isolierung

01.09.2004



ich habe ein altes Fachwerkhaus umd möchte sie isolieren. ich habe geplannt einen unterkonstuktion aus Holz zu machen und diese an den Fachwerk befestige und mit Dämmwolle isoliere und dannch mit farmacellplatten vorbau. mittlierweile habe ich gelessen das man acht geben muss wegen der tau sie sich im Winter bilden kann wenn draussen kalt ist und drin sehr warm ist. wie soll ich jetzt vorgehen?



Überprüfung der Isolierkonstruktion auf Taubildung



Eine Konstruktionsskizze sollte die Grundlage für eine Taupunktbestimmung sein, die in der Praxis selten - aber doch hin und wieder - Taubildung in der Isolierschicht aufzeigt. Aus der Konstruktionsskizze sollte eindeutig der Aufbau der Wandkonstruktion und der daran befestigten Wärmedämmkonstruktion ersichtlich sein sowohl hinsichtlich der Materialstärken als auch der verwendeten Materialien. Zusätzlich sollte die gewünschte Innentemperatur sowie die zu erwartende tiefste Außentemperatur angegeben werden. Ein autorisiertes Büro kann damit schnell eine PC-gestützte Taupunktbestimmung vornehmen und eventuelle Änderungsvorschläge machen. Das Ziel ist es, die Isolierschicht frei von Taubildung zu halten. Tau in der Isolierschicht bedeutet eine dramatische Verschlechterung der Isolierwirkung.



Isolierung



Ich gebe meinem Vorredner (-schreiber) recht. Beauftragen Sie ein geeignetes Büro zur Ermittlung des Taupunktes. Diese Fachleute können Ihnen auch gleichzeitig die Informationen liefern, welche Werte Sie gem. Energieeinsparverordnung einhalten müssen.



Aufbau



Der von Ihnen gewählte Aufbau ist leider ungeeignet, da anfallende Feuchtigkeit hier nicht kappilar abgeleitet werden kann und somit eine nasse Dämmung, Schäden an der Holzkonstruktion und Schimmel vorauszusehen sind. Berücksichtigen sollte man hier nicht nur Kondensat aus der Raumluft, die Wetterbelastung (Schlagregen)bei Sichtfachwerk spielt hier ebenso eine wichtige Rolle. Die unweigerlich anfallende Feuchtigkeit muss ungehindert nach beiden Seiten verdunsten können. Möglich ist dies z.B. mit einer Leichtlehminnendämmung. Unter www.Claytec.de gibt es weitere Infos zu Fachwerkkonstruktionen.
Viele Grüße



im bau wirst du isoliert...



ich kann nicht umhin, ich muß es tun.
gegen feuchitgkeit wird gesperrt, Strom wird isoliert und gegen kälte gedämmt. diese begrifflichkeiten tragen zum besseren verständnis bei. mußte ich auch erst lernen. punkt
altes fachwerk und innendämmung. heikles thema. meine meinung dazu mittlerweile.
ist ihr haus ein denkmal, so können sie ausnahmen von der EnEv beantragen. will sagen ENEV und altes fachwerk und einhergehend bauhygiene können sich sehr gegenüberstehen.
Finger weg von Mineralwolledämmung innenseits einer Fachwerkwand ! es entsteht so unweigerlich eine belüftete wandkonstruktion.
besser: Innenschale mit gestampftem Holzleichtlehm 10-12 cm. als verlorene Schalung eine holzwolleleichtbauplatte, die dann mit einem Lehmputz versehen wird. so erreichen sie einen recht guten u-wert von ca. 0,6 W/m²*K und was viel wichtiger ist, einen homogenen kapilarleitenden Wandaufbau.

bedenken sie eventuel eine wandtemperierung zur beheizung iher räume. dadurch ergeben sich eine reihe von vorteilen.

bitte nehmen sie meine besserwisserische art oben nicht übel. ich habe es vor meinem studium auch nicht ander gesagt.
grüsse
stefan



Hier ist alles gesagt worden bzw. geschrieben worden!!



Guten Tag Michael Braun.
Ihre Frage ist schon oft beantwortet worden hier im Fachwerkforum sie können im Forum mal unter Dämmung suchen darüber gibt es eine Menge Beiträge hier im Forum dann werden sie sehen welche Vorteile es mit den Lehmbaustoffen hat und sie werden sich dann ganz bestimmt für einen Lehmbaustoff entscheiden.

Mit zimmerlichem Gruß
Andreas Vollack
aus Hann. Münden