

Gruß
Martin



Feuchte Wand



Hallo Nomax,
auch wenn ich mich bei Ihnen mit diesem Beitrag unbeliebt mache:
Ich glaube nicht, das Sie mit dieser Maßnahme den Kondensatausfall auf der Wand in den Griff kriegen werden.
Diese Erscheinungen können sich im Gegenteil noch verstärken.
Die Injektion hilft weder bei Kondenswasser noch bei hygrischer Feuchte, sie kann nur kapillare Feuchte begrenzen.
Zum Schluß noch ein Tipp:
Sie können jea ein Feuchteprofil der Wand von einem anderen, unabhängigen SV machen lassen und ihm danach die Ergebnisse der ersten Messung zeigen.
Allerdings wird das nichts mehr ändern.
Höchstens Ihre Laune.

Viele Grüße





Nicht vermutlich sondern mit Sicherheit Chemie.
Silikon Mikroemulsion ist durchaus ein adäquates Mittel gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Allerdings ist diese Emulsion nicht uneingeschränkt bei Salzbelastungen anwendbar. Jeder Fachmann der so etwas empfiehlt muss vorher eine Salzanalyse machen oder gleich auf ein anderes Injektionsmittel z.B. PU Harze umschwenken.
Ich habe allerdings meine Zweifel das aufsteigende Feuchtigkeit hier das Problem ist.
Gegen Kondensfeuchte hilft das ausgesuchte Verfahren nicht.

Irreversibel hin oder her, dem Bauherr, der massive Probleme mit aufsteigender Feuchtigkeit hat ist es scheiß egal ob die Injektion reversibel ist oder nicht.
Im Übrigen geht ein Mauerwerksaustausch immer und wird auch noch häufig angewandt.



Vorsicht "Experten"!!!!!



Hallo Martin,

ich habe mich einige Zeit zurückgehalten weil es hier oft nichts bringt Vorschläge zu machen.

Das vernümpftigste was ich hier gelesen habe ist das die Darr- Methode die genauste Feuchtemessung ist und Widerstandsmessgeräte nur Tendenzen vermitteln. Das ist allerdings nichts besonderes. Wenn Ihnen dieses Thema interessiert lesen Sie unser Merkblatt dazu:

http://www.porofin.de/POR_INFO4_A4.pdf

Microemulsion glänzt in der Tat mit mangelnder und kurzlebiger Wirksamkeit. Ich habe kürzlich ein Gebäude saniert was vor 10 Jahren damit behandelt worden ist, beim bohren kam nur Schlamm und Bohrwürste aus dem Bohrloch. Daher hat sich der planende Architekt für Porofin als Horizontalsperre entschieden. Schauen Sie mal was der Hersteller für eine Wirksamkeitsgarantie gibt? Die Herstellergarantie ist ein gutes Indiz weil da die Fachleute sitzen und wissen sollten, was Ihre Produkte für eine Garantie verdienen. Verarbeiter Garantien sind dagegen gute und oft dumme Marketing- Fakes.

Eine Horizontalsperre einzubauen ist nach Ihren Ausführungen allerding erstmal die richtige Maßnahme gewesen, der Kollege hat erst mal das möglichst richtige analysiert und die richtige Maßnahme getroffen. Jetzt heißt es abwarten und bei kühler, wasserarmer Luft für Querdurchlüftung zu sorgen.

Viel Erfolg



Vorsicht "Experten"!!!!!



Genau Herr Rupnow

„Eine Horizontalsperre einzubauen ist nach Ihren Ausführungen allerding erstmal die richtige Maßnahme gewesen, der Kollege hat erst mal das möglichst richtige analysiert und die richtige Maßnahme getroffen.“

Wie Sie auf diese Aussage aus der Ferne kommen erschließt sich mir nicht, wohl aber das diese nicht von einem Experten kommt.


„Die Herstellergarantie ist ein gutes Indiz weil da die Fachleute sitzen und wissen sollten, was Ihre Produkte für eine Garantie verdienen.“
Der Hersteller dient sich nur selbst.

Sollte wohl besser heißen: weil die Leute da sitzen wo Sie für die Justiz nicht zu greifen sind.

Porofin ist eines der schlechtesten Beispiele was Transparenz betrifft.

Denn:
Keine bauaufsichtliche Zulassung
Keine Deklaration der Lösungsmittel
Keine Qualifizierten Fachfirmen die es verarbeiten, lediglich Vertreter die es vermarkten und das am liebsten an Selbstverarbeiter. Selbst auf dem „Fachmarkt“ EBAY
Garantie bis zur Gartenpforte.

Kompetenz sieht anders aus.



bibber bibber



Mister Anonym,

was für einen Unsinn geben Sie hier von sich.

Das Lösemittel ist von der ISEGA in Aschaffenburg deklariert und für unbedenklich in Lebensmittelverpackungs- Qualität klassifiziert worden. Abzurufen unter der Registrierung: 27406 U 09.

Porofin wird von qualfizierten Firmen und von handwerklich begabten Selbstanwendern, die eine Bohrmaschine bedienen können, verarbeitet. Wir machen auch Schulungen im Werk, vielleicht melden Sie sich mal an um aus dem Tal der Dunkelheit ins Licht zu treten.

Hersteller- Garantie 20 Jahre, Erstentwicklung hält bereits seit 1967.
Verarbeiter Gewährleistung nach BGB oder VOB, dass sollten Sie doch wissen.

Bauamtliche Zulassung, wo haben Sie denn den Schwachsinn her, diese gibt es nicht für Injektionsstoffe zur Mauerwerkstrockenlegung.

Na Ja, von nichts eine Ahnung und zu allem eine Meinung, dass Sie da nicht der einzige hier sind zeigt das hier zwei Mitglieder den Unsinn auch nocht gut finden. Verschonen Sie die ernsthaften Mitglieder mit Ihren unqualifizierten Schnick Schnack. Ich schließe mich ansonsten der Meinung von Udo Mühle in Ihrem Profil an.

Kompetenz wird nicht von Ihnen deklariert sondern von unseren zufriedenen Kunden, siehe Porofin Gästebuch.

Was das Verkaufen angeht, hätte Honecker den Kommunismus in ganz Deutschland eingeführt könnten wir unsere Produkte auch kostenlos abgeben. Nun haben wir Kapitalismus und da müssen Sie halt dafür bezahlen. Ist ja bald Bundestagwahl, gehn Sie ja hin und machen Ihr Kreuz.





„Kompetenz wird nicht von Ihnen deklariert sondern von unseren zufriedenen Kunden, siehe Porofin Gästebuch.“

Ihr Gästebuch ist ein Witz.


Super Herr Rupnow, Ihre „Kunden“? hatten vor der angeblichen Anwendung des Mittel oft so große Skepsis, das diese unter hinzuziehen des halbwegs gesunden Menschenverstand nie Ihre Kunden hätten werden können.
Einträge von Fachfirmen hab ich keine gefunden.

„hätte Honecker den Kommunismus in ganz Deutschland eingeführt …“

Ja, ja, Herr Rupnow Bautenschutz 6, Geschichte 6, Benehmen 6

Googeln Sie mal. Wer, wann, was eingeführt hat.

PS.

vielleicht sollten Sie der Tage mal aus der prallen Sonne treten.



Lümmelhaft



Mister Anonym (zahn der zeit),

wenn man was zu verbergen hat oder keine klaren Aussagen zu bieten hat macht man halt auf unerkannt.

Ich habe wenigstens Erfolg bei der Arbeit und kann diesen vorzeigen. Was können Sie als dumm herumzulammentieren?

Auf Ihren Schwachsinn sollten man eigentlich nicht reagieren.

Ohne Gruß





„Ich habe wenigstens Erfolg bei der Arbeit und kann diesen vorzeigen.“

Dann zeigen Sie mal, aber bitte nicht Ihr lächerliches Gästebuch.

Ps.
Ich habe Sie nicht gezwungen auf meinen Beitrag zu reagieren, dass, und wie Sie es tun zeigt allerdings Ihre geballte Inkompetenz.



Kein Neid ...



... Herr Preil oder wie möchten Sie angesprochen werden?

Ich muss Ihnen nichts beweisen, in unser Gästebuch schreiben die Kunden Ihre freie Meinung rein.

Sie dürfen aber Ihre eigenen Erfahrungen machen und kommentieren.

Ich würde mich freuen zu lesen was Sie für kompetente Stärken hier im Forum mitbringen. Bis jetzt habe ich nichts von Ihnen gesehen oder gelesen. Es ist leicht aus der Anymität den großkotzigen Besserwisser raushängen zu lassen.





„Sie dürfen aber Ihre eigenen Erfahrungen machen und kommentieren“

das mach ich auch, meine Erfahrung mit Ihnen ist, dass sie sich des Geldes wegen für eine äußerst dubiose Firma und dessen Produkte prostituieren.

Das können Sie ja machen, ich aber hasse Zuhälter, und das äußere ich hier auch, ist ja schließlich ein freies Land.

Nun schreiben Sie mal weiter an Ihrer Firmenerfolgsgeschichte.



Interessantes zum Thema Infektion



kann mann im Forum 123524 lesen.



zahn der zeit



Punkt 1) Behaupten Sie die Hydro Chemie ist eine dubiose Firma ...

Punkt 2) ...für die ich mich prostituiere?

Punkt 3) Behaupten Sie ich wäre ein Zuhälter?

Ich bitte um eine klare Antwort, Ihr letzter Eintrag erweckte diese Unterstellungen. Aber bitte keine ausflüchte, klare Antworten.



reicht das ?



Grüner Schimmel im Gewölbekeller nach Parraffininjektion EG



---Forenreferenz-----------
Grüner Schimmel im Gewölbekeller nach Parraffininjektion EG -
Guten Morgen,

wir haben im Februar im Bereich des Ergeschosses unseres in 2006 erworbenen Hauses eine Parraffin Injektion der Firma Isotec machen lassen. Hintergrund war, das in der Einliegerwohnung, die im Erdgeschoss liegt, bei geheizten Räumen eine Kältebrücke an den Aussenwänden entstand und sich dort Feuchte Wände bildeten. Dieser Fehler ist nun behoben.
Die Arbeiten an der Aussenwand ( Löcher gebohrt, Mauerwerk aufgeheizt, Parraffin Injeziert, Löcher wieder verputzt) wurden Ende Februar abgeschlossen.
Direkt unter der Wohnung liegt unser Gewölbekeller. Er hat einen Lehmboden und war seit Bezug des Hauses Ende 2006 mit einigen Kartons gefüllt. Diese waren zwar feucht, haben aber nie geschimmelt.
Gelüftet wird durch drei Lüftungsschächte mit Gittern davor, im Winter offen, im Sommer zu, so hat uns das der Architekt erklärt.
Nun waren wir einige Zeit nicht im Keller und haben vor wenigen Wochen einen Schock bekommen, als wir zum Sperrmüll den Keller räumen wollten fanden wir genau an den Stellen, wo das Parraffin aus der Wand auf den Lehmboden floß grünen Schimmel. Die Laboruntersuchung der Firma Isotec ergab, das es ( wie durch einen Zufall) natürlich nichts mit dem Parraffin zu tun haben kann, aber der Schimmel ist stark gesundheitsgefährdent.
Meine Frage an Euch:
Wie verfahren wir für die Zukunft nun richtig ?? Der Schimmel muss weg, soviel ist sicher, hier verhandele ich derzeit mit der Firma bzgl. der Entsorgung. Aber wie kann ich sowas in Zukunft vermeiden ?
Habe schon gelesen, das man den Boden mit Kies auskleiden kann, verbessert das das ganze Klima im Keller oder hat das keine Wirkung ?

Ich bin hier wirklich überfragt und suche HILFE!

Danke im Voraus.... mehr ...
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Hallo Peter,

da das Zeug nicht Gesundheitsgefährdend sein soll könnte man es vermutlich aufessen ... aber Spaß beiseite. In den Sommermonaten stoße ich immer wieder auf "schleierbehandelte" Wände die bereits ab dem zweiten bis dritten Jahr nach der Behandlung eine deutliche Schimmelneigung aufweisen.

Wenn es schimmelt müssen die Ursachen ergründet werden, bzw. die Zusammenhänge zwischen vorhandener Feuchtigkeit und den behandelten Bauteilen klargestellt werden. Klar ist, wenn weiter Feuchtigkeit vorhanden ist und es von der Decke tropft oder sich an kälteren Bauteilen niederschlägt, dass es mit der absperrenden Behandlung nicht weit her ist, oder diese sogar kontraproduktiv wirkt.
Etwas weiter oben gibt es einen Beitrag vom 09.07.09, der ein Bild von einer behandelten Kellerdecke zeigt, an der sich Kondenswasser niederschlägt.

Eine einfache Oberflächenbehandlung zur Schimmelentfernung reicht gewöhnlich nicht aus und manchmal muss der Bohrhammer ran ...
Das Einbringen von Kies wird allerhöchstens kurzfristig etwas bringen. Weshalb ausgerechnet der paraffingetränkte Bereich im Lehmboden schimmelt lässt sich wohl nur vermuten und vor Ort ergründen. Stell doch mal ein Foto von dem Paraffin-Schimmelbereich ein.

- Ist der Keller lüftbar?
- Wo steht das Haus?

- Ein Bericht über die Wirksamkeit der Injektage würde mich nach dem kommenden Winter interessieren.

Gruß aus Wiesbaden
Christoph Kornmayer



Antwort



3x ja