Dachboden zusätzlich dämmen

26.11.2009



Ich wohne in einem Einfamilienhaus mit Walmdach.
Die Dachschrägen sind gedämmt aber ich überlege mir eine zusätzliche Dämmung zwischen den Sparen des Bodens zu legen.
Ich stelle mir das so vor:
Zusätzliche Dampfbremse wannenartig auf dem Boden zwischen den Sparen auslegen.
An den Seiten ankleben.
An die Sparen antackern.
Dämmkeile zwischen die Sparen auslegen.
Danach Spannplatten 19 mm.
Sparen sind 160 mm hoch.
Muss ich da an irgendwelche Abstände zwischen Dampfsperre - Dämmung, Dämmung - Spannplatten einhalten? Hinterlüftung?
Bin dankbar für jede Hilfe.
Will dadurch das Haus zusätzlich dämmen. Dachboden wird nur als Abstellfläche genutzt.
THX



Womit



ist dein Dach gedämmt und wie stark?

Gruss, Boris





YES. Ist gedämmt. 160 mm Glaswolle 035



Hast



du da mal reingeguckt? Hier im Forum gibt's ne Menge schöner Horrorstories und Bilder von missglückter Glasswolldämmung im Dachbereich....

Der Effekt von "bereits gedämmt" zu "noch besser gedämmt" is meissten nicht so doll, 32cm dämmen nicht doppelt so gut wie 16cm....

Gruss, Boris





Die Dämmung zwischen den Balken ist so möglich.
Allerdings sollten Sie das Tackern lassen und stattdessen die Dampfbremse mit Leisten fixieren, wenn dies überhaupt nötig ist. Sie müßte sich ohne weiteres auslegen lassen.
spanplatte ist problematisch bei Pelastung, weil sie anfängt zu kriechen, und 19 mm sind zu wenig.
Rauhspund 24 mm ist besser, wenn Sie mögen, geht auch OSB oder (edles finish) LKW-Bodenplatten, die auch schwer belastbar sind, ab 25 mm.

Grüße vom Niederrhein



Hallo H.Beckmann



Danke für Ihre Hilfe. Versuche halt die Dampfbremse ohne tackern auszulegen, obwohl ich die nur zum Vorfixieren antackern wollte und dann die Stellen mit Klebebandstreifen zugeklebt hätte.
Eine Sache macht mir noch Kopfzerbrechen:
Sparren sind 160 hoch. Welche Glaswollendicke soll ich nehmen?
160-er und dann Platten drauf oder flachere damit ich zwischen Wolle und Platte einen gewissen Hohlraum habe.
MfG



Wenn wir schon vom Energiesparen reden,



mache immer wieder die Feststellung in Beratungen, daß die Dämmwilligen gar nicht wissen, was sie pro qm an Heizenergie verbrauchen und was sie durch irgendeine Dämmung davon theoretisch einsparen können und ob sich das jemals rentiert.

Lieber wird drauflosgedämmt, daß sich die Balken biegen und jedes Feuchterisiko bedenkenlos in Kauf genommen.

Mein Tipp: Vorsicht!

Nicht gerade selten bringen ein paar heiztechnische Maßnahmen die besten Ergebnisse, wenn es um zu hohen Energieverbrauch geht. Doch wem erzähle ich das ...