Fachwerkhaus mit Holzdämmplatten dämmen und verputzen?!

05.02.2015



Sehr geehrte Damen und Herren,
ist es, ohne beeinträchtigung der Substanz, möglich ein Fachwerkhaus mit Holzfaserplatten zu dämmen?

Zum Haus: 1648 Baujahr mit Lehm und Stein zwischen dem Gebälk.

Die Holzdämmung soll verklebt u verdübelt werden. Anschliessend wollte ich die Fläche mit Armierungsmörtel sowie Gittergewebe verputzen. Abschliessend soll ein 3mm Korn, mineralischer Oberputz aufgetragen werden.

Ich bin vom Fach. Allerdings habe ich noch nie auf Fachwerk gedämmt... habe bedenken wegen der atmungsaktivität und der Substanz (Balken, Lehm usw) hinter den Dämmplatten...

Desweiteren soll innen auch geputzt werden. Ist Gipsputz in Ordnung oder sollte es ein Zementputz sein? Lassen sich evtl auch Rigipsplatten von Innen anbringen? .
Vielen Dank für Ihre Bemühungen bezüglich Antworten.

Mit freundlichen Grüßen
Peter



Baujahr 1648



gibt's bei einem so alten Haus keine Auflagen vom Denkmalschutz?

innen wäre im allgemeinen weder Gips noch GK oder Zement die richtige Wahl, sondern vielmehr Lehmputz.

Ohne Kenntnis, was derzeit mit den Wänden ist, wird hier aber niemand einen Tip abgeben können



Schilf als Alternative



Sollte das Haus schon immer verputzt gewesen sein, dann wird bei historischen Häusern gerne Schilfmatten verwendet. Die Holzdämmplatten machen keinerlei Bewegung mit. Bei BJ 1648 würde ich auch sehr genau prüfen, wie stark die Außenansicht unter so einer Maßnahme leidet.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de