Steinplattenboden mit aufsteigender Feuchtigkeit

23.10.2008



Guten Tag,
Der Altbau ohne Keller steht direkt an einem Bach (Niveau ca. 1,5 m tiefer, an der Aussenwand). Die Steinplatten eines Raumes des Erdgeschosses haben Feuchte Flecken (Durchmesser bis 1m). Bis vor einigen Jahren wurde der Raum mit einer Grösse von 10m Länge x 5m Breite und 4m Höhe als Teil einer Schreinerei genutzt. Damals war nie was von Feuchtigkeit am Boden zu sehen/spüren. Nun steht der Raum leer, Heizung ist ausgeschaltet (Fenster waren während der warmen Jahreszeit offen) und es zeigen sich feuchte Flecken.
auf den Steinplatten. Vor einiger Zeit wurde auf der Bach-gegenüberliegenden Seite des Hauses die Strasse (ebenfalls direkt am Gebäude) frisch geteert und Pflastersteine entlang der Mauer gelegt. Der Bauinspektor der Gemeinde lehnt jede Haftung aufgrund der Strassensanierung ab. Wir haben den Boden der ehemaligen Werkstatt punktuell aufgerissen und durch Bauschutt in die Tiefe gegraben - alles trocken. Nachdem der Boden wieder geschlossen war, zeigen sich die feuchten Flecken wieder. Ein Bauunternehmen offerierte eine Sanierung - extrem teuer. Im Moment lassen wir einen Entfeuchter laufen, doch dies ist sicher keine Lösung. Oberflächen-Feuchtigkeits-Messgeräte halfen nicht weiter. Fragen...
- Was für Möglichkeiten gibt es, die Aufschluss über die Entstehung der Feutigkeit geben können, resp. klare Relevanz oder Verwerfung zulassen für diesen Fall?
- Thermografie? ..mit beheiztem oder unbeheiztem Raum?
- Elektrisch Osmose? Könnte man das Testen?
Hoffe, dass die Beschreibung verständlich ist. Vielen herzlichen Dank für jede Hilfe - Donald.



Kondensfeuchte ?



Hallo Herr Heinis,

also das mit der Elektro-Osmose brauchen Sie nicht testen, da könnte man genauso gut feingeriebenen Rosenquarz bei Vollmond in den Hausecken verstreuen - ist eher eine Glaubenssache.
Man munkelt, das haben schon viele getestet, die danach an Erfahrung reicher und Geld ärmer waren.

Grundsätzlich hat sich also die Nutzung im Erdgeschoss geändert, was zur Folge hatte, das im Winter nicht mehr geheizt wurde. Möglicherweise noch drastischer als das Nichtheizen hat sich aber das Offenlassen der Fenster im Sommer ausgewirkt. Feuchte Luft im Sommer schlägt sich an den kühleren Innenwandseiten des Hauses nieder. Gerade da es unter den Steinplatten trocken ist, denke ich, dass hier zu suchen ist.
Das öffnen der Fenster hat das Gegenteil bewirkt, von dem was beabsichtigt war.

Testen können Sie aber wie folgt, in nächster Zeit und generell: Beginnen Sie den Raum zu heizen, etwas zumindest. Wenn es draußen wärmer ist als die Wandoberfläche des betroffenen Raumes: Halten Sie die Fenster geschlossen, ebenso bei hoher Luftfeuchtigkeit. Lüften Sie mehrmals am Tage stoßweise bis die Flecken verschwunden sind oder betreiben Sie den Entfeuchter noch solange.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Kondensatfeuchte



Hallo ,
Herr Kornmayer hat recht: Ein Fall wie aus dem Lehrbuch.

Der Mann vom Bauamt der Gemeinde hat auch recht:
Jeder Hauseigentümer muss dafür sorgen , das SEIN Bauwerk dicht ist.

viele Grüße



Kondensfeuchte



Hallo,
denke in die gleiche Richtung wie Hr. Kornmayer und Hr. Goebel. Kaufen Sie sich einen Hygrometer und beobachten Sie die Luftfeuchtigkeit. Wenn Sie die Oberflaechentemperatur des Bodens messen koennen Sie heruasfinden ob eine Taupunktsunterschreitung stattfindet, oder wie nah Sie am Taupunkt liegen.
Was heisst bei Ihnen Oberflaechen-Feuchtigkeitsmessungen waren erfolglos? Wie und was wurde gemessen und ist es trocken?
Viel Erfolg
Norbert Hoepfer





Hallo Herr Heinis,

Sie haben sicher schon Ihren Fehler registriert der zu der erhöhten Feuchtigkeit geführt hat. Wie Sie die wieder loswerden können steht vielleicht in diesem Link:

http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF

Viel Spass bei der Lektüre, Grüße aus Berlin

Ralf D. Rupnow



si tacuisses, philosophus mansisses



... da fällt mir wieder mal ein Pferd aus dem Sattel, aber ich werde zum hemmungslosen Wandvollspritzen schweigen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer





((Bis vor einigen Jahren wurde der Raum... als Teil einer Schreinerei genutzt....war nie was von Feuchtigkeit am Boden zu sehen/spüren.))

Das Holz der Schreinerei hat hier als Puffer für die Luftfeuchte fungiert. Nu isse wech und die Luftfeuchte immer noch da!

((Nun steht der Raum leer, Heizung ist ausgeschaltet (Fenster waren während der warmen Jahreszeit offen) und es zeigen sich feuchte Flecken))

Wo wird die Luftfeuchte die im Sommer bei geöffnetem Fenster mit der warmen Luft eintritt wohl kondensieren?
Am kältesten Punkt, Wand/Boden!
Ich tip also mal auf Kondensatfeuchte und würde den Herrn vom Bauamt nicht weiter behelligen.


gruß jens

Achja, elektro Osmose, der Herr Bromm(hier im Forum zu finden) hat sich in das Fachgebiet eingearbeitet und kann Ihre Fragen diesbezüglich wirklich allumfassend beantworten.



Vielen Dank - Schritt für Schritt



Ich möchte mich bei Ihnen für die Ratschläge bedanken, die es jetzt gilt umzusetzen. Ich hoffe, vor Winterkälteausbruch einen Erfolg melden zu können. Nochmals vielen Dank - Donald



@ Donald



Wie schon sehr schön dargelegt, haben Sie vorallem ein Kondenswasserproblem.

Das rosa Lampenöl von Herrn Rupnow hilft vielleicht gegen aufsteigendes Wasser, jedoch nicht gegen Kondenswasser.

Diesen Teil der Ratschläge sollten Sie somit eher hintenanstellen.

Schon wenn Sie nur wenige Grad über den aktuellen Außentemperaturen bleiben, wird sich das Problem vermutlich gelöst haben.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas



@Böhme



Herr Böhme,

wie man sieht haben Sie bis heute nicht die Regeln dieses Forums begriffen. Nicht nur das Sie ständig den Beweis Ihres Unwissens zur Schau stellen, auch die Missachtung des Wunsches nach Lösungsmöglichkeiten für die Probleme der Forumsgründer leisten Sie keinen sinnvollen Beitrag.

Vielleicht sollten Sie sich einen anderen Spielplatz suchen.



Sonniger Samstag !



Der letzte Beitrag erinnert mich an einen Satz des Herrn Rupnow, der mir immer bei seinen Beiträgen einfällt, und über den ich immer noch lachen muß ! :-)

"Sie verstoßen mit Ihrem Gehabe gegen die Richtlinien des Forums, wenn Sie nicht mit dem einverstanden sind was ich hier von mir gebe"

Ich finde es wunderbar mit einem Lächeln in den Tag zu starten ! Danke an den Porofin Stützpunkt der Hydro Chemie Bln. Bbg.



Belehren Sie mich, Herr Rupnow!



Wenn kein aufsteigendes Wasser vorliegt (das glaube ich aus der Schilderung des Fragestellers herauslesen zu können); was genau kann dann Ihr Lampenöl dem Fragesteller Gutes tun?

Nicht nur Thomas Lingl können Sie nachhaltig erheitern.

"Lösungsmöglichkeiten für die Probleme der Forumsgründer"

Ob Forumsgründer Hartmut wohl mit dieser Frage seine (hoffentlich gar nicht vorhandenen) Probleme lösen könnte? Echt zweifelhaft.

Ihre absurden Formulierungen legen es nahe, auf Ihre fachliche Kompetenz zu schließen.

Es ist ein verallgemeinerbares Merkmal von "Windbeuteln" und "Blendern" hier im Forum, daß sie sich vor dem versammelten Publikum selbst abschießen, was ihnen gar nicht auffällt, und was sie bei der nächsten Gelegenheit lustvoll wiederholen.

Für den einen sei es erheiternd, für den anderen lehrreich.

Grüße

Thomas



Gelaber



Eigentlich wurde bereits in einem anderen Forum darum gebeten sich auf die Sache zu konzentrieren, Sie Beide möchten aber immer wieder mit mir ins Gespräch treten könnte man annehmen. Wenn Ihre Kommentare aber nicht immer so unqualifiziert wären könnte Sie vielleicht schon etwas weiter sein. Immer wieder die gleichen Frasen, nun das langweilt mich und stört den Frieden im Forum. Ich werde mich mit Ihnen hier nicht auseinandersetzen, dass haben wir schon genügend durch, hat alles nichts bei Ihnen gebracht. Ich schrieb es Ihnen bereits, machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit Porofin & Co., dann können Sie mir was erzählen.

Gruß Ralf



Das Wort...



"Frasen" kennt die deutsche Sprache nicht. Sollten Sie "Phrasen" meinen: Statt zu erklären, was Lampenöl bei Kondenswasser bewirken soll, was Sie auch in vielen Fragen ähnlichen Inhalts nicht konnten, bleiben SIE nicht bei der Sache, sondern verbreiten inhaltsleeres Gezeter.

Phrasen sind etwas anderes. Schaun Sie doch 'mal bei Wikipedia rein.

Ach ja, hier gings außerdem um einen Fußboden, nicht um eine Wand.

Trockne Grüße

Thomas





In was für einem anderen Forum wurde denn darum gebeten sich auf die Sache zu konzentrieren ?
Sie liegen auch falsch mit der Annahme, daß ich mit ihnen ins Gespräch treten möchte ! Es wird leider Gottes wahrscheinlich nicht passieren, aber mir wär es recht, wenn sie diesem Forum hier endlich auf Nimmerwiedersehen den Rücken kehren würden ! Sie verunsichern bewußt viele Fragesteller und schüren Ängste bei Laien, nur um ihr Produkt zu bewerben !



Ich vergaß zu erwähnen, Herr Rupnow:



Auch ich möchte Ihnen nicht in's Gespräch treten.

Sie sind es, der sich hier aufdrängelt wie die spezielle Sorte Versicherungsvertreter, die vorher Staubsauger im Haustürgeschäft verkauft hat oder Magnetfelddecken bei Kaffeefahrten.

Die sicherste Möglichkeit für Sie, künftig auch mit mir nichts mehr zu tun zu haben, hat Thomas Lingl schon dankenswerterweise dargelegt.

Grüße

Thomas



Ignoranz



damit es nicht wieder lampenölmäßig ausufert schlage ich hier eine möglichst weitgehende gesunde Ignoranz vor.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



...



Ignori - ignora: Und schon bin ich ganz alla.

Harmonische Grüße

Thomas



Nochmals besten Dank - automatisches Messen?



Nochmals vielen Dank für Ihre Ratschläge. Wir haben nun angefangen den Raum sacht zu heizen /lüften und messen die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur (mehrere Orte). Leider ist das Ablesen eher sporadisch, so dass über die Verhältnisse über Nacht keine Messangaben bekannt sind.

Hat vielleicht jemand von Ihnen Erfahrung:
- mit einer Wetterstation, die Daten aufzeichnet und am PC auswerten lässt? siehe http://www.pearl.de/a-PX7247-5409.shtml
oder
- Feuchtigkeitsmesser/-gerät auf und in Mauern / Boden?

Wie bereits erwähnt, ich möchte die Art von Feuchtigkeit (Ursache-Erscheinungsbild) möglichst genau diagnostizieren. Momentan habe ich den Eindruck, dass sowohl Wasser über den Bach (aufsteigend in der Wand), am Boden über Kondensation (Bodenkälte) und am Mauerwerk an der Strasse (wiederum aufsteigend in der Wand) möglich ist.
Nochmals vielen Dank - Donald



Datenlogger



Hallo Herr Heinis,

da gibt es Feuchte-, Temperatur- und Datenlogger. Mal in einem Elektronik Haus (z.B.Conrad) reinsehen, gibt es für unterschiedliche Ansprüche und Geldbeutel.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Feuchtemessung



Hallo Donald,
der Tip mit Conrad ist gut. Ich rate einen einfachen Thermohygrometer zu kaufen, evtl. mit Aussenfuehler und dann die Messungen dokumentieren. Fuer die Baufeuchte muss ein Profigeraet ran, Doser, Gann, ...
Wo ist das Gebaeude, vielleicht kann ich Ihnen einen Messtechniker in Ihrer Naehe empfehlen.
Gruss N. Hoepfer



Messgerät - Fachmann?



Dank sei Ihnen,
Besten Dank für die Conrad Empfehlung. Wir werden ein solches Gerät (evt T250) kaufen, und dann so schnell wie möglich Messungen durchführen. Das Gebäude befindet sich mitten in Basel - also falls Sie da einen Feuchtigkeitsprofi wissen, der sich einem Problem annehmen will, ... Vielen herzlichen Dank Donald



Messtechnik



Bei Stuttgart kenne ich jemand, www. steinhausen-naturbau.de.
Sonst fragen Sie mal einen Baubiologen in Ihrer Naehe, oder die Fa. Haga. Vielleicht komme ich dieses Jahr noch nach Basel. Dann koennte ich es machen. Gruss N. Hoepfer