Innenwanddämmung

04.01.2009



Hallo zusammen
ich habe in zwei Räumen probleme mit Feuchtigkeit,jeweils oben in denn Ecken.(Dies sind außenecken an der Wetterseite des Hauses)
Es wird morgens in diesen beiden Zimmern zur gleichen Zeit gelüftet um ein gutes ablüften zu erziehlen.(10-20min)
Da es zurzeit sehr kalt ist werden nach dem Lüften die Heizungen wieder hochgefahren damit die Räume nicht auskühlen.

Jetzt zu meinem vorhaben:
Ich wollte ein Holzständerwerk aus Impregnierten Dachlatten (die grünen) vor diese Wände aufstellen.(in jedem Räum zwei Wände über eck)
Denn entstandenen Hohlraum mit 40mm Glaswolle Isollieren.(Ständerwerk hat auch 40mm)
Darüber eine Dampfsperre.
Und zum Schluss mit Holzverlegeplatten verkleiden.(ich halte nichts von Gipsplatten)
Ist der Aufbau so O.K
Mein gedanke war dabei das die warme Raumluft nicht direkt auf die kalte Wand trift.
Wenn jemand mir eine bessere Idee nennen kann ich bin dankbar für alles.



Innendämmung



Ein klassischer Fall von Wärmebrücken.
Das mit der Innendämmung wird funktionieren, wenn Sie die Dampfsperre bzw. -Bremse wirklich dicht einbauen können.
Das sollte Ihnen vorher klar sein.
Ein paar kleine Fehlstellen an Fensteranschlüssen, Decken, Fußböden oder an einer Steckdose macht Sie zum Züchter von Schimmelpilzen.

Viele Grüße



Nicht einen Fehler übertünchen



Hallo Sebastian,
Sie laufen Gefahr, daß Sie einen Fehler mit einem anderen kaschieren. Die Dampfbremse 100% dicht (auf Dauer) zu bekommen ist eine diffizile Angelegenheit. Die Mineralwolle ist kaum kapillarleitfähig und die Wand hinter der Dämmung wird noch kühler als vorher, somit ist Tauwasserausfall vorprogrammiert. Eine Ursache von Ihrem Problem wird die Heizung sein, die feuchtwarme Raumluft an die kühlen Ecken befördert, wo sie sich abgkühlt und die Feuchtigkeit an die Oberfläche abgibt.

MfG
Bernhard Fürstberger



Dampfbremse richtig montieren



Die Dampfbremse muss sauber verarbeitet werden. Die Anschlüsse der Folie an der Wand, Decke und Fußboden muss 100 prozentig sicher ausgeführt werden. Es dürfen keine Lücken und Löcher verbleiben wo Feuchte Luft eindringen kann. Eine Schwachstelle sind hierbei die Steckdosen. Eine bessere Lösung wäre der Einsatz einer Elektro-Installations-Ebene wie wir es gemacht haben:
http://www.fachwerkhaus-lorsch.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=70
oder
http://image.historisches-fachwerk.com/upload/orginal/Installationsebene_I1710_2008118142247.JPG

Gruß T. Bucher





Hallo,

wenn Sie es so lösen können, wie von Georg Böttcher vorgeschlagen, dann ist es vielleicht o.k.
Ich glaube aber eher, daß daraus ein Verschlag wird, den Sie in wenigen jahren wieder abbrechen können, weil es schimmelt.

Eine vollflächig angebrachte Innendämmung aus kapillar leitfähiger Plattenware ist sicherlich nachhaltiger.
Beispiele: Gutex, Pavatex, Redstone, STO-Calziumsilikatplatte.
Aber bitte nicht dicker als 5 cm !

Grüße vom Niederrhein



Danke schön



Ich danke allen die mir mit guten Rat zur Seite gestanden haben.
Werde noch einige Infos einholen damit ich hier keine Pilzfarm errichte :-)
Das Problem mit den Steckdosen kann durch Winddichte Hohlwanddosen in Grenzen gehalten werden.

Danke Euch allen