Wandaufbau

19.03.2004



Hallo liebe Fachwerkgemeinde,
ich weiß, viele werden gleich wieder sagen hatten wir schon und schau mal im Archiv nach etc. Aber bitte,bitte, vielleicht lest Ihr mal weiter und ich hoffe auf rege Beteiligung auf meine Frage, vorallem von denen, die schon mal sowas eingebaut haben und aus Erfahrung sprechen können.
Ich bin derzeit über dem Neubau eines Fachwerkhauses. Das Gebälk steht und die Gefache sind ausgemauert mit Lehmsteinen. Soweit, sogut. Jetzt soll im nächsten Schritt der Wandinnenaufbau erfolgen und dazu gibt es ja eigentlich nur 2 Alternativen, entweder Leichtlehm in entsprechender Stärke oder Dämmung (Holzfaser oder Schilfrohr) in Lehm. Darauf soll eine Wandheizung und dann ein Lehmputz.
Meine Frage jetzt an alle, welche Vorteile und Nachteile haben die Systeme und vorallem, wer hat Wohnerfahrungen mit diesen Systemen gemacht.
Ich bin über jede Information dankbar, die mich weiterbringen kann.
Viele Grüße aus dem momentan warmen Vogtland, Karsten



Innendämmung



Hallo,

unser Nachbar hat eine recht interessante Alternative
für die Innendämmung ;
Holzhackschnitzel und Lehm in einem Mischer (hier mit Hilfe
eines Mischer an der Welle eines Treckers) verbinden.
Vor die Innenwand im gewünschten Abstand Behelfswand aus Brettern., sodann Dämmung in Schalung geben und verdichten
nach ein paar Tagen Bretter abnehmen.Nach Trocknung Innenputz.
Vorteil: sehr günstig und Natur pur !
Nachteil: Lange Trocknungszeit und man braucht Trecker mit Zapfwelle oder ähnliches sowie grßvolumigen Mischer.

Viele Grüße c. Graf Dohna



Re



Diese Variante ist von mir schon in zurückliegenden Jahren in anderen Lehmbauunternehmen unter gekommen und ich denke es handelte sich dabei um meherer 50 m³ die ich da vermischte und auch einbaute.
Doch diese Alternative birgt auch so seine Gefahren, wenn man keine direkte Erfahrung mit diesen Materialien besitzt!
Wenn diese Lösung, dann immer mit rindenlosen Holzhackschnitzeln aus Nadelholz (keine anderen Arten und Sorten!!)arbeiten und dazu noch anteilig Hobelspäne und Sägegattermehl.
Rindenlos deshalb, weil unter den Rindenanteilen eine Unmenge an Larven und kleinstkäfern sitzen, die dann einfach in's Holzbauteil (Haus) mit eingebaut werden.

Freundliche Grüße aus der Lausitz.