Feuchtes denkmalgeschütztes Haus / Nähe Innsbruck / Tirol

11.11.2012



Habe ein altes Haus Bj: ca. 1670 mit Denkmalschutz.
Das Haus ist von den Grundmauern her komplett feucht.
Wir werden um das Haus aufgraben und neu abdichten, sowie den Boden im EG aufgraben und neu aufbauen. Wir können keine Außendämmung anbringen, deshalb müssen wir das gesamte Haus von Innen dämmen und diese muss aufgrund der dicken Außenmauern, die immer eine gewisse Temperatur und Feuchtigkeit haben, atmen können. zB Holzfaserplatten habe ich empfohlen bekommen. Wer kann hier wertvolle Tips geben?



hmmm...



bin kein Experte - aber wenn das Haus so dicke Außenmauern hat - warum willst/musst dann überhaupt dämmen ? Hab bei mir 45er Wände auf 60er Fundament in einem 1870er - ohne Dämmung und ist trotzdem lauschig warm im Stübchen. Dsbzgl. evtl. mal bei Konrad Fischer vorbeigoogeln...

Wg. der Feuchtigkeit würd ich bei neuerem BJ vielleicht aufsägen und Horizontalsperre in Erwägung ziehen... allerdings ging es ja bei deinem Haus die letzten 350 Jahre auch ohne...

Grüße...



Evtl. auch über die Heizung dämmen



Ich würde auch überlegen, ob nicht eine neue Heizung das Problem besser lösen kann. Wenn die Ausenwände (besonders die Sockel) gut mit Wärme versorgt werden, dann bleiben die Wände trocken und das Mauerwerk dämmmt auch wieder ein wenig mehr.

So ein Konzept lässt sich auch gut mit einer Dämmung aus Holzfaserplatten und einer integrierten Wandheizung verbinden. Wenn eine Dämmung überhaupt nötig ist.

Wenn Denkmalschutz vorhanden ist (BJ 1670 !) - dann besteht auch die Frage, wieweit überhaupt Veränderungen vorgenommen werden dürfen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de